O
Orchideenblüte
Gast
Hallo!
Ich muss jetzt einfach meine Story loswerden. Vor 3 Wochen habe ich das Ergebnis eines heimlichen Vaterschaftstestes erhalten. Ergebnis: Mein Vater ist nicht mein Vater!!
Bereits mit 16, als sich meine Eltern endlich getrennt haben, hat mir meine Mutter erzählt, dass sie vergewaltigt wurde und bei mir nie sicher war, ob ich das Kind meines Vaters oder eines unbekannten Vergewaltigers bin. Mein Vater hat nie einen Vaterschaftstest machen lassen, aber doch immer wieder leise etwas anklingen lassen, dass etwas an meiner Herkunft nicht ganz "stimmt". Als Kind versteht man manche Andeutungen nicht, man merkt aber, dass irgendetwas unstimmig ist.
Mit 16 hatte ich nicht die Kraft, dieser Frage nachzugehen und habe die Sache fast "vergessen". Bis ich vor ein paar Monaten, jetzt bin ich 27 Jahre alt, endlich Klarheit haben wollte. Ich habe einen heimlichen Vaterschaftstest organisiert und wollte meinem Vater eigentlich den "Beweis" unter die Nase reiben, dass er mein Vater ist, mich aber nie wie eine richtige Tochter behandelt hat. Leider ging der Schuss nach hinten los. Er ist nicht mein Erzeuger!
Ich vertraute mich meiner jüngeren Schwester (eigentlich nun Halbschwester) an, die meine Mutter nach Hinweisen zu meinem leiblichen Vater ausfragen sollte. Meiner Mutter habe ich noch nichts über das Ergebnis des Vaterschaftstest mitgeteilt, ebensowenig meinem Ziehvater.
Bei dem Gespräch zwischen meiner Mutter und meiner Schwester ist herausgekommen, dass meine Mutter keine Angaben zum Täter mehr machen kann. Er hat sie beim Stoppen (ländliche Gegend-schlechte Busverbindungen) mitgenommen und auf einem Feldweg vergewaltigt. Zur selben Zeit war sei bereits mit meinem Ziehvater zusammen, der mich auch auf dem Papier anerkannt hat. Er hätte ja mein Vater sein können. Aber mich immer wieder meine Ausßenseiterrolle spüren ließ.
Nun kommt der Oberhammer! Während des Gesprächs zwischen meiner Schwester und meiner Mutter hat ihr meine Mutter anvertraut, dass auch mein 10 Jahre älterer Halbbruder aus einer Vergewaltigung stammt. Sie war damals sehr jung, naiv und unerfahren. Auch nicht richtig aufgeklärt (Schande auf meine Großmutter!)!
Sie arbeitete in einem Gastbetrieb und wohnte auch dort. Sie wurde von jemanden eingeladen und ging mit. Sie wurde von diesem Jungen mit einem Kollegen in einem Auto vergewaltigt. Als sie sich weinend auf den Heimweg machte, traf sie einen jungen Mann, der ihr anbot sie nach hause zu fahren. Sie nahm das Angebot dankend an und ... wurde von diesem jungen Mann und seinem Kollegen erneut vergewaltigt.
2x2 Vergewaltigungen von verschiedenen Männern an einem Abend ...
Ich hätte ich ungebracht. Was sind Männer bloß für Schw....
Wie konnten die 2. V*** bloß das Hilfsangebot so hintergehen. Ist die Welt wirklich so S****? Wem soll man da noch trauen?
Meine Mutter hat sich nur meiner Großmutter anvertraut, die ihr das Gefühl gab, selber schuld zu sein. Meine Mutter hat sich geschämt und das Trauma nie aufgearbeitet. Die 4 Vergewaltigungen haben ihr Leben zerstört. Sie hat nie ein Selbstwertgefühl aufgebaut und ist ständig depressiv und leidet an Migräne.
Diese Männer haben das Leben meiner Mutter zerstört!
Die 2. Person, der sie die Geschichte erzählt hat, war meine Schwester. Wir wissen zwar alle, dass mein Bruder aus einer Vergewaltigung stammt, aber die Umstände weiß nicht einmal mein Bruder. Ich denke er will das auch gar nicht mehr wissen.
Ich habe einmal in den Aufzeichnungen meiner Mutter geschnüffelt und die Geschichte mit der Zeugung meines Bruders gelesen. Ich glaube, damals war ich 16-17. Ich habe diese Geschichte einfach vergessen. Wirklich vergessen, bis sie meine Schwester erzählte. Wie kann man das einfach so vergessen!!!
10 Jahre später, das gleich. Ich werde durch eine Vergewaltigung gezeugt. Meine Mutter war aber immer der felsenfesten Überzeugung, dass ich die Tochter meine Ziehvaters bin. Ich denke, sie musste das glauben, um zu überleben.
Ich muss erst überlegen was ich mache. Alles ist noch zu frisch. Ich muss mir therapeutische Hilfe suchen. Ich habe Albträume, schlafe schlecht, traue keinem mehr und fühle mich meiner Identität betrogen.
Ich bin fertig und falle nur mehr ins bodenlose.
Wie konnte meine Mutter immer wieder Opfer werden! Es wäre ihr nachher fast noch einmal passiert, aber sie konnte sich wehren. Dazu ist zu sagen, dass meine Mutter eine 1,50 m kleine und 45 kg schwere Frau ist. Die extrem zurückhaltend und schüchtern war (hat sich ein wenig gebessert). Also ein leichtes Opfer für herzlose Schw....
Für sie war Abtreibung nie ein Thema!
Ich werde nie meine richtige Herkunft erfahren! Was habe ich geerbt? Habe ich etwas Schlechtes in mir?
Ich kann mit meiner Mutter (noch) nicht sprechen. Mit welchen Augen wird sie mich sehen?
Ich bin gerechtigkeitsliebend. Aber hier wird die Gerechtigkeit versagen. Sie hat keine Chance!!!
Ich musste das loswerden. Ist ein langes Thema geworden. Sorry! Aber ich muss die Sache noch etwas sacken lassen.
Gute Nacht!
Ich muss jetzt einfach meine Story loswerden. Vor 3 Wochen habe ich das Ergebnis eines heimlichen Vaterschaftstestes erhalten. Ergebnis: Mein Vater ist nicht mein Vater!!
Bereits mit 16, als sich meine Eltern endlich getrennt haben, hat mir meine Mutter erzählt, dass sie vergewaltigt wurde und bei mir nie sicher war, ob ich das Kind meines Vaters oder eines unbekannten Vergewaltigers bin. Mein Vater hat nie einen Vaterschaftstest machen lassen, aber doch immer wieder leise etwas anklingen lassen, dass etwas an meiner Herkunft nicht ganz "stimmt". Als Kind versteht man manche Andeutungen nicht, man merkt aber, dass irgendetwas unstimmig ist.
Mit 16 hatte ich nicht die Kraft, dieser Frage nachzugehen und habe die Sache fast "vergessen". Bis ich vor ein paar Monaten, jetzt bin ich 27 Jahre alt, endlich Klarheit haben wollte. Ich habe einen heimlichen Vaterschaftstest organisiert und wollte meinem Vater eigentlich den "Beweis" unter die Nase reiben, dass er mein Vater ist, mich aber nie wie eine richtige Tochter behandelt hat. Leider ging der Schuss nach hinten los. Er ist nicht mein Erzeuger!
Ich vertraute mich meiner jüngeren Schwester (eigentlich nun Halbschwester) an, die meine Mutter nach Hinweisen zu meinem leiblichen Vater ausfragen sollte. Meiner Mutter habe ich noch nichts über das Ergebnis des Vaterschaftstest mitgeteilt, ebensowenig meinem Ziehvater.
Bei dem Gespräch zwischen meiner Mutter und meiner Schwester ist herausgekommen, dass meine Mutter keine Angaben zum Täter mehr machen kann. Er hat sie beim Stoppen (ländliche Gegend-schlechte Busverbindungen) mitgenommen und auf einem Feldweg vergewaltigt. Zur selben Zeit war sei bereits mit meinem Ziehvater zusammen, der mich auch auf dem Papier anerkannt hat. Er hätte ja mein Vater sein können. Aber mich immer wieder meine Ausßenseiterrolle spüren ließ.
Nun kommt der Oberhammer! Während des Gesprächs zwischen meiner Schwester und meiner Mutter hat ihr meine Mutter anvertraut, dass auch mein 10 Jahre älterer Halbbruder aus einer Vergewaltigung stammt. Sie war damals sehr jung, naiv und unerfahren. Auch nicht richtig aufgeklärt (Schande auf meine Großmutter!)!
Sie arbeitete in einem Gastbetrieb und wohnte auch dort. Sie wurde von jemanden eingeladen und ging mit. Sie wurde von diesem Jungen mit einem Kollegen in einem Auto vergewaltigt. Als sie sich weinend auf den Heimweg machte, traf sie einen jungen Mann, der ihr anbot sie nach hause zu fahren. Sie nahm das Angebot dankend an und ... wurde von diesem jungen Mann und seinem Kollegen erneut vergewaltigt.
2x2 Vergewaltigungen von verschiedenen Männern an einem Abend ...
Ich hätte ich ungebracht. Was sind Männer bloß für Schw....
Wie konnten die 2. V*** bloß das Hilfsangebot so hintergehen. Ist die Welt wirklich so S****? Wem soll man da noch trauen?
Meine Mutter hat sich nur meiner Großmutter anvertraut, die ihr das Gefühl gab, selber schuld zu sein. Meine Mutter hat sich geschämt und das Trauma nie aufgearbeitet. Die 4 Vergewaltigungen haben ihr Leben zerstört. Sie hat nie ein Selbstwertgefühl aufgebaut und ist ständig depressiv und leidet an Migräne.
Diese Männer haben das Leben meiner Mutter zerstört!
Die 2. Person, der sie die Geschichte erzählt hat, war meine Schwester. Wir wissen zwar alle, dass mein Bruder aus einer Vergewaltigung stammt, aber die Umstände weiß nicht einmal mein Bruder. Ich denke er will das auch gar nicht mehr wissen.
Ich habe einmal in den Aufzeichnungen meiner Mutter geschnüffelt und die Geschichte mit der Zeugung meines Bruders gelesen. Ich glaube, damals war ich 16-17. Ich habe diese Geschichte einfach vergessen. Wirklich vergessen, bis sie meine Schwester erzählte. Wie kann man das einfach so vergessen!!!
10 Jahre später, das gleich. Ich werde durch eine Vergewaltigung gezeugt. Meine Mutter war aber immer der felsenfesten Überzeugung, dass ich die Tochter meine Ziehvaters bin. Ich denke, sie musste das glauben, um zu überleben.
Ich muss erst überlegen was ich mache. Alles ist noch zu frisch. Ich muss mir therapeutische Hilfe suchen. Ich habe Albträume, schlafe schlecht, traue keinem mehr und fühle mich meiner Identität betrogen.
Ich bin fertig und falle nur mehr ins bodenlose.
Wie konnte meine Mutter immer wieder Opfer werden! Es wäre ihr nachher fast noch einmal passiert, aber sie konnte sich wehren. Dazu ist zu sagen, dass meine Mutter eine 1,50 m kleine und 45 kg schwere Frau ist. Die extrem zurückhaltend und schüchtern war (hat sich ein wenig gebessert). Also ein leichtes Opfer für herzlose Schw....
Für sie war Abtreibung nie ein Thema!
Ich werde nie meine richtige Herkunft erfahren! Was habe ich geerbt? Habe ich etwas Schlechtes in mir?
Ich kann mit meiner Mutter (noch) nicht sprechen. Mit welchen Augen wird sie mich sehen?
Ich bin gerechtigkeitsliebend. Aber hier wird die Gerechtigkeit versagen. Sie hat keine Chance!!!
Ich musste das loswerden. Ist ein langes Thema geworden. Sorry! Aber ich muss die Sache noch etwas sacken lassen.
Gute Nacht!