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Bin ich schüchtern oder introvertiert?

Gast314

Mitglied
Hey alle miteinander!

Folgendes: Derzeit beschäftigt mich die Frage, wo die Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen liegt und was davon wohl eher auf mich zutreffen würde xD

Also, was gibt es über mich zu sagen...Zum einen tue ich mich schrecklich damit schwer, neue Leute kennenzulernen. Ich könnte niemals irgendeine fremde Person grundlos ansprechen, sollte sich jedoch ein guter Grund dafür ergeben, mit ihr ein Gespräch zu führen, tue ich das dann auch. Allerdings plappere ich dann auch nicht einfach irgendwie los, ich brauche schon irgendwelche vernünftigen Themen, über die ich mich mit den Leuten unterhalten kann. Und auch, wenn es womöglich etwas arrogant klingen mag: Ich mag es nicht sonderlich, wenn die Leute um mich herum einfach völlig ohne Sinn und Verstand irgendetwas labern. Die Gespräche sollten zumindest ein klein wenig Tiefgang haben...Aber wie schon gesagt: Gibt es ein gutes Gesprächsthema, wie ein gemeinsames Interesse oder so, kann ich mich auch mit Personen, die ich erst seit ein paar Minuten kenne, stundeland unterhalten^^ Abgesehen davon: Ganz anders ist es, wenn ich von jemandem auf der Straße oder so angesprochen werde, weil er mich zum Beispiel nach dem Weg fragt. In dem Fall antworte ich freundlich, beantworte die Frage nach bestem Wissen und Gewissen und bin keinesfalls schüchtern oder so...

Abgesehen davon würde ich eigentlich meinen, dass ich ein eher geselliger Typ bin. Es macht mir Spaß, Zeit mit anderen zu verbringen - Allerdings nicht in Form von irgendwelchen Partys, ich bevorzuge es eher, in Gesellschaft ein paar guter Freunde einen schönen Abend zu verbringen, mich einfach ein klein wenig zu unterhalten, mag ruhige, entspannte Film- oder Spielabende. Mit möglichst wenig Alkohol, ohne laute Musik und mit Leuten, die ich gut kenne. Dazu muss ich auch sagen, dass ich einen eher kleinen Freundeskreis habe, ich habe eben ein paar wenige, gute Freunde, allerdings ist es mir auch deutlich wichtiger, ein paar wenige zu haben, mit denne ich mich wirklich gut verstehe, als überall bekannt und beliebt zu sein aber mit niemandem so wirklich eng befreundet.

Allerdings sind diese wegen Studium und so jetzt quer über Deutschland verstreut und ich sehe sie für meinen Geschmack ein wenig zu selten. Wie man sicherlich schon ahnen kann, tue ich mich ein klein wenig schwer mit dem schließen neuer Freundschaften, zwar habe ich an meinem aktuellen Wohnort ein paar gute Bekannte, aber abgesehen von der Uni habe ich mit ihnen nicht sonderlich viel gemeinsam und es sind eben nur gute Bekannte...Dabei vermisse ich schon ein wenig meine guten Freunde, denn hin und wieder brauche ich auch einfach jemanden, mit dem ich ein klein wenig tiefergehender reden kann und ich vertraue mich einfach nicht jedem an. Ich rede mit den meisten Leuten auch schon nur sehr ungern über mich selbst und meine Hobbys und so und schon gar nicht über Gefühle oder so, abgesehen von einigen wenigen Personen eben, denen ich mich wirklich anvertraue...Und hin und wieder eben auch ein paar Wildfremden im Internet xD

Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich hin und wieder auch ganz gerne für mich allein bin. Wie schon gesagt: Teilweise sehne ich mich nach ein wenig Gesellschaft, teilweise bin ich aber auch mit mir selbst ganz glücklich. Hin und wieder will ich auch einfach nicht gestört werden, beschäftige mich ruhig und leise und mag es, dass mich niemand dabei stört, hin und wieder vertiefe ich mich auch so in etwas, dass ich alles um mich herum vergesse^^ Es regt mich auch häufig auf, wenn ich mich in der Uni auf eine Vorlesung konzentriere und mich dann ganz plötzlich jemand antippt und fragt, was der Professor gerade gesagt hat, weil er mal wieder nicht aufgepasst hat...Auch bei Vorlesungen kann ich völlig in den Stoff vertieft sein und will dann nach Möglichkeit nicht abgelenkt werden. Und wenn es dann doch mal passiert, beantworte ich einfach die Frage und lasse mir nach Möglichkeit nicht anmerken, wie sehr mich das nervt.

Auch ansonsten verzichte ich manchmal eher darauf, meine Meinung zu sagen. Wenn ich mit jemandem eine schöne, tiefgründige Unterhaltung über ein Thema führe, das mir gefällt, halte ich mich diesbezüglich nicht zurück, diskutiere angeregt, vertrete meine Meinung, aber in irgendwelchen Unterhaltungen von Leuten, die einfach nur oberflächlich über irgendein oberflächliches Thema reden, häufig ohne Sinn und Verstand, halte ich mich eher zurück. Ähnlich ist es mit plötzlichem, unbegründetem Smalltalk oder so. Hin und wieder schon, aber tendenziell eher nicht. Wenn ich etwas zu sagen habe, rede ich, aber wenn nicht, dann nicht.

Na gut, ich hoffe mal, dass ich kein Detail oder so vergessen habe xD Sollte irgendwer noch irgendwas zu meiner Person wissen sollen, dann soll er einfach fragen^^ Aber die Frage ist eben: Welcher Begriff wäre wohl treffender? Oder keiner von beiden? Oder beide? Und wo liegt die Unterscheidung?

MfG

Gast3,14
 

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Nemo

Aktives Mitglied
Introvertiert ist eine Art in-sich-gekehrtheit... Dass man eher den engen Freundeskreis bevorzugt etc.
Von da her denke ich, dass Du (grad wegen der Film- und Spielabende mit Leuten, die Du gut kennst) introviertiert sein dürftest.

Schüchtern bist Du meiner Meinung nach auch ein wenig. Das wiederrum ist bei vielen Leuten so.
Siehs mal so: Wenn Du jemanden ansprichst, und Zurückweisung erhälst, bist Du genauso weit wie vorher: Du hast die Person nicht kennengelernt. Andererseits kanns ja sein, dass man sich gut versteht...
 

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