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Corona - zweite Welle

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Covid ist so lange harmlo bis der eigene Lebenspartner daran gestorben ist, oder Kinder Oma,...
und jetzt kommt das Argument "das sind doch Einzelfälle", aber ich möchte nicht für solche Einzelfälle verantwortlich sein , diese nicht im Bekannten- oder Verwandtenkreis sehen und selbst auch nicht so einer sein, deshalb Verantwortungsbewusstsein und Rücksicht ist angemessen.
 
Die Zahlen steigen wieder. Tägliche Neuinfektionen bei über 1400.

Und die Politik macht nichts. Das sah vor drei, vier Monaten anders aus.

Laumann (NRW-Mininster für Gesundheit, CDU) wehrt sich dagegen, von einer zweiten Welle zu sprechen.

Und der Skandal in Bayern, über den ich allerdings noch nicht hinreichend informiert bin, scheint darauf hinzuweisen, dass man erst mal tagelang Infizierte andere anstecken läßt (https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-coronavirus-test-reiserueckkehrer-infizierung-1.4997815)
 
Die Zahlen steigen wieder. Tägliche Neuinfektionen bei über 1400.

Und die Politik macht nichts. Das sah vor drei, vier Monaten anders aus.
Die Politik KANN ja auch nichts machen: dank der ganzen aufgebrachten Coronaleunger ist der Rückhalt in der Bevölkerung inzwischen so weit gesunken, dass sie eben eine deutlich höhere Schwelle abwarten werden, bis der Rückhalt eben wieder gegeben ist. Auf der einen Seite ist das natürlich ein Teilaspekt der Demokratie (wobei man halt eigentlich sich nach der MEHRHEIT richtien müsste und nicht nach denen, die am lautesten sind) und auf der andenre seite ist das natürlich auch ein trauriges Zeichen für Unvernunft und dafür, dass viele Menschen eben kaum über ihren Tellerrand schauen.
ich schätze mal, wenn der Druck unterm Kessel entsprechend angestiegen ist und halt eben doch vermerkt spürbar wird, dass diese Krankheit eben doch kein Pappenstiel ist, wird auch die Stimmung im Land sich wieder ändern. Und dann lassen sich eben auch wieder Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen und es ist auch wieder mit mehr eigenverantwortlichem Handeln zu rechnen (was ja auch ein riesen Teil der Prävention ist). Es ist halt nur traurig, dass manch einer offenbar erst dann zu reagieren bereit ist, wenn das problem vor der eigenen Haustür angekommen ist: Ich gehe jede Wette ein: Unter den Demonstranten ist KEIN Einziger, der einen lieben Angehörigen durch Corona verloren hat und dennoch sagt: "Ja, Onkel Otto war aber auch schon alt: Der wäre auch so gestorben."
Und ich schätze mal, auf genau diesen mechanismus "warten" unsere Behörden jetzt noch ab: Sollen erstmal alle aus dem Urlaub zurückkommen (denn der Urlaub ist ja auch heilig: maßnahmen zur Urlaubszeit hätten erstrecht keien nRückhalt) und wenn dann eben doch der Druck steigt, wird auch der Ruf nach politischem Eingreifen wieder lauter.
Makaber, aber ehrlich gesagt: Wäre ich Politiker würde ich es ebenso machen: Erfolgreiche Prävention ist etwas, für das man offenbar keine Credits bekommt: Aber für erfolgreiche Katastrophenbewältigung vielleicht schon.
 
Das mit dem "Feindbilder aufbauen" hat ja mal wieder hervorragend geklappt.

Vielleicht werde ich am 29.08.2020 mal selbst zur Demo in Berlin gehen.
Mal schauen, wie die Teilnehmerzahl dann meiner Einschätzung nach sein könnte.
Mal schauen ob ich dabei unter den ca eine halbe Millionen Leuten auch einen "Reichs-Bürger" sehe, was das auch immer sein mag.
Da passt du gut hin, zur Demo. Bist du dort schon mal interviewt worden? Alles was du hier so von dir gibst, hört man dort 1 zu 1.
95 Prozent sind dummes rücksichtslosesPack.
 
Interessant, dass Du den Ausdruck "Pack" benutzt, dabei kommt der Ursprung ja aus der Rechten Ecke.

https://www.schlosstheater-moers.de/?produktion=jugendkongress

Kleiner Tipp, überdenke mal Deine Wortwahl und Deine Vorurteile.
Pack ist das richtige Wort für dieses Gesockse mit seinem dummen Lügenpresse gebrüll.
Kein anderes Land in Europa hat so viele dieser rücksichtslosen d
Dummköpfe
Man muss sich direkt schämen!

Die Infektionen steigen rasant an, aber diese Idioten gehen gegen Maske tragen demonstrieren.

Und sorry, anders kann man solche Menschen nicht mehr nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
V
Die Politik KANN ja auch nichts machen: dank der ganzen aufgebrachten Coronaleunger ist der Rückhalt in der Bevölkerung inzwischen so weit gesunken, dass sie eben eine deutlich höhere Schwelle abwarten werden, bis der Rückhalt eben wieder gegeben ist. Auf der einen Seite ist das natürlich ein Teilaspekt der Demokratie (wobei man halt eigentlich sich nach der MEHRHEIT richtien müsste und nicht nach denen, die am lautesten sind) und auf der andenre seite ist das natürlich auch ein trauriges Zeichen für Unvernunft und dafür, dass viele Menschen eben kaum über ihren Tellerrand schauen.
ich schätze mal, wenn der Druck unterm Kessel entsprechend angestiegen ist und halt eben doch vermerkt spürbar wird, dass diese Krankheit eben doch kein Pappenstiel ist, wird auch die Stimmung im Land sich wieder ändern. Und dann lassen sich eben auch wieder Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen und es ist auch wieder mit mehr eigenverantwortlichem Handeln zu rechnen (was ja auch ein riesen Teil der Prävention ist). Es ist halt nur traurig, dass manch einer offenbar erst dann zu reagieren bereit ist, wenn das problem vor der eigenen Haustür angekommen ist: Ich gehe jede Wette ein: Unter den Demonstranten ist KEIN Einziger, der einen lieben Angehörigen durch Corona verloren hat und dennoch sagt: "Ja, Onkel Otto war aber auch schon alt: Der wäre auch so gestorben."
Und ich schätze mal, auf genau diesen mechanismus "warten" unsere Behörden jetzt noch ab: Sollen erstmal alle aus dem Urlaub zurückkommen (denn der Urlaub ist ja auch heilig: maßnahmen zur Urlaubszeit hätten erstrecht keien nRückhalt) und wenn dann eben doch der Druck steigt, wird auch der Ruf nach politischem Eingreifen wieder lauter.
Makaber, aber ehrlich gesagt: Wäre ich Politiker würde ich es ebenso machen: Erfolgreiche Prävention ist etwas, für das man offenbar keine Credits bekommt: Aber für erfolgreiche Katastrophenbewältigung vielleicht schon.
Von
 
Wahrheit hin, Hype her. Geschenkt
Um ein Problem zu lösen muß es sicherlich genau betrachtet werden.
Aber irgendwann sollte man von den Betrachtungen zu Lösungsansätzen kommen.
Wie sähen die denn aus?
Fast 30 Beiträge mit sinnvoller Debatte.
Da das das doofe Virus gekommen ist um zu bleiben, wird es die eine Lösung sicher nicht geben, klar.

Aber.

Ideen um der Lage Herr zu werden, oder gewachsen zu sein?
Lösungsansätze oder auch Teillösungen?
Kurz was soll oder muß nun getan werden?
 
Du vergisst:
Deutschland hat die Länder in "gut" und "böse" eingeteilt. Bei "gut" kann man ohne Bedenken hinfahren/hin fliegen, bei "böse" darf man auch, sollte aber nicht.
Und genau so wurde Deutschland auch von anderen Länder eingeteilt. will heißen: es gibt genügend Urlauber aus anderen Ländern auch in Deutschland.

Man kann am Ende also nicht sagen: bleibt alle in Deutschland, weil es in Deutschland sicherer ist

Grundsätzlich gilt aber: Das Virus ist im Ausland nicht ansteckender oder gefáhrlicher als in Deutschland

Als man anfing in den Pflege- und Altenheimen oder in diversen Fleischfabriken zu testen, stiegen auch die Zahlen.
Und selbst Spahn sagte: Je mehr getestet wird, desto mehr falsch-positive Ergebnisse kann man bekommen.
wer bewußt in ein ausgewiesenes Risikogebiet oder in angrenzender Nähe Reist der nimmt auch in kauf infiziert zu werden dieser Reisehype ist irgendwie "Krank"die es tun tun es "über alle Leichen"hinweg nur um was zu Erzählen zu haben nach der Rückkehr vielleicht wird noch damit "geprallt-Ich hab mir Corona geholt"
 
wer bewußt in ein ausgewiesenes Risikogebiet oder in angrenzender Nähe Reist der nimmt auch in kauf infiziert zu werden dieser Reisehype ist irgendwie "Krank"die es tun tun es "über alle Leichen"hinweg nur um was zu Erzählen zu haben nach der Rückkehr vielleicht wird noch damit "geprallt-Ich hab mir Corona geholt"
Vll. solltest du den ganzen Text, den du zitiert hast, lesen.
Da steht nix davon, dass jemand mit Absicht in ein Risikogebiet reist oder gar in die Nähe, da steht auch nix davon, dass jemand über Leichen geht, um etwas zu berichten zu haben.

Und es sind nicht nur Privatpersonen oder Familien, die ins Ausland verreisen, es sind auch Geschäftsleute und unsere Politiker.
Auch die können jemand sein, die das Virus verbreiten oder können hochansteckend sein, ohne selbst Sympthome zu zeigen

Ich bin sehr erstaunt, wie man hier immer wieder geschriebene Texte verdreht, nur um "Recht zu haben" oder "Recht zu bekommen"

Es ist nun mal so:
Es gibt Länder, die Deutschland als "bereisbar" eingeteilt hat und niemand, der dann da hin reist, muss sich deswegen rechtfertigen oder ein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Eine Ansteckung ist in Deutschland genau so möglich, wie im Ausland.

Das ist so, auch wenn es dem einen oder anderen nicht gefällt oder für ihn selbst nicht in Frage kommt, zu verreisen

Wer da nun etwas dagegen hat, kritisiert das Handeln von Deutschland
 
Wer in den Urlaub fahren möchte, der sollte sich schon überlegen, wie er das in diesem Coronajahr machen will.

Hier wurde Kritik an Reisenden erteilt. Manche Bürger sind wohl wirklich nicht in der Lage, ihre Reiseentscheidung zu überdenken. Die wollen nur Spaß und fertig. Alles andere kommt denen nicht in den Sinn. Und vor solchen Leuten soll uns der Staat sinnvollerweise schützen.

Im Ganzen denke ich, dass in Bezug auf Reisen zu wenig Aufklärungsarbeit von seiten der zuständigen Stellen erfolgt. Schon vor Corona. Vielen Leuten sind die Gefahren einer Reise zB nach Indien nicht bekannt. Und dass in Coronazeiten der Aufenthalt in vielen Auslandsländern bedenklich ist, wird auch viel zu wenig kommuniziert. Und dies gilt bereits für das europäische Ausland (zB Spanien).

Ein Urlaub überhaupt ist wohl durchschnittlich mit einer zigfachen Erhöhung von Kontakten verbunden, die man im heimatlichen Garten nicht hätte. Allein aus Stressgründen täten sich dies viele schon nicht an. Aber einige wollen ja gerade Kontakte im Urlaub. Das sind teilweise die, die man selbst schützen sollte. Von den Angesteckten bei der Rückkehr oder im Urlaub spreche ich dabei noch gar nicht.

Die Bundesregierung hat meines Erachtens in deutlichem Maße versagt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie schon immer wissen konnte, dass wir in den Sommermonaten Urlaub haben. Ich erkenne nicht, dass rechtzeitig ein plausibles Urlaubskonzept auf den Weg gebracht wurde. Hier verfährt die Politik scheinbar nach dem Konzept: "Uns fällt schon nach und nach das Richtige ein".

Die Maßnahmen, die ich mir wünschen würde, kann ich ja noch nachreichen (was eigentlich Aufgabe der Politik wäre). Muss aber nun erst mal anderen Tätigkeiten nachgehen.
 
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