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..Bücher..

Angelos

Mitglied
hallo ihr lieben,

ich hab mir gedacht das man ja mal eine Liste machen kann mit guten Büchern ich lese sehr gern und ich freue mich immer über Buchtipps...
Also als gutes beispiel fange ich mal an
- Affenliebe - Silvana Klein
- Die Wörter- Jean Paul Sartre
- Der Ekel - J.P. Sartre
- Frag mal Alice -?
- Gute Nacht Zuckerpüppchen - Heidi Glade-Hassenmüller

ja und ich glaub dabei belasse ich es erstmal...

Also ich freue mich über jede empfehlung von euch.

MFG Angelos
 

Hallo Angelos,

schau mal hier: ..Bücher... Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Angelos,

also mein Lieblingsbuch ist "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel. Das habe ich bestimmt schon 10x gelesen und entdecke immer wieder neue Aspekte, die mir vorher nie aufgefallen sind und vor allem finde ich immer wieder etwas, worüber ich nachdenken kann.

Ich hab noch mehr tolle Bücher (Schränke über Schränke 😉 ), ich schau mal, was ich noch so finde und dir empfehlen kann.

Liebe Grüße
 
Hallo, Jean-Paul Satre kann ich auch auf jeden Fall empfehlen.

z.B. Das Spiel ist aus:

Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, sterben zu gleicher Stunde durch Gewalt, begegnen sich in einer Welt der Schatten, verlieben sich bis zu dem gewagten Anspruch -Ich gäbe meine Seele, wenn ich um deinetwillen noch einmal leben dürfte-. Sie dürfen leben. Die Uhr des Schicksals wird zurückgestellt unter der Bedingung, dass sie sich vorbehaltlos der Liebe ergeben, um derentwillen ihnen das Leben wieder verliehen wurde. Aber die Vergangenheit stellt ihre Forderungen, und sie verlieren das zweite Leben an der Unfreiheit des ersten. Eines der erfolgreichsten Bücher Jean-Paul Sartres - ein klassisches Werk der modernen Literatur.

oder Douglas Adams - Lachs im Zweifel (nicht nur für Science-Fiction-Fans)
Herrliches, urkomisches Buch

"...Ich war mal in San Francisco und stellte mein Auto in der einzigen Parklücke
weit und breit ab, die sich aber zufällig auf der anderen Straßenseite
befand. Das Gesetz schritt sofort ein.
Ob ich mir bewußt sei, wie gefährlich das Manöver war, das ich gerade
ausgeführt hatte? Ich sah dem Gesetz ein wenig verständnislos ins Auge.
Was hatte ich falsch gemacht?
Ich hätte, sagte das Gesetz, entgegen der Verkehrsrichtung geparkt.
Verdutzt blickte ich die Straße rauf und runter. Welches Verkehrs denn,
fragte ich.
Des Verkehrs, der da wäre, sagte das Gesetz, wenn es Verkehr gäbe.
Das war selbst für meine Begriffe ein bißchen zu metaphysisch, und so
erklärte ich ziemlich lahm, daß wir in England einfach überall dort parken
könnten, wo wir eine Parklücke fänden, und nicht so furchtbar pedantisch
darauf achteten, auf welcher Straßenseite sie sich befinde. Der Mann sah
mich entgeistert an, als könnte ich von Glück reden, lebend aus einem Land
dermaßen wilder und verrückter Parker herausgekommen zu sein, und gab mir
prompt einen Strafzettel. Zweifellos hätte er mich am liebsten ausgewiesen,
bevor meine subversiven Ideen Chaos und Anarchie auf den Straßen
ausbrechen ließen, wo man normalerweise mit nichts Bedrohlicherem als ein
paar simplen Sturmgewehren fertig werden mußte. Die, wie wir wissen, in den
USA völlig legal sind und ohne die das Land von wilden Hirschrudeln,
herrschsüchtigen Regierungsbeamten und gesetzlosen britischen
Teeimporteuren überrannt werden würde..."

Oder auch Amelie Nothomb - Der Professor (unbedingt empfehlenswert)

"Von sich selbst weiß man nichts. Man glaubt, man würde sich daran gewöhnen, man selbst zu sein, aber im Gegenteil! Je mehr Jahre hingehen, desto weniger versteht man, wer diese Person ist, in deren Namen man spricht und handelt..."
Das Gelehrten-Ehepaar Hazel hat sich nach der Pensionierung aufs Land zurückgezogen und lebt friedlich in einem glyzinienumrankten Häuschen. Die alten Leute genießen ihr stilles Glück, bis sich eines Tages der einzige Nachbar, Palame de Bernardin, zum Kaffee einlädt. Das wird akzeptiert, aber Bernardin kommt wieder, jeden Nachmittag, Punkt vier, steht er vor der Tür und läßt sich durch nichts abwimmeln. Die Hazels fühlen sich bedrängt und bedroht, aber die seit Jahrzehnten geübten Höflichkeitsregeln lassen sich nicht so einfach außer Kraft setzen. Oder doch?

Und noch viele, viele andere:
Joan Aiken - Du bist Ich
Doris Dörrie - Was machen wir jetzt?
George Orwell -Farm der Tiere
Donna Tartt - Die geheime Geschichte
Max Frisch - Andorra/ Biedermann und die Brandstifter...(Homo Faber fand ich nicht so gut)
Friedrich Dürrenmatt - Der Besuch der alten Dame/ Der Verdacht...eigentlich alle
Erich Kästner - Die Schule der Diktatoren
John Irving - Die vierte Hand/ Garp/Das Hotel New Hampshire...
Sven Regener - Herr Lehmann
...
Gruß Esk
 

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