ice_cold
Mitglied
Hi Community, ich hätte da eine Frage - weils mich halt interessiert und ich im Büro grad nix zu tun hab.
Mit meinem besten Freund habe ich seit fast 13 Jahren eine ausgeprägte "Bromance" (siehe Definition). Wir sind beide hetero, sehr sportlich und haben (oder hatten) Freundinnen. Wir wohnen 70km auseinander und hängen seit Jahren so gut wie jedes Wochenende (mind. 1 Tag/Abend) gemeinsam rum. Unter der Woche telefonieren wir oft und lange. Wir haben die selben Hobbies, den gleichen Humor, die selbe Einstellung, bevorzugen die gleichen sportlichen Aktivitäten und und und.... In all dieser Zeit haben wir uns noch nicht 1x gestritten, klar ab und zu nerven wir uns schon ein wenig an. Aber jeder hat dann gleich ein "Unwohlsein", sodass sich das auch sofort wieder legt. Natürlich hat jeder von uns auch noch andere Freunde und Bekannte.
Nun hab ich wieder mal Schluss gemacht...
Hatte seit einiger Zeit wieder ne neue Freundin. Allerdings hat sie schnell angefangen rumzuzicken. Warum ich soviel Zeit mit ihm verbringe? Warum wir uns ständig umarmen und auf die Schultern klopfen? Warum wir uns am Tisch oder Kino immer sofort zusammensetzen. Warum wir soviel telefonieren? Warum der eine dem anderen sogar immer das Essen vom Teller klaut. Wir sind sowieso schwul und gebens nur nicht zu... usw. Kurzum, mir war das zu stressig und mein Kumpel (wesentlich) wichtiger - also tschüß Frau.
Dazu möchte ich sagen, dass weder ich noch mein Freund irgendwelche "erotischen" Gefühle füreinander hegen. Wir fühlen uns halt einfach wohl, wenn wir zusammen sind.
Die langjährige Freundin meines Kumplels hat unsere "Bromance" nach einigen Jahren irgenwann halt akzeptiert und hat sich "geschlagen" gegeben 🙂 Sie sagt immer, wir beiden waren nicht nur im letzten Leben miteinander verheiratet. Wir waren in "allen" Leben vorher miteinander verheiratet. Nur in diesem Leben haben wir Pech, weil wir halt zwei Typen geworden sind. Der Freundeskreis teilt hier wohl generell ihre Meinung.
Meine Frage daher:
Ist dies wirklich so selten oder aussergewöhnlich? Mach ich hier langfristig einen Fehler, wenn ich Frauen in den Wind schieße, nur weil sie diese Freundschaft nicht so akzetieren, wie ich mir das vorstelle? Dazu muss ich sagen, dass auch er damals seiner Freundin gesagt hat, es wäre "wirklich" besser für die Beziehung, wenn sie unsere Freundschaft akzeptiert, so wie sie ist. Hat hier sonst noch jemand Erfahrungen mit einer "Bromance?
Mit meinem besten Freund habe ich seit fast 13 Jahren eine ausgeprägte "Bromance" (siehe Definition). Wir sind beide hetero, sehr sportlich und haben (oder hatten) Freundinnen. Wir wohnen 70km auseinander und hängen seit Jahren so gut wie jedes Wochenende (mind. 1 Tag/Abend) gemeinsam rum. Unter der Woche telefonieren wir oft und lange. Wir haben die selben Hobbies, den gleichen Humor, die selbe Einstellung, bevorzugen die gleichen sportlichen Aktivitäten und und und.... In all dieser Zeit haben wir uns noch nicht 1x gestritten, klar ab und zu nerven wir uns schon ein wenig an. Aber jeder hat dann gleich ein "Unwohlsein", sodass sich das auch sofort wieder legt. Natürlich hat jeder von uns auch noch andere Freunde und Bekannte.
Nun hab ich wieder mal Schluss gemacht...
Hatte seit einiger Zeit wieder ne neue Freundin. Allerdings hat sie schnell angefangen rumzuzicken. Warum ich soviel Zeit mit ihm verbringe? Warum wir uns ständig umarmen und auf die Schultern klopfen? Warum wir uns am Tisch oder Kino immer sofort zusammensetzen. Warum wir soviel telefonieren? Warum der eine dem anderen sogar immer das Essen vom Teller klaut. Wir sind sowieso schwul und gebens nur nicht zu... usw. Kurzum, mir war das zu stressig und mein Kumpel (wesentlich) wichtiger - also tschüß Frau.
Dazu möchte ich sagen, dass weder ich noch mein Freund irgendwelche "erotischen" Gefühle füreinander hegen. Wir fühlen uns halt einfach wohl, wenn wir zusammen sind.
Die langjährige Freundin meines Kumplels hat unsere "Bromance" nach einigen Jahren irgenwann halt akzeptiert und hat sich "geschlagen" gegeben 🙂 Sie sagt immer, wir beiden waren nicht nur im letzten Leben miteinander verheiratet. Wir waren in "allen" Leben vorher miteinander verheiratet. Nur in diesem Leben haben wir Pech, weil wir halt zwei Typen geworden sind. Der Freundeskreis teilt hier wohl generell ihre Meinung.
Meine Frage daher:
Ist dies wirklich so selten oder aussergewöhnlich? Mach ich hier langfristig einen Fehler, wenn ich Frauen in den Wind schieße, nur weil sie diese Freundschaft nicht so akzetieren, wie ich mir das vorstelle? Dazu muss ich sagen, dass auch er damals seiner Freundin gesagt hat, es wäre "wirklich" besser für die Beziehung, wenn sie unsere Freundschaft akzeptiert, so wie sie ist. Hat hier sonst noch jemand Erfahrungen mit einer "Bromance?
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