Hallo Leute,
ich hab da mal ein Problem.
Ich arbeite seit über 4 Jahren im Betrieb meiner Schwiegereltern, hab immer versucht der Beste zu sein und wollte immer alles perfekt machen. Zwischendurch hatte ich öffter mal extreme Durchhänger, hab mir 1x mal die Hand gebrochen weil ich erst depressiv und auf einen Schlag dann ziemlich aggressiv war. Das ist allerdings inzwischen 2 Jahre her. Seitdem hangel ich mich so durch meinen Alltag, manchmal gut aber in letzter Zeit immer schlechter. Seit 6 Monaten oder so viel es ir sehr schwer mich überhaupt noch morgens aus dem Bett zu quälen und arbeiten zu gehen.
Seit ca. 12 Wochen hat sich mein Aufgabenbereich dort gewandelt, ich arbeite nun allein, eigenverantwortlich und stehe öfters mal vor Aufgaben die ich vorher noch nie gehabt habe. Es ging los das ich mein Pensum nicht mehr geschafft habe und Aufträge vom Vortag auch noch machen musste. Vor ca. 8 Wochen kam noch die Abendschule dazu, dass heißt 3x die Woche von 18.00 Uhr bis 21.15 plus 1h hin und her fahren dazu.
Das heißt im Klartext ich hab meine letzten 2 Arbeitswochen von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr ohne Pause gearbeitet und bin danach dann gleich in die Schule gefahren und bin dann um 21.45 Uhr nach Hause gekommen.
Im privaten Umfeld sieht es auch nicht ganz so rosig aus. Meine Freundin nun, is für alle aktivitäten zu begeistern bei der sie das Sofa nicht verlassen muss. Bsp. Wir haben uns letztes Jahr Fahrräder gekauft um zusammen bissle zu fahren. Stand heute: sie ca. 10 km (am ersten Tag), Ich ca. 1000km das letzte Jahr. Wohnungstechnisch ist es auch ein wenig schwierig da ich minimalist und sie maximalist bis hin zum, nennen wir es mal Messi. Also schwierig....
Vorletzte Woche kam dann der große Knick. Ich hab für eine Arbeit die normal 30 min dauert ca. 3 Stunden gebraucht weil alles schief gelaufen ist. Auf dem Weg Ersatzteile zu holen bin ich dann noch jemandem rückwärts drauf gefahren obwohl ich genau gesehen hab das der hinter mir steht, hab das dann aber in dem Moment nicht mehr realisiert. Nachdem ich die arbeiten Abgeschlossen hatte bin ich nach Hause und wollte nen Kaffee trinken um ein bisschen runter zu kommen. Da ist es dann passiert: Ich musste weinen wie noch nie zuvor in meinem Leben, ich konnte nicht mehr und wusste nicht mehr was ich machen soll.
Am Tag drauf bin ich zum Hausarzt und hab ihm erzählt was los war. Er hat mich ohne mit der Wimper zu zucken direkt ne Woche krank geschrieben und mich an einen Psychologen überwiesen.
Dieser Psychologe bzw. Psychologin war aber in meinen Augen das schlimmste was ich je erlebt hab. Sprach mit mir wie mit einem kleinen Kind und das Fazit war ich soll wandern gehen und mich nicht so anstellen.
Ok, die Woche verging aber an meiner Niedergeschlagenheit und Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen änderte sich nichts.
Da ich ein schlechtes Gewissen meinem Arbeitgeber gegenüber hatte und mich nicht nochmal krank schreiben lassen wollte hab ich ne Woche Urlaub drangehängt. Diese Woche ist nun fast vorbei und ich bin immernoch nicht weiter gekommen. Alle Psychotherapeuten hier in der Gegend haben ihre Kassenzulassung verloren.
Jetzt weiß ich langsam echt nicht mehr was ich machen soll. Hinter allem was ich denke steht ein Aber.
Grüße
Leox
ich hab da mal ein Problem.
Ich arbeite seit über 4 Jahren im Betrieb meiner Schwiegereltern, hab immer versucht der Beste zu sein und wollte immer alles perfekt machen. Zwischendurch hatte ich öffter mal extreme Durchhänger, hab mir 1x mal die Hand gebrochen weil ich erst depressiv und auf einen Schlag dann ziemlich aggressiv war. Das ist allerdings inzwischen 2 Jahre her. Seitdem hangel ich mich so durch meinen Alltag, manchmal gut aber in letzter Zeit immer schlechter. Seit 6 Monaten oder so viel es ir sehr schwer mich überhaupt noch morgens aus dem Bett zu quälen und arbeiten zu gehen.
Seit ca. 12 Wochen hat sich mein Aufgabenbereich dort gewandelt, ich arbeite nun allein, eigenverantwortlich und stehe öfters mal vor Aufgaben die ich vorher noch nie gehabt habe. Es ging los das ich mein Pensum nicht mehr geschafft habe und Aufträge vom Vortag auch noch machen musste. Vor ca. 8 Wochen kam noch die Abendschule dazu, dass heißt 3x die Woche von 18.00 Uhr bis 21.15 plus 1h hin und her fahren dazu.
Das heißt im Klartext ich hab meine letzten 2 Arbeitswochen von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr ohne Pause gearbeitet und bin danach dann gleich in die Schule gefahren und bin dann um 21.45 Uhr nach Hause gekommen.
Im privaten Umfeld sieht es auch nicht ganz so rosig aus. Meine Freundin nun, is für alle aktivitäten zu begeistern bei der sie das Sofa nicht verlassen muss. Bsp. Wir haben uns letztes Jahr Fahrräder gekauft um zusammen bissle zu fahren. Stand heute: sie ca. 10 km (am ersten Tag), Ich ca. 1000km das letzte Jahr. Wohnungstechnisch ist es auch ein wenig schwierig da ich minimalist und sie maximalist bis hin zum, nennen wir es mal Messi. Also schwierig....
Vorletzte Woche kam dann der große Knick. Ich hab für eine Arbeit die normal 30 min dauert ca. 3 Stunden gebraucht weil alles schief gelaufen ist. Auf dem Weg Ersatzteile zu holen bin ich dann noch jemandem rückwärts drauf gefahren obwohl ich genau gesehen hab das der hinter mir steht, hab das dann aber in dem Moment nicht mehr realisiert. Nachdem ich die arbeiten Abgeschlossen hatte bin ich nach Hause und wollte nen Kaffee trinken um ein bisschen runter zu kommen. Da ist es dann passiert: Ich musste weinen wie noch nie zuvor in meinem Leben, ich konnte nicht mehr und wusste nicht mehr was ich machen soll.
Am Tag drauf bin ich zum Hausarzt und hab ihm erzählt was los war. Er hat mich ohne mit der Wimper zu zucken direkt ne Woche krank geschrieben und mich an einen Psychologen überwiesen.
Dieser Psychologe bzw. Psychologin war aber in meinen Augen das schlimmste was ich je erlebt hab. Sprach mit mir wie mit einem kleinen Kind und das Fazit war ich soll wandern gehen und mich nicht so anstellen.
Ok, die Woche verging aber an meiner Niedergeschlagenheit und Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen änderte sich nichts.
Da ich ein schlechtes Gewissen meinem Arbeitgeber gegenüber hatte und mich nicht nochmal krank schreiben lassen wollte hab ich ne Woche Urlaub drangehängt. Diese Woche ist nun fast vorbei und ich bin immernoch nicht weiter gekommen. Alle Psychotherapeuten hier in der Gegend haben ihre Kassenzulassung verloren.
Jetzt weiß ich langsam echt nicht mehr was ich machen soll. Hinter allem was ich denke steht ein Aber.
Grüße
Leox