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Brexit - und dann?

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es gibt 2/3 mehrheiten für bestimmte dinge, und das auch aus gutem grund. dadurch reicht es eben nicht, die prinzipiell positiv bis neutrale hälfte auf die eigene seite zu ziehen um z.b. eine Verfassungsänderung durchzusetzen, sondern man muss auch die gegner mit sinnvollen argumenten überzeugen.
 
LOL

Ich habe dich gefragt, ob eine Mehrheitsentscheidung für dich persönlich nicht auch bindend innerhalb einer demokratischen Regierungsform sein sollte.

Wenn du damit bereits überfordert bist, über was soll ich mich denn sonst mit dir unterhalten? 😕

Und schon wieder so eine komische Frage.

Deine Hartnäckigkeit erinnert mich an eine Seerobbe.
 
Allein schon das sie nun schon viele Monate rummache bis sie überhaupt einen Antrag stellen wollen, spricht doch Bände. Da will jemand die Vorzüge des EU möglichst lange nutzen.
Die Auswirkungen sind da, obwohl lediglich eine Absicht vorliegt. Und ich fürchte, sie werden sich wundern, wenn es tatsächlich irgendwann zum Antrag kommt.
 
Ich habe dich gefragt, ob eine Mehrheitsentscheidung für dich persönlich nicht auch bindend innerhalb einer demokratischen Regierungsform sein sollte.

Wer in einer demokratischen Gesellschaft eine Mehrheitsentscheidung immer und bedingungslos als Legitimierung für alles sieht, liegt falsch und versteckt sich hinter einer Demokratie, die keine ist.

"Demokratisch" mit Mehrheit sind auch manche Diktaturen entstanden. Deswegen haben die meisten Länder Verfassungen, die selbst mit eine demokratischen Mehrheit nicht geändert werden dürfen oder nur mit sehr starken Mehrheiten (2/3).

Deswegen muss sich jede Entscheidung, auch eine Mehrheitsentscheidung, immer der Kritik stellen und sie darf nie als zwangsläufig richtig verstanden werden. Es gibt viele Gründe (Gewalt, Bestechung, Propaganda, usw) warum das Volk trotz scheinbarer Demokratie falsch entscheiden kann. Ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt hat aber zb kein Anrecht auf seine Macht, wenn er die Stimmen gekauft hat.

Ebenso kritisch kann man demokratische Entscheidungen sehen, die im Vorfeld unter Einfluss von viel Geld, Stimmungsmache, Lügen und Medien in bestimmte Richtungen gelenkt werden. Und das ist leider heute sehr oft so. Nicht nur der US Wahlkampf ist eine Schlammschlacht, auch der Brexit, ja auch unsere Bundestagswahl sind keine 100% sauberen Wahlen.

Zu sagen "das ist so demokratisch entschieden und basta" ist zu kurz gedacht und vor allem ist es das Gegenteil von dem was Demokratie erfordert: mitdenkende kritische Menschen, die nicht blind Mehrheiten folgen.
 
​Wenn ich das richtig verstanden habe, entscheidet sich am 23.06., ob die Briten aus der EU austreten. Wie wahrscheinlich ist das? Und was genau bedeutet das für das vereinigte Königreich? Was bedeutet das für Deutschland? Und was bedeutet es für die EU?

Ich bin ein großer Freund von England, Schottland, Wales und Nord-Irland (und btw auch vom gesamten Irland) .

Und der Brexit macht mich einfach nur traurig ...
 
Ich glaube der Brexit ist gar nicht so schlecht und die Briten sind schon dabei neue Wirtschaftswege zu finden in Richtung China, Asien, .... Das ist sogar lohnender als mit der EU.
 
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