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bin ich normal?

  • Starter*in Starter*in GiYuRei
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GiYuRei,

warum is dein leben denn "eher S****"?

hast du evtl. chronische krankheiten oder so?

Keine Feunde, scheiß Familie, ich will eigentlich was änder.
Chronische Krankheiten nein, aber ich habe probleme seit meiner Kindheit mir dem Atmen.
 
GiYuRei,

warum is dein leben denn "eher S****"?

hast du evtl. chronische krankheiten oder so?

Keine Feunde, scheiß Familie, ich will eigentlich was änder.
Chronische Krankheiten nein, aber ich habe probleme seit meiner Kindheit mir dem Atmen.

Hallo!🙂
Deine Antworten sind seltsam knapp bemessen... 😕 So nichts weiter aus Deinen Lebenszusammenhängen bekannt ist, glaube ich nicht, daß Dir jemand eine wirkliche Anwort geben kann, denn solche abendlichen Gefühlszustände resultieren immer aus dem Geschehen, welches Dich begleitet.
Was hier geschrieben werden kann, sind Spekulationen, die meist auf den Erfahrungshintergrund der Schreibenden basiert.
So teile Dich mit, dann können wir Dir -vielleicht- helfen!

nagut,

ich habe sehr viele (nach 12 habe ich aufgehört zu zählen) operationen hinter mir seit meinem 8 lebensmonat.
freunde (die keine wahren) hatten mich ausgenutzt, roller, geld, belogen und getrogen, und dadurch vertraue ich niemanden, darum gehe ich ja auch nicht in therapie oder so um irgendetwas zu reden. meine familie ist S****. behandeln mich wie das letzte stück dreck. arbeit habe ich keine, und aus meinem leben habe ich auch nichts besonderes gemacht.

Warum willst du normal sein. Die Welt ist voll von normalen Menschen. Ist irgend jemand glücklich? Nein. Zumindest nicht unter der Oberfläche.

Die Möglichkeit zu Sterben macht Angst. Was auch sonst? Unsere Zeit auf diesem Planten ist begrenzt, und danach sind wir für immer weg. Die "normalste" Reaktion auf diese Erkenntnis ist Angst. Jedoch sind die meisten Menschen nicht mutig genug, Angst zu haben.

Was lehrt uns die Angst? Dass unsere Zeit kostbar ist. Wir haben nicht unbegrenzt Zeit, der zu werden, der wir sein wollen, also sollten wir endlich damit beginnen.

Ist meine Meinung.

stimmt schon, aber wenn ich mir meinem kopf oder meine koplette arme tattoowieren lasse zum beispiel dann werde ich auch nicht richtig von der gesellschaft anerkannt und ich will ja nette leute um mich rum nicht die mich als anblögen wie ich aussehe oder wer ich bin
 
Keine Feunde, scheiß Familie, ich will eigentlich was änder.
Chronische Krankheiten nein, aber ich habe probleme seit meiner Kindheit mir dem Atmen.



nagut,

ich habe sehr viele (nach 12 habe ich aufgehört zu zählen) operationen hinter mir seit meinem 8 lebensmonat.
freunde (die keine wahren) hatten mich ausgenutzt, roller, geld, belogen und getrogen, und dadurch vertraue ich niemanden, darum gehe ich ja auch nicht in therapie oder so um irgendetwas zu reden. meine familie ist S****. behandeln mich wie das letzte stück dreck. arbeit habe ich keine, und aus meinem leben habe ich auch nichts besonderes gemacht.



stimmt schon, aber wenn ich mir meinem kopf oder meine koplette arme tattoowieren lasse zum beispiel dann werde ich auch nicht richtig von der gesellschaft anerkannt und ich will ja nette leute um mich rum nicht die mich als anblögen wie ich aussehe oder wer ich bin

Lieber GiYuRei!
Was Du erlebt hast, ist echt schlimm! 🙁
Und daß Du große Ängste - wie die Angst vorm Sterben - hast, ist nachvollziehbar.
Aber Du stehst doch -hoffentlich- am Anfang Deines Lebens. Wer kann schon mit Anfang zwanzig sagen, daß er aus seinem Leben etwas besonderes gemacht hat. Das Leben bereitet sich doch grad erst vor Dir aus. Bislang hast Du offensichtlich überwiegend negative Erfahrungen gemacht und das finde ich schlimm, weil es einen dazu verleitet, das Leben mit einer negativen Brille zu betrachten. Das Leben aber ist mehr! Es ist positiv und negativ. Auch Dein Leben, wenn Du es mal genau nimmst.
Kein Mensch ist nur schlecht. Deine Eltern sind offensichtlich ganz schön miese Exemplare, die Dich fertigmachen und demütigen. Das ist jedenfalls die Seite, die Du derzeit wahrnimmst.
Deine Freunde haben Dich ausgenutzt, belogen und betrogen... schlimm... aber warum haben sie das getan - warum tun Menschen soetwas? Meistens weil sie selber arme Würste sind, die es nicht anders gelernt haben, die denken, daß sie mit Lügen und Betrügen gut durch dieses Leben kommen... Und Du? Willst fortan niemandem mehr vertrauen: wie schrecklich! Stell Dir das mal in der Konsequenz vor... Ohne Vertrauen ist keine Beziehung möglich! Und irgendwas in Dir sehnt sich ja doch danach, Beziehungen zu Menschen zu haben.
Hand auf´s Herz: Warum hast Du Dich belügen lassen? Warum hast Du Dich betrügen lassen? Ich ahne, daß dies geschah, weil Du schon ahntest, daß das keine echten Freunde waren und Du lieber die Augen verschlossen hast, als womöglich ganz allein dazustehen.
Du hörst Dich sehr empfindsam an. Für Dich wären wahrscheinlich Menschen gut, die ebenso empfindsam sind - die findet man aber leider nicht an jeder Straßenecke. Das sind eher die Zurückgezogenen, die Scheuen...
Was ich eigentlich sagen will: es gibt nicht nur schwarz und weiß, es gibt soviel Buntes, dies zu entdecken und aus den eigenen Fehlern zu lernen und dabei warm und menschlich zu bleiben, darauf kommt es an! Und dazu gehört in jedem Fall Vertrauen! Vertrauen, daß das Leben Dir die Erfahrungen schenkt, die Dich wachsen lassen!
So grüße ich Dich indianisch!
 
"Liebe" Indianerin,

ich danke dir erstmal das du sowas schreibst.

Nun muss ich aber sagen das mir immer eingeredet wird, was andere geleistet haben und ich nicht.
Ich bin mit dem Gedanken groß geworden fast immer belogen und betrogen worden zu sein, schon als Baby hat mir ein Arzt mein Leben versaut.
Ich erkläre es dir mal.

Ich bin mit einem angeborenen Herzfehler zu Welt gekommen und lag bis zu meinem Einandalbjahren im Krankenhaus. Ein Arzt der mein Herz geflickt hatte, sagte er müsste Lasern um das Loch zu schließen. Leider zerstörte er meine Lunge bis zu 80% was natürlich sehr große Auswirkung auf meine sprotlichen Entwicklung hatte.
Damit komme ich zum Schluß (so wie ich es von Anfang an bis heute gesehen hatte):
Jeden Menschen den man den kleinen Finder reicht, nimmt gleich den ganzen Arm
oder
wenn du jemanden vertraust, wirst du es bereuen!

Zu meinen Eltern:
Meine Eltern sind ja seit gut 4 Jahren geschieden und getrennt lebend. Meine Mutter schlug mich mit einem Rührlöffel immer auf dem Po wenn ich Mist (z.b. gegen Mitschüler) baue, so das er rot wurde und weh tat. Auch Backfeifen wahren noch dann dran und das bis heute noch. Mein Vatter hatte gegenübermit nur geschlagen, wenn es ihm passte und dann auch nur, so dass ich blaube (auch wenn es kleine waren) Flecke davon tragte.
Nagut, es gab auch schöne Zeiten, meine Eltern hatten mich ja auch mal lieb, aber dieser Kontrollzwang und die Kontrolle über mein Leben zu haben und schläge, ist egal was es ist, macht alles gute was man für mich tuht einfach wieder weg.
Mir wurde auch immer von meiner Mutter gesagt das ich wie andere sein soll, und das machen soll was andere machen, beruflich, privat und so, als ob ich falsch bin und mein vatter hatte mich immer zum Sport gezwungen, nagut, als gegenleistung zum gezwungenen sport gab es dann bei mir immer 500g Erdnüsse oder süßes rein, das hatte natürlich auswirkung wieder auf die verdammte stimmung meines alten. (wie immer)

Zu meinem Freundeskreis:
Im Grunde genommen hatte ich in Wirklichkeit nur zwei Freunde, aber diesen würde ich jetzt auch eher als (guten) Bekannten bezeichnen. Natülich gab es auch Mitschüler/in die auch für mich standen, aber in Genau genommen habe ich nie erfahren was wirklich Vertrauen und Geborgenheit im Freudschaftlichen Sinne bedeutet.
Und das hat natürlich kravierente Auswirkung auf mein Liebesleben und generell mein Leben.

Du siehst, immer belogen und betrogen und ausgenutzt und geschlagen und immer gedehmütigt wurde ich in meinem leben.

Denkst du das geht surenlos an mir vorbei?! schön währs!

Ich stehe immer alleine da was ich auch tuhe, aber ich glaube es irgendwann so weit kommmt, dass ich alleine in einer 1 zimmerwohung sitzte und nur noch nachdenktlich aufm sofa sitzt ganz alleine bis ich vor einsamkeit und trauer noch zu grunde gehe, weil ich niemanden mehr vertrauen kann.


Gruß

GiYuRei

P.S.: Wachsen lassen?! Toll, würde ich gerne, aber ich werde immer zu Dingen gezwungen die ich nicht will und wenn ich nicht höre muss ich immer ausziehen hier und dann habe ich endgültig niemanden mehr um mich herrum.
Denkst du sowas lässt ein kalt?! Schön währs...
 
Lieber GiYuRei!
Deine Wut und Deinen Zorn -auch auf mich- kann ich gut verstehen. Es ist für Außenstehende schwer wirklich nachzuvollziehen, wie schrecklich mies man sich tatsächlich fühlt.
Ich versuche mich in Deine Situation einzufühlen, merke aber, daß Du Dich trotzdem unverstanden fühlst. Weill es eben supergrausam ist, was Dir passiert ist und weil Du Dich derweil einfach S**** fühlst.
Ich hab natürlich gut reden. Mein Leben war auch mal echt beschissen, als Kind, als junge Erwachsene...
Was ich Dir im letzten Beitrag schrieb meine ich trotzdem so. Es sind aber Erkenntnisse, die ich mit meinen fast 40 Jahren gesammelt habe und zwar dadurch, daß ich das Loch in der Welt gesehen habe, die Finsternis, die Dunkelheit...
Klar bist Du mit Anfang zwanzig zornig und fragst Dich, was der Scheiß eigentlich soll.
Bei mir war es immerhin auch ein 20-jähriger Prozeß, der mich zu einem glücklichen und ausgeglichenen Menschen gemacht hat. Es gehört viel Auseinandersetzung dazu, viel nachdenken, Bücher lesen und reden, schreiben, fühlen...
Ich bin durch die Finsternis in meinem Leben zu einem einfühlsamen und tiefsinnigen Menschen geworden. Leicht war es nicht, aber ich kann jetzt sagen, daß ich auch die dunklen Seiten meines Lebens nicht mehr missen möchte, sonst wäre ich heute nämlich nicht die, die ich bin!
Ich umarme Dich!
Deine Indianerin
 
Deine Wut und Deinen Zorn -auch auf mich- kann ich gut verstehen. Es ist für Außenstehende schwer wirklich nachzuvollziehen, wie schrecklich mies man sich tatsächlich fühlt.

Ich bin nicht zornig auf dich, ich bin nur ein "bisschen" angespannt. Tschuldige wenn es falsch rüber kam. 😕

Ich versuche mich in Deine Situation einzufühlen, merke aber, daß Du Dich trotzdem unverstanden fühlst. Weill es eben supergrausam ist, was Dir passiert ist und weil Du Dich derweil einfach S**** fühlst.
Ich hab natürlich gut reden. Mein Leben war auch mal echt beschissen, als Kind, als junge Erwachsene...
Was ich Dir im letzten Beitrag schrieb meine ich trotzdem so. Es sind aber Erkenntnisse, die ich mit meinen fast 40 Jahren gesammelt habe und zwar dadurch, daß ich das Loch in der Welt gesehen habe, die Finsternis, die Dunkelheit...
Klar bist Du mit Anfang zwanzig zornig und fragst Dich, was der Scheiß eigentlich soll.
Bei mir war es immerhin auch ein 20-jähriger Prozeß, der mich zu einem glücklichen und ausgeglichenen Menschen gemacht hat. Es gehört viel Auseinandersetzung dazu, viel nachdenken, Bücher lesen und reden, schreiben, fühlen...
Ich bin durch die Finsternis in meinem Leben zu einem einfühlsamen und tiefsinnigen Menschen geworden. Leicht war es nicht, aber ich kann jetzt sagen, daß ich auch die dunklen Seiten meines Lebens nicht mehr missen möchte, sonst wäre ich heute nämlich nicht die, die ich bin!

Nagut, Finsterniss würde ich mein Leben nicht bezeichnen, eher einen große Wiese mit S**** drauf in die ich reingefallen bin und nicht mehr rauskomme...
Es ist schon schön zu sehen das auch jemand was geworden ist, so wie ich ungefähr fühlt. Zumindest was diese Gefühle betrifft. 🙂


Hab ich nicht so gern... :mad:
 
Keine Angst,diese Phase machen wir alle mal durch. Stell dir einfach vor, was schlimmsten falls mit dir passieren kann. Jeder hat seine eigene vorstellung von dem 'Leben' nach dem Tod, hab keine Angst aus deinen Träumen nicht mehr aufzuwachen. Du verschwindest nicht einfach. Irgendwo wirst du immer landen :]
 
Lieber GiYuRei!
Alles, was mit Zartheit und Zärtlichkeit zu tun hat, wehrst Du heftig ab. Die Begrüßung: "Liebe" Indianerin - in Anführungsstriche zu setzen... und "ich umarme Dich" - hab ich nicht so gern...
Da kommt meine empfindsame Seele nicht so ganz mit klar - bei allem Verständnis für Deine Situation.
Aber trotzdem nochmal ein Versuch - der Dich vielleicht wieder völlig in die Abwehr gehen läßt, aber vielleicht versuchst Du das einfach mal auf Dich wirken zu lassen.
Meiner Meinung nach ist Zartheit, Zärtlichkeit und Liebe die Seienszustände, die heilen! Je mehr Du sie abwehrst, desto mehr verbleibst Du in der destruktiven Spirale, in der Du Dich befindest. Einerseits sehnst Du Dich nach Verständnis, nach Austausch, nach Kommunikation, nach Angenommensein und andererseits verprellst Du die Menschen durch Deine "harte" Seite, durch Deine Stahlmauer, die Du aufgebaut hast!
Ich versuchs nochmal:
Ich umarme Dich auf einer höheren Ebene - der Ebene der Sensibilität!
Die Indianerin
 
Lieber GiYuRei!
Alles, was mit Zartheit und Zärtlichkeit zu tun hat, wehrst Du heftig ab. Die Begrüßung: "Liebe" Indianerin - in Anführungsstriche zu setzen... und "ich umarme Dich" - hab ich nicht so gern...
Da kommt meine empfindsame Seele nicht so ganz mit klar - bei allem Verständnis für Deine Situation.
Aber trotzdem nochmal ein Versuch - der Dich vielleicht wieder völlig in die Abwehr gehen läßt, aber vielleicht versuchst Du das einfach mal auf Dich wirken zu lassen.
Meiner Meinung nach ist Zartheit, Zärtlichkeit und Liebe die Seienszustände, die heilen! Je mehr Du sie abwehrst, desto mehr verbleibst Du in der destruktiven Spirale, in der Du Dich befindest. Einerseits sehnst Du Dich nach Verständnis, nach Austausch, nach Kommunikation, nach Angenommensein und andererseits verprellst Du die Menschen durch Deine "harte" Seite, durch Deine Stahlmauer, die Du aufgebaut hast!
Ich versuchs nochmal:
Ich umarme Dich auf einer höheren Ebene - der Ebene der Sensibilität!
Die Indianerin

Ist doch nicht gegen dich persönliches. Ich wurde einfach nur seit ca. 9 Jahren nicht mehr herzlich umarmt und da habe ich einfach kein Bock mehr auf sonen Scheiß. :mad:
Glaubst du nicht, dass wenn mir jemdand so kommt, ich dann auch komisch reagiere? 😕
Ich bin es einfach nicht gewohnt angepackt, getätschelt, umarmt, oder sonst eine körperliche Geste zu bekommen.
 
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