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bin geschockt! Freundin von meiner tochter ist gestorben

Ja Weidenbirke.Die Idee find ich auch gut.So in einer Art Andenkennachmittag.So haben die Kids auch eine Stelle um ihre Fragen und Ängste zu erwähnen.Ich denke das wird an niemanden spurlos vorbeigehen.
Ich habe geweint als ich das gelesen habe.Das so unverhofft ,so ohne jegliche Vorwarnung.Das ist auch nur sehr schwer zu fassen.Ich drück dich auch mal,und mein Mitgefühl gilt auch der Familie
 
Also...,

wir haben heute (in einer ausserordentlichen EB Sitzung) beschlossen das es im KIGA eine art Trauerfeier für Linda geben wird.
Das ganze wird nach den normalen KIGA Öffnungszeit statt finden und ist natürlich eine "freiwillige Veranstalltung".
Wir haben einen echt netten und verständigen Pfarrer gefunden der uns bei wohnt und die Fragen der Kinder beantworten möchte.

Aber trotz allem muss ich mir (mal wieder!) Luft machen, denn der KIGA stellt zwar die Räume, möchte aber ansonsten mit "der Veranstalltung" nischt zu tun haben, soll heissen, die Erzieher sind nicht anwesend, denn diese finden es zu früh die Kidis mit dem Thema zu belassten.
Als ob die Kinder nicht mitbekommen das Linda nicht mehr da ist...!
*Lachhaft*
Egal ob sie eine enge Beziehung zu ihr hatten oder nicht aber Kinder sind sehr feinfühlig und die merken doch das irgendwas nicht stimmt,
oder???

Und noch etwas, was mich sehr belassted.
Ich habe den Vorschlag gemacht, Lindas Eltern und ihre Schwester einzuladen aber das war schon wieder zu viel...!
Ist es denn so falsch das man die Menschen die es an meisten Betrifft "einladen" möchte???
Ob sie kommen oder nich lassen wir mal dahingestellt sein aber es ist doch grade für die Eltern wichtig das sie wissen das sie mit ihrer Trauer nicht allein sind, das ihre Tochter Freunde hat die heute und evtl. noch in 20zig jahren an Linda denken.
Wie seht ihr das???
 
Ich stimme den Erziehern zu....wir hatten ein ähnliches Thema vor einigen Jahren, meine Tochter war 7 als ihre beste Freundin bei einem Autounfall starb. Natürlich mussten wir ihr das sagen...aber sie hat das ziemlich schnell weggesteckt bis zu dem Tag der Beerdigung. Sie war das einzige Kind, weil sie die beste Freundin war und das offensichtlich gut verarbeitet hatte, bis zu dem Moment wo sie mich fragte :"Mama was ist da in den Kisten drin?" Das waren die Särge der beiden Mädchen 4 und 7,.....mit dem Tod können Kinder umgehen, womit sie nicht umgehen können ist die Art wie Erwachsenen damit umgehen. Hier wird das Kind zu einer Ikone gemacht, sie wird stilisiert, das kann für die Kinder ein sehr traumatisches Erlebniss sein. Kinder verarbeiten den Tod in diesem Alter sehr gut, sie empfinden ihn als etwas natürliches und nehmen ihn an, auch wenn sie weinen, doch sie weinen nie sehr lange. Aber sie werden ewig daran denken weil die Erwachsenen es dramatisieren. Nehmen sie mir das nicht übel, meine Worte mögen brutal klingen, aber im Interesse aller Kinder in dieser Kita drehen sie ein wenig herunter und hören auf die Erzieher.
In wie weit wollen das eigentlich die Eltern? Haben sie deren Zustimmung?
 
Ich denke, je natürlicher und organischer man mit seinen Gefühlen umgeht, umso besser für die Kinder. Nichts ist schwieriger zu verstehen als Schweigen und Diskrepanz zwischen dem, was die Kinder fühlen und dem, was sie gesagt bekommen.

Es ist so typisch für uns Deutsche, derart verklemmt mit dem Thema umzugehen.

Wie gesagt, zur Beerdigung finde ich auch zu früh.

Aber die Familie einzuladen bzw. sie wissen zu lassen, dass an ihre kleine Tochter gedacht wird und sie dazu willkommen sind, fände ich sehr schön. Sie haben mit ihrer Trauer zu tun und werden entscheiden, ob sie kommen möchten oder nicht. Aber sie sind keine Aussätzigen. Wird das nicht immer beklagt, dass man mit dem, was geschehen ist, alleine bleibt? dass die Menschen drumherum einem ausweichen, weil sie überfordert sind?
 
Ich finde die Idee mit dem gemeinsamen Abschiednehmen im Kindergarten sehr gut.
Auch wenn die Betreuer nicht anwesend sind.

Kinder gehen in der Regel viel unkomplizierter mit diesem Thema um.
Erst wenn sie die 'getragene, traurige Stimme' der Erwachsenen hören und die Worte dazu, werden sie aufmerksam und sie spüren die Unsicherheit der Erwachsenen.

Bei einem Kindergartenfreund meiner Tochter haben wir an einem Nachmittag mit den Kindern aus seiner Gruppe Kleinigkeiten gebastelt. Luftballongas und Luftballons besorgt.
Die gebastelteten Sachen da angehängt und die Kinder durften ihre
'Botschaften' in den Himmel zu ihrem Freund schicken.

Es gibt übrigens ein Buch, dass ich für Erwachsene und größere Kinder gut finde im Bezug auf Tod von Kindern.

Oskar und die Dame in Rosa

Ich wünsche dir, dass deine Kleine 'heil' aus diesem Drama herauskommt.

LG
 
Ich stimme den Erziehern zu....wir hatten ein ähnliches Thema vor einigen Jahren, meine Tochter war 7 als ihre beste Freundin bei einem Autounfall starb. Natürlich mussten wir ihr das sagen...aber sie hat das ziemlich schnell weggesteckt bis zu dem Tag der Beerdigung. Sie war das einzige Kind, weil sie die beste Freundin war und das offensichtlich gut verarbeitet hatte, bis zu dem Moment wo sie mich fragte :"Mama was ist da in den Kisten drin?" Das waren die Särge der beiden Mädchen 4 und 7,.....mit dem Tod können Kinder umgehen, womit sie nicht umgehen können ist die Art wie Erwachsenen damit umgehen. Hier wird das Kind zu einer Ikone gemacht, sie wird stilisiert, das kann für die Kinder ein sehr traumatisches Erlebniss sein. Kinder verarbeiten den Tod in diesem Alter sehr gut, sie empfinden ihn als etwas natürliches und nehmen ihn an, auch wenn sie weinen, doch sie weinen nie sehr lange. Aber sie werden ewig daran denken weil die Erwachsenen es dramatisieren. Nehmen sie mir das nicht übel, meine Worte mögen brutal klingen, aber im Interesse aller Kinder in dieser Kita drehen sie ein wenig herunter und hören auf die Erzieher.
In wie weit wollen das eigentlich die Eltern? Haben sie deren Zustimmung?


Ich Glaube das ich ganz genau weis wie es meiner Tochter geht.
Ich habe diese Erfahrung zwar auf einer anderen Ebene gemacht, aber ich Denke das das Gefühl/ die Gefühle ähnlich sind...!
Meine Mutter ist gestorben als ich 10 war und ich durfte nicht bei der Beerdigung dabei sein, mir wurde der Mund verboten und das Thema war Tabu!

Egal, denn darum geht es nicht, es geht darum das die Kinder sehn das der Tod zu Leben gehört, das es etwas "normales" ist auch wenn s zu einem off-time Erlebniss wird!!!

Und JA, die Eltern von Linda wissen Bescheid und sie sind "froh " das das Thema nicht tot geschwiegen wird!!!

Ich kann deine Ansicht in keinster Art und Weise teilen.
Der Tod gehört zum Leben und das Leben zum Tod und ich finde es ist wichtig das auch Kinder das wissen...
 

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