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Buchempfehlungen

ich habe in letzter zeit viel von dostejewski gelesen und fand jedes buch sehr gut.

der idiot: über einen naiven, gutmütigen epileptiker, der aus der kur zurück nach russland kommt und, von allen aufgrund seiner gutmütigkeit als idiot bezeichnet, wehrlos in intrigen verwickelt wird.

schuld und sühne: über einen erwerbslosen, ehemaligen studenten, der seine ausbildung abbricht und anfängt, sich obskure gedanken um das recht einer elite, menschen für einen höheren zweck zu ermorden, macht und diese dann auch in die tat umsetzt. der großteil des buches geht dann darum, wie er strafverfolgung erlebt.

die dämonen: handelt von einem geschickten wortführer, der eine terroristengruppe gründet. im buch geht es dann auch um seinen vater, dessen lebenssituation, den sohn seiner gönnerin und die terroristen selbst.

aufzeichnungen aus einem totenhause: das buch habe ich nicht in einem rutsch durchgelesen wie die anderen, war etwas anstrengender. geht um d.'s aufenthalt in einem sibirischen straflager.
 
ich danke Euch sehr für Eure Tips. Ich werde ich da mal durchwühlen und schauen, was passt 😉


Aber macht ruhig weiter! Ich lese mittlerweile in der Woche drei Bücher 😀
 
LESEPROBE aus dem Buch : Spur der Flammen von Barbara Wood
ISBN 3-8105-2354-2 Deutsche Ausgabe im Jahr 2004


. . . Jessica war am Telefon. Sie sprach fließend Französisch, beinahe akzentfrei.
Soweit er mitbekam, nahm sie an einer Konferenzschaltung teil und leitete eine Auktion zwischen Händlern in Singapur und Quebec.
Es ging um einen in Paris zum Verkauf anstehenden Rembrandt.
Wärend er sie beobachtete, staunte Ian wieder einmal darüber, was für eine bemerkenswerte Person diese Frau war. Blut schien nicht in ihren Adern zu fließen, flüssiges Geld sehr wohl.
Sie sprach auch eine eigene Sprache - die Substantive und Verben bestanden aus Dollars, Cent, Pfund, Euros und Rubel.
Ihre Lieblingsmusik war der Klang der Registrierkassen.
Sie beurteilte das Aussehen eines Mannes nicht nach seinem
Äußeren, sondern nach seiner Brieftasche. Für Jessica gab es keine hässlichen Millionäre. Wenn sie überhaupt ein Herz hatte, was Ian
bezweifelte, war es klein, rund, aus Gold und ähnelte einem Krügerrand.
Ian blickte hinüber zum Servierwagen. Wie es zu Jessica passte, hatte sie Kaviar bestellt, vermutlich den seltensten und teuersten dieser Welt, und er bemerkte auch, dass der kleine Löffel benutzt war, ein paar Cracker fehlten ebenfalls.
Eine große Menge des Kaviars jedoch war noch vorhanden, überflüssig, konnte mit dem Rest abgeräumt werden. Das war Jessicas Art.
Sie aß nie alles auf, nahm lediglich einen Bissen und verwarf den Rest, nur keinen Appetit auf Essen, nur auf Bargeld. Wenn etwas an Gewicht zunahm, dann ihr Bankkonto, nicht aber ihr Körper.
Ian mutmaßte, dass Jessica eine Kunstfigur war. Keiner kannte ihre tatsächliche Herkunft, ihre Wurzeln. Ihr Akzent war quasi Britisch, mit Einsprengseln eines Südstaatenakzents und dann und wann einen Funken Französisch.
Ian würde sogar darauf wetten, dass Jessica Randolph nicht einmal ihr
richtiger Name war. Vermutlich kam sie aus der amerikanischen
Arbeiterklasse und hatte mit dreizehn Jahren angefangen zu arbeiten.
Wahrscheinlich hatte sie nicht einmal einmal einen Highschool-Abschluss.
Aber sie hatte Grips. Erstaunlich viel Grips. Ihr Fachgebiet war die
Kunst - Ankauf und Verkauf von Kunst.
Vom Instinkt geleitet. Jessica verhielt sich wie einer jener Drogenspürhunde, die von der Flughafenpolizei zum Erschnüffeln geschmuggelter Ware eingesetzt wurden - sie konnte eine Fälschung aus fünf Meter Entfernung riechen.
Sie ging nie in irgendwelche verdreckten Ateliers oder Lofts.
Sie glaubte nicht an Schmutz und alternative Lebensweisen.
Das überließ sie kleinen Akademikern, wie er, Ian, einer war.
Sie wartete lieber in ihrem klimatisierten Hochhausbüro, dass die
Schätze den Weg zu ihr fanden. . . .

 
Leseprobe aus dem Buch : “ Das letzte Geheimnis „ v. Ursula Sachau

Katharina von Bora, Ehefrau des Reformators Martin Luther.
Katharina wurde 1499 in der Nähe von Leipzig im heutigen Bundesland Sachsen geboren.
Schon mit sechs Jahren gaben ihre Eltern sie zur Erziehung in ein Kloster.


Am letzten Herbsttag des Jares 1505 folgt Katharina dem Sarg ihrer Mutter. Sechs Jahre ist sie alt. Blumen , überall sind Blumen , ihr Duft ist betäubend , so anders als im Sommer , schwer , seltsam süß , ein wenig nach faulendem Obst und Staub, Katharina könnte ihn nicht beschreiben, aber er legt sich ihr auf die Brust wie eine schwere Last.
Sie erlebt alles als einen dumpfen Traum : die vielen Menschen , Kerzen, Worte, Gesänge, den Weihrauch.
Sie darf nicht reden, nicht weinen, nicht schreien. Ihr ahnt, sie wird es nicht mehr dürfen.
Als sie am nächsten Morgen im rumpelnden Wagen sitzt, ist es November. Der Regen fällt leise, aber stetig auf den Rücken des Pferdes, den Mantel des Vaters, das knarrende, knirschende Lederzeug, auf die traurigen Weiden am Wegesrand. Nebel hängt zwischen hren Zweigen. Grau, grau , alles ist grau.
Wo sind die Blumen geblieben ?
Durch Schlamm und Wasser des aufgeweichten Weges schleppt sich ein Krüppel auf einem Bein. Seine Kleider sind zerfetzt und schmutzig - flehend hält er dem Vater die hölzerne Bettelschale hin.
Aber Jan v. Bora hat anderes im Kopf.
" Hüa ! " ruft er unwirsch und läßt die Peitsche sausen Die Augen des Bettlers sind weit geöffnet, sein Mund setzt zum Sprechen an - schon sind sie vorbei. Das Kind verschluckt ein Weinen.
Einsam, verlassen, verstoßen fühlt Katharina sich, und könnte doch nicht erklären, warum - eine Ahnug ist in ihr, die Seele faltet sich zitternd zusammen. Der Wagen hält an.
"Komm , Käthe!" sagt der Vater.
Gehorsam steht sie auf und vergißt gleich, ihre Füße zu bewegen. Vor ihr türmt es sich wie ein böser Traum: grauschwarze, metallisch glänzende Steine, zu grob , zu schwer, um von Menschenhand bewegt worden zu sein, wie es dem Kind scheint, erheben sich fugenlos zu Mauern und Türmen.
Gibt es da eine Tür ? Oh, daß es keine gäbe, bittet das Kind, daß kein Mensch je hineinkönnte, hineinmüßte !
"Komm" , sagt der Vater ungeduldig, denn ihn erwartet zu Hause seine zweite Frau, " hier ist dein Kloster."
Katharina reißt entsetzt die Augen auf, hebt abwehrend die Arme und schreit: " Nein ,nein! Ich will nicht!
Nach Hause, bitte, nimm mich mit nach Hause, Mutter, Mutter!"
Sie sinkt in sich zusammen, nur noch ein kleines zuckendes Bündel, wimmernd, flehend.
Der Mann hebt sie auf und trägt sie durch eine Spitzbogenpforte hinein - es gibt einen Eingang.
Katharina verliert das Bewußtsein.
Sie sollte dort als Nonne ein frommes Leben führen, um dadurch später von Gott das ewige Leben im Himmel zu bekommen.
Aber am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen zur Reformation der Kirche an die Tür der Schloßkirche in Wittenberg.
Er sagte darin : " Wir können uns nicht durch gute Werke den Himmel verdienen, auch nicht durch ein vorbildliches Leben im Kloster.
Allein Jesus, Gottes Sohn, bringt uns durch seinen Tod in den Himmel, wenn wir ihn als unseren Herrn annehmen ".
Daraufhin verließen viele Mönche und Nonnen ihre Klöster. Auch Katharina floh, hinter Heringsfässern versteckt, aus ihrem Kloster.
1526 heiratete sie in Wittenberg Martin Luther. Gott hätte diesem Mann keine bessere Frau schenken können. In kurzer Zeit machte sie Luthers Junggesellenwohnung zu einem sauberen und freundlichen Heim. Nach einigen Jahren hatte sie Hühner, Gänse und Schweine angeschafft, dazu mehrere große Gärten und sogar einen Bauernhof.
Denn an ihrem Mittagstisch saßen oft zwanzig und mehr Personen.
Und Luther verdiente als Professor der Theologie nicht viel; er konnte seiner Frau nicht viel Geld für den Haushalt geben.
Katharina hielt streng alle Störungen von ihrem vielbeschäftigten Mann fern. Sie tröstete ihn auch, wenn ihn Sorgen oder Zweifel quälten.
Als Luther einmal mehrere Tage sehr niedergeschlagen war, trat sie plötzlich in schwarzer Trauerkleidung in sein Zimmer.
"Wer ist gestorben?" fragte Luther erschrocken. "Gott ist gestorben", antwortete sie, "denn du willst ja nicht aufhören, dir Sorgen zu machen". Da mußte Luther lachen und wurde wieder froh.
Martin Luther und seine Frau hatten sich herzlich lieb. Käthe war ihrem Mann eine echte Gehilfin, so wie Gott es nach der Bibel haben will (1. Mose 2,18).
Gott schenkte ihnen drei Söhne und eine Tochter. Allerdings verstand Katharina es auch - nicht selten durch Tränen - ihren Willen gegen ihren Mann durchzusetzen.
Sie war eine energische, willensstarke Frau.
Deshalb redete Luther sie manchmal im Spaß mit "Herr Käthe" an.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Katharina noch mehrere Jahre. Aber durch Krieg, Flucht und Armut litt sie mit ihren Kindern viel Not.
Sie starb 1552 durch einen Unfall, 53 Jahre alt, aber getröstet im Glauben an ihren Heiland Jesus Christus.
 
Wie viele Bücher magst denn lesen? 😀

Cornelia Funke - Tintenherz Fantasy
Ralf Schmitz - Schmitz' Mama Comedy
Lukas - 4 Jahre Hölle und zurück Erfahrungsbericht (Satanismus)
Jack Ketchum - Beutezeit
Jack Ketchum - Evil
Jacques Berndorf - Die Nürburg-Papiere
Uwe Timm - Die Entdeckung der Currywurst Novelle
Stephenie Meyer - Bis(s) Die koplette Reihe^^
Berlie Doherty - Dear Nobody (iwie traurig aber doch schön 🙄)
Nora Roberts - Jenseits der Sehnsucht 🙄🙂
Jonathan Nasaw - Blutdurst
Jonathan Nasaw - Reich der Schatten (beides Romane)



so das war dann mal ein Anfang 😱
Falls du noch mehr Vorschläge in diese Richtung brauchst: meld dich 😀
http://www.amazon.de/gp/product/3423128399
 
Chris Wooding - Malice (+ Havoc, Fortsetzung) :daumen:

"Eine finstere Comicwelt voller bösartiger Maschinenwesen und heimtückischer Labyrinthe - das ist Malice. Wer den Hüter des Comics, Tall Jake, in einem geheimen Ritual ruft und dorthin gelangt, heißt es, den erwarte das Abenteuer seines Lebens - und der sichere Tod. Seth und Kady schenken den Gerüchten keinen Glauben. Bis ihr Freund Luke spurlos verschwindet. Kurz darauf fällt ihnen ein Comic in die Hände und sie machen eine grausame Entdeckung: Der Junge im Comic sieht aus wie Luke ..."
Das besondere ist, dass Teile der Bücher in Bildern gemalt sind, wie in einem Comic.

Oliver Fehn - Im Schein der schwarzen Flamme :daumen:

"Die allgegenwärtigen Gutmenschen in Politik, Kirche etc. führt der Autor gnadenlos vor und entlarvt deren unglaubliche Verdummungs- und Vereinheitlichungsstrategien, indem er ohne Scheu das scharf geschliffene Skalpell des Zynismus ansetzt und genüsslich das eine oder andere Krebsgeschwürchen offen legt. Wie weiland Erasmus von Rotterdam in seinem köstlichen "Lob der Torheit" macht er sich lustig über all die Köche, die uns nach der Methode "ein Löffelchen für Onkel Franz, eines für Tante Marie" ihre Einheitspampe eintrichtern wollen, obwohl wir doch alle genau wissen, dass die Menschen alles andere als gleich sind. Dabei vermittelt Fehn dem Leser fast spielerisch die Erkenntnis, dass es noch Gleichgesinnte gibt im vergnüglichen Kampf gegen wild gewordene Weltverbesserer oder - fast noch schlimmer - jene aufdringlichen Energievampire, die uns mit ihren vorgeblichen Guttaten den letzten Nerv rauben möchten.
Gleichgesinnte Individualisten wohlgemerkt - kein Verein. "
Fehns andere Bücher sind übrigens auch sehr empfehlenswert, aber wohl etwas mehr... "themenspezifischer". Erhältlich beim Boehme-Verlag.

Ansonsten:
Tess Gerritsen - In der Schwebe 🙂
Tess Gerritsen - Trügerische Ruhe
Sidney Sheldon - Ein Fremder im Spiegel


@ vamp: "Lukas - 4 Jahre Hölle und zurück Erfahrungsbericht (Satanismus)" 😱 :mad: Buch voller Vorurteile. Ich hab's nicht gelesen aber die Beschreibung sagt alles. Reine Hetze gegenüber andersdenkenden, so sieht Faschismus im 21. Jahrhundert aus. 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Clifford Stoll - Kuckucksei

Klingt nach einem Buch für Technik-Freaks, ist aber für jedermann spannend und verständlich.
Teilweise recht humorig.

Gruß

CrashAndBurn
 
@ vamp: "Lukas - 4 Jahre Hölle und zurück Erfahrungsbericht (Satanismus)" 😱 :mad: Buch voller Vorurteile. Ich hab's nicht gelesen aber die Beschreibung sagt alles. Reine Hetze gegenüber andersdenkenden, so sieht Faschismus im 21. Jahrhundert aus. 🙁


Ja das stimmt schon. Ich habe das Buch auch mehr oder weniger aus Interesse mal gelesen 😉
Ich habe selbst einen "Bekannten" in diesen Kreisen. Der meinte auch, dass es immer und überall irgendwelche extreme gibt. Sieht man ja auch beim Fußball. Die MEISTEN Fans sind friedlich, nure in paar Schwarze Schafe gibt's ja bekanntlich überall 🙄
 

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