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Brauche 20000 €, aber wie?

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Also Leute, ein Selbstständiger kann wirklich nicht mehr als seine Steuerbescheide oder auch - falls er dazu verpflichtet ist - Bilanzen vorlegen.
Natürlich geht im Prinzip alles, was Einnahmen nachweist - aber ob die Banken den "Beweisen" immer glauben müssen?
Die Kreditvergabe an Selbstständige und Freiberufler hängt ganz davon ab, was er für einen Eindruck macht, wie in der Vergangenheit die Geschäfte ( mit der um einen Kredit nachgesuchten Bank ) gelaufen sind. Alles andere ist manipulierbar - und das wissen die Banker auch.
Ich will jetzt niemandem eine Anweisung geben, wie er sein Kreditlimit bei seiner Bank hochschieben kann - aber es ist nicht besonders schwer z.B. einen einzigen variierenden Geldbetrag zwischen den Geldinstituten in Form von Überweisungen, Schecks und Barabhebungen hin-und herzuschieben und damit Umsätze vorzutäuschen. Und das z.B. Bilanzen und/oder Steuerbescheide gefälscht werden, ist sicher auch nichts neues.
 
@ all, habe ich auch mal was dazu gelernt. Danke.
Bin froh , das ich nicht alles weis , sonst würde ich wahrscheinlich selbst irgend wo den Boss machen . grins
 
Ein Selbständiger kann mit Hilfe seines Steuerberaters
1.) eine Bilanz oder Überschußrechnung vom verflossenen Jahr als Basis vorlegen .je nachdem wie er vom Steuerberater geführt wird .
2.) Kann der Steuerberater ihm für die Bank eine Betriebswirtschaftliche Auswertung ausdrucken , die aufgesplittet ist auf alle vergangenen Monate , sodaß die Bank das Ergebnis pro Monat einsehen kann .
Diese Auswertungen werden immer von den Banken verlangt und mit dem Stempel und der Unterschrift des Steuerberaters , ist die Sache perfekt .

Liebe Grüße
Yaksini
 
Sicher, aber das sind alles die besseren Ausführungen. Oftmals - und mir ging es in der Vergangenheit auch schon mal so - kann man sich überhaupt keinen Steuerberater leisten. Und Papier und Steuerberater sind geduldige Objekte: Der kann nämlich auch nur das reinschreiben, was der Kunde beibringt. Er kann aber nicht nachprüfen, ob das nun wirklich stimmt. ( Wie es ja auch beim Steuerbescheid ist ) Am besten und am sichersten ist es, wenn man mit der Bank des Vertrauens gute Geschäfte macht und sich ordentlich verhält. Dann genügt - wie bei mir vor vielen Jahren - z.B. ein Anruf bei der Bank mit der Bitte doch einen entsprechenden Überziehungskredit einzurichten. Und einen Tag später ist der Vertrag da, unterschriftsreif, und fertig.
 
Mag sein das ein Steuerberater etwas geduldig ist , aber wenn die Sachen die der Mandant bringt unglaubwürdig sind , dann wird er auch tätig .😀
Er hat auch die Möglichkeit nachzuprüfen ob die Angaben des Mandanten stimmen. 🙂
Die wenigsten haben ein so gutes Verhältnis zur Bank , und müssen für ihre Darlehen oder Erhöhungen bei dem Dispo ganz schön kämpfen .
Steuerberater sind wenn man den richtigen erwischt durchaus bezahlbar .
Die Rechnungshöhe errechnet sich ja aus den Jahresumsätzen , wenn die gering sind ist auch die Rechnung des Steuerberaters recht bescheiden .


LG
Yaksini
 
Die Rechnungshöhe eines Steuerberaters errechnet sich normalerweise aus der Anzahl der Buchungen die er durchführen muß. Oder man hat einen Pauschalpreis monatlich plus Jahreabschluß und plus Einkommensteuererklärung. Da kann aber schon ordentlich was zusammenkommen. Die Frage wäre da, ob man überhaupt einen Steuerberater benötigt - denn bei wenig Umsatz gibt es auch relativ wenige Möglichkeiten der Abschreibungen ( sag ich jetzt als Oberbegriff ). Oftmals - und gerade wenn man was von Buchhaltung versteht - ist so ein Steuerberater überflüssig. Richtig ist natürlich, daß es bei der Bank einen sehr viel besseren Eindruck macht, wenn man bestimmte Dinge wie Auswertungen oder Bilanzen vorweisen kann. Aber nachprüfen, ob die vom Kunden vorgelegten Zahlen richtig sind, kann niemand. Das geht vielleicht noch wenn Zahlungen über Banken eintreffen, aber oftmals laufen ja Bargeldzahlungen, die niemand gesehen hat. Ich kann ja ohne weiteres zu einem Steuerberater gehen und mir von den Zahlen, die ich mitbringe, eine Auswertung anfertigen lassen.
Der Steuerberater ist nur für die schriftliche Ausführung verantwortlich, nicht aber für die Zahlen selbst.
Ich meine, welcher Selbstständige hat z.B. mangels Zeit ( ... ) nicht schon mal die Einnahmen eines Monats geschätzt zwecks der Mwst-Zahlung - und erst im nächsten Monat ausgeglichen? Kein Steuerberater der Welt wird ( und will! ) sowas bemerken.
Überdies: Heute gibt es manigfaltige elektronische Geräte um sich auch entsprechende Papiere selbst herzustellen. Nicht legal, sicher, aber das kommt alenthalben vor.
 
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