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Das ewige Thema Geld, die Vergleiche und die Inakzeptanz gegenüber sich selbst

Nachtmond18

Mitglied
Hallo liebe Community.

Um es gleich vorweg zu nehmen. Ich bin ein Normalo.
Und: ich hadere so sehr mit dem eigenen Leben bzw. dem finanziell Erreichten, dass ich mittlerweile seit Monaten nur noch den Tag irgendwie herumbekommen will, mich jede kleine Fliege stört, ich mich bei jedem "Erfolg" anderer in großer Demut suhle und ein immer schwierigeres soziales Umfeld habe.

Vielleicht kennt ja auch jemand dieses Gefühl wenn alle anderen um einen herum finanziell besser gestellt sind, entsprechendes Glück haben/hatten, oder eben immer alles wie am Schnürchen gelaufen ist.

Fast jeden Tag frage ich mich warum es bei mir so und bei anderen anders gelaufen ist. Und vor allem die große Frage: wie machen das die anderen?
Alles dreht sich immer nur um das Thema Geld.

Und immer diese Frage nach dem "warum ich nicht".

Ein paar kurze Beispiele damit ihr versteht welche Gedanken mich treiben:

Weder ich noch mein Partner haben besonders tolle Jobs. Im Gegenteil, diese sind noch sehr stressig, nicht besonders gut bezahlt, mein Partner bekommt nicht einmal Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Man kann sich sicher vorstellen was einem durch den Kopf geht wenn Bekannte X in jedem zweiten Treffen wieder erwähnen wohin es als nächstes wieder in den Urlaub geht, wann das neue Auto kommt, wohin sie mal eben einen Wochenendtrip machen, den wir uns nicht ohne weiteres leisten könnten. Die können eigentlich in den Urlaub wann sie wollen, ob der jetzt 300 EUR mehr oder weniger kostet scheint keine Rolle zu spielen. Alles locker flockig, man geht zu jedem Konzert wenn man grad lustig ist, man ist gefragt, über Wochen ausgebucht in Sachen Unternehmungen.

Ich komme damit irgendwie nicht klar. Auch bei den eigenen Eltern ist es finanziell eher bescheiden, während Onkel und Tante momentan schön das dritte Mal die Welt bereisen. Meine Eltern kommen mit dem Hyundai daher, die anderen eben mit Daimler und Sportcabrio. Und wir mit dem alten Ford. Fast schon demütigend.

Ich wäre gerne anders bzw. meine so sein zu müssen. Das führt immer häufiger zu Diskussionen bishin zu leichten Vorwürfen gegenüber dem Partner. "Warum arbeitest ausgerechnet du in dieser Firma und nicht woanders, warum haben die anderen mehr erreicht als wir, warum mehr Glück, warum haben die ständig was vor und wir nicht, warum ist nur bei uns alles scheiße usw..."

Mich treiben diese Gedanken so sehr, dass ich eigentlich jeden Tag schon mit einem Frustpegel aufstehe und es mir sogar gleichgültig bis recht ist, wenn man gar keine "Freunde" mehr trifft, da mich irgendwelche Beispiele doch nur wieder herunterziehen würden. Gleichzeitig will ich diesen "Status" so extrem, dass ich mich dermaßen unter Druck setze und dann erst recht keine klare Gedanken mehr fassen kann.

Dann kommen auch immer diese Hätte und Wenn Gedanken. Hätte ich was anderes machen sollen, einen anderen Partner wählen sollen, war ich zu blöd um selbst Erfolg zu haben.

Eben immer der Druck mithalten zu müssen aber nicht zu können, einfach ein Niemand zu sein.

Kann dies jemand nachvollziehen oder ein paar hilfreiche Tipps geben wie ich anders damit umgehen kann, denn ich akzeptiere mich selbst überhaupt nicht wie ich bin.
 
Wirklich ein ewiges Thema! 🙂

Ich kann es nachvollziehen, mir geht es häufig ähnlich. Der Mensch vergleicht sich halt eben gern - ob bewusst oder unbewusst. Wenn es mich mal wieder überkommt, sage ich mir, dass es immer Menschen gibt, die mehr haben und ein vermeintlich "besseres" Leben leben. Das Ganze ist ja auch in gewisser Weise der Ansporn, der die Menschheit voran bringt - man will besser sein, mehr erreichen, etc. Bis zu einem gewissen Grad mag das ja auch durchaus richtig und gut sein.

Wichtig ist es aber, sich immer wieder auf sich selbst zu besinnen und sich zu fragen, ob man an sich zufrieden mit sich und seinem Leben wäre, wenn es die Anderen nicht geben würde, sprich - kommt man selbst mit seinem Geld aus, vermisst man nichts, etc. Sollte man auch dann nicht zufrieden mit der eigenen Situation sein, müsste man wohl wirklich was ändern - sofern es denn möglich ist.
 



Hallo Nachtmond;

Ich weiß es ist nicht einfach,..vor allem wenn Vergleiche jeden Tag um einen herum gefunden werden und einem unter die Nase gehalten wird. Hinzu ziehen deine Einstellungen/Probleme und Gedanken,es quasi Magisch an.

Es ist unter viel Ungleichheit und Unausgewogenheit und Ungerechtigkeit zu Leiden.Für viele Mensche.

Nur wie geht man damit um ?
..da man eh schon Gedemütigt ist..
Wie machen es andere ?
..und wieso hab ich es so Schwer ?

Man geht automatisch in Widerstand.

UND es ist Wichtig diesen Widerstand zu verstehen..d.h darin liegen Chancen/neue Möglichkeiten und Antworten.

Es ist ein sehr intensives,persönliches und interessantes Thema in Dir, worunter oft gelitten wird und zum Wachstum gehört,wenn man es schafft..

Es geht bestimmt vielen Menschen so,..auch mir immer mal wieder..jeder hat sein eigenes Schicksal,
was man schwer/nicht verstehen kann und trotzdem er/getragen werden will.
Ich möchte dir dazu gerne einige gute Buch empfehlen von Rüdiger Dahlke . (Wikipedia)

Ich hab es mir grad selber bestellt,weil ich andere Bücher von Ihm auch schon habe und weiß wie Gut und Verständlich Sie sind,für viele zu Wenig beachtete Alltagsproblemen und seinem Schicksal und auch den Krankheiten.

1 : Die Schicksalsgesetze: "Spielregeln fürs Leben". (schau mal in die Vorschau des Buches.)
2:
Das Buch "Das Schattenprinzip"

Wenn Du etwas genauer im Internet schaust,findest du auch viele gute Leseproben von all seinen Büchern.
Ich selber fing vor 15 Jahren mit den Buch "Krankheit als Weg" an,und schaue auch heute noch immer mal wieder rein.
Hier ein kurzer Auszug von einer Leseprobe "Alltag als Symbol",was dein Thema/Problem,glaube ich ganz Gut umschreibt.

https://blog.dahlke.at/alltag-als-symbol-widerstand-als-chance/


Lieben Gruß und viel Spaß beim Lesen,..wenn du Neugierig geworden bist^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann dies jemand nachvollziehen oder ein paar hilfreiche Tipps geben wie ich anders damit umgehen kann, denn ich akzeptiere mich selbst überhaupt nicht wie ich bin.

Hallo,
ja gebe gerne hilfreiche Tipps; ob sie jedoch in Deinem Sinne sind, weiß ich nicht.

Nehm Dich so an, wie Du bist. Akzeptiere Dich so, wie Du bist.
Mache Dein Leben nicht so abhängig davon, ob nun materielle Dinge da sind oder nicht.
Du schenkst materiellen Dingen sehr viel "Anerkennung und Wertschätzung".

Kümmere Dich um Dein eigenes Leben und vergleiche Dich nicht mit dem Leben Deiner Mitmenschen.
Das setzt enorm unter Druck.
Kümmere Dich um Deine Selbstakzeptanz und Deine Selbstliebe.

alles Liebe
flower55
 
Nehm Dich so an, wie Du bist. Akzeptiere Dich so, wie Du bist.
Mache Dein Leben nicht so abhängig davon, ob nun materielle Dinge da sind oder nicht.
Du schenkst materiellen Dingen sehr viel "Anerkennung und Wertschätzung".

flower55

Genau das ist mein riesen Problem. Ich akzeptiere nicht dass meine Fähigkeiten wahrscheinlich einfach begrenzt sind und/oder ich einfach nicht das glückliche Händchen hatte in entsprechende Bahnen zu kommen.

Nur: warum ist das dann fast im ganzen Bekanntenkreis anders, eben gefühlt NUR bei mir nicht? Das nagt einfach irgendwie an mir. Ich gebe auf der Arbeit mein Bestes, ich bin nicht auf den Kopf gefallen, ich bin fleißig, und dennoch bin ich kein Bundesligatrainer oder mit irgendeiner Erfindung erfolgreich oder in einem super Job der noch zahlreiche Vorteile bringt, und habe nebenher noch 2 Vereinsmitgliedschaften und bin im Vorstand von xxx...

Ja das ist auch genau das, man meint andere leben deren Leben einfach perfekt.
 
Ich glaube, dass ist eine Einstellungssache:
Wenn man auf das schaut, was man hat, geht es einem doch schon besser.
Ihr habt ein Dach über den Kopf, müsst euch um Essen oder Kleidung keine Gedanken machen, ihr lebt in einer festen Beziehung und liebt euch.
Anderen Menschen geht es da wesentlich schlechter.
Und auch Menschen, die nach außen hin alles haben, können trotzdem von Problemen geplagt sein, die man nicht sieht.

Der Neid macht dich nur kaputt & mehr Kohle bringt er auch nicht mit.

Die Frage, die ich mir dann eher stellen würde - was läuft gut in deinem Leben?
 
Die Frage, die ich mir dann eher stellen würde - was läuft gut in deinem Leben?

Mir ist klar dass es Menschen gibt die viel gravierendere Probleme haben, ich möchte mich aber auch nicht unbedingt nach unten vergleichen. Sicher könnte demnach jeder zufrieden sein der nur gesund ist und nicht hungern muss.

Was läuft gut.... die Beziehung läuft im Grunde genommen gut, leidet aber zunehmend darunter. Man sitzt halt öfters da und fühlt sich wie am falschen Weg abgebogen. Leider spielt der Faktor Geld dann eben doch in den meisten Dingen die Hauptrolle. Denn ohne oder mit sehr wenig ist eben auch wenig los.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich im näheren Umfeld keine anderen Beispiele, sprich nur diese "Vorbilder" kenne. Alle folgen demselben Muster, leisten sich entsprechende Mercedes, wohnen mit Mitte 30 brav im eigenen Haus oder Wohnung, nebenbei mal regelmäßig ein Wellnesswochenende, Konzertbesuch oder Stadion - alles kein Problem, während ich manchmal schon überlege bei was ich eventuell hier und da noch etwas einsparen könnte. Die meisten gehen jetzt im Herbst ein zweites Mal in den Urlaub, könnte ich vielleicht auch, dann ist mein Konto aber wieder auf null und für irgendwas unvorhergesehenes mal wieder kein Geld da.

Und die sind nichtmal alle hoch akademisiert, sondern haben eben einfach die richtige Firma erwischt.
Mir stellen sich dann wirklich die Nackenhaare hoch wenn Mr. Mercedes dann wieder über seine "Überstunden" klagt, die vermutlich zu einem Teil nur aus Kaffeetrinken bestehen. Egal wann man ihn trifft, ach hier hat er wieder Urlaub, da wieder Urlaub...

Ganz ehrlich, es macht schon keinen Spaß mehr die zu treffen, weil man sich selbst dabei immer wieder eingestehen muss, dass man anders haushalten muss.

Es sieht einfach immer so verdammt perfekt aus.
Kennt niemand das Gefühl? Es ist denke ich nicht ausschließlich Neid, sondern irgendwo auch eine Art Ungerechtigkeitsempfinden. Und ich laufe dabei Gefahr das immer weiter in mich reinzufressen und dann auch am Partner unberechtigterweise etwas auszulassen.

Da kommen schonmal Vorwürfe wie "ich würde auch gerne ohne zu überlegen dies und das machen... keine Gedanken machen ob ich dies und das noch kaufe.... warum sieht es bei uns so bescheiden aus... wie machen das denn die anderen.... usw...
Das hatte jetzt schon paarmal in einem Streit geendet, weil ich es einfach gerne anders hätte, oder jemand sein will der ich einfach nicht sein kann?
 
Es wird immer jemanden geben der scheinbar mehr verdient. So ist das nun mal.
Nur vieles davon ist Priorisierung oder Finanzierung.

Ich gehöre zu denen die Ständig weg sind. Da kann man schnell glauben ich würde im Geld schwimmen nur weil ich den 7. Urlaub (inkl. Kurzurlaube) gemacht habe. Bezahlbarist das aber nur weil ich mit Billig Airlines fliege, in Mehrbettzimmern schlafe und statt ins Restaurant zu gehen auch mal selber in der Hostelküche koche.
Bus statt Taxi, Park statt Louvre...

Ich priorisiere. Wohnen und Urlaub sind mir wichtig. Ein teures Auto, ein schickes Hotelzimmer aber nicht. Und ich muss auch nicht sätliche Kostenpflichtigen Attraktionen einer Stadt mitnehmen.

Viele der tollen Autos auf den Straßen sind auch Firmenwagen oder auf Pump. Alles schall und rauch. Pber 15 000 kaufen nur wenige ein Auto mal eben so.

Weder ich noch mein Partner haben besonders tolle Jobs. Im Gegenteil, diese sind noch sehr stressig, nicht besonders gut bezahlt, mein Partner bekommt nicht einmal Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Noch nicht einmal Urlaubsgeld ist so ein schönes Beispiel, denn da klingt bei das selbstverstöndlich jeder das bekommen sollte. Fakt ist aber das abseits großer Unternehmen mit Betriebsrat und alten Verträgen kaum noch Urlaubs und Weihnachtsgeld gezahlt wird.

Nicht besonders gut bezahlt ist auch subjektiv.

Es sei gesagt das der Durchschnitt um die 38 000 Brutto im Jahr verdient und der Median deutlich drunter liegen dürfte. Das ist eine Zahl die die Realität zumindest ansatzweise wiederspiegelt und nicht durch soziale Filterblasen (alle Freunde haben studiert also muss die mehrheit der Deutschen studiert haben, alle Freunde fahren marke X also muss Marke x belibt sein) verzerrt wird.
Wenn du deinen Finanziellen Erfolg messen willst, dann mess dich am Durchschnitt aller AN oder an dem deines Berufs aber nicht am fiktiven Einkommen deiner Freunde oder Verwandten.
 
Dieses Gefühl ein Niemand zu sein weil Du es finanziell nicht geschafft hast, den Status zu erreichen, der Dich nicht das Gefühl haben läßt, ein Niemand zu sein, behindert Dich.

Erst wenn Du den Fokus auf Deine oder Eure gemeinsame Produktivität legst , also gedanklich, wirst Du die Situation relistisch sehen , in der Du oder Ihre Euch befindet.

Dann kommt der zweite Schritt - Du oder Ihr müßt diese Situation ändern und zwar so , daß ihr produktiver werdet, bei gleichen Ausgaben , was dann dazu führt, das ihr mehr habt.
Dann kommt der dritte Schritt , daß was ihr mehr habt, dürft ihr nicht ausgeben. Dann spart ihr .

Wenn dann das erste Sparziel erreicht ist, könnt Ihr Euch mehr leisten.

Du kannst auch alleine produktiv werden und Dir etwas aufbauen, wenn Du Dir vom Partner nicht erhoffst, also in monetärer Richtung ....ist ja auch nicht für jeden gleich wichtig.

Das Du aber das selbst nicht kannst ist nur eingeredet es gibt garantiert Menschen, die sind viel dümmer als Du, verdienen aber das Zigfache.

Möglichkeiten hat jeder aber erst wenn Du die sondiert hast und und genau ausgelotet hast, dann ist eine reale Einschätzung möglich.

Auf das Glück zu hoffen ist da eher die schlechte Variante, besser auf Planung und die Bereitschaft zu setzen, etwas für die Sache zu tun, als sich im Schneckenhaus zu verkriechen und nichts zu tun.
 
Vielleicht kennt ja auch jemand dieses Gefühl wenn alle anderen um einen herum finanziell besser gestellt sind, entsprechendes Glück haben/hatten, oder eben immer alles wie am Schnürchen gelaufen ist.

ja, manchmal frag ich mich das. aber oft sehe ich auch den unterschied und vorher das geld kommt.
fremde sagen natürlich nicht wie sie es schaffen, da hat natürlich es jeder alleine geschafft.
ich muss sagen, bei früheren freundinnen habe ich vieles mitbekommen. der mann zahlt zwar alles, aber der preis wäre mir zu hoch. die männer waren alle an sich nett zu mir, aber als partner nein danke. wobei die mich auch nicht gewählt hätten 😉


Fast jeden Tag frage ich mich warum es bei mir so und bei anderen anders gelaufen ist. Und vor allem die große Frage: wie machen das die anderen?
Alles dreht sich immer nur um das Thema Geld.

Und immer diese Frage nach dem "warum ich nicht".

was macht ihr beruflich? wohnt ihr in einer ecke wo man auch viel bei der miete schon verliert?
viel sagen nicht, dass sie geld von den eltern bekommen. das wird nur beiläufig erwähnt.
viele erzählen auch nicht, dass sie eigentlich schon anfang des jahres alles buchen, weil frühes buchen auch noch mal geld spart. viele erzählen auch nicht, wenn es in wirklichkeit scheiße war, erst bei nachfrage erfährt man, dass das land wegen dem klima für die nichts war. nur selten erzählen die menschen die wahrheit.

Weder ich noch mein Partner haben besonders tolle Jobs. Im Gegenteil, diese sind noch sehr stressig, nicht besonders gut bezahlt, mein Partner bekommt nicht einmal Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Man kann sich sicher vorstellen was einem durch den Kopf geht wenn Bekannte X in jedem zweiten Treffen wieder erwähnen wohin es als nächstes wieder in den Urlaub geht, wann das neue Auto kommt, wohin sie mal eben einen Wochenendtrip machen, den wir uns nicht ohne weiteres leisten könnten. Die können eigentlich in den Urlaub wann sie wollen, ob der jetzt 300 EUR mehr oder weniger kostet scheint keine Rolle zu spielen. Alles locker flockig, man geht zu jedem Konzert wenn man grad lustig ist, man ist gefragt, über Wochen ausgebucht in Sachen Unternehmungen.

naja, du weißt doch nicht wie sie wirklich leben.
manche leben auch nur um dann den so tollen freunden zu zeigen wie toll ihr leben ist. wenn einer im außendienst arbeitet ist es toll, dass er ein schönes neues auto hat, aber der wird damit viel an zeit damit bezahlen. auch wochentrip kann man günstig machen, wobei die leute den teil bestimmt auslassen.

Ich komme damit irgendwie nicht klar. Auch bei den eigenen Eltern ist es finanziell eher bescheiden, während Onkel und Tante momentan schön das dritte Mal die Welt bereisen. Meine Eltern kommen mit dem Hyundai daher, die anderen eben mit Daimler und Sportcabrio. Und wir mit dem alten Ford. Fast schon demütigend.

ja, kannst du auch. und wie bei den wird es bei dir auch erstmal der bank gehören. ich weiß zwar was du meinst, aber so etwas sehe ich nicht als besitz besonders da autos wirklich schnell an wert verlieren.

Ich wäre gerne anders bzw. meine so sein zu müssen. Das führt immer häufiger zu Diskussionen bishin zu leichten Vorwürfen gegenüber dem Partner. "Warum arbeitest ausgerechnet du in dieser Firma und nicht woanders, warum haben die anderen mehr erreicht als wir, warum mehr Glück, warum haben die ständig was vor und wir nicht, warum ist nur bei uns alles scheiße usw..."

sorry, aber den schuh würde ich mir auch nicht anziehen. wie weit einer beruflich kommt ist jedem selbst überlassen. und du weißt selbst, dass es schwierig ist in sehr große firmen reinzukommen, sonst würdest du da nicht mehr arbeiten wo du arbeitest. daher finde ich es ungerecht, dass du da deinen partner teilschuld gibst. da hat niemand schuld. wieso habt ihr nichts vor? anscheinend plant ihr nicht in vorfeld. in jeder ecke findet man was schönes.
auf was hast du lust, fang mit was kleinem an.

Dann kommen auch immer diese Hätte und Wenn Gedanken. Hätte ich was anderes machen sollen, einen anderen Partner wählen sollen, war ich zu blöd um selbst Erfolg zu haben.

autsch! du solltest wirklich deine beziehung hinterfragen.
musst selbst entscheiden was für ein mensch du bist, was ist dir wichtiger in einer beziehung.
 
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