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Borderlinebeziehung beendet

Koalacola

Neues Mitglied
Hallo,

ich weiß das ist ein schwieriges Thema aber da ich ein co-abhängiger bin möchte ich mich hier etwas darüber unterhalten.

So, nun zum Thema und zur Vorgeschichte (ich werde keine Orte oder Namen nennen).Es geht um eine weibliche Person Mitte 20 die BPS hat + Anpassungsstörung, Depressionen, niedriges Selbstwertgefühl und aufgrund dessen und wegen Beziehungsprobleme leider vor ca. 4 Jahren angefangen hat Drogen zu konsumieren des öfteren am Tage (teilweise auch Alkoholexzesse mehrmals die Woche). Die* Diagnose über BPS hat sie letzten Jahres im Mai bekommen mit Anpassungsstörung und dort als Sie eingeliefert (als sie einen Ausbruch hatte/Zimmer zerlegt/Tapeten abgerissen) wurde haben die Leute ihre Sachen durchsucht und fanden mehrere leere kleine Tüten die aufgrund des Geruchs und Tests auf THC hinwiesen (nachdem Sie dort mit einem Messer in der Aufnahme die Leute bedroht/gedroht hat mit Suizid) zusätzlich wurden auch Einschränkungen der kognitiven und der körperlichen Fähigkeiten festgestellt. Das wusste ich bis nachdem ich Sie richtig kennenlernen tat bis dahin noch nicht (September 2018).

Ich nun wiederum bin schon etwas reifer, habe eine Vorgeschichte. Vor knapp 6 Jahren hatte ich auf einmal Probleme, mir wurde immer schwindelig und sackte weg, nach diversen Klinikbesuchen wurde eine Verengung an einer Muskelbrücke am Herzen festgestellt (meine damalige Freundin kam damit überhaupt nicht zurecht, daraufhin hab ich Sie gehen lassen b.z.w. Ich wollte das Sie sich das nicht ansieht wie ich mich quäle), dann Mutter gestorben, Stress mit dem Bruder, ihr Hund gestorben (ist nach und nach verhungert und musste zusehen und auch die Ärztin konnte nicht helfen).Anfang 2018 ist dann auch mein Hund gestorben (ich war fertig!). Ich war zwischendurch arbeitslos und sagte mir aber dann raff dich auf und so nahm ich eine Stellung als Hausmeister in einem Wohnkomplex an (total Ghetto aber ich wohnte nicht weit entfernt von der Arbeit was ein Vorteil war, was sich jetzt als Nachteil herausgestellt hat). Mein Bruder kennt das Milieu, war ein teil davon. Ich dagegen bin in der Grauzone aufgewachsen, wollte nie ein teil davon sein (wohl auch der Grund warum ich nie mit Drogen in Kontakt kam sowie auch Alkoholismus verweigert habe im Gegensatz zu meinem Bruder.)

Ich habe dann trainiert und abgenommen (27 kg) und fühlte mich besser und besser und da war diese Frau. Sie kam dann immer und Sie besuchte jemand im Haus* (eine Freundin die sie auf Therapie kennengelernt hatte). Ich lächelte immer und bekam ein lächeln zurück, naja später hab ich ihr mal hinterher geschaut und sie war doch denke ich entzückt, das ging dann eine ganze Weile hin und her, wie man das halt so kennt vom Flirten her. Spaß gemacht und neckereien gegenseitig, hab mir gedacht versuch dein Glück, hab mich mit ihrer Freundin unterhalten. Sie naja warum nicht steckte mir Details (wo ich dann erstmal stockte...So jung? Da sagte ich schon da hab ich Skrupel...Ich bin Anfang 40...Sie sagte dann Liebe kennt kein alter...). Das sie dies und das macht für Drogen bei einer Person in ihrem Wohnort (hatte Krankengeld für 1,5 Jahre bezogen was knapp 2 Monate vorher auslief wo Sie sich an den Typen ranhängte im gehobenen alter, ca 55 Jahre alt.)

Das erste mal wo ich weinte...Es ging dann weiter hin und her (ihre Freundin stupste sie auch geh mal hin und rede mit ihm der ist i.o.). So kam dann der Tag wo sie tatsächlich kam und mit mir redete ich sei schüchtern und ich sagte zu ihr und du bist unsicher. Von nun an schrieben wir uns (hatte eher das Bedürfnis sie zu schützen als mit ihr was anzufangen, fakt! Helfersyndrom...). Hat mich in die Ecke gezogen und sehr liebevoll umarmt, geneckt.

Dann weiß ich nicht, einmal wollte Sie dann zu mir kommen (sie war voll!Von einem oder dem anderen oder beides...) . Da sagte ich ne lass mal lieber, nicht in dem Zustand. Sie flehte aber ich lehnte ab mit ich lass dich vor der Tür stehen.

Später lud ich sie ein zum Essen, sie sagte komme dann, da hat sie mich sitzen lassen. Dann kam ein Gespräch worauf sie dann doch zu mir kam, es war sehr schön. Sie war sogar in meinem schoß eingeschlafen, als Sie aufwachte fing das Küssen an. Nun ja von da an kam Sie immer öfter, übernachtete sogar. Dann kam diese Sache mit einer Beziehung wo Sie vorher schon sagte Sie will mich nicht verletzen... (das kam mir schon merkwürdig vor). Später sagte sie dann doch das Sie eine Beziehung mit mir will , "ich mir dir auch" sagte ich "mit allem was dazu gehört". (Da fing das spiegeln an, idealer Partner, Seelenverwandter). Sie ist da sehr vorsichtig da Sie schon vorher nur Egoisten oder andere hatte die nichts mit ihr unternahmen u.s.w.(Da wusste ich noch nicht von Ihren vielfältigen Diagnosen. Sie sagte "ich bin treu" das ist fakt! (ja ihr seht bestimmt worauf es hinausläuft). Sie redete immer von Kumpels...(Typen die ca. 40-55 Jahre alt waren)


Ich hatte sie zum Kino eingeladen mit 2 bekannte, das hat gut geklappt. Händchen halten...(Ich möchte nicht sagen das wir nicht verliebt waren, es war so...anfangs. Ich hatte auch viel mit ihr unternommen. ) Hab ihr mit ihrem Geld geholfen das sie bekommen sollte vom Amt weil sie sich um nichts kümmerte, bin überall mit ihr hingegangen.Hat knapp 1600€ innerhalb von 2 Wochen verschleudert als sie es dann bekam. Hatte sich sonst überall durchgeschnorrt (Überlebensstratege, sagte schon da zu mir "ich weiß schon wie ich das mache", auch im Bezug auf ihre Drogensucht.)


Mitte Oktober wurde Sie eingeladen von einem Kumpel, naja trinken, rauchen (ja "das" Rauchen und immense Mengen! Für Sie war das wie Zigaretten rauchen und zu dem Zeitpunkt hatte sie den Kumpel in ihrem Heimatort abgelegt weil er ihr nichts mehr gab.). Nun ja es wurde immer später und später und ich schrieb wann kommste denn, (ich nenne es jetzt mal das marionettenspiel, manipulieren). Das war der erste Streit wo sie kam mitten in der Nacht (die Nacht wo der ganze Stress anfing und merkwürdigerweise fingen ihre Anfälle ab diesem Zeitpunkt an!). Wir hatten uns wieder versöhnt (Spruch "können wir kuscheln"). Ich glaube eine Woche später waren wir eingeladen. Als wir bei mir waren hatte sie ihren ersten Ausbruch, hängte sich über das Geländer vom Balkon setzte sich mitten auf die Straße brüllte durch die Gegend* (2 tage später zeigte sie mir ihre Diagnosen). Hätte ich mich bloß früher damit befasst, sagte ok das ist es also. Da wusste ich noch nicht was das alles mit sich bringt...Das weiß ich erst jetzt! Ich verurteile jetzt keinen borderliner für das was er oder sie tut (es sind nicht alle die es tun, es gibt ehrliche und treue und es ist eine Krankheit die kaum einer versteht.) aber hätte ich es gewusst, hätte ich die Beziehung nie zustande kommen lassen, weil ich von ihrer Freundin und anderen schon hörte das sie viel lügt, denn alles was sie tat hat mich in große Schwierigkeiten gebracht. Sie war nun immer öfter bei dem Kumpel, rauchte dort immer öfter für mehrere Stunden (sie war dann auch immer schön gestylt, was sie bei mir nur am Anfang tat und hatte auch immer frische Unterwäsche angezogen)..Ja, was war der Verdacht?(Genau das!) Obwohl alle sagten der ist i.o. Der macht nichts (da sagte aber keiner ob "sie" was macht. Nur eine Person warnte mich die sagte; lass bloß die Finger von der, die scheint ziemlich durchtrieben zu sein, die grabscht auch jeden Typen an!) Er machte einen auf White knight da sie auch über uns erzählte (ca.60 Jahre alt...).


Immer öfter hab ich Sie erwischt wie Sie mich offensichtlich anlügte. Ich fragte ist da was? (Auch das sie mit dem Rauchen aufgehört hatte war eine Lüge um mir zu gefallen!)Was Sie immer verneinte. Wieder Anfälle um von mir wegzukommen um dorthin zu gehen und sagte sie geht zur Freundin. Später wollte ich Grenzen aufzeigen und sagte da gehst du nicht mehr hin! Dies umging sie wieder indem sie ihre Familie einbezogen hat (opferabo) , damit sie wieder dort hinkonnte (ihre Familie weiß natürlich nicht was sie tut, Drogen u.s.w., wollte ich denen auch nie sagen und sie missbrauchte meine gutgläubigkeit wieder und wieder). Später erfuhr ich durch sie das er mir Leute schicken will... (Zum verkloppen). Ich war völlig perplex. Da sagte sie untertauchen. Nun, wir fuhren in den Urlaub. Da hatte sie auch merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag gelegt (alle drei Minuten aufs Handy geschaut und immer upside down hingelegt). Nach dem Urlaub erfuhr ich das ich ihn angezeigt hätte...Sie hat es ihm erzählt ( sie machte dann einen auf Beschützer um mich noch mehr an sie zu binden! )Ich habe auch eindeutige Beweise für das was sie mit ihm tat...(Deshalb wollte sie am nächsten Tag auch ein Kind von mir, weil was schiefgegangen war)


Ab den Zeitpunkt war meine Familie da! Sie redeten mit ihr, nichts half. Alles was beredet wurde war am nächsten Tag schon wieder vergessen (Therapie machen, sogar mit mir zusammen. Sie redete nur ich-bezogen.), immer wieder versuchte sie mich einzuwickeln (hat sie auch bei meiner Familie versucht aber da die schon Erfahrungen haben mit einer borderlinerin und ihr Geschwätz einfach nur nervte haben diese sie nach kurzer Zeit geblockt, dazu muß ich noch sagen das diese ehemalige Alkoholiker waren und meine Schwägerin selbst nun therapeutisch immer tätig war und dadurch Supervision war) ihrer infantilen Art, Aufwertung, Abwertung, Kuschelnummer, "ich bin dir sowieso egal". "Ich hab nichts getan".Bedrohen mit Suizid. Wutausbrüche, gab mir die schuld für Sachen die sie selber tat ("du entfernst dich immer mehr von mir" zum Beispiel). Bis ich nicht mehr reagierte, hab sie stehen lassen "sie rief noch wie lange willst du noch zusehen das ich mich verletze?" Ich bin wieder in meine Wohnung. Da stand sie wieder" soll ich gehen?" Ich "ja!" Hat ihre Sachen geholt und stand vor der Tür und wickelte das Ladekabel ihres Handys um ihren Hals und zog zu. Ich schloss die Tür. Da weinte sie "bitte nicht", da kam sie wieder rein, dann saß sie auf dem Bett und fing an sich mit dem ganzen Körper gegen die Wand zu werfen "bis ich sagte ich rufe gleich einen Krankenwagen". Da sagt sie zu mir; " warum bedrohst du mich immer". Ich; du bedrohst mich Selbstmord und Selbstverletzung, deshalb! Rauswurf!


Weihnachten war sie wieder da, mitten in der Nacht (ich weiß wo sie war!) Um einen Pulli abzuholen den ich vergessen hatte ich mitzugeben (eine Nummer hatte sie abgezogen und steckte mir ein Hemd in den Rucksack wo sie mich bei ihr raugeschmissen hat, nur um wieder bei mir auftauchen zu können! Ich fragte sie noch deswegen aber sie sagte das hätte sie nicht getan...Ich sagte nur ja klar ich schlepp ein dreckiges Hemd von dir durch die Gegend.). Ich will nur reden (hatte Bekannte am Telefon) aber ohne das jemand mithört. Nichts da sage ich, was war sie? Natürlich breit! Zusammengebürstet und rausgeschmissen!


Kurz vor sylvester wieder blablabla und ich fragte nur was willst du von mir? Sie; das die Beziehung wieder funktioniert. (Wieder der Versuch mich einzuwickeln). Sie kam wir redeten habe meinen Standpunkt klar gemacht. So nicht, meine Partnerin teile ich mit keinem anderen Mann. Nächsten Tag dieselbe Geschichte, weil sie eigentlich mit der bekannten feiern wollte (ja glaub ich). Ich sagte; dann sehen wir uns wohl nicht mehr (bezogen aufs Jahresende) sie ok, hat mich da und da gelöscht und geblockt...


Da hab ich mir gesagt mach das gleiche! Ruhe!


Diese Person über die ich redete ist wohlmöglich an der schwersten Form der Krankheit erkrankt zusätzlich die ganzen anderen Sachen wie promiskuität (sowie auch sexsüchtig im Bezug auf die Kumpels , neue wie auch ehemalige.Nicht zu schweigen über die Gefahr von STD's), drogensüchtig, alkoholsüchtig, machtsüchtig, verschwendungssüchtig, komplett limbisches denken. Überhaupt nicht willens eine Therapie zu machen. Es kommt mir eher so vor als wenn sie diese Krankheit vorschieben tut um das tun zu können was sie tut, ich hatte auch mal ein wirres Gespräch mit ihr über co-abhängigkeit, sie wollte mir doch allen ernstes glaubhaft machen das sie es nicht ist. Selbstaufgabe wegen Drogen ist nicht co-abhängig? Oder das Gespräch über meine Werteinstellungen. Man kann auch mit weniger auskommen sagte sie im Bezug auf diese Sache mit dem anderen Mann. Es gibt nur drei Werte für mich 1. Ehrlichkeit 2. Treue 3. Hilfsbereitschaft und wer mir das nicht entgegen bringen kann, muss gehen.


Leider muss ich zugeben ich kann niemanden helfen der sich nicht helfen lassen will (helfersyndrom) Ich erkenne die Krankheit an, ich möchte nicht dran leiden, es muss die Hölle sein, andererseits von ihrer Seite aus scheint alles wie aufs kleinste Detail geplant zu sein da demnächst auch das Fahrzeug was sie hat weg muss und auch die Wohnung gekündigt werden muss (beides gehört ihr nicht! Es kam mir eher so vor als wollte sie sich bei mir festsetzen um einen schnellen Zugang zu haben zu dem was ihrem Lustprinzip entsprach.). Ich musste sogar meinen Arbeitsplatz wechseln damit ich da nicht wie schon gesagt verprügelt werde und kann mich aufgrund dessen auch in meinem Heimatort halbwegs nicht mehr blicken lassen aufgrund der Intrigen und Lügen (opferabo). Zum Glück habe ich einen Verständnisvollen Arbeitgeber der sich alles anhörte und auch akzeptiert was war.(hätte beinahe meine Zukunft aufs Spiel gesetzt nur um immer für Sie da zu sein)


So, ich sitze hier mit einer akuten Depression und habe teilweise Angstzustände das sie wieder vor der Tür steht, sie hatte nochmals sms geschickt mit dem Versuch mich wieder einzuwickeln und später wieder anonym angerufen nach 2 tagen (der letzte Versuch war am 22. Um zu schauen ob die Sperre noch aktiv ist.). Nun 3-4 Monate meines Lebens vergeudet wo ich eine tolle Frau hätte kennenlernen können.(Ja ich liebe Sie trotzdem noch aber wo keine gemeinsame Zukunft ist soll man gehen und das weiß sie auch von mir!)


Jetzt kennt ihr die Geschichte was ist eure Meinung und Gedanken?
 
Ich möchte dir mal antworten, da ich beide Seiten kennen.

Ich selbst bin auch an Borderline erkrankt, allerdings habe ich mehrere Jahre Therapie hinter mir und bin bezüglich meines Verhaltens und meiner Gedanken so selbstreflektiert, dass man es mir nicht anmerkt. Wenn ich eine Beziehung eingehe, werde ich aber zu einem ganz anderen Menschen (deshalb tue ich das nicht mehr).

Die andere Seite kenne ich aber auch, da ich einige Bekannte begleitet habe, die auch eine solche Beziehung hatten (und da habe ich nicht unbedingt immer Partei für die erkrankte Person ergriffen, nur weil ich selbst erkrankt bin ).

So richtig weiß ich auch nicht, was ich dazu sagen soll. Zuerst einmal finde ich den Titel "Borderlinebeziehung" ziemlich unpassend. Du hattest nicht mit Borderline eine Beziehung, sondern mit einer Frau, mit einem Menschen der viele Eigenschaften hat und nicht nur aus einer Krankheit besteht. Tut mir Leid, falls das böse klingt, jeder Mensch hat aber das Recht, als Mensch gesehen zu werden. Egal, was er oder sie tut.

Auch wenn du es zu Beginn deiner Beziehung nicht gewusst hast, scheint es so, als hättest du dich im weiteren Verlauf nicht genau über die Krankheit informiert, kann das sein? Du schreibst nämlich folgendes:

. Es kommt mir eher so vor als wenn sie diese Krankheit vorschieben tut um das tun zu können was sie tut

Und das ist absolut falsch! Auch wenn es im ersten Moment so wirkt, weil sie teilweise ein immens grenzüberschreitendes Verhalten dir gegenüber gezeigt hat. Menschen mit Borderline haben keine Kontrolle über diese Verhaltensweisen. Das sucht sich auch niemand aus. Wenn jemand eine Krankheit als Ausrede benutzt, ist das selbst ein Symptom der Krankheit.

Natürlich, auch mit einer solchen Krankheit hat man die Verantwortung, wenn man sich nicht kontrollieren kann, zumindest dagegen etwas zu unternehmen. Du sagtest, sie wollte keine Therapie machen. Das ist schwierig, denn wie du schon richtig sagst, kann man niemanden helfen, der das nicht auch von sich aus möchte. Daran kannst du auch als Partner nicht viel ändern. An dieser Stelle wäre es besser gewesen, wenn du die Beziehung sofort beendet hättest. Aufgrund deines "Helfersyndroms" ist das sicherlich nicht einfach, aber du musst einsehen, dass du ihr nicht helfen kannst und dich auch selbst schützen musst!

Deswegen rate ich dir auch, dein "Helfersyndrom" behandeln zu lassen, wenn es dein Leben so belastet. Denn durch diese Einstellung wirst du immer wieder unbewusst Personen anziehen, die ähnliche Schwierigkeiten haben. Wenn du damit nicht zurechtkommst, musst du lernen, deine eigenen Grenzen zu kennen und aufzeigen zu können und dich nicht für alles verantwortlich zu machen. Auch wegen deinen Depressionen wäre das ratsam.

Das soll auch alles kein Vorwurf sein: Wenn man nicht selbst an Borderline erkrankt ist, wird man diese Krankheit niemals so richtig verstehen und nachvollziehen können. Man muss aber auch lernen, dass diese Leute keinesfalls irgendwelche "Monster" sind, sondern Menschen, denen viel Leid angetan wurde und die deshalb so sind, wie sie sind. Denn es ist mir aufgefallen, dass du extrem abwertend über deine Exfreundin redest. Das ist in einer Phase der Trennung natürlich normal, aber auch sie ist nicht automatisch ein Unmensch und du auch nicht. Ich kenne sie zwar nicht persönlich, aber ich kann ihre Verhaltensweisen komplett nachvollziehen; und sowas machen Menschen eben nicht, um anderen zu schaden oder sich auszuleben wie sie wollen, sondern weil sie keinerlei Kontrolle über sich haben und es Überlebensmechanismen für sie sind. Ihr beide hättet Dinge besser machen können. Sie hätte eine Therapie anfangen sollen und du hättest deine Grenzen frühzeitig aufzeigen sollen. Nun ist es aber vorbei und ihr geht getrennte Wege. Das ist auch gut so. Ich möchte nicht sagen, dass alle Menschen mit Borderline beziehungsunfähig sind, aber in so einer schwierigen Phase einer Krankheit ist eine Beziehung einfach das falsche und zum Scheitern verurteilt.

Ich selbst weiß das mittlerweile und gehe deshalb auch keine Beziehungen mehr ein, weil ich weiß, dass es nicht funktioniert. Nicht so, wie es mir im Moment geht. Falls du noch einmal in eine solche Situation kommst, kann ich dir nur raten, dass du dich nicht "verführen" lässt und keine Beziehung eingehst bzw. die Beziehung beendest, wenn du merkst, dass ein Mensch so schwer krank ist. Es gibt zwar Menschen, die können damit umgehen und können durchaus eine solche Beziehung führen, aber du gehörst nunmal nicht dazu. Denn es bringt weder dir was, noch der anderen Person.

Du hast auch keine Monate in deinem Leben verschwendet. Du hast wichtige Erfahrungen gesammelt, die dir helfen werden, in deinem späteren Leben anders mit solchen Situationen umgehen zu können. So ein einschneidendes Erlebnis ist nie eine "Verschwendung" oder grundsätzlich schlecht, es bringt immer auch Ressourcen und neue Bewältigungsstrategien mit sich.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, du kannst etwas mit meiner Antwort anfangen.

LG momo
 
Hallo,

Ich habe mir sicherlich Gedanken über den Titel gemacht, wenn dieser nicht passend sein mag dann entschuldige ich mich dafür. Ich habe sie sehr wohl als Mensch gesehen, wollte helfen und wusste das sie eine schwere Kindheit hatte und mit ihren anderen Problemen die sie hatte. Ich weiß auch das sie mich liebte (vielleicht auch mehr als gut für sie war und das sie es vieleicht immer noch tut), die Symptome waren sehr stark ausgeprägt bei ihr, hatte sie auch schon in den Alltag integriert um die Verhaltensweisen zurück zu bringen die sie vorher hatte (b.z.w. Immer noch besaß). Ich hatte sie immer bestätigt.

Ich hatte mich schon mit dem Thema befasst aber eben nicht gut, hab mir gedacht wird schon. Das war ein Fehler. Ja ich weiß das daß es auch eines der Symptome ist das man die Krankheit selber als Entschuldigung nutzt (kann sich man gar nicht vorstellen aber es ist so...). Letztendlich kann ich auch nicht böse sein weil sie nunmal krank ist. Leider fehlte ihr aber auch das Verständnis sich selbst diese Krankheit einzugestehen und sich damit zu befassen was auch der erste Schritt in die richtige Richtung gewesen wäre (vielleicht eine Art selbstschutzmechanismus, "ich bin das nicht also geht es mir gut").Ich weiß auch das es Jahre dauern kann die Symptome zu lindern. Sie meinte sie wäre arbeitsfähig (und könne nicht ihr leben lang in Kliniken verbringen) was ich jedoch stark bezweifle.

Ich gebe mal das jetzt wieder, ich als ich sie habe sitzen lassen b.z.w. nicht mehr geantwortet habe weil ich nicht konnte(was sie bestimmt sehr verletzte, was nicht in meiner Absicht war oder ist!) habe ich Ihre Verhaltensweisen gespiegelt (du weißt was ich meine). Nach 2 Wochen wurde mir klar"was machst du da überhaupt? ". Das musste ich wieder ändern wegen meiner Existenz.

Ja ich werde mich in Therapie begeben auch wegen meinem helfersyndrom, du hast mir auch bestätigt das ich Menschen die das ausnutzen wollen immer wieder damit anziehen werde.


Nur das eine Problem bleibt bestehen, dieser Hang zu gefährlichen Kontakten ist wirklich schlecht für sie, ich kenne diesen Mann (soziopath) von früher und er war mir damals schon unsympathisch weil er ziemlich schnell hochgeht wegen Lappalien und eine äußerst niedrige toleranzschwelle mit Gewalt hat (der mann in ihrem Heimatort hatte sogar einen Typen auf sie gehetzt der sie verprügeln sollte nachdem sie ihn hat sitzen lassen und sie ihm angeblich die Polizei auf den Hals hetzte).


Ich denke mal da kann ich auch nichts für sie tun weil ich mich nur wieder in Gefahr bringen könnte (hatte ich ja schon!), da muss sie dann ihre eigenen erfahrungen machen.

LG und danke für deine tolle und ausführliche Antwort momo (eine frage ;wieso hattest du dich in Therapie gegeben?)
 
Hallo,

Ich habe mir sicherlich Gedanken über den Titel gemacht, wenn dieser nicht passend sein mag dann entschuldige ich mich dafür. Ich habe sie sehr wohl als Mensch gesehen, wollte helfen und wusste das sie eine schwere Kindheit hatte und mit ihren anderen Problemen die sie hatte. Ich weiß auch das sie mich liebte (vielleicht auch mehr als gut für sie war und das sie es vieleicht immer noch tut), die Symptome waren sehr stark ausgeprägt bei ihr, hatte sie auch schon in den Alltag integriert um die Verhaltensweisen zurück zu bringen die sie vorher hatte (b.z.w. Immer noch besaß). Ich hatte sie immer bestätigt.

Ich hatte mich schon mit dem Thema befasst aber eben nicht gut, hab mir gedacht wird schon. Das war ein Fehler. Ja ich weiß das daß es auch eines der Symptome ist das man die Krankheit selber als Entschuldigung nutzt (kann sich man gar nicht vorstellen aber es ist so...). Letztendlich kann ich auch nicht böse sein weil sie nunmal krank ist. Leider fehlte ihr aber auch das Verständnis sich selbst diese Krankheit einzugestehen und sich damit zu befassen was auch der erste Schritt in die richtige Richtung gewesen wäre (vielleicht eine Art selbstschutzmechanismus, "ich bin das nicht also geht es mir gut").Ich weiß auch das es Jahre dauern kann die Symptome zu lindern. Sie meinte sie wäre arbeitsfähig (und könne nicht ihr leben lang in Kliniken verbringen) was ich jedoch stark bezweifle.

Ich gebe mal das jetzt wieder, ich als ich sie habe sitzen lassen b.z.w. nicht mehr geantwortet habe weil ich nicht konnte(was sie bestimmt sehr verletzte, was nicht in meiner Absicht war oder ist!) habe ich Ihre Verhaltensweisen gespiegelt (du weißt was ich meine). Nach 2 Wochen wurde mir klar"was machst du da überhaupt? ". Das musste ich wieder ändern wegen meiner Existenz.

Ja ich werde mich in Therapie begeben auch wegen meinem helfersyndrom, du hast mir auch bestätigt das ich Menschen die das ausnutzen wollen immer wieder damit anziehen werde.


Nur das eine Problem bleibt bestehen, dieser Hang zu gefährlichen Kontakten ist wirklich schlecht für sie, ich kenne diesen Mann (soziopath) von früher und er war mir damals schon unsympathisch weil er ziemlich schnell hochgeht wegen Lappalien und eine äußerst niedrige toleranzschwelle mit Gewalt hat (der mann in ihrem Heimatort hatte sogar einen Typen auf sie gehetzt der sie verprügeln sollte nachdem sie ihn hat sitzen lassen und sie ihm angeblich die Polizei auf den Hals hetzte).


Ich denke mal da kann ich auch nichts für sie tun weil ich mich nur wieder in Gefahr bringen könnte (hatte ich ja schon!), da muss sie dann ihre eigenen erfahrungen machen.

LG und danke für deine tolle und ausführliche Antwort momo (eine frage ;wieso hattest du dich in Therapie gegeben?)



Das ist gut, ich wollte jetzt auch nicht so anklagend wegen dem Titel sein. Es ist nur so, dass im Internet immer sehr herablassend über Menschen mit Borderline bzw. allgemein Menschen mit psychischen Erkrankungen geschrieben wird. Das erzeugt bei vielen Menschen falsche Vorurteile. Klar, es gibt Personen wie deine Ex und noch extremere Fälle, aber es gibt eben auch Menschen, die sich trotz der Krankheit im Griff haben und ein völlig normales Leben führen. Wollte das nur mal so anmerken, auch für die Menschen, die still hier mitlesen.

Bei mir war es auch so, dass ich meine Erkrankung nicht wahrhaben wollte. Meine Therapeutin musste mir das immer handschriftlich in mein Tagebuch notieren und es unterschreiben, weil ich es sonst nicht geglaubt hätte. Das ist natürlich keine Diagnose wie ein Schnupfen, sondern eine, die das ganze Leben erst einmal umwirft. Man lernt erst langsam, dass man (mehr oder weniger) ein ganzes Leben davon betroffen sein wird. Manche können das auch nie ganz akzeptieren und versuchen es eben zu verdrängen, ähnlich wie deine Exfreundin, was aber alles nur noch schlimmer macht.

Ich finde es gut, dass du bereit bist, eine Therapie zu machen. Dort kannst du auch über die Erlebnisse mit deiner Exfreundin sprechen und das verarbeiten. Für die meisten Menschen ist solch eine heftige und intensive Beziehungserfahrung ziemlich belastend und es tut wirklich gut, mit jemanden darüber reden zu können.

Du kannst an dieser Stelle wirklich erst einmal nichts tun. Ich hatte früher dasselbe Problem und ich habe auch keine Hilfe angenommen. Sie wird sich weiterhin mit diesen Personen treffen, egal wie sehr du das zu verhindern versuchst. Es liegt auch nicht in deiner Verantwortung; sie ist eine erwachsene Person und muss selbst entscheiden, mit wem sie sich trifft. Wenn dir das zu Nahe geht, macht dich das auch nur noch mehr kaputt. Jetzt geht es erst einmal um dich, du bist an erster Stelle und musst für dich sorgen!

Ich würde dir auch raten (falls du das nicht schon getan hast) den Kontakt komplett abzubrechen, sofern das möglich ist. Also ihre Nummer überall blockieren, auf nichts reagieren. Das ist zum einen für dich sehr wichtig, damit du wieder zu dir selbst finden kannst. Andererseits ist es auch für sie wichtig. Da kann ich aus der Betroffenenperspektive sprechen: Es macht einen unglaublich wütend, aber man wird so auch gebremst, den Ex immer wieder zu kontaktieren. Und das ist auch für sie wichtig, um auch mal herunterzukommen und sich vielleicht ihren eigenen Problemen zuzuwenden.

Zu der Frage, wieso ich in Therapie gegangen bin: Das war so mit 16. Ich bin gerade meiner misshandelnden Mutter entkommen. Seit mehreren Jahren verletzte ich mich schon selbst, aber ab da wurde es so massiv, dass ich oft ins Krankenhaus musste. Dort wurde mir dann zum ersten Mal nahgelegt, eine Therapie zu machen. Meine Eltern wollten das erst nicht, aber die Situation verschlimmerte sich immer weiter: Ich traf mich mit Männern jenseits der 30 und hatte in irgendwelchen Hotelzimmern Sex mit ihnen, weil ich mir selbst schaden wollte damit; ich hatte extreme Stimmungsschwankungen und machte das Leben meiner Mitmenschen damit zur Hölle; ich hatte Fressanfälle und kotzte in meinem Zimmer heimlich in Plastiktüten; ich brach ständig zusammen und wusste nicht mehr, was ich die letzten Stunden getan habe und schließlich versuchte ich mich umzubringen, wurde aber rechtzeitig gefunden. Meine Eltern mussten mich ständig einweisen lassen, weil ich völlig außer Kontrolle war. Nach ein paar Jahren besserte sich das aber, ich fand nach langem Suchen eine sehr gute Therapeutin und machte riesige Fortschritte.
Ich bin heute froh, dass ich so früh eine Therapie gemacht habe. Denn hätte ich das nicht gemacht, würde ich heute wahrscheinlich nicht mehr leben, oder zumindest nicht so wie ich es heute tue. Natürlich bin ich immernoch krank und habe deswegen keine richtigen Freunde und eine Beziehung werde ich auch wohl in 10 Jahren nicht haben. Aber ich studiere, habe Bestnoten und engagiere mich in einigen Projekten. Dass ich krank bin, bemerkt niemand, ausser ich erzähle es oder man sieht meine Narben.

So kann es eben auch ausgehen. Das ist aber ein langer Weg, man muss selber viel Arbeit und Disziplin investieren und ich hatte auch das Glück, dass ich viele Ressourcen hatte. Leider läuft es nicht bei allen Menschen so gut. Ich hoffe aber trotzdem für deine Ex, dass sie irgendwie auf einen besseren Weg gelangt. Und für dich hoffe ich, dass du deinen Zustand auch bald verbessern kannst!

LG momo
 
Hallo,

Ja das habe ich auch mitgekriegt das sehr viele Menschen andere Menschen mit dieser Krankheit sehr herabsetzen, ich wollte nur alles so wiedergeben wie ich das Gefühl hatte das sie mich trotz meiner Bemühungen behandelt hatte und wollte auch nichts beschönigen wie ich sie dann darauf hin behandelt habe um auch eine objektive Meinung zu bekommen. So eben halt wie von dir.

Sie wird sich weiterhin treffen mit denen das weiß ich auch, habe versucht das zu verhindern was ins leere lief, zudem auch ihre bekannte/ihre Schwester dieselben Diagnosen hat wie sie. Ich weiß auch das sie sich Mühe gab um mir gerecht zu werden aber da sie völlig den Mechanismen ihrer Krankheit unterworfen ist lief auch das ins leere, ergo deshalb die Reflexion anderer Personen im ihren Umfeld um denen zu gefallen weil das eigene ich völlig oder auch komplett fehlt.

Das Problem ist leider so dieser Mann ist halt auch mit denen befreundet und wie ich es mitbekommen habe durch meine geschulte Menschenkenntnis, denkt er auch das sie eine Beziehung mit ihm möchte, was aber völlig abstrakt wäre da sie ihn niemanden vorstellen könnte/ihre Großeltern würden ihn niemals akzeptieren (war ja schon bei mir schwierig) und wenn ihre Freunde das erfahren (er hat das schon erzählt hat bei anderen) das sie auch ihre anderen wenigen Freunde damit verlieren könnte weil er auch eine gewisse Machtposition dort ausübt mit dem was er tut (Dealer). Ich habe durch Gespräche mit ihr erfahren das sie auch oftmals Symptome von Entzug hatte (durch ihn damit er sie halten kann).

Ich sag mal so das wird für sie in einem Desaster enden (wieder mal, hatte sie schon mehrmals in ihrem Heimatort mit einem anderen Dealer und dem anderen Mann wo sie mit ach und Krach rauskam) wenn er sagt "das mach ich nicht mehr mit brauchst dich hier nicht mehr blicken lassen in der Stadt!" , dann kann sie sich auch nicht mehr bei ihren anderen Freunden zeigen lassen. Ein sehr selbstzerstörerisches Verhalten, das war auch der Grundgedanke den ich hatte mit dem fernhalten von ihm da ich bis dahin die Mechanismen der Krankheit insoweit verstanden hatte, mehr nicht.

Da werde ich dann leider auch nichts für sie tun können, ich habe insoweit Verständnis das sie sich etwas normales wünschte wie mich z.B. (vieleicht auch deshalb der kinderwunsch) um dieser Hölle etwas zu entfliehen aber ich kann es leider nicht dulden b.z.w. verarbeiten im welch gefährlichen maße sie sich schädigt und andere solange sie nicht bereit ist dafür. Fernerhin mit der Distanz/Nähe Problematik und den Drogen/Alkoholkonsum was wäre aus dem Kind geworden dann hätte ich mir sorgen um 2 Menschen gemacht und daran wäre ich kaputt gegangen.

Hmm ja ich sehe/verstehe was passiert ist momo

LG
 

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