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Bundestagsabgeordnete wollen mehr Geld während Millionen von Bundesbürgern Not leiden

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Na ja, man könnte mal die Franzosen fragen, ob sie eine paar Deutsche nicht gefälligkeitshalber mittun lassen - beim planmäßigen Anbrennen von Kleinwagen.

und was nützt den franzosen das ganze? gar nichts....... *rofl*

Bürgerkrieg! HA HA HA. Bei den Deutschen! Das würde noch nicht mal dazu reichen, irgendwo ein Chiquita-Lager zu stürmen......

und was ist mit dem volksaufstand in der ddr?
 
Das Wörtchen "lachhaft" war nicht auf die auf Einsatz wartenden Soldaten gemünzt, sondern auf die angebliche "Revolte der DDR-Bevölkerung".
Und das ist etwas anders.
Die Grenzöffnung beruhte auf einem Irrtum von Herrn Schabowski.
Und ich habe auch nicht behauptet, das die deutsche Einheit insgesamt nicht von den DDR-Bürgern errreicht wurde. Aber ohne Gorbatschow und die westfreundlichen Ungarn wäre es wohl zum damaligen Zeitpunkt nichts geworden.

Die Franzosen haben mit ihren Streiks im großen und ganzen noch immer das erreicht, was angestrebt worden ist!

Was haben die DDR Bürger am 17.Juni 1953 erreicht? Die Reisefreiheit etwa? Soviel ich weiß, wurden damals das Arbeitstempo verlangsamt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ohne Gorbatschow und die westfreundlichen Ungarn wäre es wohl zum damaligen Zeitpunkt nichts geworden.
na gut, da stimme ich gern zu......

Die Franzosen haben mit ihren Streiks im großen und ganzen noch immer das erreicht, was angestrebt worden ist!

ja? warum streiken sie dann immer und immer wieder? 😉 durch die volkswirtschaftlichen schäden legen auch die streikenden grundsteine zu neuen streiks......

und hat sich etwa durch die krawallen etwas verändert?
jedes mal, wennn da ein oder mehrere jugendliche sterben, geht das ganze doch wieder von vorne los; sicherheitskräfte kommen, es gibt straßenschlachten; und wenn sie weg sind, herrscht die gleiche trügerische ruhe, bis es zum nächsten mal knallt........

Was haben die DDR Bürger am 17.Juni 1953 erreicht? Die Reisefreiheit etwa? Soviel ich weiß, wurden damals das Arbeitstempo verlangsamt....

nichts haben sie erreicht..... aber es war ja ein aufstand - der angeblich nicht möglich sei seitens der deutschen 😉


du misst frankreich und deutschland andauernd mit zweierlei maß......
 
Du darfst die Krawalle von Jugendlichen in Paris oder Straßbourg nicht mit den Streiks der arbeitenden Bevölkerung vergleichen. Letztere haben immer zu guten Ergebnissen geführt. Die Frage "warum streiken sie dann immer wieder"? ist - entschuldige, einfach nur dämlich. Es wird zum Beispiel gestreikt, wenn die Bahner mehr haben wollen. Es wird gestreikt wenn das Benzin zu teuer wird und es wird auch noch gestreikt, wenn die Postler zu wenig zu verdienen glauben. Gründe dafür gibt es immer.

Das Anzünden von Autos in Paris, Straßbourg oder Marseille ist gute Tradition seit vielen Jahren - das hat keinen bestimmte Grund, außer das man sich vielleicht gerne mal die Finger wärmt oder einen Gendarmen verprügelt. In der BRD machen sie sowas halt im Fußballstadion oder draußen.

Ich darf aber bemerken - und da bin ich nicht der einzigste - das die Franzosen bei Bedarf aufstehen und zusammenhalten. Was bei den Deutschen nicht so sehr üblich ist.

Außerdem: Niemand hat über 1953 was gesagt - das war ein Aufstand - meine Aussage bezog sich rein auf die Maueröffnung. Jetzt verstanden?
 
Na ja, man könnte mal die Franzosen fragen, ob sie eine paar Deutsche nicht gefälligkeitshalber mittun lassen - beim planmäßigen Anbrennen von Kleinwagen. Aber ich halte den Deutschen dazu eigentlich nicht fähig.
Na ja, dass die Franzosen eine ganz andere Kultur haben, wenn es um Protest geht, das stimmt. Die Demos gegen die CPE fand ich bewundernswert.

Aber die, die damals oder jetzt in Frankreich Randale machen, das sind nicht "die Franzosen", sondern Randgruppen. Gangs aus dem Vorstädten. Das ist Krawall am Rande, mit Revolte hat das nix zu tun.

Was ich allerdings immer erstaunlich fand: Die Franzosen sitzen in aller Ruhe im Cafe, wenn zwei Straßenecken weiter die Polizei verhauen wird. Die haben schon die Ruhe weg, die Franzosen.
 
Danke! Ich habe es genauso mr.el auch zu erklären versucht. Ich denke mir manchmal das es auch einfach so ist, das Volkes Stimme hier von der Politik mehr wahrgenommen wird.
 
was ist an meiner frage "warum streiken sie immer wieder?" dämlich?
allein die pariser verkehrsbetriebe streiken doch auch regelmäßig......

das liegt aber z.t. wohl auch daran, dass in frankreich mehr verstaatlicht ist als in deutschland, und der 'kleine mann' daher kaum eine andere möglichkeit sieht.......
in deutschland ist der markt freier...... auch wenn uns die obrigkeit u.u. bespitzelt - die wirtschaft ist hier noch freier und weniger gelenkt als in frankreich...... man hat hier einfach wenig grund zum streiken - höchstens zum demonstrieren.....

PS: du hattest allgemein von 'den deutschen' gesprochen - da kann man ja nicht ahnen, dass du dich ausschließlich auf den mauerfall beziehen wolltest......
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau! Weil es immer etwas geben wird, mit dem Menschen nicht zufrieden sind. Deshalb ist die Frage "dämlich". Es gibt immer Gründe zu streiken. Die gäbe es in der BRD sicherlich auch - Thema Mindestlohn, Ausbeutung - aber der Deutsche ist nun mal kein Aufbegehrer gegen die Obrigkeit. ( noch nicht? ) Und hier ist es auch nicht so, daß nur eine Gruppe streikt. Hier hat ein Streik, egal von wem, Rückhalt im Volk. Ich kann mich an den Streik der LKW-Fahrer vor einigen Jahren erinnern, die sämtliche Autobahnen zugestellt haben - da kam kein böses Wort aus dem Volk. In Deutschland wird immer gleich gefragt: Dürfen die denn mit ihrem Streik andere Leute vom arbeiten abhalten. ( ""volkswirtschaftlicher Schaden etc. ")
 
was den mindestlohn und die ausbeutung betrifft, können die leute ja schlecht streiken, sonst ist der job weg.....

denen bleibt dann nur noch das demonstrieren.....
 
Das stimmt nicht ganz. Wenn alle solidarisch wären, könnte man das Mittel des Generalstreiks einführen. Gibt eine Partei die dafür ist.
Es scheint halt auch gerade am Wirtschaftssystem der BRD zu liegen, das hohe Arbeitslosigkeit zunächst zu schwachen Gewerkschaften und dann zur Lohndrückerei und Ausbeutung führt. Dies wäre bei einem Mindestlohn natürlich nicht so.
 
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