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Bündnis gegen America

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Ich bekomme hier langsam Kopfschmerzen.
Eure Unterstellung das ich Krieg toll finde, ist nicht nur unverschämt, sondern infam.

Um es nochmal deutlich zu sagen: Ich finde Krieg nicht toll.

Aber seid tatsächlich ideologisch so verblendet, dass ihr euch nicht rational fragen könnt, ob es den Menschen in Afghanistan heute besser geht, als zu Zeiten der Taliban?

Ich höre immer nur schwammige und vor allem blumige Reden.
Es werden Kriegsopfer beklagt. Hab ich das jemals verneint?
Aber gab es vor dem Afghanistan-Krieg keine Opfer? Wurden Frauen nicht enthauptet, weil sie angeblich fremd gegangen sind? Wurden Mädchen nicht missbraucht? Hat man Frauen nicht alle Rechte genommen?

Und jedes mal wenn ich euch darauf anspreche, kommt die typische Reaktion:
"Das geht mir zu weit" / "Du findest Krieg toll" usw.

Antwortet doch mal auf meine Fragen!
Ihr habt nämlich keine Antworten. Aber wenn ihr keine Antworten habt, die hab ich auch nicht, dann fordert nicht etwas, was noch mehr Unrecht und Unmenschlichkeit hervorbringen wird.

Ihr versteckt euch nur hinter eurem gut klingenden Gerede. 🙄
 
A

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Re: Bündnis gegen America
das problem ist doch, dass es den menschen dort nicht besser geht...


es tut mir echt leid, aber ich kann Krieg nicht gutheißen. Ich kann auch nicht erkennen, wo er Erfolge bringen soll.

Nenn mich naiv, es ist mir egal.

Krieg ist in meinen Augen das Dümmste und schlimmste was es gibt.
 
Den Menschen geht es besser. Zwar langsam, aber es geht besser.
Die Deutschen leisten z.B. im Norden gute Aufbauarbeit. Übrigens wäre das nicht möglich, wenn Amerikaner, Kanadier, Holländer usw. im Süden nicht kämpfen und die Taliban davon abhalten würden, wieder das Land zu übernehmen.
 
Hmm,

ich fürchte, ihr werdet keinen Konsenz finden.
Und ja, es ist nicht hilfreich, NUR die jetzige Situation zu sehen - Amerika hat immer seine ureigensten Interessen verfolgt, und mal den und mal jenen unterstützt, und da waren einige Diktaturen etc. dabei. Also nur auf die Taliban zu schielen ist zu einseitig - wirkliche "Freiheit" geht von Amerika nicht aus. Um dazu zu kommen, ist noch einiges an Einsicht nötig, und dies wird noch so lange dauern, dass wir es alle wohl nicht mehr erleben werden. Bis dahin werden Staaten sich weiter bewaffnen, weil es andere auch so machen. Es wird weiter Kriege geben, wohl auch um Rohstoffe, Wasser, etc. Und, ideologisch gesehen - "das Böse" auszurotten, und die Welt wird gut - wenn die eine Gruppe in der anderen das Böse sieht und umgekehrt genauso ? Freiheit wäre, wenn wir Menschen insgesamt uns und andre als Menschen wahrnehmen könnten - wünschenswert, dass es einmal dahin käme, aber leider auch fraglich. Denn dazu müsste der Darwinismus zwischen Staaten und Religionen überwunden sein, und ein anderes Denken an dessen Stelle getreten sein, etwas, was wohl mit Anarchie (das Fehlen von Herrschaft) zu tun hätte. Und das lässt sich nichtmals ansatzweise erkennen.

Peter
 
Wisst ihr, dass was die meisten von euch hier betreiben, hat sogar einen schönen Namen: Moralischer Relativismus.

Hmm,

ich fürchte, ihr werdet keinen Konsenz finden.
Und ja, es ist nicht hilfreich, NUR die jetzige Situation zu sehen - Amerika hat immer seine ureigensten Interessen verfolgt, und mal den und mal jenen unterstützt, und da waren einige Diktaturen etc. dabei. Also nur auf die Taliban zu schielen ist zu einseitig - wirkliche "Freiheit" geht von Amerika nicht aus.
Nun, dass es Fehler in der Vergangenheit gab, bestreitet doch wohl niemand.
Allerdings stelle ich mir die Frage, was das heute bringt? Was bringt ein diskutieren über Fehler in der Vergangenheit, heute an Verbesserungen?

Ja, die Amerikaner haben die Afghanen gegen die Sowjetunion aufgerüstet.
Und welche realen Veränderungen bringt jetzt dieses Wissen in der Gegenwart?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. House,

heute, heute müssen wir die gegebenen Zustände realistisch annehmen, und für eine bessere Zukunft arbeiten. Das dieses nicht von heute auf morgen geht, sollte doch wohl in meinem Schrieb rübergekommen sein. Heute müssen wir - bleiben wir mal bei Afghanistan - in der Tat dort sein, aber nicht in erster Linie, um dort Krieg zu führen, sondern um zu überzeugen, um einen Denkprozess anzustossen. Und - wenn dieses Land der grösste Rauschgiftproduzent der Erde ist - müssten wir der Landwirtschaft wirtschaftlich sich rechnende andre Impulse geben. Nur - mit "Weltmarktpreisen" für Argarprodukte ist das wohl nicht drin.
Es gibt viel zu tun, und die Prioritäten dürfen nicht auf Krieg stehen, sondern müssen ganz anders sein.

Peter
 
Wer spricht denn von der Vergangenheit? Ich rede von der Gegenwart, die sich im Augenblick da unten abspielt. Die Taliban sind im Vormarsch, inzwischen auch wieder in Regierungsposten. Der von den Amis eingesetzet Präsident ruft nach neuen Koranschulen. ( heute Mittag gelesen ) Und die Amerikaner - eben wegen der Lage - nach noch mehr Truppen. Und was soll das bringen? Die Russen hatten eine viel größere Anzahl Soldaten und Waffen dort und mußten gehen.
Aber es ist sinnlos mit Ignoranten zu diskutieren, die immer noch meinen, man könnte mit Soldaten eine ganze Bevölkerung niederhalten. Sowas geht nur mit der Atombombe. Also muß man sich überlegen, wie man herauskommt. ( was die Amerikaner demnächst auch ganz offen tun werden ) Fast sechs Jahre haben bewiesen, das sich dort nicht nur nichts verändert hat. Was macht denn Deine ach so flexible Armee da unten?
In beiden Ländern?
Und ganz abgesehen davon: Glaubst Du das Frau Merkel oder die CDU dorthin ( in den Kampf wie es heißt ) junge Deutsche schicken würde? Was macht Sie denn, wenn tatsächlich Särge in größerer Anzahl zurückkommen würden? Sei würde von der Macht hier ganz schnell wegegfegt und jemand anderes würde den Rückzug befehlen. Und auch in anderen Ländern schwindet die Bereitschaft, Kriege zu führen die nicht gewinnbar sind.
 
Dr. House,

heute, heute müssen wir die gegebenen Zustände realistisch annehmen, und für eine bessere Zukunft arbeiten. Das dieses nicht von heute auf morgen geht, sollte doch wohl in meinem Schrieb rübergekommen sein. Heute müssen wir - bleiben wir mal bei Afghanistan - in der Tat dort sein, aber nicht in erster Linie, um dort Krieg zu führen, sondern um zu überzeugen, um einen Denkprozess anzustossen. Und - wenn dieses Land der grösste Rauschgiftproduzent der Erde ist - müssten wir der Landwirtschaft wirtschaftlich sich rechnende andre Impulse geben. Nur - mit "Weltmarktpreisen" für Argarprodukte ist das wohl nicht drin.
Es gibt viel zu tun, und die Prioritäten dürfen nicht auf Krieg stehen, sondern müssen ganz anders sein.

Peter
Ja, Pete, da hast du eine halbwegs realistische Einstellung.
Aber um Wiederaufbauarbeit zu leisten, einen anderen Denkprozess anzustoßen usw., müssen die Taliban erstmal besiegt werden.

Wie ich eben schon geschrieben: Die Deutschen leisten gute Aufbauarbeit. Aber das können sie nur, weil andere im Süden kämpfen.

Jetzt Afghanistan zu verlassen, wie die meisten hier wohl wollen, wäre grob fahrlässig.

@ mikenull: Verlieren ist keine Option. So einfach ist das.
Man darf in Afghanistan nicht verlieren, ansonsten gibt es bald den 11. September Teil 2.

Und wenn das heißt, mehr Truppen ins Land zu schicken und natürlich weiter Aufbauarbeit zu leisten, dann ist es so.
 
Tja. Man kann über die Ursachen warum es Radikale wie die Taliban zb. überhaupt gibt, natürlich philosophieren. Hat nicht auch Adolf seine Anhängerschaft eher unter denen, die sich als "zu kurz gekommen" empfunden haben, gefunden (wenn er auch zusätzlich die Wirtschaftsbosse hinter sich gebracht hat), und hat er sich selbst nicht ebenso gesehen ?
Oder wäre die Philosophie: Gib den Menschen eine wirtschaftliche und damit lebenswerte Perspektive, und dem Radikalismus wäre die Grundlage entzogen, falsch ??
Ich weiss es auch nicht, aber ich kann nicht glauben, dass der Islam und der Koran für sich genommen, "Ungläubige" auszurotten oder meinetwegen wie "Untermenschen" zu behandeln, dass dies bei denkenden Menschen überhaupt funktionieren könnte. Da, wo bei uns Integration funktioniert hat, ist es doch ganz anders.
Doch, es muss möglich sein, auf Augenhöhe zu kommen. Unterschiede kultureller oder religiöser Natur müssen nicht zwangsläufig zu Radikalismus führen. Ob ein wirtschaftlicher oder in etwa gleicher Lebensstandard aber dazu führt, darüber kann man nachdenken.
Krieg - da diskutiert man nicht mal mehr. Die Lösung ist das nicht. Aber eine andre Position der USA als "rotte das Böse aus, und die Welt wird gut - und wir sind die Guten" sehe ich auch nicht, leider.

Peter
 
Die Deutschen leisten definitiv keine Aufbauarbeit.

Schon Prof.Dr. Peter Scholl-Latour hat belegt, dass es nicht so ist.
Die Deutschen sind nach Afghanistan gekommen, nicht um um
Brunnen zu bauen, sondern um Afghanen zu töten, den
Anbau von Rauschgift zu überwachen, bzw. sicherzustellen und um als
Besatzer dem amerikanischen Besatzer-Mörderpack in jeder
Hinsicht dienlich zu sein.

Sie sind da als Besatzer und Helfeshelfer von Mördern und Totschlägern,
und Folterknechten.

Nun ist es so, dass durch die Besetzung Afghanistans durch
das Besatzungs-Mörderpack die Anzahl der Kriegstoten sich nicht etwa
verringert hat, sondern vielmehr sich innerhalb dieser 25 Jahre
Kriegszustand sich ins Unermeßliche gesteigert hat.

Der Krieg dort dient ganz anderen Zwecken als die der Aufbauarbeit,
nämlich das Land auszuplündern und vor allem eine militärische
Basis dort zu montieren, die ganz Asien atomar kontrollieren soll.
Um das zu erreichen, ist dem Mörder-Besatzerpack jedes Mittel
und jede Waffen recht.

Das ist der einzige Zweck, warum dort die Besatzer dort über 25
Jahre lang an einem schleichenden Völkermord arbeiten, sprich
Genozid. Darin sind vor allem die Deutschen gut geübt durch ihre
Erfahrungen in der Vergangenheit.

Dieser Krieg ist nicht für die Besatzer zu gewinnen, es sei denn, man rottet
alle Afghanen aus. Das ist der Punkt: Massenmord, Genozid. Damit das
alles als "Aufbauhilfe" glaubhaft deklariert werden kann, gibt es eine
Propaganda. Auch in Sachen Propaganda kennen sich die Deutschen
gut aus. Im Dritten Reich gab es sogar ein Propagandaministerium. Chef
war ein gewisser Dr. Goebbels.

Damit der Krieg zu Ende kommt, hoffe ich nunmehr das die Taliban
den Krieg dort rasch gewinnen und sie werden diesen Krieg gewinnen und
die Besatzer aus dem Lande treiben. Dann beginnt eine lange Aufbauphase
mit einer zivilen Regierung und mit islamischen Vorzeichen.

Allahu akbar !

Herzlichst

Germ
 
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