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Chef schätzt Arbeitsvolumen falsch ein - was tun?

Es wurde hier schon vieles gesagt. Ich gehe nochmals auf die wichtigsten Punkte ein, die ich auch für mich lernen musste.

Auch wenn du den Job wechselst, wirst du früher oder später wieder auf Arbeitgeber stoßen die herausfinden wollen wie viel Arbeit du in kürzester Zeit erledigen kannst.
Es wird nur selten darauf geachtet, dass es dem Mitarbeiter gut geht er gefördert und nicht überfordert wird, Respekt behandelt und auf seine Bedürfnisse geachtet wird.

Du allein musst dafür sorgen, dass die Arbeitgeber deine Grenzen einhalten.

"Nein" sagen ist ein guter Anfang.
Du solltest auch deinen Selbstwert erkennen. Du weißt hier dass eine Grenze sogar weit überschritten wurde. Wie lange machst du dass schon mit? Du hast bestimmt schon vorher gemerkt, dass du dich vielleicht "unfair" behandelt fühlst.

Die Frage ist hier warum hast du weiter gemacht? Wolltest du Lob von Chef?
Machst du es wegen den Kunden die du nicht enttäuschen willst?
Frage dich hier wer hier die Kunden an sich gebunden hat. Sind sie an dich oder an das Unternehmen in dem du arbeitest gebunden? Die Antwort ist hier das Unternehmen. Und wer führt das Unternehmen? Der Chef! Kundenbetreuung und langfristige Bindung ist also die Aufgabe des Chefs nicht deines!

Du hast deinen Arbeitsvertrag mit deinem Chef ausgemacht nicht mit den Kunden.

Vielleicht ist das hier auch nicht dein Problem. Es war meine Erfahrung, die ich mit dir teilen wollte. Ich war lange in der Illusion gefangen ich müsste den Kunde gerecht werden da ich den Unternehmen nicht schaden möchte. Wenn es aber keine Probleme für den Arbeitgeber gibt wird er sie auch nicht lösen. Er denkt es funktioniert ja doch. Gibt deinem Chef ein paar Probleme zu lösen.

Es ist allerdings auch wichtig für eine langfristige Beziehung zum Arbeitgeber, mit ihm offen darüber zu reden. Er wird nicht erkennen, dass du überfordert bist solange du es ihm nicht sagst. Du solltest bei solch einem Gespräch dich gut vorbereiten! Sag ihm wie lange du für die Arbeit wirklich brauchst die er da kritisiert und auch warum.

Diese Gespräche sind nicht leicht, aber es hilft dir über dich hinauszuwachsen und deine Grenzen klar abzustecken.

Ich wünsche dir gutes Gelingen bei diesem Arbeitgeber oder auch bei einem anderen.
 
Hallo, ich habe einen Chef, der Arbeitsaufgaben und deren Zeitaufwand vollkommen falsch einschätzt oder alternativ versucht mich auszunutzen, ich bin mir nicht ganz so sicher.
Der ganze "Müll" wir bei mir zur Bearbeitung abgeladen. Ich mache seit Monaten unbezahlte Überstunden (täglich) und komme als einziger Mitarbeiter auch Samstag ins Büro - natürlich ohne Bezahlung. Die Arbeit kotzt mich nur noch an. Urlaub darf ich nicht machen, weil ich angeblich im Betrieb benötigt würde. Ich wurde genötigt, einen Antrag auf Auszahlung der Urlaubstage zu stellen mit der mündlichen Begründung, dass ich aus betrieblichen Gründen keinen Urlaub machen darf, weil es keine geeignete Vertretung gibt. Gleichzeitig gibt es andauernd Druck, dass dieses und jenes umbedingt fertiggestellt werden muss und es soll immer mehr und noch mehr Arbeit erledigt werden und es gibt andauernd Kritik, wenn etwas nicht fertig wird, obwohl ich ständig Überstunden mache. Vielleicht ist es auch ein Trick, mögliche Forderungen nach Gehaltserhöhungen im Keime zu ersticken und den Preis durch ein Klima der Angst gering zu halten.
Ich arbeite weder langsam noch uneffektiv. Das Problem ist nur, dass das Unternehmen eigentlich zusätzliche Personal einstellen müsste für die Arbeitsmenge, die ich absolvieren muss. Da das Unternehmen aber zu geizig ist, muss ich die Scheiße alleine abarbeiten. Kollegen haben keine Bereitschaft Überstunden zu machen - eine Einstellung, die mir durchaus zusagt. Aber wenn ich nur im Entfernsten mal versuche pünktlich zu gehen, übt der Chef so einen extremen subtilen Druck aus, sodass ich dann doch wieder Überstunde mache. Was würdet Ihr in so einen Betrieb machen? Wie kann ich die Situation verbessern?
Das Problem ist, dass sich die Dinge immer soweit negativieren, wie man es selbst auch zulässt. Ich meine damit nicht dass du etwas dafür könntest und selbst Schuld seist, auf keinen Fall, aber die Verantwortung dass dieser Zustand erst eintreten konnte und wenn er weiterhin bestehen bleibt, die liegt natürlich bei dir!

Dinge gehen oftmals soweit wie man es selbst zulässt. Das gilt sowohl für positive-, wie auch negative Entwicklungen gleichermaßen. Ist der Raum erstmal da, wird er auch genutzt - das wiederrum ist ein physikalisches Phänomen.
 

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