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Biogasanlagen

Shorn

Urgestein
Betreiber einer Biogasanlage erhalten zZ. 0,21€ je KW/h. Nun soll die Förderung wegfallen und das Entgeld KW/h auf 0,07€ gesenkt werden. Die Absenkung resultiert aus dem Wegfall der Förderung durch die EU.
Mir völlig unverständlich zumal alle nach grünem Strom schreien dann doch lieber teuren Importstrom.
Dabei schonen Biogasanlagen nicht nur die Umwelt. Das Abfallprodukt ist sind nämlich die Gärreste und die wiederum sind sehr gute biologischer Dünger. Der Clou ist nämlich das durch den Vergärungsprozess die Nährstoffe Vollumfänglich erhalten bleiben.
Ökologischer geht es nicht.

Damit ist das Aus der allermeisten Biogasanlagen besiegelt und wieder haben die Landworte Mio Euro voller Hoffnung in den Sand gesetzt. Aber man weíss ja wer in Brüssel das Sagen hat, nämlich U.vdL. Und die hat so ziemlich alles was sie je gemacht hat vor die Wand gefahren.
 
Vor gut 20 Jahren haben viele beim Subventionsköder angebissen und haben angefangen - pfui - Lebensmittel zu verbrennen.
Die Kehrtwende erfolgte schon vor 10 Jahren. Die Landwirte, die ich kenne, haben sich rechtzeitig Gedanken gemacht.
 
Ja, ich habe das auch verfolgt. Vor Monaten habe ich das Video gesehen, 25 Millionen investiert, und wahrscheinlich in den Sand gesetzt. Traurig.

Ja die Doku kenne ich , leider kein Einzelfall Tendenz steigend.
 
Biogas ist die einzige akzeptable und nachhaltige Alternative zum Erdgas aus fossilen Rohstoffen. In manchen Bereichen (Chemie) geht es nicht ohne Gas, aber da ist immer die Frage aus welcher Quelle es kommt. Wer den finanziellen Hahn zudrehen möchte, versucht doch nur wieder Putin in die Hände zu arbeiten. Trau schau wem von dem "in der EU" das jetzt kommt.
Übrigens ist niemand gezwungen oder verpflichtet, Lebensmittel für eine Biogasanlage zu opfern. Die Anlagen sind als reine Abfallverwerter gedacht, die an Kläranlagen dranhängen oder mit jeder Art von landwirtschaftlichen oder sonstigen organischen Resten (Gülle aus der Tierhaltung, Essensreste, Getreidestroh, abgefallenes Laub etc.) beschickt werden, alles was selbst als Tierfutter nicht mehr taugt.
 
Sorry, bei Freiflächen Solaranlagen sagst du „ne, bloss nicht, wie brauchen die Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln.
Aber genau diese Nahrungsmittel dann in net Biogasanlage „zu verbrennen“, das ist dann ok?
 
Im Jahr 2019 traten laut Statistischem Bundesamt insgesamt 748 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Ölheizungen, Tankstellen, Biogasanlagen oder Raffinerien ein. Dabei sind 30,5 Mio. l wassergefährdende Stoffe wie Öl und Benzin ausgetreten. Bei 27,8 Mio. l, also 91 Prozent, handelte es sich um Jauche, Gülle, Silagesickersaft (JGS), die überwiegend bei Unfällen in Biogasanlagen und JGS-Anlagen freigesetzt wurden. Solche Unfälle kommen zwar statistisch gesehen selten vor, aber sie kommen vor und richten enorme Umweltschäden an - genauso wie Brände und Gasverpuffungen.


In Biogasanlagen wird aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau der erneuerbare Energieträger Biogas gewonnen. Biogasanlagen sind aber auch eine Quelle für Gerüche, Schadstoffe und Lärm. Sie stellen wegen des entzündbaren Biogases sowie wegen der wassergefährdenden Substrate und Gärreste mögliche Quellen von Gefahren dar.
Biogasanlagen stellen aber auch eine Quelle für Gerüche, Schadstoffe oder Lärm dar. Der Umgang mit dem brennbaren Biogas und mit wassergefährdenden Stoffen führte in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen. Bei den sogenannten Nawaro (Nachwachsende Rohstoffe)-Biogasanlagen, die vorwiegend Energiepflanzen vergären, sind außerdem die Umweltbelastungen bei der landwirtschaftlichen Produktion dieser Energiepflanzen zu beachten.
In Biogasanlagen sind erhebliche Volumina allgemein wassergefährdender Stoffe in Form von Gülle, Substraten oder Gärresten vorhanden. Trotz dieses Risikopotenzials sind bisher keine ausreichenden und rechtsverbindlichen Anforderungen zum Schutz von Umwelt und Nachbarschaft für die Errichtung und den sicheren Betrieb von Biogasanlagen festgelegt.
 
Biogas ist die einzige akzeptable und nachhaltige Alternative zum Erdgas aus fossilen Rohstoffen. In manchen Bereichen (Chemie) geht es nicht ohne Gas, aber da ist immer die Frage aus welcher Quelle es kommt. Wer den finanziellen Hahn zudrehen möchte, versucht doch nur wieder Putin in die Hände zu arbeiten. Trau schau wem von dem "in der EU" das jetzt kommt.
Übrigens ist niemand gezwungen oder verpflichtet, Lebensmittel für eine Biogasanlage zu opfern. Die Anlagen sind als reine Abfallverwerter gedacht, die an Kläranlagen dranhängen oder mit jeder Art von landwirtschaftlichen oder sonstigen organischen Resten (Gülle aus der Tierhaltung, Essensreste, Getreidestroh, abgefallenes Laub etc.) beschickt werden, alles was selbst als Tierfutter nicht mehr taugt.

So ist es.
 
Sorry, bei Freiflächen Solaranlagen sagst du „ne, bloss nicht, wie brauchen die Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln.
Aber genau diese Nahrungsmittel dann in net Biogasanlage „zu verbrennen“, das ist dann ok?

Falsch

In einer Biogasanlage kann so ziemlich alles vergoren werden unter anderem auch verdorbene Lebensmittel. Von frischen Lebensmitteln hat hier und auch sonst wo keiner geschrieben, ausser dir.
 

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