Hey Leute.
mir ist Dienstag n ziemlicher scheiss passiert.
Und zwar war ich ja am montag zum erstenmal beim Arzt(Hausartzt) wegen meiner ANgst-störung. Der hat mir dann eine überweisung zum Neurologen ausgestellt(wo ich nächte woche nen termin hab)
ZUSÄTZLICH hat er mir allerdings noch LO******M verschriebn. n ziemlich hartes BEnzo halt....
Am TAg darauf habe ich mir dann die pillen vonner apo geholt und zuhause gleich eine genommen. Ich war überascht wie GUT und schnell die pille gewirkt hatt. Hab dann ne stunde später gleich nochne zweite genommen um zu testen ob man das noch iwi steigern kann (Drogensucht halt...)
iwi kam ich dann auf die idee noch Bier dazu zu trinken (GANZ böser fehler) und nachm 2ten Bier dann ZACK!!
Totaler filmriss : bin erst im Krankenhaus wieder zu mir gekommen....
meine Mutter hatte mich im Zimmer rumtorkelnd endeckt. Hatte wirklich DIE GANZE PACKUNG(!) Intus also 40(!) Stück plus n paar bier halt.
Die erste meinten ich kann froh sein das ich DAS überlebt habe...
Ich weiss ihr denkt jetzt "MAN! was fürn idiot!" aber das nehm ich euch nochnichmal übel das denk ich nämlich selber...😛
naja hab das jetzt als ENTGÜLTIGES Zeichen gedeutet das mein Leben eine wendung braucht und zwar SOFORT!
Meine Eltern habe ich mit der BEnzo aktion denk ich ma auch ziemlich verstört =( die wissen auch jetzt langsam was sache ist bei mir.....
P.S wie gesagt .hab nächste woche dienstag mein NEuro termin und am Mittwoch meine erste Suchtgruppen sitzung.
😱
na dann... willkommen zurück in dieser welt herr acidfreak.
sch...
😕 heftige story kollege. danke fürs "erzählen".
ich wünsche dir, das du nach dieser art selbstmordexperiment siehst, das deine probleme offensichtlich keine bagatelle sind. sowas macht in meinen augen nur jemand der (unbewusst?) mit dem tod liebäugelt. egal wie breit du warst, ein teil von dir wusste imho vermutlich sehr genau was du tust.
denk mal drüber nach.
ich hab übrigends sechs jahre täglich gekifft und dann zum schluss, als die probleme, die ich mir damit (ganz nebenbei natürlich nur) wegkiffen wollte mir übern kopf gewachsen sind, hat es mich nicht mehr angenehm geflasht wie früher, sondern mir vorallem meine ängste verstärkt für die dauer der akuten wirkung. das hat einfach keinen rechten spass mehr gemacht in der insgesamt auch immer ätzender werdenden situation (aufgeschobene probleme etc.).
ich habe dann für mich den rausch im malen und tanzen gefunden und meine probleme damit teilweise noch ein paar jahre länger leugnen können (wobei ich so nochmehr geschafft habe als stoned), bis auch das nicht mehr funktioniert hat, weil ich echt nervige psychosomatische probleme gekriegt habe, die mir vermutlich sagen wollten: EJ ALTER! ALARM! ALLES SCHEISSE! TU WAS! UNS GEHTS NET GUT!
naja, ich schätze da hab ichs dann irgendwie auch mal gemerkt bzw. akzeptiert, das ich probleme hatte / habe, denen ich mich langsam mal stellen musste (als ob ichs nicht die ganze zeit schon gewusst hätte...).
jetzt bin ich fast dreissig und probiere entwicklungsschritte nachzuholen, die eigentlich schon etliche jahre früher dran gewesen wären normalerweise,
hätte ich das gefühl, das irgendwas ansteht (ich unzufrieden bin), nicht immer wieder weggedichtet. naja, lebensgeschichten laufen halt sehr individuell und nicht nach din-norm...
mein missbrauch von cannabis, tanzen, malen und heute teilweise dem pc, zur
problemempfindungsmilderung sind wohl kein besonders ungewöhnliches muster. auf psychopharmaka, alkohol oder opiate zu vorgenanntem zweck bin ich zum glück nie sehr scharf gewesen.
falls du einen tip von mir willst: schau was in deinem leben nicht zu deiner zufriedenheit läuft und suche da strategien, wie du deine bedürfnisse erfüllen kannst (alleine oder mit hilfe..), anstatt vor ihnen davonzulaufen auf einem der äusserst vielfältigen wege die unsere moderne welt dafür kennt (ständiges geschäftig sein, mediendröhnung, psychtrope substanzen, religion, spirituelle techniken etc.*).
falls nicht: vergiss einfach wieder was du gerade gelesen hast und mach dir (k)einen kopf drum. wirst schon irgendeinen weg finden für dich. unternimmst ja scheinbar eh schon was...
*das man diese dinge nicht zu seinem vorteil benutzen kann will damit übrigends nicht sagen. kommt immer auf die persönliche situation an.
mein therapeut meint, das der kraftaufwand den die meisten menschen aufwenden um ihre probleme zu verdrängen, langfristig gesehen erheblich größer ist als die kraft, die sie bräuchten um selbige zu bewältigen.
langfristig wie gesagt...
sorry, bin etwas müde gerade. hoffe nicht allzuweit off topic geraten zu sein mit meinen etwas länger gewordenen ausführungen. mein bedürfnis zu schreiben hat sich hier wohl mal wieder raum genommen.