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Boshaftigkeit – wie entsteht sie, was bringt sie?

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Vielleicht denken sich boshafte Menschen, da es ihnen nicht gelingt glücklich zuwerden, müssen Sie andere unglücklich machen um wieder das Gefühl zubekommen mit den Menschen auf Augenhöhe zusein!
Geteiltes Leid ist halbes Leid.

warum muss jemand unbedingt darüber nachdenken um böse zu sein? ich gehe eher davon aus dass deren handeln von außen bzw. von denen die darunter leiden als boshaft eingeschätzt wird. denn wenn ich irgendwann im leben einmal nur die boshaftigkeit oder den egoismus hatte um etwas zu überstehen dann manifestiert sich das doch und ich brauche nicht darüber nachdenken sondern handle danach weil ich es nicht besser weiß.

allerdings könnte die geplante boshaftigkeit bei menschen der fall sein die es nicht grundlegend sind sondern es nur aus sensibilität spielen. ich kenne aber diesbezüglich niemanden der das gut "simulieren" kann. bei den meisten wirkt es einfach grundsätzlich unstimmig da man immer die unsicherheit im wesentlichen bemerkt - spätestens in unerwarteten situationen wo jemand unter "zugzwang" steht.

man kennt das aus der schule. da gibt es immer diese typischen "bösen" und sobald eine autorität vor ihnen steht sind sie ganz brav oder wenn sie ermahnt werden...lächerlich dieses theater.
 
Meiner Erfahrung nach sind manche Menschen bewußt boshaft, weil sie selbst ein Problem haben und der Meinung sind, ihr eigener Schmerz wird geringer, wenn sie anderen weh tun....
Bösartigkeit liegen oft eigene, negative Erfahrungen zugrunde.

Liebe Lila, es gibt aber doch sehr viele vom Leben geschlagene Menschen, auch hier im Forum, die nicht boshaft sind. Ich musste das mal loswerden. So ganz kann dein Grundsatz dann doch nicht aufgehen. Was meinst?

Sigi
 
Liebe Lila, es gibt aber doch sehr viele vom Leben geschlagene Menschen, auch hier im Forum, die nicht boshaft sind. Ich musste das mal loswerden. So ganz kann dein Grundsatz dann doch nicht aufgehen. Was meinst?

Sigi

Ups, da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Was ich sagen wollte:
Oftmals ist die Ursache für Bösartigkeit eben wie beschrieben..
Selbstverständlich sind nicht alle leidgeprüften Menschen boshaft! 😉
Diese zur Schau gestellte Wertlosigkeit des menschlichen Daseins, der mangelnde Respekt basiert nicht selten auf der Einstellung:
wie das Leben mir, so ich dir....
 
Diese zur Schau gestellte Wertlosigkeit des menschlichen Daseins, der mangelnde Respekt basiert nicht selten auf der Einstellung:
wie das Leben mir, so ich dir....

Wobei sich dahinter auch oft nur ein Hilferuf verbirgt nach dem Motto: "Man hat mir weh getan und mich enttäuscht, jetzt mach ich es genauso, rabäääh!" 🙄

*kleineskindstampfendaufdembodentritt* :mad:
 
Wobei sich dahinter auch oft nur ein Hilferuf verbirgt nach dem Motto: "Man hat mir weh getan und mich enttäuscht, jetzt mach ich es genauso, rabäääh!" 🙄

*kleineskindstampfendaufdembodentritt* :mad:

Da hast du sicher recht. Aber 'Heilung' ist sicher nicht in allen Fällen möglich. Viele Menschen denken, sie sind auf der richtigen Seite mit dem 'ich-gönn-meinem-Nachbarn-die-Luft-zum-Atmen-nicht' (kenn ich selbst einige 🙁)
 
Was geht eigentlich in den Leuten vor, die grinsend meinen, dass sie „Bösewichter“ sind?

Oftmals sind diese Leute einfach dumm, dass wäre die erste Gruppe, Menschen, die meinen, sie seinen etwas besseres aufgrund ihrer Sozialisation her.

Dann gibt es wiederrum Menschn, in denen etwas gestorben ist. Die einfach zuviel mist erlebt haben und darum so werden, um weiterhin überleben zu können. Ich spreche in diesem Punkt für mich. Ich kann abgehen wie ein Vulkan und sehr gemein sein, wenn das erforderlich ist, dass liegt aber eben an meiner Biographie. Es ist nicht so, dass mir Menschen nichts bedeuten würden, aber ich weis auch, dass ich manchmal einfach so sein muss, wäre ich mit anfang 20 nicht so gewesen, ich will nicht wissen in was für einer Situation ich heute wäre. Was nicht heist, dass es jetzt gut ist.

Was soll dieses opportunistische und extrem missgünstige Verhalten? Der gemeine Bösewicht spielt so lange den gut Kumpel (und phasenweise kann er dies auch ernst meinen), bis er einen anderen „Bösewicht“ findet, mit dem er intrigieren und seiner geringschätzenden Art freien Lauf lassen kann.
Warum ist dieses Verhalten oppurtunistisch ??? Ich spiele nie den Kumpel- was hätte ich davon ?

Anscheinend um zusammen Überlegenheit zu demonstrieren, aber eigentlich nur, weil es Ihrer Art entspricht.

Irgendwo muss man sich abreagieren, dass hat aus meiner persönlichen Sicht nichts mit "überlegenheit" zu tun. Konflikte gibt es wird es wenn Gruppe a und Gruppe b unter den sogenannten "bösewichtern" (vereinfacht ausgedrückt, da es noch mehr Gruppen gibt) aufeinandertreffen


Dabei legen sie oft schon bei den geringsten Anlässen einen unbändigen Neid an den Tag,
z.B. schon bei einem heiteren Plausches mit seinen Mitmenschen. Beizeiten wird gerne eine hilfsbereite Art zur Schau gestellt
Erklärt meinen Kommentar zu Absatz 1, (gruppe2)

oder es werden Gummibärchen (Leckerlis) verteilt, um die eigene gönnende Seite zu zeigen.
Kein Paradoxon, denn es ist nur oberflächlich und ein Gummibärchen zu beschaffen ist kein Aufwand.
Ich denke nicht, dass solche Menschen generell oberflächlich sind, im Gegenteil

Ein Motiv könnte das kompensieren der eigenen Unzufriedenheit sein aufgrund mangelndem beruflichen und sozialen Erfolgs. Doch stelle ich auch bei den Gewinnertypen häufig sehr herablassende und verletzende Verhaltensweisen fest.

Das ist gruppe 1 aber die sind wirklich oft nur aus naivität und unwissenheit so oder aus tierischen trieben heraus. Der mensch ist eben überwiegend "böse"

Ich frage mich, wie es hierzu kommt.

Der Bösewicht sieht sein Verhalten ja als unmittelbare Folge der eigenen überlegenen Intelligenz. Arroganz, Geringschätzigkeit und deren aggressive Auslebung werden als der Ausdruck eines hohen Intellekts betrachtet. Darin bekräftigt er sich selbst und gegenseitig mit anderen Bösewichtern.

Doch liegt dies nicht „einfach nur“ an einer Empathielosigkeit, dem Unvermögen sich in andere einzufühlen, sich nicht eindenken zu können, der Unfähigkeit etwas als Unrecht zu empfinden, keine Reue empfinden zu können, kein Gewissen zu haben?

Kinder können so grausam sein. Wieso können sie das? Weil sie noch nicht ausgereift sind, weil Ihre Gehirne noch im Wachstum sind, die Zentren für Gefühle, Gewissen, Unrechtsbewusstsein müssen sich noch entwickeln. Gelingt dies, entsteht ein Mensch mit einem höheren Moralbewusstsein. Niedere Verhaltensweisen wie z.B. mobben, böswilliges intrigieren, grundlose Aggressionen und grundloses Geringschätzen werden sich nicht zeigen.

Mobben ist ein massenphänomen und hat nichts damit zu tun. Eher ein tierischer Trieb der die Grundnatur des Menschen offenlegt.

Ein gutes Beispiel ist auch die zunehmende Böswilligkeit bei Demenzkranken, deren soziale Regelverstöße zunehmen, je fortgeschrittener die Krankheit verläuft.

Rein evolutionär betrachtet muss es irgendwann einmal Vorteile gehabt haben ein Empfindungswesen zu entwickeln. Sich aufeinander verlassen können, Vertrauen zu schaffen, gerecht teilen zu können, Ehrlichkeit etc. sind die Basis für ein geregeltes und vor allem gesundes Zusammenleben, das für unsere Vorfahren sicher enorme Überlebensvorteile bot. Egoistisches und missgünstiges Verhalten Einzelner brachte Nachteile für die gesamte Gruppe.

Dieses Prinzip ist heute leider außer Kraft gesetzt. Überleben kann jeder, Nahrung gibt es im Überfluss.

HAHA für wen denn ? Irgendwelche langweiler die im büro testen, wie fett ihr Hintern werden kann ? schonmal mit alg2 gelebt ?
Auch wenn ich bald keins mehr bekomme werde ich mit dem, was ich tue auch die nächsten jahre arm bleiben.

Die Gesellschaft ist immer mehr von den primitiven Urinstinkten Neid und Egoismus geprägt. Rücksichtsloses Konkurrenzverhalten wurde zu etwas erhabenen und nachahmenswertem stilisiert. Das Empfindungswesen wird immer mehr unterdrückt.
Da stimme ich dir zu, doch man muss unterscheiden zwischem bewusster boshaftigkeit und eben dem oben beschriebenen. Ich habe eigentlich nicht mehr viel übrig für die meisten menschen auch wenn es falsch wäre da zu verallgemeinern. Aber wir haben uns eben leider im Bezug zu den alten Römern nicht verändert, auch wenn einige das glauben und ich persönlich finde, die deutschen sind eh das undemokratischste Volk in westeuropa.

Irgendwann wird sich die Menschheit mit Ihrem einseitig fokussierten und geförderten Denken (in den Bildungseinrichtungen geht es fast ausschließlich um Sprache und Analyse) wahrscheinlich gegenseitig ausrotten – eben aus einer Folge einer Form von purer Geringintelligenz.

Das ist unwichtig, dass wird in 200 jahren passieren, in 2000 aber es wird passieren, dass ist eine allgemeingültige Tatsache. Aber egal, da lebe ich ja nicht mehr 😉

Denn der Bösewicht unterdrückt den verpönten Gutmenschen nur so lange, bis dieser nicht mehr da ist. Danach bekämpft er sich mit seinen Artgenossen. Er kann eben nicht anders.

Die "gutmenschen" sind auch nur aufgrund falscher Vorstellungen gut oder weil sie einfach glück hatten. Die Menschheit ist eben böse. Und man muss sich damit arrangieren.

Edit, was mit boshaftigkeit bringt:
Die Möglichkeit, in dieser Welt zu überleben und nicht unterzugehen aufgrund meiner Biographie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hast du sicher recht. Aber 'Heilung' ist sicher nicht in allen Fällen möglich. Viele Menschen denken, sie sind auf der richtigen Seite mit dem 'ich-gönn-meinem-Nachbarn-die-Luft-zum-Atmen-nicht' (kenn ich selbst einige 🙁)

Von denen gibt es sicher einige und deren Zahl wächst durchaus, weil die sozialen Probleme halt nicht weniger werden - jeder ist sich selbst der nächste. Der Mensch lebt eben nach dem Prinzip Eigennutz, ist ist erstmal darauf bedacht, sich um sich selbst zu kümmern.

Daran ist ja erstmal auch nix falsches, nur, wie weit man damit geht, stets auf seine eigenen Vorteile bedacht zu sein und inwieweit man Nachteile für seine unmittelbare Umwelt in Kauf nimmt...da scheiden sich dann die Geister.

Als reiner "Gutmensch" kommt man zwangsläufig auch nicht unbedingt weit, es ist also daher vielleicht ehr die Frage, in welchen Situationen und unter welchen Begebenheiten man sich warum / wie verhält.
 
Wobei sich dahinter auch oft nur ein Hilferuf verbirgt nach dem Motto: "Man hat mir weh getan und mich enttäuscht, jetzt mach ich es genauso, rabäääh!" 🙄

*kleineskindstampfendaufdembodentritt* :mad:

Was ich eben erst gelesen habe, ich würde es Selbstschutz nennen.
Bitte, wenigstens lebe ich noch. Man schaue sich den Bundestag an oder die Schmarotzer in dem seminar in dem ich war die mit ncihtstun viel verdienen. "Kleinkindverhalten" kommt bei Erwachsenen immer und überall vor.
Und gutmenschen, was ich vergessen habe, gibt es eigentlicht nicht. Die machen ihre guten Taten auch nur deshalb, weil sie sich selbst bestätigen können, ihr Ego oder ihr Gewissen. Und dann können sie zu sich aufschauen: "was bin ich doch für ein guter Mensch" und nicht wenige denken Sachen wie "ha zum glück geht es mir nciht so" Soviel zum Thema "Gutmenschen"
 
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