Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bitte brauche dringend Hilfe - JC

Letizia373

Mitglied
Guten Morgen an alle. Ich habe ein riesiges Problem. Aufgrund einer psychischen Erkrankung kann ich erst im kommenden Sommer meine Ausbildung beginnen (bin 19 Jahre alt, falle also in den U25-Bereich) und erhalte somit momentan Hartz4. Darauf bin ich nicht stolz, habe mich auch schon vorher zu einem Job "gequält", nach kurzer Zeit war jedoch wieder ein Zusammenbruch da. Ich bin also psychisch momentan nicht in der Lage.
Nun hatte ich letzten Freitag einen Termin beim Jobcenter. Durch den ganzen psychischen Stress und auch durch den Druck des Jobcenters war alles in meinem Körper so durcheinander, dass sich meine Periode verschoben hat und zwar leider genau auf den Freitag. Ich hatte morgens und vormittags starke Schmerzen und durch die Blutung ein starkes Schwindelgefühl. Habe beim Jobcenter angerufen und bescheid gegeben, dass ich wegen starker Schmerzen nicht erscheinen kann. Der Mann am Telefon sagte, er leitet das weiter und ich soll aber an das Attest des Arztes denken.
Ich habe dann bei meinem Gynäkologen angerufen, aber der war nicht da. Die Arzthelferin meinte, ich soll ins Krankenhaus fahren.
Das Problem bei mir ist, ich bin nicht wie jede normale Frau. Ich habe viel sexuelle Gewalt erfahren müssen in meiner Vergangenheit. Und ich hatte so panische Angst. Ich kann mich nicht von jedem Frauenarzt (auch keine Ärztin) untersuchen lassen. Ich habe dann wieder eine Panikattacke nach der anderen und kann halt einfach nicht mehr.
Der Gedanke daran hat mich so traurig und depressiv wieder werden lassen, dass mir alles in meinem Leben egal war und ich dann irgendwann unter Medikamenten und verheult eingeschlafen bin, einfach weil ich so erschöpft war.
Es dauerte etwas, bis ich mich wieder aufgerappelt habe. Und jetzt, jetzt hab ich ein total schlechtes Gewissen, weil ich keinen Krankenschein habe. Was soll ich denn jetzt machen? Ich kann doch nicht morgen zum Hausarzt gehen (Frauenarzt hat Urlaub, deswegen nicht da und mein Hausarzt macht nur Dienstags ohne Termin) und mich einfach rückwirkend krankschreiben lassen oder? Der wusste doch von nichts.
Ich bin so verwirrt, die können mich doch nicht zwingen, sowas mit mir machen zu lassen, oder doch?
Ich hab solche Angst, dass mir jetzt die Leistungen gestrichen werden.
Bitte sagt nicht, dass ich dämlich war, das weiß ich ja, aber wenn ich so in meine bestehende Depression falle, dann bin ich wirklich nicht normal und kann auch nicht klar denken.
Was soll ich jetzt machen? :wein:
 
Wie Landkaffee schon sagte... geh in Behandlung, wenn es so schlimm ist, dass du deinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kannst.

Desweiteren... trotz deiner schwierigen Lage... ich bin selber depressiv und weiß nur zu gut wie das ist... steh für deine Fehler gerade und such nicht ständig Ausflüchte und Ausreden, wieso dieses und jenes zu dem und dem Zeitpunkt nicht möglich war.
Ein "nicht können" hat sehr oft etwas mit "nicht wollen" zu tun. Hart, ich weiß, aber wahr. Auch das weiß ich von mir selber.

Geh zu deinem Hausarzt und versuch ehrlich zu sein und eine rückwirkende Krankmeldung zu bekommen.

In diesem Sinne,
paper
 
Wahrscheinlich weißt du nicht, wie es ist, wenn man mit so einer Vergangenheit leben muss. Ich kann mich nicht einfach wie jede Frau da mal eben so zwischendurch untersuchen lassen.
Ich suche seit Monaten nach einer Verhaltenstherapie, die mir damals in der Psychiatrie nahegelegt wurde. Aber nirgendwo ist ein Platz frei. Mehr als Anrufen und Fragen kann ich nicht.
Es ist verletzend, wenn ihr hier glaubt, dass ich nur Ausreden suche. :wein:
Ich dachte, irgendwo mal Hilfe zu bekommen. Ich fühl mich sowieso schon total alleine mit allem.
 
Ich sagte bereits, dass ich (ziemlich) genau weiß, wie du dich fühlst. Unterlass es bitte mir hier Sachen in den Mund zu legen, von denen du keine AHnung hast. Du kennst mich nicht und du kennst nicht meine Geschichte.

Und Hilfe hast du hier von jedem bekommen, du magst das wohl nur nicht sehen.
Was erwartest du denn? Dass wir dir hier schreiben wie sehr du uns leid tust? Dass wir gegen die böse Auflage vom Jobcenter wettern?

Hast du jetzt schon beim Hausarzt angerufen?
 
Wahrscheinlich weißt du nicht, wie es ist, wenn man mit so einer Vergangenheit leben muss. Ich kann mich nicht einfach wie jede Frau da mal eben so zwischendurch untersuchen lassen.
Ich suche seit Monaten nach einer Verhaltenstherapie, die mir damals in der Psychiatrie nahegelegt wurde. Aber nirgendwo ist ein Platz frei. Mehr als Anrufen und Fragen kann ich nicht.
Es ist verletzend, wenn ihr hier glaubt, dass ich nur Ausreden suche. :wein:
Ich dachte, irgendwo mal Hilfe zu bekommen. Ich fühl mich sowieso schon total alleine mit allem.

Aber Du kannst vielleicht zu einem Arzt gehen, der Dich nicht gross körperlich untersucht, sondern Dir zuhört?

Es muss eine Lösung her. Du kannst sonst echt Ärger mit dem Jobcenter bekommen.

Lass uns doch zusammen weiter überlegen.


LG
Landkaffee
 
In dem Fall kommt dir deine Depression zur Hilfe, hört sich blöd an ist aber so.

Gehe zum Hausarzt und schildere ihm den Fall, erzähle davon das du depressiv bist, dann wird er dich krankschreiben, wenn er gut ist auch rückwirkend, bei mir war es so.
Wegen der Periodengeschichte wirst du aber um einen Gyn. Besuch nicht umhin kommen.

Ich selber bin depressiv daher weiß ich wie sich soetwas anfühlt und was es bewirkt, du solltest eine Behandlung anstreben.
Ein Psychologe wird dich ja nicht berühren, er redet nur.

Sollte das Jobcenter Probleme machen in Form einer Sanktion oder anderen Maßnahmen lege unverzüglich schriftlich Wiederspruch ein.
Gehe zum sozialmedizinischen Dienst deiner Stadt bzw. Klinik dort wird man dir bei allen Anliegen helfen.
 
In dem Fall kommt dir deine Depression zur Hilfe, hört sich blöd an ist aber so.

Gehe zum Hausarzt und schildere ihm den Fall, erzähle davon das du depressiv bist, dann wird er dich krankschreiben, wenn er gut ist auch rückwirkend, bei mir war es so.
Wegen der Periodengeschichte wirst du aber um einen Gyn. Besuch nicht umhin kommen.

Ich selber bin depressiv daher weiß ich wie sich soetwas anfühlt und was es bewirkt, du solltest eine Behandlung anstreben.
Ein Psychologe wird dich ja nicht berühren, er redet nur.

Sollte das Jobcenter Probleme machen in Form einer Sanktion oder anderen Maßnahmen lege unverzüglich schriftlich Wiederspruch ein.
Gehe zum sozialmedizinischen Dienst deiner Stadt bzw. Klinik dort wird man dir bei allen Anliegen helfen.

Sehe ich genauso!
- Bloss ist ihr Arzt ja nicht da.... .
Telefonieren schadet nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo letizia373,das ist in der tat eine verzwickte situation,
du hast nur drei möglichkeiten, aus meiner sicht,
entweder überzeugst du deinen arzt,sprich arzthelferin, das du ihn am telefon sprechen kannst, der kennt ja sicher deine situation. und du schilderst ihm das problem mit deinem gyn.
oder
du gehst erst dienstag zu deinem hausarzt und schilderst es ihm, aber ich vermute er darf dich dann nachträglich gar nicht krankschreiben, und dann sind noch mehr tage vergangen.
oder
du gehst zu einem vertretungsarzt deines gyn, und schilderst ihm deine problematik, was für dich aber auch schwierig ist, wie du schreibst.
ein problem werden alle haben, das sie dich nicht rückwirkend krankschreiben dürfen.
ich glaube, da wirst du am besten chancen bei deinem hausarzt haben.
wenn er nach eigenem ermessen das entscheidet weil er dein krankheitsbild kennt, kann er es ja auch verantworten.
versuche mit ihm kurz am telefon zu sprechen, sage der arzthelferin, das du in großer not bist, und ihn unbedingt sprechen mußt.
meinst du , das kannst du schaffen.? nimm dir ganz viel mut, überwind deine scheu und rufe beim HA an,ja.!
ansonsten, es wird stress geben mit dem jobcenter. um das zu verhindern, rufe an.
mehr als dir mut machen den anruf beim hausarzt zu tun, und ihn zu verlangen, und es ihm zu erzählen, kann ich leider nicht für dich tun.
hast du vielleicht ne mutter oder freundin die für dich anrufen könnte beim HA. das wäre auch noch ne lösung. oder sogar hinfahren könnte die krankmeldung abholen.

hab mur mut,...

liebe grüße
pecky-sue
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben