Das ist keine Beleidigung, sondern meine Meinung, die (wie ich denke) viele Männer teilen. Ich bitte dich beim Lesen daran zu denken, dass Männer und Frauen nicht Feinde sind. Auch versucht der Mann als solcher nicht die Frau zu unterdrücken.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf:
Als Beziehungsmaterial bist du unbrauchbar.
Als richtiges Beziehungsmaterial zumindest.
Für eine Zweckbeziehung (regelmäßig Sex, Geld, Alibifreundin) eignest du dich jedoch auch nur mäßig gut.
Eine Beziehung gehe ich, wenn es nicht aus Zweckgründen ist, augrund von Gefühlen ein.
Wenn du auch anderes glauben magst, aber Männer wollen gebraucht werden. Sie wollen begehrt werden. Sie wollen einer Person wichtig sein. Und das ist die Mehrheit, kein kleiner Anteil.
Ein Mann, der sich auf dich einlässt, baut sich seine eigene Gefühlsfalle. Denn er möchte einerseits gebraucht werden, braucht aber auch andererseits gewissermaßen dich.
Das ist keine Abhängigkeit, sondern es ist logisch. Wenn mich etwas glücklich macht, dann möchte ich mehr davon.
Wer aber mehr von dir möchte, darf damit rechnen, dass du dich woanders umsiehst.
Im Rahmen einer offenen Beziehung ist das auch für alle Beteiligten okay, aber selbst solch eine hat Regeln.
Die Grundregel ist, dass man sich trotzdem Gefühlsmäßig treu bleibt.
Du suchst jetzt aber nicht nach Sex oder ähnlichem mit anderen Männern, sondern du suchst aktiv nach einem Ersatz.
Wie sollte sich da ein Mann auf dich verlassen können?
Er ist dir nichts wert und selbst wenn er es ist, versuchst du einen zu finden, der besser ist als er. Mann möchte so akzeptiert und geliebt werden wie er ist. Selbst diejenigen, die auf die Herausforderung stehen, haben nicht die Ressourcen deiner auf Dauer gerecht zu werden.
Verfällt dir trotzdem ein Mann wird er bitter böse auf die Nase fallen. Jeder dem schonmal ähnliches passiert ist, wird sich davor hüten sich dir zu nähern.
Da kannst du noch so gut aussehen, noch so freundlich, herzlich, sympathisch oder was auch immer sein.
Jeder andere wird zumindest skeptisch sein.
Der Großteil des Rests hat so viel Verstand/ ein so gutes Unterbewusstsein, das es einem Rät sich von dir fern zu halten.
Diejenigen, die sich dir nähern, wollen mit Sicherheit keine Beziehung, aber so richtig willst du das ja selbst nicht.
Es ist übrigens kein Besitzdenken, wenn man für Treue ist. Es ist ein Ausdruck dessen wie viel jemand einem bedeutet. Es ist keine Unterdrückung durch den Partner, sondern ein Geschenk das man dem Partner machen möchte. Es heißt so viel wie "du bist mir so viel Wert, dass ich nur dich möchte". Dass es mit der gefühlsmäßigen treue mal nicht so genau genommen wird, ist nicht umsonst ein Zeichen dafür, dass sich die Beziehung dem Ende neigt.
Nun was ich persönlich von dir halte:
Du spiegelst für mich das perfekte Bild dessen dar, warum ich den Ausdruck "starke Frau" so überaus unpassend finde.
Einen Macho würde ich auch nicht als "starken Mann" bezeichnen, sondern als infantil.
Sich nicht der Geselschsftlichen Norm unterzuordnen ist gut und durchaus erstrebenswert, weil man nur so sich selbst frei entfalten kann und so zu einem gereiften, bewundernswerten Individuum heranwachsen kann (egal in welchem Alter man ist).
Aus Prinzip sich jedoch genau gegen die Norm zu verhalten, ist ebenso einschränkend wie ihr mit jeder Zelle zu folgen.
Es ist durchaus anstrengend ständig gegen allgemeine Werte anzukämpfen.
Das bedeutet aber nicht, dass man stark ist.
Denn es ist immernoch der "einfache" Weg.
Der schwierige und nachhaltige Weg ist sich kritisch Gedanken über sich und die Welt zu machen. Dabei kann man sich ruhig an der Gesellschaft orientieren, aber man entscheidet selbst, was man annimmt und was man anders sieht. Ein solches Gedankenkonzept sollte-wie ich finde- immer mal wieder den Gedanken haben "was wäre, wenn alle so denken würden" gleichzeitig aber nicht vergessen, dass nunmal nicht alle so denken werden. Dabei kommt es schnell zu dem Schluss, dass festgefahrene Regeln kein Teil dieses Konzepts sein können. Je genauer und erzwungener die Regeln sind, desto schlechter einfacher macht man es sich und desto häufiger treten Ungerechtigkeiten auf.
Hier mal ein paar Probleme, die ich deshalb sehe:
Männer die behaupten eine Frau gehöre hinter den Herd.
Ein Ausdruck von kleinem Ego. Wenn man schon nicht selbst etwas ist, dann soll auch niemand mit dem man ein ähnliches Schicksal teilt etwas sein. Die eigene Angst denjenigen zu verlieren kommt hier auch zum Ausdruck.
Weil mir durch den Fehler einer anderen Person ein Unglück zugestoßen ist, ist es mein Recht gleiches oder ähnliches zu vergelten:
Bestrafung hat eigentlich nur pedagogischen Wert. Sie ist dafür da um jemanden davon abzuhalten diese Tat zu wiederholen.
Wenn es ein Missgeschick war, dann kann die Folge noch so groß sein, es nützt fast nichts, dass diese Person das Verhalten nicht wieder zeigt, da sie es selbst nicht kontrollieren kann. Höchstens eine kleine Strafe ist angemessen um in Zukunft die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
Frau darf Mann unterdrücken, weil in der Vergangenheit immer Frauen unterdrückt wurden: sehr ähnlich dem Beispiel oben nur, dass in diesem Fall der betroffene noch viel weniger dafür kann.
Du kannst meinen Text ernst nehmen, du kannst ihn ignorieren, du kannst ihn für Unsinn abtun, trotzdem wünsche ich dir viel Glück und alles Gute
PS: Entschuldigt die vielen Rechtschreibfehler und meine doch etwas sehr ausschweifende Art.