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Bin ich zu alt? Hab solche starken Zukunftsängste- Hilfe

dr.superman

Aktives Mitglied
. Mir geht es ähnlich wie Dir (außer, dass ich Korrigieren richtig hasse!)
der Job gefällt mir ganz gut und ich arbeite auch schon als Lehrer an einer Schule;
jedoch habe ich gegenüber richtigen Lehrern mit Staatsexamen immer das nachsehen. Das Studium selbst finde ich nicht so prickeln, das liegt aber nicht an den Inhalten sondern daran, dass ich schon über 15 Jahre an der Uni als Dozent arbeite, Abschlussarbeiten betreue und Staatsexamen korrigiere ;) Dieser Wechsel der Welten ist halt schon heftig, aber da muss ich nun durch, das erste Semester habe ich auch gleich verloren, da ich mich einfach nicht so richtig damit anfreudnen konnte auch wenn ich weiß, dass es langfristig eine gute Entscheidung ist. Das Erststudium hat mein Mann bezahlt, dafür habe ich nebenbei unsere 3 Kinder aufgezogen (ein Grund, warum ich nach einer Berufsausbildung und Arbeit im Job erst so spät mit dem Studium fertig war).
 

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G

Gelöscht

Gast
Eigentlich bin ich studierte Sozialarbeiterin...
Ich dachte dann mit 29 ich hole es voll raus und stürze mich in die Arbeit. Nach 6 Monaten hatte ich einen Nervenzusammenbruch...
Also habe ich einen cut gemacht und begonnen die fehlenden Scheine im Lehramt nachzuholen. ...
Mittlerweile komme ich aber nicht mehr klar. Ich setze mich wahnsinnig unter Druck...
...erfasst mich seit 2 Monaten eine panische Angst vor einem neuen Nebenjob....
...und habe Angst, dass ich das wieder erlebe....
Sobald ich vorm Laptop sitze und mich bewerben will fange ich an heftig zu zittern und mir kommen die Tränen....
...Stattdessen endete die Sache aber damit, dass die Sachberarbeiterin ihren ganzen Frust bei mir abludt und mich fertig machte.....
Würdet ihr abbrechen? Und was ist dann?
Hallo Du, (ein Name wäre schön, selbst ein erfundener, sonst ist es so anonym)
Ich habe es mal komprimiert. Nun kommt vielleicht eine kalte Dusche.
Deswegen ein Triggerquote. Nicht weiterlesen, wenn Du Zweifel hast.

Versteckter Text, Trigger-Gefahr:

Erst mal finde ich das da ein roter Faden durchläuft, der mir sofort ins Gesicht springt. Von der Sozialarbeit zum Lehramt, den Plänen und den Abstürzen. Es gibt einen wahnsinnigen Graben zwischen Deinen Ansprüchen an Dich selbst, und dem was für Dich realisierbar ist. Du machst in Feuereifer ehrgeizige Pläne, umso ehrgeizer je mehr Du bisher scheitertest. Dann kommt der Moment der Wahrheit sich dem zu stellen, und Du realisierst Deine tatsächlichen Ressourcen. Gefolgt von der Angst, Deinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können.
Sozialarbeit, Lehramt. Du willst helfen, unterrichten, kümmern. Du willst etwas bewegen. Aber jemand sagte mal, Du kannst erst helfen wenn Du mit Dir selbst im reinen bist. Und Lehramt bei Mobbingängsten? Ich weiß nicht. Lehrer ist DER Mobbingstressdruckjob Nummer 1 bezüglich Schülern, Eltern, anderen Lehrkörpern. Da braucht man eher ein verdammt dickes Fell.


Ich stelle das jetzt einfach mal so in den Raum, der Tobak ist hart genug zum drüber nachdenken.
Keine Vorschläge, einfach mal nur die Analyse....

Ich grüsse Dich herzlich,
Markus
 
Danke für diese Punkte.
Es ist so, dass es mir in der Lehrtätigkeit besser ging als bei den Sozialarbeiterstellen. Primär sehe ich hierfür die Bedingungen für verantwortlich. In der Sozialen Arbeit ist vieles befristet und in Teilzeit angeboten und ich habe Menschen erlebt, die für die einzige befristete Stelle sonstwas gemacht hätten und eiskalt waren. Das hat geprägt. Bei der Lehrtätigkeit hingegen habe ich sehr viel Unterstützung und Bestätigung meiner Leistung erfahren. Ich bin mit Respekt behandelt worden.
Natürlich hast du Recht. Man kann nur helfen, wenn man selbst nicht Hilfe braucht und deshalb habe ich mir auch vorgenommen parallel zum Studium daran zu arbeiten. Ich stelle aber dennoch nicht meine Studienwahl in Frage.
 
G

Goast

Gast
Das Jobcenter dient nicht der Lebensplanung und Gestaltung, da bist du an der falschen Adresse.
Die haben die Vorgabe dich zu vermitteln oder zu sanktionieren.
Lehrtätigkeit und sozialer Umgang mit Menschen, sehe ich nicht als deine Zukunft.
Und nach dem Studium fängt ja die eigentliche Arbeit, das weiter und Fortbilden erst an.
Und kaum jemand wird es mit nur einer Arbeitsstelle bis zur Pension schaffen.
Sorge erst mal für dich, damit du stabil wirst in deinem Umgang mit dir selbst.
Wie lernt man leben, wer vermittelt das:
Daß es da immer noch jemanden gibt, der besser ist als man selbst, aber auch immer jemanden, der noch schlechter ist.
Daß man manchmal über seinen eigenen Schatten springen muß, um erfolgreich zu sein.
Daß Perfektionismus furchtbar langweilig ist.
Denn wenn man alles immer richtig macht, wird es nie spannend und nie lustig.
Motivation beim Leben ist der Schlüssel zum Erfolg!
Hole dir jetzt die Motivationstipps.
 
Als was siehst du für mich?
Ich merke schon, dass ich Lehramt möchte. Perfektionistisch bin ich nicht.
Meine Ziele sind nur mit Kindern zu arbeiten, ihnen Bildung zu vermitteln und darüber hinaus einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu haben und nicht jedes Jahr Angst zu haben, dass ich nicht verlängert werde.
 

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Als was siehst du für mich?
Ich merke schon, dass ich Lehramt möchte. Perfektionistisch bin ich nicht.
Meine Ziele sind nur mit Kindern zu arbeiten, ihnen Bildung zu vermitteln und darüber hinaus einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu haben und nicht jedes Jahr Angst zu haben, dass ich nicht verlängert werde.
Ja. Dann ziehe das Lehramt durch. Warum nicht?
 

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