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Buckelwal Timmy...

Jetzt kann die Sache abgeschlossen werden - bis auf den Nachklang und das Nachforschen, was nun wirklich war (in soweit man das durch den Tracker und die Untersuchungen bezüglich der Vorgänge auf dem "Rettungs-Schiff" noch heraus finden kann) und das, was in Zukunft für Lehren daraus gezogen werden. Der Wal wird wohl jetzt erstmal wieder einen "Neugierigen-Schutz" brauchen. ...und die Berichtwelle im Internet erstmal wieder starten.
Für den Wal ist es wohl jetzt "gut", insoweit man das gut nennen kann. Ich finde die Aussage "schwierig", die ich vorhin im Internet gelesen habe:"Er hat seine Chance gehabt". Das klingt ein bisschen wie "Selbst Schuld, wenn er wieder in die falsche Richtung schwimmt". ...Wer weiß, warum auch immer es ihn wieder in Richtung Ostseebucht getrieben hat - so auch jetzt...und wo er warum wieder umgekehrt ist, nach der "Freilassung".
Die Geschichte ist "rund", in dem Sinne von:"Was wäre gewesen, wenn wir immernoch nicht gewusst hätten, was mit "Timmy" ist und dort nun ein zweiter Buckelwal liegen würde?"
Die Entscheidung mit dem "Wird er jetzt neu gerettet?" hat sich jetzt erledigt. Vielleicht auch gut für ihn. Ich hätte ihm weniger Stress gewünscht. Für mich las es sich so an, als wäre er von der Barge gedrängt, "ausgesetzt" worden, obwohl er eigentlich zu schwach zum Überleben im Meer war.
Immerhin hat er nochmal 200-250 km schwimmen geschafft, aber...ob er dabei glücklich war?
...und nun schließt es sich. Es liegt kein weiterer, neuer Wal, vor Dänemark. "Timmy" lebt leider nicht mehr. Er leidet aber auch nicht mehr und für die Menschen schließt sich nun der Kreis: Sie wissen, was mit "Timmy" ist. Alles Weitere ist jetzt "Aufarbeitung", Gedanken bezüglich Tierschutz und...ja, so ein bisschen "Aufräumarbeit vor Ort" wird auch noch erfolgen müssen. Am Besten im Kombination mit deutschen Mitmenschen...und nicht nur denen jetzt da, auf der dänischen Ostsee-Insel.

Mach´s gut, "Timmy". Bis "zu uns" hast Du es nicht mehr geschafft, aber...auf Anholt ist es vermutlich zumindest "ruhiger".
 
Wobei auch die Frage ist,warum es ihn wieder Richtung deutsche Bucht zog. Der naheliegendste Weg wäre wohl eher gewesen, zu schauen,ob es "seichtes Wasser" auch vor Norwegens Küste gibt. Dass es nur an Strömungen liegt,glaube ich nicht. Zu ändern ist eh nichts mehr an der Situation. Er leidet nicht mehr,auch wenn der Weg dahin hart war.
 

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