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Bitte helft mir, ich habe Angst vor mir selbst

In der Klinik habe ich nicht darüber gesprochen aber damals ist mir das auch noch nicht so bewusst gewesen. Wirklich bewusst ist es mir erst seit ungefär 2 Monaten. Zwar habe ich es vorher schon gut gefunden, wenn bei Katastrophen Menschen gestorben sind aber, dass ich darüber nachdenke, auch selbst Menschen zu töten ist halt noch nicht so lange her. Ich glaube auch, dass ich den Auslöser dafür kenne, nicht die Ursachen, aber den Auslöser. Und wenn es das ist, das ich vermuste, dann hängt es mit dieser Liebe zusammen. Genau weiß ich es jedoch nicht
 
Was vermutest du denn...was für einen Auslöser hast du denn?
Ich denke wirklich das du ein sehr liebenswerter mensch bist..den man nicht mal ansehen kann das du solche Probleme hast..!
Und wenn das wirklich mit der liebe zusammenhängen sollte...dann hat diese Person dich einfach nicht verdient...die du doch schon so lange liebst! Wie lange willst du denn schon etwas von dieser Person....?
Mb
Jean
 
Heute vor 15 Monaten habe ich mich verliebt. Das Schlimme war nur, dass ich von Anfang an wusste, dass sie meine Liebe nicht erwidern würde. Tja, und so hat sich das alles immer weiter aufgestaut. Auch die wut, da sie mich ja so sehr hasst und ich mich nicht dagegen wehren kann. Ja, und vor ca. 2 Monaten war halt der Pnkt erreicht, an dem sie mich all ihren Hass sosehr wie nach nie hat spüren lassen. Seitdem kommen wir besser miteinander aus, aber wer weiß für wie lange. Ja, und seit dem Tag vor ca. 2 Monaten habe ich diese Gedanken und Pläne , Menschen umzubringen.
 
Cry?

Hm, Gast - könnte es sein, dass du auch schon unter cry geschrieben hast - und den Beitrag in dem jemand erzählt, in die Klassenlehrerin verliebt zu sein?

Wenn dem so ist, dann fasse ich mal zusammen:
Du bist 16, weiblich - seit 15 Monaten in deine Klassenlehrerin verliebt, die wohl heterosexuell veranlagt ist und sich durch deine Annäherungsversuche belästigt fühlt.
Sie ist Vertrauenslehrerin und ihr hattet bereits ein Gespräch mit ihr (du, deine Eltern, andere Lehrer) - du bist deswegen in Therapie.

Die Tatsache, dass dein Vater dich mit dem Rohrstock verprügelt hat, verschweigst du in deiner Therapie, weil du nicht von der Person, die du liebst, getrennt sein willst.

Ich bin kein Psychologe - ich schreibe frisch von der Leber weg. Ich war erst schockiert über die Aussage über deinen Vater - aber jetzt . . . du bist total fixiert auf diese Frau, siehst den Grund für deine Gewaltbereitschaft in deiner verschmähten Liebe - du willst die Prügel deines Vaters gar nicht zur Sprache bringen - sondern kultivierst deinen Liebeskummer geradezu.

Ehrlich gesagt - ich glaube du willst drohen: wenn ich diese Frau nicht lieben darf, bzw. sie mich nicht lieben will, dann passiert was ganz schlimmes.

Wenn du diese Frau wirklich magst - dann solltest du sie in Ruhe ihr Leben leben lassen - du kannst ihre Liebe nicht erzwingen, nicht durch Drohungen, Asthmaanfälle oder sonstiges.
Du kannst dir und ihr nur selbst helfen - indem du sie los lässt.
Sie wird dich sonst nur immer mehr hassen, weil du sie einengst - u.U. zwingst die Schule zu wechseln - was für sie als Lehrerin wohl mit größeren Schwierigkeiten verbunden ist, als für dich.

Liebe Grüße
von Brigitte
 
Religionsgedönse

@tequila: Bingo! Treffend bemerkt, stimme Dir voll und ganz zu!

Würde mich interessieren, ob Du Gast (evtl. cry?), der Du Deinen Beitrag hier als Hilferuf ins Forum eingestellt hat, nun nach den letzten Antworten, für sich den Eindruck gewonnen hat: ...das hat mir etwas geholfen oder gebracht, denn die letzten 2 Seiten hast Du Dich hier nicht mehr beteiligt.(??)

Ich finde, es gehört schon ne Menge Mut dazu, das Gast sich hier getraut hat, offen anzusprechen, das sie sich nun schon seit 2 Monaten mit Gedanken und Plänen rumquält Menschen umzubringen, aber "Angst" vor diesen Gedanken hat.

Einfacher wär's stattdessen gewesen aufs gerade Wohl als Ventil für das Aufgestaute "Leben zu vernichten" und für Schlagzeilen zu sorgen.

Gast hat aber, trotz Verzweiflung über die nicht erwiderte Liebe, den schwereren Weg gewählt - sich anderen anzuvertrauen und damit Leben zu erhalten - um quasi entgegengesetzt - trotz der bisherigen eigenen leidvollen Erfahrungen- einen "gewaltlosen" Ausweg für sich zu finden, und dadurch glücklich zu werden.
Oder habe ich Dich, Gast hier falsch verstanden?

Zum Thema Religion hat schon Bertrand Russell festgestellt:
"Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, daß Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose."

Ich persönlich denke, für Liebe und Mitgefühl braucht man keine Tempel und keine Kirche, ja nicht einmal unbedingt einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt.

Noch ein paar Danken zum Thema Gewalt:
Gewalt wird nur verschluckt, doch nicht verdaut!
Selbst wenn Du Stolz und Würde des Menschen brichst und Du die Menschen zwingst, Dinge zu tun die sie nicht wollen, es gibt keine Garantie für Deinen Endsieg.
Kann sein, daß der bezwungene Mensch vor seiner Zeit zugrunde geht. Das Leid, es pflanzt sich fort, doch Gewalt unverdaut und roh ausgespuckt schlägt zurück und schlägt letztendlich Dich nieder!

Einen Menschen lieben bedeutet manchmal auch ihn "loslassen zu können", denn Liebe wird einem vom anderen eben nun mal nur "freiwillig" geschenkt.

Gewalt oder Druck ausüben bewirken nur das Gegenteil und selbst wenn's kurzfristig helfen würde, dann wär das der totale Stress, denn was man mit Gewalt errungen hat, kann man auch nur mit Gewalt (be)halten.

Brauchst Du das Gast wirklich um glücklich zu sein?
 
Nein, ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas hier geholfen hat. Meine Gedanken und Pläne sind weiterhin zugegen und ehrlich gesagt: Wäre es nicht so schwierig, mit 16 an eine Pistole zu kommen, ich glaube, ic hätte es schon realisiert...
 
Angst vor Dir selbst?

Hallo Gast,

danke für Deine Antwort.
Warum haben Dir die Beiträge der Forenteilnehmer nichts gebracht?
Haste erwartet, dass wir Dir hier Tips geben, wie eine 16-jährige an eine Pistole rankommt oder was hast Du Dir als Hilfe erhofft?

Können Dich andere Menschen nur akzeptieren und wahrnehmen, wenn Du durch Gewalt auf Dich aufmerksam machst oder gibt es auch noch andere (gewaltlose) Dinge die Dir wichtig sind und die Du schön findest?

Agression und Gewalt hast Du bereits als eine Seite im Leben genügend kennengelernt.
Bevor Du hier weitermachst und anderen mit einer Pistole viel Leid zufügst, wäre es nicht auch wichtig für Dich vorab erst einmal die andere Seite im Leben wie Liebe, Vertrauen, gebraucht werden usw. vollständig kennenzulernen?

Was kannst Du gut oder macht Dir Spaß (auch ohne Gewalt)?
Gibt es da irgend etwas?

Es gibt da ein Zitat von Heinrich Pestalozzi:
"Freund, der Mensch ist gut, und will das Gute. Er will nur dabei
auch wohl sein, wenn er es tut und wenn er böse ist, so hat
man ihm sicher den Weg verrammelt, auf dem er gut sein wollte."

Nun ich habe in meinem Leben auch schon viel S**** erlebt und bin als Kind u.a. auch mit dem Kochlöffel verdroschen worden, aber ich finde es trotzdem schöner die "Hoffnung an das Gute" zu leben.
Mir persönlich gefällt es besser Menschlichkeit und Liebe zu geben, denn alles was man im Leben einmal ausstrahlt kommt irgendwann auch wieder in ähnlicher Form zu einem zurück.

Also, was haste mittlerweile schon alles probiert und versucht, damit Deine Angst vor Dir selbst wieder weniger wird und was kannste zukünftig noch selbst dazu tun?
Wie kann Dich dieses Forum dabei unterstützen?
 
Sorry

Also ich glaube du bist einfach nur KRANK, tut mir leid aber ich glaube dir einfach überhaupt nicht. Ich kenne menschen denen es schlimmer geht.
und wenn du Mordgedanken hast dann hätte man schon von dir gehört.
Warum gehst du dann nicht raus und bringst jemanden um???? Mach das doch entlich mal!!

ich hoffe alle anderen verstehen, was ich sagen will; und ich hoffe DU verstehst das auch.

Viele Menschen Helfen sich selbst wenn sie Musik hören die zu ihrer momentanen Lebenssituation passt. Man kann alles darüber raus lassen.
Ich war in einer Pschiatrie und mir gehts besser als zuvor.
 
Weißt du, Gast, du musst doch einen Grund haben, warum du deine Geschichte hier schreibst. Du willst also gar nicht wirklich verletzen, du willst geliebt werden. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist festzustellen, lesbisch zu sein. Aber das ist doch heute kein Prob.mehr. Mach dir keinen Kopf. Und: Wenn du schon in einer Therapie bist, warum konterkarierst du alles, indem du nicht alles sagst? Dann kann das ja nix bringen.
Es liegt also alles in deiner Hand. Du hast die Verantwortung: Für dich und die, denen du am Ende noch was tust. Davon kann dich keiner frei sprechen. Liebe kann man nicht erzwingen. Und Liebe kann man nicht vorspielen: Wenn du immer nett zu anderen bist aber innen Hass spürst, dann merken die anderen das auch.
Auch wenns dir weh tut: Du allein kannst den Schritt zur echten Hilfe machen. Sag der Psychologin ALLES, sonst wirds nix. Du leidest doch selbst darunter!
Gib dir einen Ruck und mach was - sonst hast du auch keine Berechtigung zum Klagen. Gell?
Gerri.
 
lespisch ? was ist das überhaupt ?

Es gibt eine Liebe, die sich zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern entwickelt, die absolut normal ist und sich in der Pupertät entwickelt. Wenn in unserer Gesellschaft nicht alles sexualisiert würde kämen die Jugendlichen garnicht auf die Idee, dass sie *andersrum* sind - was sie leben ist ganz normal, denn sie leben die Phila, welche als Freundesliebe gilt. Agape ist die Liebe zu Gott und Eros, die körperliche Liebe der Ehe.

Schade, dass sie christlichen Werte, der Toleranz gewichen sind; der Toleranz gegenüber dem Ungesunden. (tolerare=erdulden)

Was die Gesellschaft und Familie versäumt hat, kann christliche Orientierung, die sich nach dem Wort Gottes ausrichtet wiedergeben. Es gibt also für jeden Hilfesuchenden eine konkrete Chance, gesund zu werden. Nach dem wahren Gott zu rufen, der in Jesus zu uns kam.
 

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