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Bruder ohne Arbeit - keine Perspektive

Nur um es mal auszuschließen: Er kifft aber nicht regelmäßig, oder?
Ich kenne diese ausgeprägte Trägheit nämlich von Menschen, die schon früh mit dem Konsum begonnen haben, und später auch exzessiv Gras geraucht haben.
Oder gibt es vielleicht eine andere Sucht? Videospiele zB.

Wünscht er sich in dem Alter keine neue Beziehung? Weil da wären diese Lebensumstände ja doppelt schwierig.
 
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Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen, ich habe einen guten Bekannten, der ähnlich lebt, bei Mutter im Haus mit eigener Wohnung, wird auch noch bekocht und Mutter wäscht für ihn usw. Was Arbeit ist, weiß er seit 20 Jahren nicht. Auf das Thema angesprochen, wenn die Mutter (90 J.) mal verstirbt, er völlig hilflos ist, wurde alles immer abgeblockt. Ich habe es aufgegeben.

Deshalb glaube ich auch @Irreales, dass ihr ihm mit eurer "Hilfe" nichts Gutes tut, sondern das Gegenteil der Fall ist, sollte er mal auf sich alleine gestellt sein.
 
Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen, ich habe einen guten Bekannten, der ähnlich lebt, bei Mutter im Haus mit eigener Wohnung, wird auch noch bekocht und Mutter wäscht für ihn usw. Was Arbeit ist, weiß er seit 20 Jahren nicht. Auf das Thema angesprochen, wenn die Mutter (90 J.) mal verstirbt, er völlig hilflos ist, wurde alles immer abgeblockt. Ich habe es aufgegeben.

Deshalb glaube ich auch @Irreales, dass ihr ihm mit eurer "Hilfe" nichts Gutes tut, sondern das Gegenteil der Fall ist, sollte er mal auf sich alleine gestellt sein.
Der Bekannte wird sicher das Haus der Mutter dann erben und hat deshalb weniger Sorgen was die Zukunft bringt.
 
Hallo Irreales,

zu deiner Frage, er sollte zum Jobcenter gehen und dort eine Maßname zur Interessensfindung machen. Des Weiteren eine Probe zur Belastbarkeit. Im besten Falle findet er etwas was ihm Spass macht, worauf er aufbauen kann und gegebenfalls eine Lehre anpeilen

Allerdings muß er dieses auch von sich aus wollen!
 
Tut mir leid, aber wenn ich den Eingangspost lese, dann habe ich nicht den Eindruck, daß der Bruder "intelligent" ist, er ist nur bauernschlau, hat gelernt sich überall auf die Billigtour durchzumogen und weiß genau, daß immer jemand anderer für ihn den Karren aus dem Dreck ziehen wird, weshalb er gar keine Notwendigkeit sieht, sich jemals um sich selber zu kümmern. Aber so wird das nichts, wenn der Vater auch nicht ewig da sein wird und Du ihn dann für den Rest Deines Lebens als Belastung an der Backe hast. Das ganze spricht für eine grundlegende geistige Behinderung. Ist er schon mal von einem Spezialisten auf Herz und Nieren geprüft worden?
Im besten Falle findet er etwas was ihm Spass macht, worauf er aufbauen kann und gegebenfalls eine Lehre anpeilen
Das mit dem "Spaß" sollte man ihm austreiben. Der Spaß zu seinen Gunsten aber auf anderer Leute Kosten hat schon viel zu lange angedauert. Allerhöchste Zeit daß er mal mit dem Ernst des Lebens konfrontiert wird, auch auf das Risiko hin, daß er total versumpft. Aber manche Leute brauchen eine harte Warnung, damit sie es endlich begreifen. Er kann sich nicht sein ganzes Leben wie ein verantwortungsloses Kind verhalten - - außer er kriegt eine Einstufung wegen geistiger Behinderung, so daß er in ein betreutes Wohnen gesteckt werden kann und dann auch für den ganzen Rest seines Lebens keine eigene Verantwortung übernehmen muß.
 
Er kann sich nicht sein ganzes Leben wie ein verantwortungsloses Kind verhalten - - außer (...) so daß er (...) auch für den ganzen Rest seines Lebens keine eigene Verantwortung übernehmen muß.
Ja doch, das geht, indem man jahrelang inaktiv ist:
Zuerst kommt irgendein (berechtigter) Grund, anschließend wird das (betüddelte) Leben als angenehm empfunden.
Zuletzt sind hierdurch jegliche Kompetenzen und Kenntnisse verloren gegangen und ein neuerliches Gutachten würde tatsächlich nahe legen, dass die Person gar nichts mehr kann, und dass es einem Arbeitgeber unzumutbar wäre, so jemanden komplett neu aufzubauen.

Ein Bekannter hat sowas geschafft, als er durch einen schweren Motorradunfall verletzt und traumatisiert wurde. Gegen das Trauma hat er sich eine noch größere Maschine angeschafft um es zu überwinden. Ab und zu fällt er auch damit wieder um, also braucht er Zeit und es kann noch dauern.
Allerdings sind durch die lange Abwesenheit im beruflichen Bereich - und leider nur dort-jegliche Fähigkeiten verloren gegangen. Er verwechselt Zahlen - aber nur solche, die in Systeme eingetragen werden sollen, behält aber Lottozahlen die er getippt hat, mag keine anderen Keller als den zuhause, vergisst wo welche Akten stehen aber nicht, wo in Reklameblättern Sonderangebote stehen, findet keine Ziele ausserhalb - ausser wenn es um einen Schnäppchenkauf oder eine Motorradtour geht und so weiter.

Vermutlich ist eine Diagnose (auch bei Deinem Bruder ?) so komplex, dass nicht mal ein GdB festgestellt werden kann und es nur noch als " Schicksal" zusammen gefasst wird.
 
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