Wer sich mit dem Chef schreibt ist immer verdächtig. So lange du dir nichts zu Schulden kommen lässt würde ich mir keine Gedanken weiter machen. Es ist weder arbeitsrechtlich noch moralisch "verboten" privaten Kontakt zum Chef zu halten. Im Gegenzug macht man sich eben unbeliebt bei machen Leuten. Alles hat seinen Preis.
Sehe ich jetzt nicht so.
Bei mir kommt meine Chefin gelegentlich sogar zum Kaffee vorbei, wenn sie Lust zum Reden hat oder eine kurze Verschnaufpause vom Alltag braucht.
Aber die Kollegen wissen halt auch, dass ich ihr nichts erzähle, und dem Chef auch nicht, was sie betrifft und sie nichts angeht.
Umgekehrt ist es natürlich auch so , dass der Chef und die Chefin wissen, dass ich den Kollegen nichts erzähle, was die nichts angeht.
Ab und zu kommt es auch vor, dass die Kollegen etwas , worin sie unsicher sind, abgeklärt haben möchten.
Dann gehe ich halt und kläre das.
Und ich setze mich schon auch ein, wenn man Dinge so oder so lösen oder abrechnen kann, dass sie dann meistens zugunsten der Kollegen gelöst werden.
Natürlich ist es immer die Entscheidung meines Chefs, aber meine Meinung dazu kann ich ja mitteilen und meistens geht das dann auch durch.
Insofern kann man schon mit beiden Parteien guten Kontakt haben, ohne dass der jeweils andere einem misstraut.