Was geht eigentlich in den Leuten vor, die grinsend meinen, dass sie „Bösewichter“ sind?
Oftmals sind diese Leute einfach dumm, dass wäre die erste Gruppe, Menschen, die meinen, sie seinen etwas besseres aufgrund ihrer Sozialisation her.
Dann gibt es wiederrum Menschn, in denen etwas gestorben ist. Die einfach zuviel mist erlebt haben und darum so werden, um weiterhin überleben zu können. Ich spreche in diesem Punkt für mich. Ich kann abgehen wie ein Vulkan und sehr gemein sein, wenn das erforderlich ist, dass liegt aber eben an meiner Biographie. Es ist nicht so, dass mir Menschen nichts bedeuten würden, aber ich weis auch, dass ich manchmal einfach so sein muss, wäre ich mit anfang 20 nicht so gewesen, ich will nicht wissen in was für einer Situation ich heute wäre. Was nicht heist, dass es jetzt gut ist.
Was soll dieses opportunistische und extrem missgünstige Verhalten? Der gemeine Bösewicht spielt so lange den gut Kumpel (und phasenweise kann er dies auch ernst meinen), bis er einen anderen „Bösewicht“ findet, mit dem er intrigieren und seiner geringschätzenden Art freien Lauf lassen kann.
Warum ist dieses Verhalten oppurtunistisch ??? Ich spiele nie den Kumpel- was hätte ich davon ?
Anscheinend um zusammen Überlegenheit zu demonstrieren, aber eigentlich nur, weil es Ihrer Art entspricht.
Irgendwo muss man sich abreagieren, dass hat aus meiner persönlichen Sicht nichts mit "überlegenheit" zu tun. Konflikte gibt es wird es wenn Gruppe a und Gruppe b unter den sogenannten "bösewichtern" (vereinfacht ausgedrückt, da es noch mehr Gruppen gibt) aufeinandertreffen
Dabei legen sie oft schon bei den geringsten Anlässen einen unbändigen Neid an den Tag,
z.B. schon bei einem heiteren Plausches mit seinen Mitmenschen. Beizeiten wird gerne eine hilfsbereite Art zur Schau gestellt
Erklärt meinen Kommentar zu Absatz 1, (gruppe2)
oder es werden Gummibärchen (Leckerlis) verteilt, um die eigene gönnende Seite zu zeigen.
Kein Paradoxon, denn es ist nur oberflächlich und ein Gummibärchen zu beschaffen ist kein Aufwand.
Ich denke nicht, dass solche Menschen generell oberflächlich sind, im Gegenteil
Ein Motiv könnte das kompensieren der eigenen Unzufriedenheit sein aufgrund mangelndem beruflichen und sozialen Erfolgs. Doch stelle ich auch bei den Gewinnertypen häufig sehr herablassende und verletzende Verhaltensweisen fest.
Das ist gruppe 1 aber die sind wirklich oft nur aus naivität und unwissenheit so oder aus tierischen trieben heraus. Der mensch ist eben überwiegend "böse"
Ich frage mich, wie es hierzu kommt.
Der Bösewicht sieht sein Verhalten ja als unmittelbare Folge der eigenen überlegenen Intelligenz. Arroganz, Geringschätzigkeit und deren aggressive Auslebung werden als der Ausdruck eines hohen Intellekts betrachtet. Darin bekräftigt er sich selbst und gegenseitig mit anderen Bösewichtern.
Doch liegt dies nicht „einfach nur“ an einer Empathielosigkeit, dem Unvermögen sich in andere einzufühlen, sich nicht eindenken zu können, der Unfähigkeit etwas als Unrecht zu empfinden, keine Reue empfinden zu können, kein Gewissen zu haben?
Kinder können so grausam sein. Wieso können sie das? Weil sie noch nicht ausgereift sind, weil Ihre Gehirne noch im Wachstum sind, die Zentren für Gefühle, Gewissen, Unrechtsbewusstsein müssen sich noch entwickeln. Gelingt dies, entsteht ein Mensch mit einem höheren Moralbewusstsein. Niedere Verhaltensweisen wie z.B. mobben, böswilliges intrigieren, grundlose Aggressionen und grundloses Geringschätzen werden sich nicht zeigen.
Mobben ist ein massenphänomen und hat nichts damit zu tun. Eher ein tierischer Trieb der die Grundnatur des Menschen offenlegt.
Ein gutes Beispiel ist auch die zunehmende Böswilligkeit bei Demenzkranken, deren soziale Regelverstöße zunehmen, je fortgeschrittener die Krankheit verläuft.
Rein evolutionär betrachtet muss es irgendwann einmal Vorteile gehabt haben ein Empfindungswesen zu entwickeln. Sich aufeinander verlassen können, Vertrauen zu schaffen, gerecht teilen zu können, Ehrlichkeit etc. sind die Basis für ein geregeltes und vor allem gesundes Zusammenleben, das für unsere Vorfahren sicher enorme Überlebensvorteile bot. Egoistisches und missgünstiges Verhalten Einzelner brachte Nachteile für die gesamte Gruppe.
Dieses Prinzip ist heute leider außer Kraft gesetzt. Überleben kann jeder, Nahrung gibt es im Überfluss.
HAHA für wen denn ? Irgendwelche langweiler die im büro testen, wie fett ihr Hintern werden kann ? schonmal mit alg2 gelebt ? Auch wenn ich bald keins mehr bekomme werde ich mit dem, was ich tue auch die nächsten jahre arm bleiben.
Die Gesellschaft ist immer mehr von den primitiven Urinstinkten Neid und Egoismus geprägt. Rücksichtsloses Konkurrenzverhalten wurde zu etwas erhabenen und nachahmenswertem stilisiert. Das Empfindungswesen wird immer mehr unterdrückt.
Da stimme ich dir zu, doch man muss unterscheiden zwischem bewusster boshaftigkeit und eben dem oben beschriebenen. Ich habe eigentlich nicht mehr viel übrig für die meisten menschen auch wenn es falsch wäre da zu verallgemeinern. Aber wir haben uns eben leider im Bezug zu den alten Römern nicht verändert, auch wenn einige das glauben und ich persönlich finde, die deutschen sind eh das undemokratischste Volk in westeuropa.
Irgendwann wird sich die Menschheit mit Ihrem einseitig fokussierten und geförderten Denken (in den Bildungseinrichtungen geht es fast ausschließlich um Sprache und Analyse) wahrscheinlich gegenseitig ausrotten – eben aus einer Folge einer Form von purer Geringintelligenz.
Das ist unwichtig, dass wird in 200 jahren passieren, in 2000 aber es wird passieren, dass ist eine allgemeingültige Tatsache. Aber egal, da lebe ich ja nicht mehr 😉
Denn der Bösewicht unterdrückt den verpönten Gutmenschen nur so lange, bis dieser nicht mehr da ist. Danach bekämpft er sich mit seinen Artgenossen. Er kann eben nicht anders.