Hallo Jusehr,
interessant - hatte mir gerade Gedanken gemacht was da nun kommen würde. Jetzt muss ich versuchen Deine Aussage zu erfassen "Unsere Wahrnehmung ist begrenzt.". Das ist nat. richtig, nur ich erkenne darin kein Problem - eher im Gegenteil - dadurch haben wir die Möglichkeit separativ (unabhängig) zu betrachten, dafür dienen sicher auch die Gedankenkonstruktionen von den Denkern was Du geschrieben hast. Ich schreibe gerade von theoretischen Konstruktionen, Erklärungsmodellen.
Beziehst Du nun unsere begrenzte Wahrnehmung auf eine mögliche begrenzte Erkenntnisfähigkeit? Das sieht danach aus. Dazu ein Beispiel: Du gibst einem Computer 900.000 Rechenaufgaben, der Chip kann jedoch nur (angenommen) höchstens eine Aufgabe gleichzeitig verarbeiten - seine Verarbeitungsfähigkeit ist also begrenzt. Nach und nach verarbeitet er alle. Nun hat der Chip am Ende trotz seiner Begrenzung alles verarbeitet. Was bedeutet das in der Erkenntnis? Das Du unbegrenzt (nat. in äußer Abhängigkeit, alles steht in Abhängigkeit) Aufgaben verarbeiten kannst - nur eben nach und nach.
Diesen Vergleich habe ich zur Antwort auf Deine Frage konstruiert. Ist Dir damit geholfen?