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Das dicke Ende.....

  • Starter*in Starter*in Maria11
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M

Maria11

Gast
Hallo,
die Geschichte meines Enkels Simon....

Simon ist 16 Jahre und besucht eine Gesamtschule.

Als er in die Gesamtschule kam, galt er bald als Mathegenie, die Lehrer waren begeistert. Er sei ein stilles Kind und sehr begabt! 🙁
Aber er war bald gelangweilt, denn andere begriffen nicht so schnell wie er und es wurde vieles immer wieder durchgekaut.
Also gingen die Ohren von Simon auf Durchzug, er wurde zum Schlamper.
Hatte dies nicht dabei, dann fehlte das, Hausaufgaben wurde selten erledigt.
Aber angeblich hatte er oft keine Hausaufgaben oder sie schon in der Schule gemacht!

Erst an den Elternabenden erfuhren seine Eltern davon, alles wurde von den Lehrern runter gespielt, so nach dem Motto "keine Sorgen, der Simon ist eben so, der macht das mit links".

6 Wochen vor Ende der 9. Klasse dann der Schock, er war total abgerutscht, hatte daheim, wenn überhaupt, nur die besseren Arbeiten gezeigt.

Simon hängte sich rein, bekam sogar noch ein passables Zeugnis, aber in Mathe blieb es bei einer 4!

Nun die 10. Klasse......
Halbjahreszeugnis mit 2 Fünfen, (Physik + Religion) ergo auch keine 11. Klasse und kein Abi!
Er muß mit mittlerer Reife abgehen und wollte doch Jura studieren....:mad:

Sein ganzer Kommentar - "das kann ich noch ändern, ich habe ja noch fast 6 Monate Zeit!"

Er treibt uns in den Wahnsinn! Alle Strafen helfen nicht, sei es PC- TV-Konsolen-Verbot etc.

Liebe Grüße
Maria
 
Zuletzt bearbeitet:
Entschuldige die Frage....

Aber wollte er Jura studieren oder wollten das seine Eltern oder Du, dass er das tut? 😉

Wenn man sich in der Schule leicht tut, gilt man leicht als Streber. Vielleicht hatte er Druck von den Klassenkameraden, die ihn vielleicht gehänselt haben? Dass er deshalb nachgelassen hat und es ihm noch nicht ganz bewusst wurde, was sein Abrutsch bewirkt?

PC- und -Konsolenverbot bei einem 16jährigen wird Euch nur noch mehr Trotzreaktionen bringen 🙄
 
Entschuldige die Frage....

Aber wollte er Jura studieren oder wollten das seine Eltern oder Du, dass er das tut? 😉

Wenn man sich in der Schule leicht tut, gilt man leicht als Streber. Vielleicht hatte er Druck von den Klassenkameraden, die ihn vielleicht gehänselt haben? Dass er deshalb nachgelassen hat und es ihm noch nicht ganz bewusst wurde, was sein Abrutsch bewirkt?

PC- und -Konsolenverbot bei einem 16jährigen wird Euch nur noch mehr Trotzreaktionen bringen 🙄

Hallo,

er will unbedingt Jura studieren!

Ja, das erste Jahr auf der Gesamtschule galt er bei einigen als Streber, da er alles schnell begriff! Das legte sich aber mit der Zeit.

Er sieht das alles ganz locker, sagt immer "Oma bleib cool, ich krieg das schon geregelt", ich kanns nicht mehr hören!

Die gesamte Zeit auf dieser Schule spielten die Lehrer immer alles runter, keine Sorgen, Simon ist eben anders, der macht das schon bla-bla-bla!
Meine Tochter war xmal in der Schule, aber alle waren der Meinung, so ein begabtes Kind schafft alles!

Erst Mai 2009 sahen sie es auch anders!

PC- und Konsolenverbot sieht er recht locker.................😎

LG
Maria
 
Hallo,

ich möchte jetzt mal ganz ehrlich was sagen, was selbst auch erlebt habe.
Wenn jemand keine Lust mehr auf Schule hat und sich da gehen lässt, dann kann man ihm eigentlich nicht helfen.
Jeder muss selbst erkennen, wie wichtig Schule und Abschluss ist.
Vielleicht ist er ja auch zu sehr Unterfordert oder wird da irgendwie "gemobbt", weil er das alles so gut kann?!
Ich würde mich mal beim Jugendamt erkundigen, vielleicht haben die die Möglichkeit ihm klar zu machen, wie wichtig das alles ist.
Strafen und sowas haben bei mir auch nicht geholfen, in der 9. Klasse hatte ich auch so ein Tief. Da hat es wirklich nichts gebracht...
Irgendwann hab ich es dann zum Glück verstanden, dass ich das für mich tue und nicht für andere.

Ich hoffe ihr haltet als Familie zusammen und lasst euren Simon nicht hängen!

Liebe Grüße
 
Ich finde das Simon für einen Jungen in einer ganz normalen Phase ist. Oft haben Jungs in der 9. und 10. Klasse ihre Schwierigkeiten bzw. eine Tiefphase.
Früher oder später wird er von selbst begreifen, wie wichtig das ist. In dem Punkt solltet ihr vielleicht etwas mehr Vertrauen zu ihm haben.
Ich versteh auch nicht ganz warum ihm Strafen auferlegt werden.
Schließlich kommt er in das Alter, in dem er selbst wichtige Entscheidungen treffen muss. Es ist weder konstruktiv, noch wirkt es sich Motivierend aus. Ich denke es macht alles nur noch schlimmer. Reden, miteinander kommunizieren ist hier das beste Mittel.
 
Ich finde das Simon für einen Jungen in einer ganz normalen Phase ist. Oft haben Jungs in der 9. und 10. Klasse ihre Schwierigkeiten bzw. eine Tiefphase.
Früher oder später wird er von selbst begreifen, wie wichtig das ist. In dem Punkt solltet ihr vielleicht etwas mehr Vertrauen zu ihm haben.
Ich versteh auch nicht ganz warum ihm Strafen auferlegt werden.
Schließlich kommt er in das Alter, in dem er selbst wichtige Entscheidungen treffen muss. Es ist weder konstruktiv, noch wirkt es sich Motivierend aus. Ich denke es macht alles nur noch schlimmer. Reden, miteinander kommunizieren ist hier das beste Mittel.

Tiefphase ist okay, aber er verbaut sich alles! Er möchte unbedingt das Abi machen und Jura studieren, aber mit den Noten vom letzten Zeugnis kommt er nicht in die Oberstufe! Notendurchschnitt 3,4.

Strafen gab es für das flunkern mit den Hausaufgaben und für Klassenarbeiten, die, wegen schlechter Noten, im Nirwana verschwanden.

Vertrauen ist da und es wird sehr viel geredet von unserer Seite, er hört zu so nach dem Motto - "warum dieser Streß, es sind ja noch sechs Monate Zeit bis zum Zeugnis und ich schaff das schon"! 🙁

LG
Maria
 
seine Sache !

Einem 16(!) jährigen derart kindische "Strafen" aufzuerlegen,vor allem,wenn Ihr ihn selbst als INTELLIGENT einschätzt,find ich höchst lächerlich.

In diesem Schulsystem gibt es UNZÄHLIGE Möglichkeiten,
zum Abi zu kommen.

Ich kenne es noch,daß man WIRKLICH rausgekantet wurde--nicht wegen Leistung !--und das wars dann.

Er kann rechnen--er ist in der Lage,einzuschätzen,ob er die Noten erreicht für die nächste Klasse.

Er weiß dann garantiert auch,ob und wie oft er "eine Ehrenrunde" drehen kann.

Wenn ihm dieser Spitzenabschluß nicht mehr derart WICHTIG ist, kann man das nur registrieren--damit "ist sein Leben nicht vorbei".

Er hat vielleicht gar keinen Bock mehr auf Schule,will paar Gammeljahre einlegen,will ein Handwerk lernen...oder einfach nur seine Jugend genießen ohne Streß.

Irgendwie hat Elternsein auch damit zu tun,daß man auch die Entwicklungen akzeptiert,die nicht (mehr) ins Bild passen.

Redet--aber quatscht ihn nicht zu.
Hört zu,fragt--aber akzeptiert auch ein "Ich will nix dazu sagen".

Ein Kind soll glücklich sein und gesund.
Erst an zweiter oder dritter Stelle kommt die "Karriere".

Wenn man jemandem die Jugendjahre mit albernen Verboten zukleistert,schafft man die Grundlage für oft lebenslangen Kontaktabbruch.

Spätestens in 2 Jahren entscheidet nur er, was er lernt,ob er lernt,
wem er was anvertraut,wie er Einmischung zuläßt.

Ob der stressenden Familie den Rücken zukehrt für immer.

Meine Kinder waren jw.mit 16 durchaus urteilsfähig---ihre Urteile waren oft absurd-- sie haben sie dann auch mal revidiert--aber:

ihnen war wichtig,daß NICHT ICH für sie entschied,
daß ich zwar immer meine Meinung sagte u.meine Wünsche--aber eben NICHT "abstrafte".

Ich hab viele Dinge völlig anders gelöst.
Meine "Zeit" war aber auch eine völlig andere,die Bedingungen waren anders!

Meine Maßstäbe sind doch deshalb nicht "richtiger"?!

Freue Dich daran,daß Dein Enkel keine Marionette sein will.

Glaub mir...diese Super-Kinder kenn ich auch...
Eine Zierde für ihre Eltern. 🙂

Aber...alle Altersgenossen machen die Fliege, niemand kann sich unterhalten--weil sie nur nachplappern,was ihnen eingetrichtert wurde...nie werden die den Mut zu FEHLERN haben---
sie gehen keinen Millimeter vom Weg ab...na toll aber auch...

und werden deshalb nach der "perfektesten Karriere" beim ersten WIRKLICHEN LEBENSKONFLIKT umkippen wie Pappemännchen.


Was möchtest Du für Deinen Enkel?

(Und..Jura kann derart ÖDE und TRIST sein,wenn man es als Beruf dann ausüben muß...ob DAS nun der Glücksgriff wäre??)


Gruß!
Micky

Nein--Ihr habt eben KEIN VERTRAUEN!
Ihr habt seltsame Auffassungen von Vertrauen---es geht NICHT um "Lüge"--es geht darum:
Warum wagt er denn nicht,Euch die WAHRHEIT zu sagen!

Ihr vertraut nicht,daß dieser Weg jetzt eben der richtige ist, daß er es auch später schaffen könnte --wenn er es wollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei mir hat wegen der Schule Stress machen nur bewirkt, dass ich nur noch weniger mit meinen Eltern geredet hab als vorher. Ich denk wenn ihr mit Verboten nur mehr Druck aufbaut hilft das nix sondern geht eher nach hinten los.
 
Ich kann mich chiller und mickey nur anschließen.
Ganz ehrlich, simon hat gar nicht so unrecht...
es sind noch 6 Montate. Ich finde ihr macht ihm da einen unnötigen Druck.
Gut, wenn der Fall eintritt, dass er es nicht (jetzt) in die Oberstufe schafft, kann er entweder wiederholen (was keine Schande ist) oder einen anderen möglichen Weg einschlagen das Abitur zu bekommen (da gibt es ja unzählige Möglichkeiten).
Wenn er es wirklich will, wird er es auch schaffen. Egal auf welchem Weg.
 

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