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Braucht man Liebe überhaupt?

  • Starter*in Starter*in _'_
  • Datum Start Datum Start
es scheint so als wäre es eine ganz normale Abwehrreaktion gegenüber seinen Mitmenschen, zurückgelassen worden , ausgeschlossen und ungeliebt zu sein.
Ganz extrem zeigt sich das bei Menschen mit gestörten Familienbeziehungen. 'Der Vater hat wenig bis garkein Interesse gezeigt, etc. wo sich das schon früh manifestiert, für andere unbedeutend zu sein.

Das man sich von jeglicher Beziehungen dann abwendet, zeigt eigentlich nur wie viel Schmerz und Enttäuschung man schon dadurch erlitten hat.
Wenn also jemand etwas unnormales tut, (oder eben nicht tut), muss das einen Grund haben.
der Mensch hat 2 grundlegende Triebkräfte die ihn lenken. Weg vom Schmerz, hin zur Freude/Glück.
Jeder gesunde Mensch wünscht sich natürlich Liebe.

Das Feuer ist aber nur so schön, solange ich mir die Finger nicht verbrenne.

Also was tut man? man wird natürlich immer vorsichtiger, je öfter man sich daran verbrennt. Bis der Schmerz alleine zu sein geringer ist, als jener, weiterhin abgelehnt zu werden.
Warum das die meisten nicht nachvollziehen können ist, weil sie eine gesunde Entwicklung genießen konnten und keine Ahnung von solchen Gefühlszuständen haben. Sie gehen immer nur von sich aus. Wie sie es machen würden. Was ja falsch ist, weil sie die verschiedenen Erfahungen und Erlebnisse nicht berücksichtigen. Sie würden doch in der Situation genau gleich reagieren. Mensch ist Mensch, es gibt immer nur verschiedene Faktoren.
Diese Gefühle stauen sich auf, und kommen dann auch bei einer harmlosen Situation zum Ausbruch. Es ist dann auch nicht die harmlose Situation, wo man dann als "sensibel" gesehen wird, sondern der Gefühlsstau, der nicht abgelassen werden kann.

Ich glaube durch die Gewohnheit des Alleine-seins reduziert sich der Schmerz langsam, und man fühlt sich dann natürlich besser, als wenn man auf Liebe hofft und zutiefst verletzt ist. Deswegen lebt man dann lieber alleine und ist dann auch erleichtert.
Man verwirft dann auch mit der Zeit seine Hoffnung, was auch sehr wichtig ist, weil man seine innere Ruhe bekommt, die man vielleicht nie hatte. Mit der man dann ohne Zwänge einfach man selbst sein kann, ohne Erwartungen ist man ein ganz anderer Mensch.

...Also falls das der Fall ist, ich spekuliere ja nur verstreut. Aber wenn du auf Begriffe wie Geborgenheit einen Hass hast, wenn du wirklich alleine lieber lebst, würdest du nicht fragen ob man Liebe braucht, dann wüsstest du es schon. Dann könnte es vielleicht etwas in der Richtung sein!?

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe _'_,

Mich liebt Niemand und selbst wenn ich geliebt werden würde - ich würde das sowieso nicht annehmen oder erkennen. Glaube ich zumindest. Ich bin auch nicht in der Lage zu lieben.

Hab gelesen das Du Eltern hast, hast Du von ihnen nie Liebe erfahren?
Oder anders ausgedrückt, hast Du Dich nie wirklich von ihnen angenommen gefühlt?

Lenja meinte:
Vertrauen und Geborgenheit müssen für mich nicht dazu gehören, ich verbinde sie eher mit einer Beziehung, Elternschft oder Partnerschaft.
Ich rede auch nur von solcher Liebe. Jetzt nichts von anderem. Von Amor, nicht Caritas.


Ich will sowas, aber auch nicht. Und geben kann ich es auch nicht.

hmmm, Du redest nur von dieser Liebe (Vertrauen und Geborgenheit), hast tiefe Sehnsucht danach und kannst sie gleichzeitig nicht annehmen und beschimpfst sie gleichzeitig:

Ich meinte hier die Liebe zwischen Menschen. Wertschätzung, Geborgenheit, Vertrauen und so ein scheiß.




Ich bitte Dich mal tief in Dein Herz zu sehen und mir folgende Frage zu beantworten:

Was suchst DU wirklich?


Du scheinst mir iwie verloren zu sein...
Du hast tiefe Sehnsucht nach Liebe, kannst sie aber nicht annehmen oder weißt nicht wirklich was das ist.
Traurige Situation...🙁


Green Arrow
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich wollte einmal fragen ob man Liebe überhaupt braucht. Also, ob man überhaupt geliebt werden muss?
Reicht es nicht theoretisch, wenn man sich selbst liebt? (bzw braucht man überhaupt das?).

Mich liebt Niemand und selbst wenn ich geliebt werden würde - ich würde das sowieso nicht annehmen oder erkennen. Glaube ich zumindest. Ich bin auch nicht in der Lage zu lieben.

Braucht man diese Liebe also? Man kann doch auch gut ohne diese Liebe, ohne festen Partner leben, oder?

Wie du es schilderst, brauchst du es nicht. Wenn es für dich o.k. ist, ist doch super.

Aber die Frage, ob man Liebe überhaupt braucht, ist entspr. total allgemein. Das funktioniert nicht.
Also ich brauche Liebe, kann sie geben und nehmen. Reine Selbstliebe reicht mir nicht zum Leben. 😉
 
Da stellt sich die Frage ob man sich selbst lieben kann. Man spricht ganz selbst verständlich von Eigenliebe oder Selbstverliebtheit, aber was bedeutet das? Sind das die gleichen Gefühle, die man für jemand anderen empfinden kann? Mann kann auch tiefer ansetzen und fragen, was ist "ich". Der Wust von Empfindungen im Regelaustausch mit der Wirklichkeit? Aber vielleicht stimmt das ja. Wer es schafft, für sich selbst das gleiche zu empfinden, wie für einen Freund oder einen Partner, der hat vielleicht alles was er an Liebe braucht. Ich kann es mir nur nicht vorstellen, weil ich mir nicht einmal im klaren darüber bin ob ich für mich selbst Gefühle habe. Wirklich komplex.

Ja, ich denke, es ist die selbe art von liebe. Man darfs natürlich nicht mit selbstverliebtheit verwechseln, das hat eher was mit eitelkeit und hochmut zu tun. Der Wortpartner der am ehesten passen würde, muss wohl Selbstvertrauen sein...
 
Wozu/wofür lebst Du? (Sinnfrage)

Liebe zu den Eltern, Liebe zum Leben, Liebe zu Kindern, Liebe zum Partner, Liebe zum Beruf, Liebe zur Natur, Liebe zu einem Haustier, Liebe zu einem Hobby, Liebe zur Musik/Sport,
Liebe geben....hast Du Liebe zu geben?


Freundschaft


Menschlichkeit?

Was fehlt Dir? Was wünschst Du Dir?

Ich könnte vielleicht ohne Liebe überleben - aber ich brauche sie zu MEINEM Leben und möchte sie nicht missen, denn dann wäre mir wohl immer kalt....
 
Ich bin einfach ein komischer Mensch - das wird es sein.


Es gibt sicherlich Leute die mich lieben, aber ich fühle mich halt nie geliebt.

Ich habe mich auch nie von meiner Mutter geliebt gefühlt auch wenn sie es wohl tut (mein Vater tuts nicht, das weiß ich. Ist aber auch egal).

Meinen ersten Freund habe ich gar nicht geliebt und beim zweiten war halt das gleiche Spiel: Ich fühlte mich gar nicht geliebt.

Keine Ahnung. Ich kann das glaub ich gar nicht spüren selbst wenn man es mir sagt. Dann denke ich dass es nur so dahingesagt ist.
Also selbst wenn es stimmen würde, würde ich es nicht glauben. Aber ich weiß nicht mal ob es stimmt.

Ich vertrau eigtl auch nie wem so richtig.

Ich mag es auch gar nicht annehmen wenn Jemand nett zu mir ist - ich glaub das machen Leute wenn dann mir eh nur zum Gefallen. Weiß nicht.

Mich erdrückt Liebe auch irgendwie und mag eigentlich gar nicht gut behandelt werden. Ich finde das immer irgendwie so "doof".
Ich bin viel lieber für mich so. Also schon mit anderen Leuten und schon Freundschaften und Sex - mit sowas hab ich keinerlei Probleme.
Aber Liebe und Partnerschaft mag ich nicht.

Ich glaub selbst wenn es Leute gut meinen würden und lieb zu mir wären würde ich sie nur wegstoßen, weil ich es eben nicht annehmen kann und lieber leiden mag.

Aber trotzdem sehne ich mich manchmal danach :/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte an dieser Stelle mal wieder Precht zitieren: "Nicht geliebt zu werden ist schlimm, aber niemanden zu haben den man lieben kann, ist noch viel schlimmer." Wenn man das Glück zum Primat des Lebens erhebt benötigt man dazu zwangsläufig etwas Liebe. Daher denke ich schon, dass man die Liebe braucht. Vielleicht nicht zum überleben, aber zum leben.

Ich denke, es ist Auslegungssache. Wenn man niemanden hat, den man lieben kann (weil man dieses Gefühl noch nie hatte), dürfte weit weniger schlimm sein, da man es nun mal gar nicht kennt. Dadurch vermisst man allerdings auch das 'Geliebtwerden' nicht so extrem. Natürlich hat man mitunter vielleicht auch den Wunsch danach, doch man kann es nicht wirklich fühlen, so ist der Schmerz, es nicht zu haben deutlich geringer.

Ich für meinen Teil konnte so lange weit besser mit mir allein leben, solange ich noch keine tiefen Gefühle für eine andere Person hatte und damit meine ich nicht ein Verliebtsein, sondern Liebe.

Es gibt viele verschiedene Arten von Liebe, verschiedene Ebenen.

Hier hat irgendwer geschrieben, dass er Vertrauen und Geborgenheit nicht damit in Verbindung bringt, dies eher in Partnerschaft, Beziehung oder Verhältnis zwischen Eltern/ Kindern suchen würde.

Wenn ich allein von normalen Freundschaften ausgehe, so gehört für mich bereits dort dazu, dass man ein gewisses Vertrauen aufbaut, sich in Gesellschaft mit dem anderen wohl fühlt und dadurch ja auch ein Stück weit Geborgenheit im Spiel ist.
Eine Verbindung ohne Vertrauen wäre für mich eher eine Bekanntschaft, keine Freundschaft. Und für bessere Freundschaften gehört für mich auch dazu, dass ich mich bei dem anderen gut aufgehoben fühle. Für denjenigen da bin, wenn er mich braucht, ich ihn unterstütze und ihm auch in schwierigeren Zeiten beistehe, genauso, wie es im umgekeherten Fall sein sollte. Eben ein geben und nehmen.
 
Ich denke, es ist Auslegungssache. Wenn man niemanden hat, den man lieben kann (weil man dieses Gefühl noch nie hatte), dürfte weit weniger schlimm sein, da man es nun mal gar nicht kennt. Dadurch vermisst man allerdings auch das 'Geliebtwerden' nicht so extrem. Natürlich hat man mitunter vielleicht auch den Wunsch danach, doch man kann es nicht wirklich fühlen, so ist der Schmerz, es nicht zu haben deutlich geringer.

Ich für meinen Teil konnte so lange weit besser mit mir allein leben, solange ich noch keine tiefen Gefühle für eine andere Person hatte und damit meine ich nicht ein Verliebtsein, sondern Liebe.

Es gibt viele verschiedene Arten von Liebe, verschiedene Ebenen.

Hier hat irgendwer geschrieben, dass er Vertrauen und Geborgenheit nicht damit in Verbindung bringt, dies eher in Partnerschaft, Beziehung oder Verhältnis zwischen Eltern/ Kindern suchen würde.

Wenn ich allein von normalen Freundschaften ausgehe, so gehört für mich bereits dort dazu, dass man ein gewisses Vertrauen aufbaut, sich in Gesellschaft mit dem anderen wohl fühlt und dadurch ja auch ein Stück weit Geborgenheit im Spiel ist.
Eine Verbindung ohne Vertrauen wäre für mich eher eine Bekanntschaft, keine Freundschaft. Und für bessere Freundschaften gehört für mich auch dazu, dass ich mich bei dem anderen gut aufgehoben fühle. Für denjenigen da bin, wenn er mich braucht, ich ihn unterstütze und ihm auch in schwierigeren Zeiten beistehe, genauso, wie es im umgekeherten Fall sein sollte. Eben ein geben und nehmen.

Ich weiß nicht ob es dabei unbedingt um einen Schmerz gehen muss, den man fühlt oder, dass man einfach nur so nicht glücklich und zufrieden werden kann. Das Zitat war, zugegeben, ein wenig aus dem Kontext gerissen. Primär ging es dabei auch um Rousseaus Irrtum in Bezug auf die Einsamkeit der menschlichen Natur. Im Original stammt das Zitat aber von einem Herrn Weiss, der eine Begründung dafür finden wollte, dass bei einsamen Menschen oftmals Haustiere an die gleichwertige Stelle des Partners treten oder ein Kinderersatz sind, weil es die Einsamen wohl befriedigt, ihr Mitgefühl weitergeben zu können.
 
Ich vertrau eigtl auch nie wem so richtig.

Weil du als Person eher dünnhäutig bist, fürchte ich.

Um Jemandem zu vertrauen braucht man auch immer ein gewisses Maß an Selbstvertrauen, um jemanden zu lieben braucht man ein gewisses Maß an Eigenliebe, um jemanden glücklich zu machen braucht man selbst eine Portion Glück.

Du kannst keine Emotionen teilen, die du nicht für dich selbst empfindest.
 
Die Frage ist vielleicht worauf wir im Bezug auf Liebe überhaupt vertrauen dürfen/sollen/können, d.h., was ist die Eigenart der Liebe, auf die wir uns verlassen können - es erwarten können, dass sie zu ihr immer gehört und deshalb nicht verloren gehen kann...

Das würde bedeuten, dass wir erstmal verstehen müssen, was Liebe eigentlich ist und wie sie ist. Unsere Erwartungen dürfen sie nicht über- und auch unterfordern, damit wir sie in ihrer Ganzheit empfangen und annehmen können, sie einfach fühlen können: bei sich selbst und bei dem Anderen.

Doch ich glaube, dass wir Liebe leider zu sehr selbst erfinden, dass wir sie in verscheidene nicht zu ihrem Wesen passende Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen bekleiden, sodass wir irgendwann nicht mehr wissen, ob es tatsächlich Liebe ist, was uns da erscheint...
 

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