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Brexit - und dann?

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In knapp 2 Jahren gibt es etwa 12.000 Verträge/Regelungen neu zu verhandeln. Und nach diesen 2 Jahren wird England extrem marode sein.
 
Was die Brexit-Propagandisten angeht, sehen wir ja gerade in den letzten Stunden, wes Geistes Kind sie sind. Erst haben sie gezündelt, und jetzt schleichen sie sich vom Acker. Ich habe dennoch die Befürchtung, dass die Geschehnisse in GB eine Steilvorlage für die AFD ist, und deren Programm macht mir mehr als Bauchschmerzen.
Und Europa stelle ich mir auch anders vor als eine riesige Bürokratie, die damit befasst ist, uns vorzuschreiben, was wir essen dürfen, welche DIN-Normen für was auch immer gelten dürfen.
Wenn die EU vor allem ein luxuriöses Altenheim für in ihren Herkunftsländern abgehalfterte Politiker/innen bleiben soll, dann ist das zu wenig, um die Begeisterung der Menschen zu wecken. Ich sah mal die europäische Idee als Weg zu mehr Demokratie, was ich inzwischen bezweifle.
Mamut-Behörden neigen wohl tendenziell zu antidemokratischen Entscheidungen.

Mehr Zwiespalt kann ein Beitrag kaum enthalten. 🙂

Einerseits mit "zündeln" und "Acker" die Brexit Befürworter eher schlecht aussehen lassen. Andererseits laut deiner restlichen Schreibe EU Gegner dann aber vollends verstehen können.

Ich schließe mich zumindest dem zweiten Teil an. Auch ich kann verstehen das man kein Interesse daran hat, sich alles von Brüssel vorschreiben zu lassen. Das ist für mich auch nicht die Definition von Gemeinschaft.

Und die Briten haben darauf halt auch keine Lust. Sollte man einfach akzeptieren können.
 
Was die Brexit-Propagandisten angeht, sehen wir ja gerade in den letzten Stunden, wes Geistes Kind sie sind. Erst haben sie gezündelt, und jetzt schleichen sie sich vom Acker. Ich habe dennoch die Befürchtung, dass die Geschehnisse in GB eine Steilvorlage für die AFD ist, und deren Programm macht mir mehr als Bauchschmerzen.
Und Europa stelle ich mir auch anders vor als eine riesige Bürokratie, die damit befasst ist, uns vorzuschreiben, was wir essen dürfen, welche DIN-Normen für was auch immer gelten dürfen.
Wenn die EU vor allem ein luxuriöses Altenheim für in ihren Herkunftsländern abgehalfterte Politiker/innen bleiben soll, dann ist das zu wenig, um die Begeisterung der Menschen zu wecken. Ich sah mal die europäische Idee als Weg zu mehr Demokratie, was ich inzwischen bezweifle.
Mamut-Behörden neigen wohl tendenziell zu antidemokratischen Entscheidungen.

Burbacher

Ich will den Trolls hier nicht zu viel Futter geben, aber weißt DU, was die etymologische Bedeutung von Europa ist?
 
Du schreibst von Zusammenbruch und Chaos. Dazu hätte ich halt gerne mal gewusst was du genau meinst und weshalb dies geschehen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
England ist nicht raus. Nach dem Abtritt der Macher muß sich zuerst mal jemand finden, der den Antrag auf Austritt stellt.
Und Chaos? Warum das denn? Kein anderes Land als Deutschland hat die Chance vieles aus England zu übernehmen. Zum Beispiel den Finanzmarkt.
Das Chaos bestekt im Moment doch lediglich darin, daß England gespalten ist und wohl auch keine handlungsfähige Regierung hat.
 
Außerdem ist Dir entgangen, Spoony, das zwar die Steuern für die Körperschaft gesenkt werden sollen, die Steuern für Arbeiter aber erhöht werden müssen. Das liegt daran, daß man die Industrie halten will, aber der normale Mann das natürlich bezahlen muß.
England ( siehe Calais ) hat noch nie viele Flüchtlinge aufgenommen - es ging um EU-Bürger die in Engalnd arbeiten oder sich selbständig gemacht haben. In Frankfurt und Paris wartet man darauf den Finanzplatz London übernehmen zu können. Das wird sicher gelingen.
Und inzwischen ist es tatsächlich so, daß tausende in Deutschland lebende Engländer Anträge auf deutsche ( und damit europäische ) Einbürgerung stellen. Ist doch toll.
 
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