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bin am ende brauche dringend hilfe

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schnuffelhase2000

Gast
Hallo!

Meine Tochter ist knapp 3 Jahre alt und leidet massiv unter Schlaf sowie Einschlafstörungen. Wenn es ans Zubettgehen geht, geht der Terror los. Trotz Abendrituallen (Vorlesen/kuscheln/kassette) weigert sie sich in ihrem Bett zu bleiben und kommt nicht zur Ruhe. Sie kommt immer wieder aus ihrem Zimmer gelaufen, setzt sich in eine Ecke und spielt. Sie findet einfach keine Ruhe. Wenn ich sie um 19.00 Uhr zu Bett bringen wollte habe ich glück wenn sie gegen 22.00 Uhr endlich eingeschlafen ist.

Die nächste Attacke kommt so gegen 2 Uhr nachts. Sie wird dann wach und macht sich auf den Weg in mein Bett, was mich auch nicht stört, wenn ich es nicht bekomme. Sollte ich es aber doch mitbekommen und den Versuch unternehmen sie in ihr Bett zurückzubringen, bekommt sie wieder einen Hysterischen Anfall. Sie schreit, sie trampelt, sie tritt und wehrt sich mit Händen und Füßen.



Ich weiß nicht ob es vielleicht daran liegt das der Vater meiner kleinen und ich seid August 2004 getrennt leben? Er kommt immer am Wochenende zu uns, aber er beschäftigt sich nicht wirklich mit der kleinen, es ist alles ziemlich Anstrengend.



Ich würde mich über jeden Rat freuen, denn ich bin mit den Nerven mittlerweile Total am Ende.



Ihr könnt mir auch mailen : *schnuffelhase2000@yahoo.de*



Ich bedanke mich im Vorraus



liebe grüße Kathie
 
Hallo Kathie! Also dein Schnuffelhase braucht einfach deine Nähe. Das Wissen dass du da bist. Denke dass der Verlust des Vaters ihr instinktiv vermittelt dass du auch plötzlich weg sein könntest. Gib ihr die Sicherheit. Mach mit ihr gemeinsam das Ritual ins Bett zu gehen dass sie sieht auch du ziehst dich fürs Bett an. Mama geht nicht mehr weg. Leg dich mit ihr hin und bleib bei ihr bis sie eingeschlafen ist. Es ist die Unruhe die das Kind aus dem Schlaf holt. Will nachsehen ob Mama noch da ist. Weiss nicht wie du das siehst aber ich würde sie ins Ehebett holen dass wenn sie Nachts wach wird gleich sieht dass du da bist. Sie muss dann nicht extra raus und nachsehen. Denn hierbei ist die Gefahr dass sie in den Rhytmus sich anerzieht nachts immer wach zu werden. Und wenn sie nur die Augen öffnen muss und kann sie wieder schliessen gewöhnt sie sich wieder dran durchzuschlafen. Das geht nur eine Weile bis sie sich sicher ist Mama bleibt bei ihr und verlässt sie nicht. Übe mit ihr unter tags wenn sie spielt in einem Zimmer dass du in ein anderes gehst nur ne Minute und dann die Zeit vergrößern dass sie weiss die Mama kommt immer wieder. Ich wünsch euch beiden heut abend und alle darauffolgenden Nächte einen guten Schlaf
 
Hallo,

macht deine Tochter denn noch einen Mittagsschlaf? Ich frag, weil ich mich an Zeiten erinnern kann, als mein Töchterlein mittags noch ein Nickerchen gemacht hat und dann abends ziemlich fit war. Als mit Mittagsschlaf nix mehr war, hat es eine ganze Weile gedauert, bis sich ein neuer Rythmus eingependelt hatte.

Auch das mit dem Einschlafen nicht vor 22 Uhr kenn ich zur Genüge. Meine Hausärztin meinte damals dazu: intelligente Kinder brauchen abends länger um das Erlebte zu verarbeiten und schlafen später ein.
An ein Zubettgehen um 19 Uhr wäre damals nicht im Traum zu denken gewesen.
Allerdings find ich es auch gar nicht so dramatisch - jetzt zur Sommerzeit. Da kann man doch noch prima abends auf den Spielplatz, ins Schwimmbad oder einfach ein schönes Stück laufen an der frischen Luft. Danach ein Tasse (Fläschchen?) mit warmer Milch und statt der Kassette lieber eine Spieluhr laufen lassen (oder Mozart?)

LG
Brigitte
 
Ich plädiere auch für rigoroses Ändern des Herangehens.
Wenn Deine Tochter nicht schlafen will...dann ist sie garantiert einfach nicht müde genug.
Schon als Baby zeigt sich der unterschiedliche Biorhythmus.
Beobachte das einfach mal...so kleine Kinder sind nicht "böse"...
Und ein Zubettgehen 19Uhr ist zwar praktisch(wenns klappt) aber eigentlich unrealistisch.(Und ignoriere reinquatschende Tanten etc.!!!)
Ich kenne (FREMDE!!!)Kinder,die sind WIRKLICH trotz Mittagsschlaf schon 18.30 eingeschlafen...meine eigenen waren auch "Nachteulen"....und das schon als langzeitgestillte Säuglinge...wo jede Trickserei noch fern ist.
Bleib gelassener.
Ihr versteift Euch...es wird ein Kampf.
Das "Kuscheln" ist sehr schön und nicht schädlich.Im Gegenteil!!!
Wenn Du wirklich wieder ohne Kind Dein Bett brauchst...leg es zurück...wenn es wieder schläft !
Was kannst Du konkret tun: Abendspaziergänge...bis 20 Uhr...oder länger!!!
Also: Abendbrot,Zähne putzen...Schlafanzug an...Sandmännchen..und nun drüber den Anorack und eine Hose und los gehts.
Gern auch mal....nicht ins Bett...bis zum Umfallen paar Nächte (Wochenende)Spielen(was ruhiges!).
Das "ins-Bett-gehen" muß eine lohnenswerte Sache sein: So...wir gehen jetzt noch dort und dorthin...und vielleicht darfst Du dann auch ins Bett....
Wichtig ist: die Grundordnung muß bleiben.Also der Abendablauf.Bis zum "bettfertig".
Wichtig ist auch:laß Dich nicht "hochschaukeln"...das wird sonst ein beliebtes Gesellschaftsspiel: Mama ärgern....JUHUUUU!
Und...die Kuscheltiere "dürfen" schon eher schlafen...die sind eher müde...das Kind ist zu groß zum 19 Uhr ins Bett..oder so...
Und...ehrlicherweise finde ich...spätestens ab Schulanfang bleiben die Zwerge im eigenen Bett(weil sie dann wieder durchschlafen wegen Ausgepowertseins...)....genieße das vertrauensvolle Kuscheln!
Ein Kind braucht Nähe und Zärtlichkeit...und nicht eine böse werdende Mama...weil "die meisten Kinder im eigenen Bett schlafen".

Deine Kleine darf gar keine Gelegenheit bekommen,Dich aus der Fassung zu bringen...schlag sie mit den eigenen Waffen!
Klare Tageseinteilung...genug Anstrengung(Fußballspiel!Rollerrennen!)----und zur Not pennt Ihr beide im Kinderzimmer....eine Zeit...oder sie schläft eben mal neben den Spielsachen...teste doch mal,was sie tut,wenn Du sie GAR NICHT ins Bett bringst!!!

Meine Tochter weiß heute noch,wie schockiert sie war,als ich dann mal beschloß , ** braucht dann eben kein Kinderbett mehr...und ich verkaufe es jetzt...und Null-komma-Nichts hatte die technisch versierte Mutti das Bett komplett zerlegt...es zusammengeschnürt...aus der Wohnung getragen ( meine alten Nachbarinnen werden sich gekringelt haben!!!)...und ich blieb auch eine Nacht glaubhaft hart...das Kind schlief erschöpft auf der Spielmatte ein...die Geschwister "durften" ins Bett...mit strengem Blick verhinderte ich das offene Grinsen der Großen!!!
tja...hat gewirkt...und ich hatte noch was zu lachen(heimlich) über den verblüfften Brüll-Zwerg...

(Und ein kostenloses Training im Möbelbau...)

Ist eben schwierig: Konsequenz mit Spielraum und Phantasie...

Wenn der Vater "sich nicht wirklich beschäftigt" mit ihr...schränk die Besuche ein! Ein Kind merkt auch in dem Alter schon Scheinheiligkeit.Macht nur noch zielgerichtete Wochenendgestaltung...lieber weniger Kontakt aber sinnvoll!
dann mach lieber ALLEIN was mit der Kleinen...dann ist sie auch eher müde...
Vielleicht ist sie auch wegen der gespannten Lage so nervös?
Manchmal tut ein Abstand ---und Ruhe für Euch---Wunder..?

Gruß von der Micky
 
hallo,
also weißt du, ich habe drei Töchter, die Jüngste ist 5 Jahre und ich gehe jeden Abend mit ihr zusammen ins Bett, ich weiß ja das das eigentlich nicht so toll ist, aber ich und sie auch, wir genießen diese Zeit, wir machen noch ein bißchen Fernsehen an, kuscheln und erzählen und meistens dauert es keine 10 min bis sie schläft. So habe ich es mit allen Kindern gemacht und irgendwann kamen sie von alleine und meinten das sie in ihrem Bett schlafen wollten, das habe ich dann akzeptiert.
Auch wenn meine Kleine nachts kommt, nehme ich sie in den Arm und sie schläft sofort wieder ein, ich denke deine Kleine braucht einfach deine Nähe und ich finde du solltest sie lassen, erfreue dich an der Zeit wo sie noch so klein ist, die geht leider viel zu schnell vorbei.
glg
LauraJean
 
Hallo Schnuffelhase,

hast Du schon mal probiert sie in einem anderen Zimmer alleine schlafen zu lassen?

Ich hatte beruflich erst vor Kurzem mit einem ähnlichen Problem zu tun. Ein Kind wollte sich partout nicht in seinem Zimmer aufhalten. Ein Anderes Zimmer wurde dann problemlos akzeptiert.

Einen Versuch wäre es doch wert, oder?

Gerhard
 
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