M
Mr. Pinguin
Gast
Was geht eigentlich in den Leuten vor, die grinsend meinen, dass sie „Bösewichter“ sind? Was soll dieses opportunistische und extrem missgünstige Verhalten? Der gemeine Bösewicht spielt so lange den gut Kumpel (und phasenweise kann er dies auch ernst meinen), bis er einen anderen „Bösewicht“ findet, mit dem er intrigieren und seiner geringschätzenden Art freien Lauf lassen kann. Anscheinend um zusammen Überlegenheit zu demonstrieren, aber eigentlich nur, weil es Ihrer Art entspricht. Dabei legen sie oft schon bei den geringsten Anlässen einen unbändigen Neid an den Tag, z.B. schon bei einem heiteren Plausches mit seinen Mitmenschen. Beizeiten wird gerne eine hilfsbereite Art zur Schau gestellt oder es werden Gummibärchen (Leckerlis) verteilt, um die eigene gönnende Seite zu zeigen. Kein Paradoxon, denn es ist nur oberflächlich und ein Gummibärchen zu beschaffen ist kein Aufwand.
Ein Motiv könnte das kompensieren der eigenen Unzufriedenheit sein aufgrund mangelndem beruflichen und sozialen Erfolgs. Doch stelle ich auch bei den Gewinnertypen häufig sehr herablassende und verletzende Verhaltensweisen fest.
Ich frage mich, wie es hierzu kommt.
Der Bösewicht sieht sein Verhalten ja als unmittelbare Folge der eigenen überlegenen Intelligenz. Arroganz, Geringschätzigkeit und deren aggressive Auslebung werden als der Ausdruck eines hohen Intellekts betrachtet. Darin bekräftigt er sich selbst und gegenseitig mit anderen Bösewichtern.
Doch liegt dies nicht „einfach nur“ an einer Empathielosigkeit, dem Unvermögen sich in andere einzufühlen, sich nicht eindenken zu können, der Unfähigkeit etwas als Unrecht zu empfinden, keine Reue empfinden zu können, kein Gewissen zu haben?
Kinder können so grausam sein. Wieso können sie das? Weil sie noch nicht ausgereift sind, weil Ihre Gehirne noch im Wachstum sind, die Zentren für Gefühle, Gewissen, Unrechtsbewusstsein müssen sich noch entwickeln. Gelingt dies, entsteht ein Mensch mit einem höheren Moralbewusstsein. Niedere Verhaltensweisen wie z.B. mobben, böswilliges intrigieren, grundlose Aggressionen und grundloses Geringschätzen werden sich nicht zeigen.
Ein gutes Beispiel ist auch die zunehmende Böswilligkeit bei Demenzkranken, deren soziale Regelverstöße zunehmen, je fortgeschrittener die Krankheit verläuft.
Rein evolutionär betrachtet muss es irgendwann einmal Vorteile gehabt haben ein Empfindungswesen zu entwickeln. Sich aufeinander verlassen können, Vertrauen zu schaffen, gerecht teilen zu können, Ehrlichkeit etc. sind die Basis für ein geregeltes und vor allem gesundes Zusammenleben, das für unsere Vorfahren sicher enorme Überlebensvorteile bot. Egoistisches und missgünstiges Verhalten Einzelner brachte Nachteile für die gesamte Gruppe.
Dieses Prinzip ist heute leider außer Kraft gesetzt. Überleben kann jeder, Nahrung gibt es im Überfluss. Die Gesellschaft ist immer mehr von den primitiven Urinstinkten Neid und Egoismus geprägt. Rücksichtsloses Konkurrenzverhalten wurde zu etwas erhabenen und nachahmenswertem stilisiert. Das Empfindungswesen wird immer mehr unterdrückt. Irgendwann wird sich die Menschheit mit Ihrem einseitig fokussierten und geförderten Denken (in den Bildungseinrichtungen geht es fast ausschließlich um Sprache und Analyse) wahrscheinlich gegenseitig ausrotten – eben aus einer Folge einer Form von purer Geringintelligenz.
Denn der Bösewicht unterdrückt den verpönten Gutmenschen nur so lange, bis dieser nicht mehr da ist. Danach bekämpft er sich mit seinen Artgenossen. Er kann eben nicht anders.
Ein Motiv könnte das kompensieren der eigenen Unzufriedenheit sein aufgrund mangelndem beruflichen und sozialen Erfolgs. Doch stelle ich auch bei den Gewinnertypen häufig sehr herablassende und verletzende Verhaltensweisen fest.
Ich frage mich, wie es hierzu kommt.
Der Bösewicht sieht sein Verhalten ja als unmittelbare Folge der eigenen überlegenen Intelligenz. Arroganz, Geringschätzigkeit und deren aggressive Auslebung werden als der Ausdruck eines hohen Intellekts betrachtet. Darin bekräftigt er sich selbst und gegenseitig mit anderen Bösewichtern.
Doch liegt dies nicht „einfach nur“ an einer Empathielosigkeit, dem Unvermögen sich in andere einzufühlen, sich nicht eindenken zu können, der Unfähigkeit etwas als Unrecht zu empfinden, keine Reue empfinden zu können, kein Gewissen zu haben?
Kinder können so grausam sein. Wieso können sie das? Weil sie noch nicht ausgereift sind, weil Ihre Gehirne noch im Wachstum sind, die Zentren für Gefühle, Gewissen, Unrechtsbewusstsein müssen sich noch entwickeln. Gelingt dies, entsteht ein Mensch mit einem höheren Moralbewusstsein. Niedere Verhaltensweisen wie z.B. mobben, böswilliges intrigieren, grundlose Aggressionen und grundloses Geringschätzen werden sich nicht zeigen.
Ein gutes Beispiel ist auch die zunehmende Böswilligkeit bei Demenzkranken, deren soziale Regelverstöße zunehmen, je fortgeschrittener die Krankheit verläuft.
Rein evolutionär betrachtet muss es irgendwann einmal Vorteile gehabt haben ein Empfindungswesen zu entwickeln. Sich aufeinander verlassen können, Vertrauen zu schaffen, gerecht teilen zu können, Ehrlichkeit etc. sind die Basis für ein geregeltes und vor allem gesundes Zusammenleben, das für unsere Vorfahren sicher enorme Überlebensvorteile bot. Egoistisches und missgünstiges Verhalten Einzelner brachte Nachteile für die gesamte Gruppe.
Dieses Prinzip ist heute leider außer Kraft gesetzt. Überleben kann jeder, Nahrung gibt es im Überfluss. Die Gesellschaft ist immer mehr von den primitiven Urinstinkten Neid und Egoismus geprägt. Rücksichtsloses Konkurrenzverhalten wurde zu etwas erhabenen und nachahmenswertem stilisiert. Das Empfindungswesen wird immer mehr unterdrückt. Irgendwann wird sich die Menschheit mit Ihrem einseitig fokussierten und geförderten Denken (in den Bildungseinrichtungen geht es fast ausschließlich um Sprache und Analyse) wahrscheinlich gegenseitig ausrotten – eben aus einer Folge einer Form von purer Geringintelligenz.
Denn der Bösewicht unterdrückt den verpönten Gutmenschen nur so lange, bis dieser nicht mehr da ist. Danach bekämpft er sich mit seinen Artgenossen. Er kann eben nicht anders.