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Boxen im TV - niveauloser gehts nicht, oder?

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Hallo Hasenfuß!

Boxen ist eine olympische Sportart
Inwiefern spricht das fürs Boxen? Die olympische Idee ist doch längst durch den Kommerz von Olympia in den Dreck gezogen worden. Eine sinnvolle Völkerverständigung stelle ich mir anders als durch sogenannte sportliche Grossveranstaltungen vor. Daran verdienen nur wenige. Stattdessen müssen Arme wegziehen und den Stadien weichen (siehe Südafrika) etc.

[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß zwar nicht wo du mich meldest, aber ich habe mich einfach mal dafür bedankt. Vielleicht bei Herrn Jauch? Wer weiß wofür es gut ist. Ärgern ist Übrigens nicht gut, das schafft nur niveaulose Aggression.

Aber ich helfe dir gerne niveauvoll auf die Sprünge, was die olympische Geschichte und das Boxen betrifft. Denn Boxen war längst vor deiner selektiven Wahrnehmung olympisch.

Lesen bildet - auch wenn es nicht in Großbuchstaben geschrieben ist. 🙂

Ich beschränke mich - ganz ohne moralisierenden tastaturmisshandelnden Zeigefinger - auf wenigstens im iNet recherchierte Fakten, von denen ich hoffe, dass sie stimmen. Also lieber Großschreiber, hier ein Link über das Boxen:

Olympische Spiele der Antike

Und aus dem "Olympia-Lexikon":

Olympische Geschichte

In das moderne olympische Programm wurde Boxen erstmals 1904 in St. Louis aufgenommen. Es nahmen allerdings nur Amerikaner teil, insgesamt 44 in sieben Gewichtsklassen (Fliegen, Bantam, Feder, Leicht, Welter, Mittel und Schwer). Hinzu kamen bis heute Halbfliegen (1968), Halbwelter und Halbmittel (1952), Halbschwer (1920); 1984 wurde das Schwergewicht unterteilt in die Klassen bis 91 kg Körpergewicht (Schwer) und über 91 kg (Superschwer).
In London 1908 traten nur 42 Boxer aus vier Ländern (32 Engländer, sieben Franzosen, zwei Dänen und ein Australier) in nur fünf Gewichtsklassen (Bantam, Feder, Leicht, Mittel und Schwer) an, wobei als einziger Nicht-Engländer der Australier Baker einen Spitzenplatz (Zweiter im Mittelgewicht) errang.
1912 in Stockholm gab es kein olympisches Boxturnier, weil Boxen damals in Schweden verboten war. Von 1920 bis 1948 wurde dann in acht, von 1952 bis 1964 in zehn und von 1968 bis 1984 in elf Gewichtsklassen gekämpft.

P.S.
Wusstest du, dass du mit Strg + die im Browser angezeigten Seiten vergrößern kannst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß zwar nicht wo du mich meldest, aber ich habe mich einfach mal dafür bedankt. Vielleicht bei Herrn Jauch? Wer weiß wofür es gut ist. Ärgern ist Übrigens nicht gut, das schafft nur niveaulose Aggression.

Aber ich helfe dir gerne niveauvoll auf die Sprünge, was die olympische Geschichte und das Boxen betrifft. Denn Boxen war längst vor deiner selektiven Wahrnehmung olympisch.

Lesen bildet - auch wenn es nicht in Großbuchstaben geschrieben ist. 🙂

Ich beschränke mich - ganz ohne moralisierenden tastaturmisshandelnden Zeigefinger - auf wenigstens im iNet recherchierte Fakten, von denen ich hoffe, dass sie stimmen. Also lieber Großschreiber, hier ein Link über das Boxen:

Olympische Spiele der Antike

Und aus dem "Olympia-Lexikon":

Olympische Geschichte

In das moderne olympische Programm wurde Boxen erstmals 1904 in St. Louis aufgenommen. Es nahmen allerdings nur Amerikaner teil, insgesamt 44 in sieben Gewichtsklassen (Fliegen, Bantam, Feder, Leicht, Welter, Mittel und Schwer). Hinzu kamen bis heute Halbfliegen (1968), Halbwelter und Halbmittel (1952), Halbschwer (1920); 1984 wurde das Schwergewicht unterteilt in die Klassen bis 91 kg Körpergewicht (Schwer) und über 91 kg (Superschwer).
In London 1908 traten nur 42 Boxer aus vier Ländern (32 Engländer, sieben Franzosen, zwei Dänen und ein Australier) in nur fünf Gewichtsklassen (Bantam, Feder, Leicht, Mittel und Schwer) an, wobei als einziger Nicht-Engländer der Australier Baker einen Spitzenplatz (Zweiter im Mittelgewicht) errang.
1912 in Stockholm gab es kein olympisches Boxturnier, weil Boxen damals in Schweden verboten war. Von 1920 bis 1948 wurde dann in acht, von 1952 bis 1964 in zehn und von 1968 bis 1984 in elf Gewichtsklassen gekämpft.

P.S.
Wusstest du, dass du mit Strg + die im Browser angezeigten Seiten vergrößern kannst?
Was interessiert mich ein geschichtlicher Überblick über das Boxen?

Boxen ist eine Ausübung von Gewalt, die oft mit erheblichen gesundheitlichen Schäden einhergeht. Dass sich große Menschenmassen voller Begeisterung zu solchen Veranstaltungen einfinden, ist schon traurig genug.

Dass man sie auch noch durch öffentliche Zurschaustellung im Rahmen öffentlich-rechtlicher Fernsehsender zur besten Sendezeit zeigt, ist noch schlimmer. Dürfen eigentlich Minderjährige zu solchen Veranstaltungen?
 
Hallo Hasenfuß!


Inwiefern spricht das fürs Boxen? Die olympische Idee ist doch längst durch den Kommerz von Olympia in den Dreck gezogen worden. Eine sinnvolle Völkerverständigung stelle ich mir anders als durch sogenannte sportliche Grossveranstaltungen vor. Daran verdienen nur wenige. Stattdessen müssen Arme wegziehen und den Stadien weichen (siehe Südafrika) etc.

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Lieber Großschreiber, Olympia ist, wenn die Sportler nicht nur auf einem mit Kreide abgetrennten Rasenfeld mit Toren samt Netzen (in denen keine Fische gefangen werden) in zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Das wäre nur ein Fußballspiel. Wenn viele Länder eines Kontinents gegeneinander antreten, nennt man das in Südafrika AfricaCup und das ist gar nicht so kommerziell. Wenn alle Länder aller Kontinente an einer Qualifikation dazu mitmachen und sich sogar noch qualifizieren, dann ist es die Fußballweltmeisterschaft.

Wenn die Sportler aus aller Welt aber so martialische Dinge machen, wie mit Speeren, Hämmern, Diskus und Eisenkugeln werfen oder stoßen oder gar Ringen und mit Pistolen und Gewehren sowie Pfeil und Bogen schießen (alles Sachen bei denen man als normaler Mensch in der Innenstadt von Bielefeld natürlich sofort die Polizei rufen würde), wobei dann auch noch Millionen Menschen auf allen Kontinenten zuschauen und wenn dann zusätzlich auch noch geboxt wird, dann ... aber auch nur dann ... dann ist es Olympia und zwar schon sehr sehr lange.

Übrigens: Olympia hat nie in Südafrika stattgefunden. 😀

Und: Boxen war schon vor der von dir eindrucksvoll beklagten Kommerzialisierung - von was auch immer - olympisch.
 
Na ja, das hat aber schon was typisch deutsches. Alles regelmentieren und was einem nicht gefällt eben verbieten. Ganz so ähnlich wie Winterreifen vorzuschreiben, weil die fahrer ja allesamt zu blöd sind, selbst zu merken, wenn ein Auto rutscht.
Man muß doch froh sein, wenn und weil es so viele ( auch sehr gute übrigens ) TV-Programme gibt.
 
Na ja, das hat aber schon was typisch deutsches. Alles regelmentieren und was einem nicht gefällt eben verbieten. Ganz so ähnlich wie Winterreifen vorzuschreiben, weil die fahrer ja allesamt zu blöd sind, selbst zu merken, wenn ein Auto rutscht.
Man muß doch froh sein, wenn und weil es so viele ( auch sehr gute übrigens ) TV-Programme gibt.

Wenn die Autos keine Winterreifen haben müssen sie im Motorsport in die "Boxen"gasse einbiegen und stehen dann in den "Boxen" herum, anstatt schön schnell mit ein paar Remplern untereinander im Kreis zu fahren. Das Niveau des Motorensports sinkt mit dem Stillstand der Autos auf Null. Man wendet die Aufmerksamkeit wieder den dort herumstehenden "Boxen"ludern zu und schon ist das Ganze ... na was wohl ... niveaulos.

Jetzt habe ich es begriffen:

Der Gebrauch der Boxen im Motorsport ist niveaulos.

Man muss nur lange genug nachdenken, dann kommt man mit etwas Hilfe schon dahinter, was der Herr Großschreiber meinte und kann ihm sogar zustimmen. 🙄
 
Übrigens: Olympia hat nie in Südafrika stattgefunden. 😀
Südafrika war ein Beispiel dafür, dass sportliche Grossveranstaltungen mehr Schaden als Nutzen verursachen. In Südafrika mußten zB ganz arme Menschen (ich denke da an Wellblechhütten etc) den Stadien weichen.

Dass sportliche Grossveranstaltungen schaden, ist ein inzwischen breit diskutiertes Thema, zu dem man auch weitere negative Informationen aus seriösen Medien beziehen kann.

Erst vor wenigen Tagen hörte ich zB einen Bericht über Sport, Korruption, Herrn Blatter etc. (lief glaubich auf Deutschlandfunk).
 
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