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Bundeswehr--ich hasse meine Arbeit

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hallo, ich weiss nicht ob du noch eine antwirt brauchst aber -->
Es ist an deiner Persönlichkeit allemal bemerkenswert, dass Du aus dem scheinbaren Chaos, dass du an vielen Stellem vorgefunden hast, aktiv versucht hast Ordnung und Struktur zu schaffen.
Das macht Dich allemal bewundernswerter als manche deiner Kollegen, die scheinbar wirklich """nur""" Ihre Gehälter kassieren.
Trotzdem frage dich doch bitte ernsthaft, ob das alles, was du an Aufgaben annimmst in deiner verantwortung liegt.
RELAX BUDDY
Was mir vielleicht helfen würde: zwischendurch auf der arbeit meditation, atemtechniken, SINNVOLLE prioritäten setzen, klare selbstüberwachung (kein überarbeiten), ..., vorfreude aufs masterstudium und dankbarkeit für die """lernumgebung""" die dir jetzt in deinem leben zur verfügung gestellt wird. solche bilder helfen ja nun manchmal echt.. und wenn das alles nix bringt, dann solltest du so viele bewerbungen raussenden wie du möchtest.
wer mir auch immer hilft und hunderte videos gemacht hat: elliott hulse (youtuber, spricht englisch)
lg
norbert
 
Ich war auch mal bei dem Mistladen.
Geh da so schnell du kannst weg, umso früher umso besser.

In der freien Wirtschaft wird die Bundeswehr nicht besonders geschätzt (zu recht). Geh bevor es unangenehm wird.
 
Lol und die machen auch noch aktive Werbung bei den Kids für den Kriegsdienst. Irgendwie scheinen die das Allerletzte zu sein.
 
Bei solchen Tagen wird doch nur die "schöne Seite" der Bundeswehr gezeigt, die tollen Uniformen und die tollen Fahrzeuge. Vom wirklichen Einsatz in Kriegsgebieten ist da sicher nichts zu sehen. Und das man bei der Bundeswehr besser nicht mitdenkt, sondern nur roboterartig mitmachen darf was gefordert ist, wird da auch nichts berichtet. Solche Tage sind was für kleine Jungs die Kriegsspiele noch toll finden.
Und ganz ehrlich, wofür wird ein Soldat ausgebildet? - Für den Krieg. Ganz sicher nicht für den Frieden, dafür brauche ich keine Soldaten. Soldaten sind immer im Krieg.
Komischerweise sieht man heutzutage auch kaum noch einen Bundeswehrangehörigen mit Uniform auf der Strasse. Warum wohl? Offensichtlich sind sie sich selber peinlich. Warum stehen sie denn sonst nicht dazu?

P.S. Ich schreibe nicht nur so, ich kenn den Laden als Ehemalige Angehörige.
 
Komischerweise sieht man heutzutage auch kaum noch einen Bundeswehrangehörigen mit Uniform auf der Strasse. Warum wohl? Offensichtlich sind sie sich selber peinlich. Warum stehen sie denn sonst nicht dazu?

Es mag vielleicht Soldaten geben, die sich selbst peinlich sind. Die Mehrzahl der Bundeswehrangehörigen dürften allerdings eher der Weisung der Führung (seit mindestens 2013) folge leisten, sich in der Öffentlichkeit "besser" nicht als BW-Angehörige zu offenbaren. Das tragen der Uniform außerhalb der Kasernen ist zwar nicht verboten, aber es geschieht "auf eigene Gefahr". Soldaten sind verpflichtet ihre Gesundheit zu erhalten. Soldaten sind verpflichtet sich in der Öffentlichkeit so zu verhalten, dass sie den Ruf und das Ansehen der Bundeswehr nicht schädigen. Wie ist das nun, wenn ein Soldat angegriffen wird, nur weil er durch das Tragen der Uniform als Soldat identifiziert wurde und eben als Soldat angegriffen wird? Abgesehen von solchen unangenehmen Diskriminierungen: Will man als Soldat wirklich nach Feierabend, in seiner Freizeit, auf dem Weg nach Hause, irgendwas riskieren (Anschiss, Geldstrafe, Verwarnung) nur weil man seine Uniform nicht korrekt trägt oder irgend etwas anderes tut, was ein Feldjäger ahnden darf/muss?. Ist nämlich die Frage wie sehr man sich mit seinem Job identifiziert, auch und gerade als Soldat.

Ich sehe oft genug Soldaten. Meist in einfachem Flecktarn. Soweit ich das beurteilen kann, ist denen weder was peinlich noch benehmen die sich so, dass man sich als Zivilist für die schämen müsste.
Ich habe aber darüber hinaus auch gute Ohren, die schon sehr oft, vor allem bei der Nutzung des ÖPNV`s, vernehmen mussten, wie wenig man in unserem Land (BRD) von Soldaten hält.
Wäre ich Soldat, würde ich meine Uniformen auch im Spint lassen. Ich würde auch nicht riskieren wollen angepöbelt zu werden, nur weil ich einen für die meisten nicht nachvollziehbaren Berufswunsch gehegt und in die Tat umgesetzt habe. Ich hätte auch keine Lust jedem x-beliebigen gegenüber rechtfertigen zu müssen, wieso ich in dem "Mist-Laden", "Verein" bin. Das sind nämlich alles Dinge mit denen sich Uniformierte herumplagen müssen, wenn sie den ÖPNV benutzen (müssen).

Durch die Abschaffung der Wehrpflicht und die damit einhergehende Umstrukturierung der Bundeswehr ist es für die meisten Soldaten nicht mehr rentabel den ÖPNV zu benutzen. Vielmehr wird das eigene Fahrzeug genutzt. Auch das könnte erklären wieso man weniger Soldaten mit Uniform "auf der Straße" sieht.


Und das man bei der Bundeswehr besser nicht mitdenkt, sondern nur roboterartig mitmachen darf was gefordert ist, wird da auch nichts berichtet.
Der Dienst in einer Armee ist keine basisdemokratische Veranstaltung und wird es auch niemals werden! Dem Soldaten in der Bundeswehr bleiben jedoch die demokratischen Rechte erhalten. Auch in der Bundeswehr gibt es hinreichende Möglichkeit der Selbst- und Mitbestimmung. Nämlich immer da, wo es einfach nur um die Arbeit geht und nicht um das Militärische.

P.S. Ich schreibe nicht nur so, ich kenn den Laden als Ehemalige Angehörige.
Ich lese hier Frust. Sicher berechtigt durch deine persönlichen Erfahrungen dort. Ich will auch gar nicht lang spekulieren, aber ich würde gerne zu bedenken geben:
Kann es nicht sein, dass du (ähnlich wie der TE oder auch andere sehr unzufriedene Soldaten) dir einfach den falschen Job gesucht hast? Einen, der nicht zu dir und zu deinen Neigungen gepasst hat? Dass also nicht der Arbeitgeber Bundeswehr schlecht ist, sondern man selbst einfach falsch für sich entschieden hat?
 
Ich habe garnicht drauf geachtet wann das alles verfasst wurde, wollte nur mal meinen Senf dazu geben.

Es ist nicht nur bei dir so, bei mir und einen anderen Kameraden dreht es sich um das gleiche Schicksal.

Das was du da geschrieben hast, hätte auch aus meiner Feder kommen können.

Du bist nicht alleine, denk dran, es gibt viele die diese Entscheidung bereut haben.
Ich schätze, wir müssen an uns denken, das wir nicht alleine im Boot sitzen. Zu wissen, dass es anderen geht wie mir, tut ziemlich gut.
Was aber auch leider echt schade ist das man sich dadurch Motivation holt.
"Motivation" ...
BS ? Nein niemals.
Ich verkürze allerdings auch nicht aus dem Grund des BFD's .
Würde mir einer eine Kündigung hinlegen mit keinen Finanziellen Nachteil im Nachhinein, würde ich das ganze Blatt mit meiner Unterschrift bemalen.

Ich will auch nur noch raus..

Danke für das Teilen deiner Gedanken, hat mich gefreut soetwas zu lesen.
 
Ich kann komplett nach vollziehen wie Du dich fühlst und das kann psychisch krank machen, auf dauer!!!

Ich bin jetzt seit ca 7 Jahren beim Bund und Mannschafter. Ich bin zum Bund gegangen weil ich was neues erleben wollte, eine gewisse Professionalität durch meinen Beruf erlernen wollte, aber bin nach 3 Monaten in der Stammeinheit sehr enttäuscht worden.
Wie der Gast schon geschrieben hat bezüglich diesen Schlaumeiern, Schleimern, Vitamin B ..ect
Alles mit erlebt und bin deswegen frustriert und fühle mich als wäre ich in eine Sackgasse gelaufen in meinem Leben. Ich bin in der kämpfenden Truppe. Dort ist die Arbeit körperlich etwas anspruchsvoll aber stumpfsinnig und sehr langweilig so das man sehr oft anfängt über sein Leben nach zu denken und sich ständig die Frage stellt : " Was wäre wenn ich dies oder das anders gemacht hätte"

Es ist sehr chaotisch als wären die Leute in ihren Positionen inkompetent. In den amerikanischen Kriegsfilmen wo die Rekruten und Vorgesetzten alle emotionslos ruhig und mit einer Professionalität umgehen gibt es in der Bundeswehr nicht. Am schlimmsten bemängel ich den allgemeinen Umgang miteinander. Es ist eher wie in der Schule und der ZgFhr ist der Lehrer der die Kinder anleitet dies und das zu tun und so kommt es sehr oft vor , dass ein Vorgesetzter , Erwachsenen Soldaten die ein eigenes Leben, Wohnung und Kinder haben, behandelt als würden sie nicht wissen wie man eine Türklinke benutzt. Anstelle die Vorschriften immer vor Augen zu haben wird oft die Ansichten und Gewohnheiten von einem Vorgesetzten auf einen Untergebenen versucht zu übertragen. Dies geschieht pausen los und zu jeder Zeit und führt immer zu Konflikten, Frust, Stress. Besonders wenn die Vorgesetzten die Durchführung sehen und es ihnen nicht passt weil sie selber anders tun würden aber das Ergebnis ein und das selbe wäre. Manchmal kommt es mir so vor als würde ein König versuchen seine moralischen und ethischen Ansichten , egal wie Abstrus sie sind , auf die Untergebenen zu übertragen. Meiner Meinung passiert das unbewusst bis man sie darauf aufmerksam macht.

Ein Soldat muss alles tun um seine Gesundheit aufrecht zu erhalten das stimmt, aber durch die chaotische und meiner Ansicht nach auch willkürliche Art kommt es täglich nach Dienst zu Alkoholexzessen. Dan was noch schlimmer ist, viele Soldaten nehmen harte Drogen auch in der Führungsebene. Viele werden erwischt aber bei vielen wird es auch vertuscht und das auch sehr oft erfolgreich , weil der eine kennt den gut und sind Freunde, sowas nennt man Vitamin B haben.

Wenn man einen Soldaten sieht oder diese ganzen BW Dokus suggerieren einem wie professionell die Soldaten sind und wie perfekt die Bundeswehr ist in ihrer Planung und Durchführung aber das ist ein trügerischer Schein dem ich selber regelmäßig verfalle wenn ich mal ein Bundeswehr Video auf Youtube sehe.
Vorschriften was das Verhalten angeht werden selten eingehalten und oft übertreten, besonders von GrpFhr und Zugführern. Wenn es zu einer Beschwerde kommt das derjenige sich eines Soldaten unwürdig verhält, wird das herunter gespielt und unter den Teppich gekehrt bis es mal zu übertrieben wird und sich daraus ein Skandal entwickelt.
 

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