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chätter betrügen oft nur vertraue niemanden

  • Starter*in Starter*in anika19
  • Datum Start Datum Start
Liebe anika,

ich stimme den vorherigen Kommtentare hinsichtlich der Ineffizienz des Rechtssystems voll und ganz zu. Da stimmt wirklich etwas nicht und das hat mannigfache Ursachen, über die ich seitenlang schreiben könnte, was aber hier nicht weiterhilft. Man muß sich zunächst auf die gegebenen Umstände einstellen und handeln. Gewalt ist ein Anthropologikum, d.h. gehört zum menschlichen Leben dazu und Gewalt gegen Frauen ist nochmals eine Sache für sich. Viele Gewalttäter laufen bereits nach kurzer Zeit wieder frei herum, werden häufig rückfällig und greifen sich neue Opfer. Die Folge aus diesen Realitäten sollte sein, dass jedes Mädchen und jede Frau lernt sich selber verteidigen zu können. Das fängt schon bei der Erziehung von Mädchen an, denen man Selbstvertrauen schenken sollte,das Gefühl wertvoll und stark zu sein und die man auf die bestehenden Lebensumstände vorbereiten sollte. In der Geschlechterforschung spricht man von "lebensbedrohlichen Mythen und Klischees* über Frauen" die in der Erziehung eine mitbestimmende Rolle spielen. Eines davon ist, dass eine Frau schwach und hilflos ist, ohnehin durch ihre Weiblichkeit die Erbsünde für sich gepachtet hat (vgl Frauenfeindlichkeit des Katholizismus),sich ständig schuldig fühlen soll, die Klappe zu halten, zu dulden und still zu leiden hat etc. etc. Gerade in Fällen von Mißbrauch oder Vergewaltigung, beides Vorgänge in denen es um Macht geht, sieht man wie bedrohlich solche Klischees sein können. Daher rate ich jeder Frau diese Rollenzuschreibung bewußt abzulehnen und sich selber neu zu definieren. Eine Therapie ist da ein ganz wichtiges Hilfsmittel dabei. Ebenso das Erlernen einer Kampfsportart, in der Körperbeherrschung, Kampfgeist und Beobachtungsgabe geschult werden.

Was deine abgebrochene Therapie betrifft, gegen eine Verhaltenstherapie, die einmal in der Woche stattfindet, kann auch das Jugendamt nix haben. Im Gegenteil, die erwarten, dass du zur Fürsorge deines Kindes dich auch genügend um deine eigene physische und auch psychische Gesundheit kümmerst. Was nützt es dir und deinem Kind, wenn du irgendwann an deinem Trauma zerbrichst und zusammenklappst oder keine neue Beziehung zu Männern (die von der lieben Sorte...die gibt es nämlich auch noch!) mehr aufbauen kannst? Dadurch hätte der Täter einmal mehr gewonnen. Lass dir ein unbeschwerteres Leben nicht nehmen und tu dazu, was notwendig ist.

Wir können das marode Rechtssystem nicht so ohne weiteres ändern, aber wir können unsere eigenen Einstellung ändern und lernen uns selber zur Wehr zu setzen....was bleibt uns anderes übrig?

Lieber Gruß
Tyra

*Wirkung durch Glaube daran...es heißt nicht umsonst "die Macht des Glaubens" also wenn ich glaube hilflos zu sein...bin ich's auch...= self.fulfilling prophecy. Eine Verhaltenstherapie entlarvt diesen Mechanismus und polt ein bißken um
 
ja das mit der therapie ist so eine sache nicht nur meine tochter ich habe auch ein beruf gefunden den ich so schnell nicht verlieren möchte jedohc its es ein beruf wo es blöd wäre wenn rasukäme das ich zur therapie gehe ich denke da hätte ioch denn nie ne chance vom chef übvernommen zu werden ich denke durch meine tochter und meine arbeit habve ich gut gelernt mich selber zu verteidigen ich denke das ich es geschaft habe stark zu bleiben und jetzt endlich ist der letzte gerichtsbeschluss zu mir ins hasugeflattert er darf noch ein jahre jeden monat 100 euro strafe zahlen sicher ist es keine hilfe für mich wenn ich geld von ihm bekomme aber eine strafe für ihn allemals
 
Das mit dem Geld ist die effizienteste Strafe die man sich ausdenken kann.

Wenn du deinen Freund nicht aufgehalten hättest dann wär das vielleicht ein Mord aus dem Affekt (oder wie man das nennt) gewesen, er hätte dann nur noch sicherstellen müssen dass der Mann tot ist, sonst zahlt er ewig Geld und hat haufen Probleme. So hätte man ihn ein paar jahre auf Bewährung gegeben.

Das rechtssystem ist sch**ße: Für einen Mord (betrunken ein Kind überfahren) bekommt man weniger als wie wenn man eine Bank überfällt.

Wenn der alte Mann tot wär würdest du nicht sicherer sein, es gibt da draussen noch andere die auch so sind. Du hast es vorher nur nicht gewusst. Jetzt weist du es und du weist dass du dich schützen musst.

Schutz ist wenn dich dein neuer Freund in die Disco oder zum Bahnhof begleitet.

Der wird bestimmt nicht mehr kommen, da er jetzt der erste Verdächtige wär.


lg Mike
 
Hi anika,

muß ja bei deinem Job oder Chef gar nicht rauskommen, dass du ne Therapie machst! Du mußt ja nix davon erzählen, ist ja dein Privatding! Hoffe sehr, dass du tatsächlich ohne auskommen kannst. Erfahrungsgemäß haut das aber so gut wie nie hin, auch bei den stärksten Frauen nicht...zweifel zweifel..insbesondere in Hinblick auf deinen ...wie nennt man das Ding: Unten-drunter-Satz: hört das Lben nie auf S**** zu sein ich will nur noch sterben.....
Also nach Therapie würdest du schreiben: "das Leben ist zwar manchmal S****, aber das geht mit am A***vorbei und ich freu mich wieder am Leben" oder so ähnlich!
Zumal ne Traumatherapie kostenlos für dich ist, die Kasse zahlt das, bzw. evtll auch zusätzlich der Täter, würd ich das schon machen. Mist das alle hier in Europa so psychologenscheu sind...In Amiland ist das gar kein Thema...da rennt jeder alle naselang wegen allem Möglichen...z.B. zwanghaftem Nasepopeln oder Stress in der Beziehung oder was weiß ich zum Psychologen....zeugt meiner Ansicht nach von stärkerem Ich-Bewusstsein und Individualpflege....davon könnte man sich hierzulande allgemein aber auch du anika nach deiner echt schlimmen Erfahrung ne Scheibe von abschneiden.....täte dir bestimmt gut!

Liebe Grüsse
Tyra
 
@ Mike : ich weis nicht getötet denke ich hätte er ihn nicht aber nach dem geschenissen hatt er auch nicht die kraft gehabt bei mir zu bleiben er hatte mich noch in eine phychatrie gebracht aber dann ist er gegenagen wir haben selten noch kontakt ich treff ihn net gerne weil mich denn jedesmal die Frage quält warum ist er nicht bei dir geblieben.Vom mein jetzigen Freund kann ich solche Hilfe wie zum Bahnhof oder so zu begleiten nicht erwarten.Der versteht mich nicht ich habe versucht es ihm zu erklären, aber mal ehrlich wenn man jemanden dabei das gefühl gibt nicht zu zuhören denn mag man auch net drüber reden

@ Tyra:ich arbeite im Rettungsdienst und da kommt sowas schnell raus leider schon oft genung miterlebt wie privat sachen einfach so au der wache erzählt werden 🙁ich werde ohne auskommen müssen! meine Tochter und ich haben auch keine enges Mutter kind verhältniss weil durch die thearpie und das ganze hin und her die oft bei meiner mutter haben lassen müssen ich wollte ja nicht das sie mitbekommt wenn es mir schlecht ging nur leider kann man das nicht immer verstecken.Ich habe auch einfach angst wieder medikamente von der phychologin zu bekommen und denn wieder einen selbstmnordversuch zu starten bei uns im Haus gibt es nur Medikamente womit man sich so schnell nicht umbringen kann.Deine Theorie darüber was ich nahc der Therapie schreiben würde klingt ja ganz gut aber so wied dieser Satz sind meine Gedanken seit fast 2 Jahren. Ja ich wäre auch lieber im Amiland aber ob ich da zur Therapie gehen würde ich finde nicht das es besser ist wegem jedem scheiss dahin zu gehen.Ich sehe es so als berufstätige Mutter habe ich keine Zeit um an mich zu denken und zur Therapie zu gehen.Kann man die scheibe nicht einfach geschenkt bekommen statt sie sich abzuschneiden ???
 
Hi anika,

du solltest es dir an sich schon wert sein dich genügend um deine körperliche und seelische Gesundheit zu kümmern. Das tut nicht nur dir, sondern auch deiner Mutter-Kind-Beziehung gut. Ich denke vielleicht hast du Angst vor Veränderung?
Ich kenne aus der Sozialberatung etliche berufstätige Mütter mit mehreren Kindern, die erfolgreich eine Therapie absolviert haben. Und im Nachhinein gesagt haben: Mensch warum hab ich das nicht eher gemacht und mich solang rumgequält? Das ist aber leider oft typisches Frauending, Motto: Aufopferung und Verneinung eigener Ansprüche bis zum geht nicht mehr. Ich find das sehr schade.
Welche Medikamente hast du denn damals von der Psychologin erhalten? Man muß ja nicht sofort alles schlucken, was einem verabreicht wird, sondern was ich meinte war ne Gesprächstherapie/Verhaltenstherapie. Falls du nachweisbar (Neurologe, Psychiater) an einer Depression erkrankt bist solltest du aber schon eine sorgsame Medikamentation (es gibt ja verschiedene Medis) in Erwägung ziehen...(abrupte Abbrüche führen in neue akute Schübe)
Und die Logik, wie sowas bei deine Arbeitsstelle rauskommen soll, wenn du niemandem etwas erzählst kann ich auch nicht ganz verstehn....
Na ja, mußt du letztlich entscheiden...tut mir leid, wenn ich so drängle, aber ich mach mir irgendwie Sorgen um dich und es täte mir leid, wenn du unnütz leiden müßtest, wo doch Mittel und Wege der Hilfe vorhanden sind.

Ich wünsch dir erstmal ein Schönes Wochenende!
Tyra
 

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