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CSI Gymnasium

G

Gast

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Ich bin ein Migrant. Die Schule in Deutschland kenne ich nur als Vater. Ich habe zuletzt etwas erlebt was ich als sehr seltsam und beunruhigend empfinde.


Es gibt 2 Gymnasien die einige Räume gemeinsam haben. Mein Sohn (13 Jahre alt) besucht eine von der Schulen.

Sein Klassenlehrer hat ihm mehrmals befragt ob er Schlüssel für die Schulräume hat. Irgendwann sagte mein Sohn, dass er ein Lehrerkind kennt, und der Junge an die Schlüssel wahrscheinlich kommen könnte.

Am 23.11.2011 befahl die Mathe Lehrerin meinem Sohn seine Schulsachen zu packen und sich bei der Schulleiterin zu melden. Von dort ging er mit der Schulleiterin und dem Klassenlehrer in das Gebäude des benachbarten Gymnasiums.

Dort erwartete ihm der andere Schulleiter und sechs andere Personen – Kinder und Mitarbeiter. Erst jetzt erfuhr mein Sohn dass die Personen beobachtet haben wie jemand mit Schlüssel in ein Raum ging und irgendwas dort entwendet hat. Mein Sohn hatte Glück – die Zeugen sagten aus dass er damit nichts zu tun hat + er nahm in der Tatzeit an Basketball AG (unter Aufsicht) Teil.

Wir (Eltern) wurden nicht benachrichtigt. Einige Tage später bat ich in einer Email um Erklärung.

Antwort:
„Sehr geehrte Frau XXXX, sehr geehrter Herr XXXX,
ich bitte zunächst um Ihr Verständnis, dass ich nicht Dinge preisgeben kann, die von den angesprochenen Schulleitern zum Wohle beider Schulen diskret geklärt werden müssen. Was Ihren Sohn Stefan angeht, kann ich Ihnen aber folgendes sagen:
im Auftrag der Schulleitung hatte ich Stefan zu einigen Vorgängen als Zeuge befragt, über die ich hier nicht weiter Auskunft geben kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Stefan unsere kurzen Gespräche anders als ein freundliches Gespräch verstanden hat. Zu dem von Ihnen geschilderten Gespräch im XX Gymnasium ist es tatsächlich gekommen, aber niemand hat Ihrem Sohn etwas vorgeworfen oder unterstellt. Ich habe Frau XXXX und ihn begleitet, um endgültig Klarheit in die Sache zu bringen - insofern es meinen Schüler, also Ihren Sohn Stefan, betraf. Das ist auch bei diesem Gespräch gelungen, wie ich Ihrem Sohn Stefan in einem späteren Gespräch auf Nachfrage bestätigt habe. Da also kein Verdacht gegen Ihren Sohn vorliegt, und ich Ihrem Sohn abschließend Auskunft gegeben habe, sah ich es nicht als absolut notwendig an, Ihnen zu schreiben, was ich auf Nachfrage hiermit aber gerne tue. Ich hoffe, dass Ihre Fragen hiermit zur Zufriedenheit geklärt sind.
Mit freundlichen Grüßen XXXX Klassenleiter XX“

Meine Frage: war das alles richtig oder haben die Lehrer ordentlich übertrieben ?
Ich hätte erwartet dass ich vor der Gegenüberstellung informiert werde.
Grüße – Siegmund

P.S. Mein Sohn hatte noch nie etwas mit Diebstahl zu tun (trotz Migrationshintergrund).
 
Da also kein Verdacht gegen Ihren Sohn vorliegt, und ich Ihrem Sohn abschließend Auskunft gegeben habe, sah ich es nicht als absolut notwendig an, Ihnen zu schreiben, was ich auf Nachfrage hiermit aber gerne tue.

Ich würde zurückschreiben, dass ich bei einem nächsten, ähnlichen Vorfall direkt aufgeklärt werden möchte. Und nicht wieder erst durch Nachfragen, vor vollendete Tatsachen gestellt werde.
 

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