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BGE= links oder liberal

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Butterwegge ist ja nicht unbekannt und hat sich zu diesen Fragen längst einen Namen gemacht. Dennoch, und da mag ich falsch liegen, habe ich den Eindruck, dass er grundsätzlich diese seltsame Wohlfahrts-Industrie unterstützt und letztlich auch die bestehenden Strukturen im Heim-und Pflegebereich nicht infrage stellt.
Ja, er will dort Qualitätsstandards durchsetzen, stellt aber nach meinem Eindruck das System als Ganzes nicht infrage.
Schließlich ist er auch ein Repräsentant dieses Systems.

Burbacher
 
Ich halte seine Argumente gegen ein BGE aber für stichhaltig. Denn nach was soll denn - über die Dauer - ein BGE ausgezahlt werden? Einfache Antwort: Nach Kassenlage. Und das ist nicht gut.
 
Ich halte seine Argumente gegen ein BGE aber für stichhaltig. Denn nach was soll denn - über die Dauer - ein BGE ausgezahlt werden? Einfache Antwort: Nach Kassenlage. Und das ist nicht gut.

Das allerdings ist dann auch wieder eine Frage der Perspektive. Nach meinem Eindruck ist viel Geld im System, und da bedienen sich viele. Ob die Summen aber da ankommen, für was sie gedacht sind, bezweifle ich.

Da verdienen sich etwa Geschäftsführer und Direktoren von Sozialverbänden doll und dämlich, beim subalternen Personal aber wird gespart. Da errichten Sozialverbände mit Zuschüssen der öffentlichen Hand, die nicht selten die gesamten Errichtungskosten decken, Heime und Betreuungseinrichtungen und verlangen dann von den Menschen, die dort einziehen, Sätze, mit denen sich Betroffene auch in einem Luxushotel versorgen lassen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Vorstellung as mit einem BGE alles billiger wäre, ist nicht zu halten. Ganz im gegenteil würden die Leute, die bisher diese Bürokratie aufrechterhalten, am Ende auch im BGE landen, da anderweitig nicht mehr verwendbar. Ich wudnere mich etwas, über die Vorstellung das der Staat alles regeln könne - dabei hat er den Deutschen schon oft bewiesen, daß er es nicht kann. Insofern bin ich schon immer für die solidarische Rente, für das Gesundheitssystem und ich wäre auch für eine Sozialhilfe nach dem alten System. Im Übrigen hat man ja bereits ein BGE - man müßte lediglich auf die "Arbeitspflicht" verzichten und alle Sanktionen streichen. ( ich glaube die Linke will das auch )
 
Ach, mein Lieber, ich habe auch schon hingeguckt und schon gesehen, dass es da Generationen von Absahnern auch bei den einfachen Gemütern gab. Und ich wunderte mich nicht selten, wie einfallsreich solche Menschen dann doch waren, wenn es darum ging, irgendwo noch Knete abzusahnen.
Das würde ich nie bestreiten.
Letztlich aber ist das nichts Anderes als das, was die Subventions-Künstler praktizieren, die Steuer-Vermeider, die Vermögensverschieber. Und die schaden der Allgemeinheit allemal mehr.
Ich füge dann noch ein Bespiel aus meiner Studi-Zeit nach. Meine Eltern waren kleine Leute, ich bekam BAföG, jedoch nie den Höchstbetrag. Einer meiner Bekannten stammte aus einem Unternehmerhaushalt, fuhr als Student einen Wagen der gehobenen Klasse, besaß einen Flugschein, ließ sich am Flugplatz eine Maschine auftanken, nicht ohne den Hinweis, die Rechnung gehe an die Firma. Der junge Mann kassierte den BAföG-Höchstbetrag. Dazu verhalf ihm das Konstrukt des elterlichen Unternehmens, in dem der Vater als Geschäftsführer fungierte und dessen Salär aus steuerlichen Gründen kleingehalten wurde. Zusätzlich minderte der Kinderreichtum der Familie durch weitere Freibeträge das zu versteuernde Einkommen.
Da hat sich bis heute nicht viel geändert. Die ganze Sippe war zudem politisch konservativ und katholisch bis auf die Knochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das wäre bei einem BGE nicht? Da lach ich aber.
Ich kann Dich aber beruhigen. Ein BGE wird nicht kommen. Es bräuchte Generationen um die bestehenden Systeme umzustellen. Und auch der Hinweis, daß die arbeitende Bevölkerung dagegen ist, scheint schlüssig. Das wird ein Traum bleiben.
 
Wenn weiterhin alle nur über eine abstrakte Idee fantasieren anstatt konkrete Modelle vorzustellen wie das funktionieren soll, wird das wirklich noch Generationen dauern. Aktuell scheiterts ja nicht am ob sondern am wie.
 
Das allerdings ist dann auch wieder eine Frage der Perspektive. Nach meinem Eindruck ist viel Geld im System, und da bedienen sich viele. Ob die Summen aber da ankommen, für was sie gedacht sind, bezweifle ich.

Da verdienen sich etwa Geschäftsführer und Direktoren von Sozialverbänden doll und dämlich, beim subalternen Personal aber wird gespart. Da errichten Sozialverbände mit Zuschüssen der öffentlichen Hand, die nicht selten die gesamten Errichtungskosten decken, Heime und Betreuungseinrichtungen und verlangen dann von den Menschen, die dort einziehen, Sätze, mit denen sich Betroffene auch in einem Luxushotel versorgen lassen könnten.

Und die Kette könnte man jetzt noch beliebig weiter fortsetzen. Keine Ahnung werden denn all die Fritzen welche an der Börse mitspielen überhaupt besteuert?

Was allein die Bankenkrise gekostet hat, da haut es jeden normalen Menschen glatt vom Schlitten und dann haben die Vorstände auch noch die Frechheit besessen sich für diese "Hervorragende" Arbeit satte Boni in die Taschen zu stopfen.

Besser, Gerechter und Lehrreicher wäre es doch gewesen wenn man diese Typen entlassen, und auf Hartz IV Niveau gesetzt hätte. So klopfen die sich doch über all diejenigen welche u.a. immer noch glauben der phöse, phöse Empfänger von Sozialleistungen leert die Kassen vor lachen auf die Schenkel. Und nicht nur die.

Ich verweise hiermit noch einmal auf Sahra Wagenknecht und Gregor Gysy. ( Kann leider nicht verlinken sonst hätte ich es getan.
😱)

Eine Frage habe ich noch, was ist denn subaltern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das alles ist aber kein Grund sich auf diesen neoliberalen Wahnsinn einzulassen. ( so schön es wäre, da stimme ich zu ) Nicht zu vergessen: Bisher werden Rente udn Krankenkassen solidarisch bezahlt. ( AN und AG ) Das - und darum geht es den Erfindern ja ( auch? ) Die armen Unternehmen würden um diese Beiträge entlastet - klar, die verdienen ja auch so wenig Geld.
 
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