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Brexit - und dann?

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Außerdem ist Dir entgangen, Spoony, das zwar die Steuern für die Körperschaft gesenkt werden sollen, die Steuern für Arbeiter aber erhöht werden müssen. Das liegt daran, daß man die Industrie halten will, aber der normale Mann das natürlich bezahlen muß.

Och, um das zu erleben muss man aber nicht zwangsläufig außerhalb der EU sein. Firmen die Millionenfach subventioniert werden, sich mit Hilfe von Rückstellungen und Investitionen klein rechnen dürfen, die Wirtschaft brummt aber das Land trotzdem zu einem Billiglohnland verkommt, mit niedrigem pro Kopf Einkommen, und steigenden Leistungskürzungen im sozialen Bereich und der Rente, haben wir auch hier!

Das gibt sich also nix. Außer das die noch etwas selbst entscheiden dürfen während wir nicht mal mehr ungefragt pupsen dürfen... 🙂
 
Weiß doch niemand. Vielleicht gehen sie auf die Straße wie letzten Samstag. Vielleicht kommt ein neuer Premier, der sich nciht an den Brexit halten will - weiß doch niemand. England war früher mal auf der Siegerseite - inzwischen zerfällt es aber. Schau doch ihre Industrie an - das einzigste was dort gut geht, war der Mitgliedschaft in der EU zu verdanken. ( es gab auch negative Dinge - die englische Autoindustrie ist gerade wegen der EU verschwunden - einfach weil europäische Produkte um Welten besser waren )
Die Frage ist doch nicht, ob Amerika ein Freund ist oder ob sie z.B. Steueranreize bieten. Warum soll ein Investor auf der Insel noch einsteigen, wenn er dadurch keinen Eintritt in den europäischen Markt findet?
Du hast in einem recht: Ein Austritt wird alle treffen. Aber er ist auch eine Chance für alle. Und wenn auch in Brüssel viele Dummköpfe sitzen, das werden sie begreifen und ihre Stärke nutzen.
 
Ja, aber BMW wird sicher bereits darüber nachdenken, ob man langfristig ( ist ja nicht so einfach ) nicht in ein anderes EU-Land umzieht. Das betrifft auch Honda, Nissan, Easyjet, Ryanair. ( diese Namen sind in den Nachrichten ) Was baut England denn selbst? Morgan fällt mir ein. Nein, wir werden - wenn England Zölle einführt - nicht das Doppelte bezahlen, sondern andere europäische Hersteller ( die sich schon die Hände reiben ) werden einspringen. ( müssen )
Ich kann es jetzt leider nicht exakt zitieren, aber unser großer General war schon ganz früh der Ansicht, daß England in Europa nichts verloren hat....
 
Mit den USA hat das nichts zu tun.
Wenn das Pfund weiter oder sagen wir, tief fällt, wäre es zum Beispiel für uns interssant sich auf der Insel - solange es noch geht - einen schmucken Oldtimer zu kaufen. Ich wäre z.B. einem alten Rolls nicht abgeneigt. Oder auch ein altes Motorrad, eine BSA zum Beispiel, wäre schön.
 
Aufgrund dem Wertverlust des Pfund seit dem Brexit-Referendum - gegenüber dem US-Dollar etwa 12 %, gegenüber einigen asiatischen Währungen noch mehr - haben diverse Unternehmen angekündigt, dass sie ihre UK-Preise in den nächsten Wochen um 5-10 % erhöhen werden (müssen). Analystenmeinungen zufolge werden viele Unternehmen nachziehen.
 
Das Pfund ist unter 1,30 Euro. Ja, diese Preiserhöhungen terffen den Engländer, der noch frustiger reagieren wird. Ich sags ja: Der Brexit ist keineswegs sicher. Klar, trifft natürlich auch alle die in England einkaufen. Und wird natürlich auch teilweise dazu führen, daß Firmen die in England einkaufen, sich in Europa nach preiswerteren Lieferanten umsehen.
 
Das pendelt sich schon ein.

Ein Freund von mir, seines Zeichens Bauingenieur und Experte für radioaktive Strahlung, meinte zur Thematik: Es gibt ein stabiles und ein instabiles Gleichgewicht.

Das United Kingdom scheint weit entfernt von einem stabilen Gleichgewicht zu sein.
 
Habe mich grad mal belesen: Wenn ja, sollte man JETZT seinen Oldtimer aus dem ehemaligen Weltreich holen. Billiger wird er nicht mehr. Er wird nämlich demnächst ( oder vielleicht auch nicht? ) teurer. Was auch teurerer werden wird, sind die Fahrtpreise mit Fähre und Hover.
Ja, politisch sind sie eigentlich ohne Führung.
 
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