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Cannabis + ANgststörung usw.......

Hey Acidfreak, ich muss mich jetzt auch mal einmischen, ich muss Animalize recht geben, denn dein gesamtes auftreten hier in diesem thread zeigt dass du noch ziemlich locker damit umgehst. Ich weiss nicht wie viele Smileys ich jetzt auf den letzten 6 seiten in deinen beiträgen gesehen habe, ausserdem du schreibst als ob es in diesem thread um irgend ein problem mit z.b. deiner playstation oder so etwas geht, es geht um dein leben! mach dir das nochmal bewusst, ich glaub du willst es nicht begreifen!
und dann diese geschichte mit den pillen, so ein verhalten ist absolut nicht normal! und ich finde für meinen teil dass man aus dem beitrag über die pillen sogar einen gewissen stolz spürt, jeder normale mensch schämt sich für sowas und schreibt sowas auch anders denke ich. Ich will dich auf keinen Fall persönlich angreifen, wirklich nicht ich finde nur das muss dir jemand sagen. überleg dir mal wie das für deine eltern ist, versetz dich mal in ihre situation: du kommst ins zimmer deines eh schon cannabisabhängigen sohnes und der liegt dann wahrscheinlich mit schaum vorm mund mit ner flasche bier daneben leblos am boden. geil oder? da ist man dann stolz oder? also überleg nochmal bitte ein bisschen, du musst dein leben & deine einstellung komplett ändern! Nochmal, will dich wirklich nicht persönlich angreifen.

Alles Gute

Doug
 
Hey Leute.
mir ist Dienstag n ziemlicher scheiss passiert.
Und zwar war ich ja am montag zum erstenmal beim Arzt(Hausartzt) wegen meiner ANgst-störung. Der hat mir dann eine überweisung zum Neurologen ausgestellt(wo ich nächte woche nen termin hab)
ZUSÄTZLICH hat er mir allerdings noch LO******M verschriebn. n ziemlich hartes BEnzo halt....

Am TAg darauf habe ich mir dann die pillen vonner apo geholt und zuhause gleich eine genommen. Ich war überascht wie GUT und schnell die pille gewirkt hatt. Hab dann ne stunde später gleich nochne zweite genommen um zu testen ob man das noch iwi steigern kann (Drogensucht halt...)
iwi kam ich dann auf die idee noch Bier dazu zu trinken (GANZ böser fehler) und nachm 2ten Bier dann ZACK!!

Totaler filmriss : bin erst im Krankenhaus wieder zu mir gekommen....
meine Mutter hatte mich im Zimmer rumtorkelnd endeckt. Hatte wirklich DIE GANZE PACKUNG(!) Intus also 40(!) Stück plus n paar bier halt.

Die erste meinten ich kann froh sein das ich DAS überlebt habe...

Ich weiss ihr denkt jetzt "MAN! was fürn idiot!" aber das nehm ich euch nochnichmal übel das denk ich nämlich selber...😛

naja hab das jetzt als ENTGÜLTIGES Zeichen gedeutet das mein Leben eine wendung braucht und zwar SOFORT!

Meine Eltern habe ich mit der BEnzo aktion denk ich ma auch ziemlich verstört =( die wissen auch jetzt langsam was sache ist bei mir.....

P.S wie gesagt .hab nächste woche dienstag mein NEuro termin und am Mittwoch meine erste Suchtgruppen sitzung.

😱

na dann... willkommen zurück in dieser welt herr acidfreak.
sch... 😕 heftige story kollege. danke fürs "erzählen".
ich wünsche dir, das du nach dieser art selbstmordexperiment siehst, das deine probleme offensichtlich keine bagatelle sind. sowas macht in meinen augen nur jemand der (unbewusst?) mit dem tod liebäugelt. egal wie breit du warst, ein teil von dir wusste imho vermutlich sehr genau was du tust.
denk mal drüber nach.

ich hab übrigends sechs jahre täglich gekifft und dann zum schluss, als die probleme, die ich mir damit (ganz nebenbei natürlich nur) wegkiffen wollte mir übern kopf gewachsen sind, hat es mich nicht mehr angenehm geflasht wie früher, sondern mir vorallem meine ängste verstärkt für die dauer der akuten wirkung. das hat einfach keinen rechten spass mehr gemacht in der insgesamt auch immer ätzender werdenden situation (aufgeschobene probleme etc.).
ich habe dann für mich den rausch im malen und tanzen gefunden und meine probleme damit teilweise noch ein paar jahre länger leugnen können (wobei ich so nochmehr geschafft habe als stoned), bis auch das nicht mehr funktioniert hat, weil ich echt nervige psychosomatische probleme gekriegt habe, die mir vermutlich sagen wollten: EJ ALTER! ALARM! ALLES SCHEISSE! TU WAS! UNS GEHTS NET GUT!
naja, ich schätze da hab ichs dann irgendwie auch mal gemerkt bzw. akzeptiert, das ich probleme hatte / habe, denen ich mich langsam mal stellen musste (als ob ichs nicht die ganze zeit schon gewusst hätte...).
jetzt bin ich fast dreissig und probiere entwicklungsschritte nachzuholen, die eigentlich schon etliche jahre früher dran gewesen wären normalerweise,
hätte ich das gefühl, das irgendwas ansteht (ich unzufrieden bin), nicht immer wieder weggedichtet. naja, lebensgeschichten laufen halt sehr individuell und nicht nach din-norm...

mein missbrauch von cannabis, tanzen, malen und heute teilweise dem pc, zur problemempfindungsmilderung sind wohl kein besonders ungewöhnliches muster. auf psychopharmaka, alkohol oder opiate zu vorgenanntem zweck bin ich zum glück nie sehr scharf gewesen.

falls du einen tip von mir willst: schau was in deinem leben nicht zu deiner zufriedenheit läuft und suche da strategien, wie du deine bedürfnisse erfüllen kannst (alleine oder mit hilfe..), anstatt vor ihnen davonzulaufen auf einem der äusserst vielfältigen wege die unsere moderne welt dafür kennt (ständiges geschäftig sein, mediendröhnung, psychtrope substanzen, religion, spirituelle techniken etc.*).
falls nicht: vergiss einfach wieder was du gerade gelesen hast und mach dir (k)einen kopf drum. wirst schon irgendeinen weg finden für dich. unternimmst ja scheinbar eh schon was...

*das man diese dinge nicht zu seinem vorteil benutzen kann will damit übrigends nicht sagen. kommt immer auf die persönliche situation an.

mein therapeut meint, das der kraftaufwand den die meisten menschen aufwenden um ihre probleme zu verdrängen, langfristig gesehen erheblich größer ist als die kraft, die sie bräuchten um selbige zu bewältigen.
langfristig wie gesagt...

sorry, bin etwas müde gerade. hoffe nicht allzuweit off topic geraten zu sein mit meinen etwas länger gewordenen ausführungen. mein bedürfnis zu schreiben hat sich hier wohl mal wieder raum genommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi

der mensch flüchtet auch oft wenn er kann und stellt sich nicht immer zu jederzeit jedem problem.

das mit der angststörung: kenne zwei mir nahe stehende personen, bei denen psychosen ausgelöst wurden. kenne aber auch andere, die das nicht hatten. die eine person hat sich sofort im ambulatiorium hilfe geholt, die andere person weigert sich noch immer.. mit allen konsequenzen.

ich finde es gut, dass du bei der suchtgruppe bist.
 
hab keine lust ein gleich 2 Freunde zu verlieren 🙁🙁🙁(Cannabis UND er halt)

Hi erstmal 🙂

Die Zitierte zeile ist mir besonders aufgefallen. fällst dir da nichts besonderes auf?
du sagst du willst nich zwei freunde verlieren aber achte mal auf die reihenfolge der Freund die du nicht verlieren willst:"Cannabis UND er halt"

muss ich ganz ehrlich sein, das würde ich so interpretieren das du ihn nur mit Kiffen verbindest, sry wenn ich falscher ansicht bin, aber ich kenn das nur zu gut.

Und deine Angstripps, würde einfach mal behaupten du hast ein nicht verarbeitets bzw bis jetzt unterdrücktes problem und THC lässt dich halt die sachen anders wahrnehmen und ich würde es als einen "tritt in der ar***" vom unterbewusstsein deuten... forsche mal in dir.

Ich würde dir jetzt nicht zwingend raten aufzuhöhren, hab das lange genug selbst gemacht und einiges damit durch u.a. auch panik und angst zustände.

Ein letzter Tipp von mir, achte auf Set [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif](Dein innerer Zustand)[/FONT] und Setting[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] (Dein aktuelles Umfeld) [/FONT] und rauche nie um Probleme zu lösen, weil du das damit nicht schaffen wirst. Hört sich vielleicht nach klugschei**n an aber is mein voller ernst und soll keine bevormundung sein 😀 desweiteren will ich dich damit auch nicht ermutigen weiter zu machen, ich hab auch aufgehört und es ist mir auch nicht leicht gefallen, aber wer die verantwortung für ein kind trägt muss prioritäten setzen und mein kurzer war mir dann doch wichtiger wie THC 🙂

hoffe ich konnte was für dich sinnvolles beisteuern ^^

LG
Sascha
 
vor ein paar Tagen hat jemand einen Theard geschrieben das er es gerne mal ausprobieren mag. http://www.hilferuf.de/forum/ich/68361-das-gute-alte-drogenthema.html

welchen Ratschlag würdest du Ihm darauf geben? Das seine Neugier ihm Panikattaken verschaft? Das er Dinge von denen er fasziniert ist nur noch fasziniert werden kann wenn er was geraucht hat?

genau so ist es bei dir.. sci-fi ist ein sehr interessantes Thema... aber nüchtern fasziniert es dich nicht, weil du psychisch von diesem Zeug abhängig bist. Dein Kumpel denkt genau so. deswegen basiert diese Freundschaft nur auf Kiffen. Ihr seid sozusagen Drogenfreunde.

ich kann mich in meiner Kifferzeit erinnern das ich für ein Gram quer durch die Stadt gefahren wäre. Und ich lebe in einer der größten Städte Deutschlands. als ich dann ungefähr 2 Wochen nix aufstellen konnte... machte es klick ich begann in meiner Nüchternheitsphase über alles nachzudenken... vorallem hatte ich auf einmal wieder mehr Geld in der Tasche und beschloss komplett damit aufzuhören.
Ich habe viele meiner damaligen Freunde verloren aber dafür weis ich jetzt wer meine wahren Freunde sind. alleine dafür hat es sich schon gelohnt.

viel Glück
 
ich hatte das vor vielen jahren auch sehr extrem. habe auch zuerst nicht aufgehört (kifferfreunde), bis das leid zu groß wurde. habe dann aufgehört, war aber sicherlich ein halbes jahr in vielen situationen sehr unsicher und hab mich in gesellschaft oft extrem unwohl gefühlt. reden konnte ich auch nicht mehr richtig. extreme unsicherheit. im nachhinein sehe ich das so - ich hatte schon ne latente drogenpsychose, und das nur durchs kiffen. denke auch, dass man aufhören muss. wenn man in einer anderen lebenssituation ist, kann man ev wieder damit umgehen. ich kiffe ab und an (selten) nehme komische gedanken selten ernst und bin relaxter, so dass eine panik sich selten einstellt. aber ich habe auch ewig aufgehört. und das richtig. also - meine meinung - willst du nicht, dass sich das alles zuspitzt (und von alleine geht das nicht mehr weg), musst du aufhören. ich weiss, der freundeskreis etc. aber was macht den dein freund, wenn du irgendwann in der klapse sitzt. dich besuchen wahrscheinlich nicht, denn das passt ja dann auch nicht mehr in eine bequeme, lustige kifferwelt. also, aufwachen und viel spass im leben.
 
Ohne kiffen wäre nunmal die Grundbasis unsere Freundschaft hinüber. weil unsere hauptbeschäftigung halt KIFFEn und QUATSCHEn über politik und sci-fi ist.
Freunde, die man nur aufgrund des gemeinsamen Drogenkonsums hat, sind meiner Erfahrung nach keine richtigen Freunde. Wenn ihr nur zusammen spaß haben könnt, wenn ihr kifft, dann is das doch keine Freundschaft.
Ich hatte auch nen Kollegen mit dem ich nur befreundet war, weil wir zusammen die nächte durchgedrufft haben. Aber solche menschen sind keine auf die man sich verlassen kann, wenn man mal probleme hat. Naja sind meiner Erfahrungen
Kommt ihr denn auch ohne eure kifferei aufeinander klar ?Probierts doch mal ohne.
Aber ich finde es schon bedenklich, dass dein freund deine Probleme nicht ernst nimmt. Daran kann man doch schon sehen, dass ihm die kifferei wichtiger, als deine gesundheit ist.

Ich an deiner stelle würde das kiffen mal nen paar monate lassen und dann vorsichtig wieder probieren, ob sich dein zustand wieder normalisiert hat.

Aber ich muss auch mal ganz schlicht sagen, wenn du trotz deiner psychischen probleme weiter kiffst, dann kann dein problem ja nich alzugroß sein. Kiffst du allerdingsweiter, wirst du bald nen noch viel größeren Psychoschaden habe. Ob es dir das wert ist musst du selber wissen.

BTW ich hab nen bekannten, der, nachdem seine freundinn mit ihm schluss gemacht auch derbe psychische probleme hatte und seitdem in der geschlossenen sitzt. Ich würd also nich ausschließen, dass die trennung von deiner Freundinn, schwerer wiegt, als deine eigentliche kifferei. Nur die kifferei macht es wahrscheinlich noch schlimmer.
 
Ich hatte so was ähnliches nur mit anderen Drogen. Das führte dann dazu, das ich teilweise barfuß 5km nach Hause lief, weil...naja ich weiß nicht mehr warum. Meine Freunde konnten mir auch nichts genaues sagen, jedenfalls bin ich irgendwann weg und hatte ständig Angst und das Gefühl mit nix mehr klar zu kommen.

Ab dem Punkt hatte ich fast jedes mal einen Absturz und mir fing es an schon mulmig zu werden wenn ich daran dachte wieder was zu nehmen. Doch ich tat es weiter.

Irgendwann verliebte ich mich, wollte mich ändern und 4 Monate später, dem Tod um eine Harresbreite entkommen, war ich clean. 🙂
Zu meinen "besten Freunden" habe ich dann nach einer Zeit immer mehr Abstand genommen, da ich ja immer seltener Drogen nahm und ich auch ohne diese keinen Spaß mehr mit ihnen hatte.

Hast du in dem Moment als du diese Panikatacke hattest(die erste) vllt. irgendwelche Einflüsse um dich herrum gehabt, die sonst nicht da waren? Musik, Licht oder sogar Müdigkeit oder ein komplet anderer Zeitpunkt(mitten in der Nacht oder so).?? Vllt. keine Kekse da um den Fress-Flash zu stillen? 😉
So was kann den Trip stark beeinflusse, was du bestimmt weißt.
Und auch prägend für die nächsten Trips sein(Angst das es nochmal passiert).

Sobald du weißt: "Hey es lag an dem Lied X das ich die Panikatacke bekamm" wirst du auch keine Angst mehr haben eine neue zu bekommen und es wird aufhören. Dann sollte nur nicht Lied X nochmal gehört werden.

Die beste Methode ist trotzdem aufhören.
Ich kiffe vllt. nur noch 1/2 mal im Jahr und auch nur dann wenn es mal richtig gutes Zeug gibt, für 2 schöne Stündchen mit nem Kumpel.
Das mein Freund nennt man dann GENUSS und keine Sucht mehr.

lg R.
 
...also ich sag mal wie´s bei mir war.

im Mai 08 hatte Ich mal ´ne Woche wo es nichts zu Rauchen gab, also hatte ich sozusagen einen "Zwangsentzug" und als dann wieder was da war hab ich mich gleich hinter die Pfeife gesetzt und losgelegt...
Aber diesmal war´s nicht diese sehnlichst erwartete Entspannung die sich da einstellte, sondern diesmal war alles ander´s. Da war dann sofort dieses komische Gefühl das alles irgendwie nicht Real wäre. Dummerweise hab ich mir gedacht das liegt an der Woche ohne Kiffen und hab mir gleich noch ´nen Dicken Kopf reingezogen. Das hat mir dann den Rest gegeben. Mir wurde Schwindelig ohne ende, hatte feuchte Hände und dieses allseits belibte Herzrasen. Dann haben die Panikatacken eingesetzt. Ich dachte ständig ich werde Ohnmächtig oder Herzversagen und Sterbe gleich ohne dass mir jemand helfen kann ---> die üblichen Symptome halt. Nach ein paar Tagen ( ohne Kiffen ) dachte ich das war jetzt nur mal so, das kann schon mal passieren usw. also hab ich wieder einen Geraucht. Natürlich ging dann alles wieder von vorne los und da wusste ich sofort das mit Kiffen Schluss ist...also hab ich´s sein lassen. Schließlich hatte ich zu viel Angst dass das wieder passieren könnte. So, mit den Panickatacken war aber leider nicht Schluss. Die kamen weiterhin täglich, zusammen mit dem Gefühl das alles nicht Real wäre und so. Also...nichts wie zum Arzt, dem gasagt was los ist und seine Antwort war: "Sie sind einer von nicht wenigen Menschen die feststellen das Marihuana nicht so Harmlos ist wie man sich immer sagt"!!! Dazu hab ich dann gleich ´ne Überweisung zum Psychater bekommen. Also auf zum Psychater und dem erzählt was los ist. Dazu muss ich aber sagen, bei dem kam es mir so vor als wenn er denken würde " Na Toll, wieder einen von den Idioten". Der hat mich schnell "Verarztet" und mir ohne umschweife ein Psychopharmaka verschrieben. Dieses hab ich auch genau 3 Tage genommen. Von diesem Teufelszeug wurde alles viel schlimmer und ich bin mitten in der Nacht mit ´ner Wahnsinns Panikatacke aufgewacht. Das Zeug hab ich nie wieder angefasst.
Nach einiger Zeit ( Wochen-Monaten ) haben die Panickatacken ein wenig nachgelassen aber ich hab auch immerzu auf meinen Herzschlag geachtet und ständig Puls gemessen. Und als ich irgendwann mal den Notarzt gerufen hatte weil ich dachte mein Herz hüpft mir gleich aus der Brust und der mir sagte das kommt nur von der Panik musste ich es genauer wissen. Also ab zum Kardiologen. Bei dem hab ich dann ein Ultraschall bekommen, ein Belastungs,- und Lanzeit EKG. Die Aussage des Kardiologen war dann: " Sie haben ein Schönes, Gesundes Herz"!
Klasse. Mein Herz I.O. Körperlich Gesund bin Ich auch...aber warum immer die Angst das es nicht so wäre. Irgendwann hab ich dann auch Hilfe in sollchen Foren wie hier gesucht und irgendwann war wirklich jemand dabei der mir Helfen konnte...
Er schrieb das man sich den Atacken stellen sollte, sie Herausfordern sollte. Schlieslich wäre es ja nur die "Angst vor der Angst" also die Angst davor das ich ´ne Panickatacke haben könnte. Also hab ich das gemacht was er auch ähnlich gemacht hatte...Ich bin also in eine Total überfüllte U-Bahn gestiegen (das war einer der Faktoren die mir Angst gemacht haben ) und hab zu mir selbst gesagt "Komm doch Panikatacke, ich warte auf dich...komm schon" also ich hab´s voll drauf angelegt. Jedenfalls hatte ich noch das Glück das die U-Bahn mitten zwischen 2 Haltestellen stehen bleiben musste. Und dann kam sie: Herzrasen, Schwindel, Schweissausbrüche alles wie immer und ich hab mir weiterhin gesagt " Ist das alles? damit willst du mir Angst machen? warum sollte mich das Umbringen?"...und ich sags euch...auf einmal war sie WEG!!! Einfach so... Seit dem Lebe ich relativ Angstfrei. In manchen Situationen muss ich mich überwinden aber diese Fiesen Attacken bin ich los. Das einzige was noch ist, ist dass ich weiterhin auf meinen Herzschlag achte. Aber ich hatte seitdem nie wieder Herzrasen oder so Eher ist es manchmal so das er ein wenig zu niedrig ist.
Was mir auch sehr hilft ist dass ich seit ein paar wochen viel Sport mache.
Der Stabilisiert ungemein.

Was ich eigentlich mit dem Text hier sagen will ist das man sich selber aus solchen Situationen holen kann. Man braucht keine Pillen zum einschlafen oder um auf dem Teppich zu bleiben oder seinen Herzschlag zu berruhigen. Das schafft man auch selber und mit Vertrauenspersonen mit denen man Reden kann...

Ach ja...Gekifft hab ich nie wieder ;-) !!!!!!!!!!
 
Pua, mächtig aufgeblasen der Freed. Scheinen ja hier viele Drogis oder Exdrogis rumzuspringen. Will nur soviel dazu sagen: Ist mir auch vor 20 Jahren passiert. Einfach so, von jetzt auf gleich. Mir ging's vorher echt gut. Keine Probleme mit dem Leben, erfolgreich Studium absolviert, trotz Kiffen, Jobsuche angeleiert usw. Bin heute gut auf Kurs, aber kiffen ist nicht mehr drin. Habe damals parallel zum kiffen auch relativ viel Acids eingeschmissen und ich denke mal, das war einfach too much. Ich habe die ganze Geschichte dann weggesoffen (da Klinik damals bedeutete mit Psychopharmaka à la Haloperidol und ähnlichem Teufelszeug vollgestopft zu werden) und später dann mit Zen-Meditation und Yoga die Bewußtseinserweiterung fortgeführt.

Geht auch durchaus ohne Dope und alle Freunde sind mir damals auch nicht abhanden gekommen. Nur diejenigen, deren Leben ausschließlich aus Dope und dem ganzen Drumherum bestand, aber die waren auch nicht wirklich ein Verlust. Im Laufe der Zeit haben die Übriggebliebenen dann auch fast alle mit der Kifferei aufgehört und mittlerweile erzählen wir uns gerne die alten Geschichten.

Ok, was halt davon geblieben ist, ist der Alkohol. Ich trinke jetzt fast täglich meine 2 - 3 Bier, aber da ich auch Sport treibe und mich ansonsten gesund ernähre, habe ich bisher keine weiteren Defizite feststellen können.
 

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E Panikattacken / Angststörung Ich 24

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