chaosprinzessin
Neues Mitglied
Hallo erstmal!Ich habe seit ca.nem dreiviertel jahr die diagnose Borderline.Natürlich war es zunächst eine irre Befreiung das ich tatsächlich "krank" bin und mich seit ich denken kann,nicht nur so fühle!Bin jetzt 26 und nach jahrelanger Vergewaltigung,die mit fast 5 anfing u mit 11 endete,verlor ich mit 6 meinen 4jährigen Bruder.Er hängte sich beim spielen auf u ich fand ihn.ich glaubte zu sterben,aber ich musste durchhalten,denn ich hatte noch eine kleinen bruder u meine mutter war nicht in der lage sich richtig um ihn zu kümmern.ausserdem war sie gerade wiedermal schwanger und ich wollte auf keinen fall das sie mit meinen geschwistern und meinem stiefvater alleine ist!Selbst in dieser zeit lies mich mein stiefvater nicht in ruhe.meine mutter wusste von allem,war aber zu schwach um mich zu schützen.ich wusste,solange er zu mir kommt,lässt er meine mutter in ruhe.vieleicht war sie dann weniger wütend,glaubte ich.Aber es war ein irrtum.Ich kenne meine mutter nur wütend.Ich konnte tuen was ich wollte,irgendwie schaffte ich es nicht sie glücklich zu machen.Mein leben bestand daraus auf meine kleine schwester,meine kleinen Bruder und meine mutter aufzupassen.da ich alles immer auf mich nahm,was zuhause schief lief,war auch ich diejenige die die schläge meines stiefvaters bekam.mir war das alles egal,solange er nur meine Familie in ruhe lies.Als meine schwester,die er eigentlich sehr liebte,4 war sagte er,als er wiedereinmal bei mir war,das meine kleine schwester doch jetzt auch vier sei und er ihn ihr doch jetzt auch mal reinstecken könnte.Das war es für mich-2 tage später haben meine mutter,ein freund der Familie u ich ihn umgebracht.Meine mutter bekam 12 jahre,der bekannte 3 und ich kam,weil noch zu jung für den knast,3 jahre geschlossene heimunterbringung für schwererziebare mädchen.ich verlor meine geschwister,die in eine Pflegefamilie kamen und meine mutter.Alles was ich hatte.bis zum heitigen tag,ging mein leben auf und ab.ich überlebte-aber leben gab es nicht.Ich stürzte mich von einer Beziehung in die nächste.Ging anschaffen fing an drogen zu nehmen.(meine ersten valium nahm ich mit 6,weil ich sah das es meiner mutter damit irgendwie besser ging.niemand bemerkte,das ich auf meinem einschulungsfoto total dicht war.)meine beziehung zu männern war von gewalt uleid geprägt.entweder ich hatte Männer die alles für mich getan haben,die behandelte ich wie dreck,oder ich muuste immer um aufmerksamkeit u liebe kämpfen.wirkliche nähe konnte u kann ich nur im sex zulassen.Dieses ständige Nähe distanz spiel machte mich wahnsinnig.Sobald ich alleine bin vermiss ich meinen Freund,doch wenn er da ist schaffe ich es manchmal nicht mal in anzusehn.geschweigeden ihn zu berühren oder mich anfassen zulassen.Ich bin ständig wütend u fange an wegen verdammten kleinigkeiten durchzudrehn.ich will alleine sein,aber die vorstellung es zu sein macht mir angst.vor ein paar monaten habe ich mich von meinem 2 mann getrennt.habe mit ihm echt die hölle hinter mir,aber-er auch!vor unserem gemeinsamen Drogenentzug und meiner BL-diagnose,brachte ich ihn immer wieder dazu mich zu schlagen und daran ist er mehr kaputt gegangen als ich,denn er erkannte nicht das sobald ich in die zerstörung ging er nur noch eine chance hatte,mich zuverlassen.doch sobald er diese worte auch nur aussprach,bekam ich panik,diese verwandelte ich sofort in wut u demütigungen u seine ganzen verzweifelten bitten ich sollte aufhören,machten mich nur noch rasender-ich hasste mich so sehr-warum kan ich nicht einfach sagen nimm mich in denn arm und lass mich nicht allein.nach solchen ausbrüchen fühlte ich mich so leer und müde.ich spürte das wir hilfe brauchten.sonst würden wir uns irgenwann noch umbringen.Ich drohte ihm wenn er nicht mit mir auf Therpie ginge ihn zuverlassen.wir gingen-ich flog nach fast vier monaten raus und er beendete sie mit bravour.Aufgrund meines rausschmiss kam er wieder zurück in unser altes umfeld,zurück zu mir!mein schlechtes gewissen hörte nicht mehr auf.keine wohnung,keine arbeit und die drogen waren auch wieder da.Die erste zeit war okay,aber bald war wieder alles beim alten.ich lernte meinen jetztigen freund kennen.keine drogen und ein geregeltes leben.Ich spürte das mein mann und ich uns selbst im weg standen und verlies ihn.Einer der schwierigsten schritte meines lebens,denn ich hatte noch nie jemanden verlassen.Aber es ging um mein leben,auch wenn ich nicht wirklich gerne lebe,sterben und damit aufgeben will ich auch nicht.Heut lebe ich in einer schönen wohnung,arbeite,finanziell gehts mir sehr gut,ich habe einen Freund der mich überalles liebt und um mich kämpft,an mich glaubt wenn ich es wiedermal nicht tue....aber nach ein paar wochen zufriedenheit,nähe und glück,war ich wieder die die ich so sehr hasse.Er will mich in den arm nehen und ich weiche aus.er sagtein falsches wort und ich drehe durch.ich hasse mich nochmehr wenn ich sehe wie sehr er unter meiner kalten distanz leidet.noch hält er durch und sagt das er mich nie verlassen wird,aber ich weiss wie ich bin.und das ein leben mit mir,immer ein leben auf der grenze sein wird.Der titel eines guten buches heisst:ich hasse dich verlass mich nicht!genau so fühle ich!Mal gehts mir gut und dann von einer sekunde auf die andere brennt eine wut in mir die mich fast umbringt.Ich gebe nicht auf aber manchmal weiss ich einfach nicht weiter.vieleicht gibt es hier jemanden der dieses gefühlschaos kennt und mir sagen kann wie er damit lebt!chaosprinzessin