Hallo liebes Forum,
ich weiß gar nicht wo ich am Besten anfangen soll, das Ganze hier wird vermutlich etwas länger. Ich bin 26 Jahre alt und studiere momentan Wirtschaftsinformatik. Meine (noch) Freundin kenne ich seit einigen Jahren. Zusammen sind wir seit November 2015. Einige Monate zuvor hatte ich meine Ex-Freundin nach relativ langer "Leidenszeit" verlassen und hatte eigentlich nicht vor so schnell eine neue Beziehung einzugehen. Allerdings hat es mir meine jetzige Freundin verdammt schwer gemacht mich nicht in sie zu verlieben. 😀
Die ersten 6 Monate waren einfach grandios mit ihr. Sie ist eine tolle Person, weiß was sie will, steht mit beiden Beinen im Leben, ist fürsorglich, humorvoll, intelligent, wunderschön .. der Sex war einfach toll, sie ist experimentierfreudig gewesen und regelmäßig war er auch.
Das alles änderte sich dann allerdings nach und nach.. zuerst vergaß sie ihre Pille zu nehmen, nahm anschließend die Pille danach, was natürlich ihre ganzen Hormone ziemlich durcheinander wirbelte. Wir haben uns zu der Zeit nicht ganz so oft gesehen wie vorher, da ihre Stimmungsschwankungen sehr extrem waren und sie mich zu der Zeit, aufgrund ihrer Laune, nicht so häufig sehen wollte. Nach etwa einem Monat hat sich das wieder eingependelt und es fing an wieder normal zu werden. Wir haben uns wieder öfter gesehen, haben Dinge unternommen, hatten Sex, waren glücklich.
Etwa einen Monat danach kam der nächste Schicksalsschlag.. bei ihrem Vater wurde Prostatakrebs mit Metastasen im kompletten Knochenbau diagnostiziert.. ich versuche ihr beizustehen, Dinge für sie zu übernehmen, bei ihr im Haushalt zu helfen (Dinge, die ihr Papa sonst übernommen hat), ihr Mut zu zu sprechen. Ihr Papa lebt noch, hat allerdings oft starke Schmerzen und muss Morphium nehmen.. geheilt werden kann er nicht, die Ärzte versuchen nur den Krebs im Zaum zu halten und ihm die Schmerzen zu nehmen. Früher hat sie oft bei mir in der Wohnung geschlafen, da es für mich während der Woche großen Aufwand bedeutet bei ihr zu schlafen, da ich immer zu meinem Studienort pendeln muss und das von ihr aus eher schlecht wegen der Busverbindungen geht. Aber mittlerweile hat sie schon seit über einem Jahr nicht mehr bei mir geschlafen. Zum einen wegen ihres Vaters, da sie Angst hat ihm könne etwas passieren, wenn sie weg ist und zum anderen, weil sie eine Katzenhaarallergie hat, ich aber Katzen habe. Sie hat zwar selbst eine Katze, allerdings reagiert sie kaum auf diese. Für beides habe ich natürlich Verständnis, was soll sie da auch anderes machen?
Zwischenzeitlich bekam ich dann Mundgeruch.. sie meint er würde nach abgelaufender Milch riechen. Seit dem küssen wir uns kaum noch, können manchmal sogar nicht nebeneinander liegen, weil er zu stark ist, von Sex mal ganz zu schweigen und ohne Küssen ist Sex sowieso ziemlich bescheiden, wir haben es versucht. Zuerst war ich beim Zahnarzt, der mir riet ich solle regelmäßig Zahnseide benutzen (was ich sowieso schon tat), anschließend machte ich Termine bei mehreren HNO-Ärzten und einem Gastroentorologen. Während der Wartezeit auf einen Termin beim Gastroentorologen, nahm ich die Termine bei den HNO-Ärzten wahr, die mir leider nicht weiterhelfen konnten. Außerdem war ich noch bei einem weiteren Zahnarzt, der mir auch nicht weiterhelfen konnte, er fand nichts. Beim Gastroentorologen wurde ich auf Fructos-, Laktose- und Glutenintoleranz getestet, alles ohne Befund. Außerdem wurde eine Magenspiegelung und eine Dünndarmbiopsie vorgenommen, mein Stuhl und Blut untersucht, ebenfalls alles ohne Befund. Er riet mir dann zu einer Low Carb Diät, um irgendwelche anderen Zuckerunverträglichkeiten auszuschließen. Also machte ich einen Monat lang eine strikte Low Carb Diät, die den Mundgeruch zu der Zeit leider sogar noch verschlimmerte. Direkt nach der Low Carb Diät reduzierte sich der Mundgeruch wieder auf den "Normalzustand", sie brachte mir leider nichts. Den nächsten Termin beim Gastroentorologen habe ich in 2 1/2 Wochen, allerdings war die Low Carb Diät seine letzte Idee.
Das Ganze mit dem Mundgeruch geht jetzt seit fast einem Jahr, seit dem küssen wir uns kaum noch, haben kaum Sex und die Zweisamkeit leidet extrem darunter. Wir fühlen uns beide wie eingesperrt, da wir uns nicht innerhalb der Beziehung verhalten können, wie wir es gerne täten. Zu allem Überfluss hat meine Freundin seit etwa zwei Monaten auch noch Probleme mit der Blase, muss ständig aufs Klo rennen, kann nachts nicht durchschlafen und niemand findet etwas. Außerdem hat sie durch ihre Arbeit einen Tennisarm bekommen, der ihr auch Probleme bereitet.
All das raubt uns immer weiter die Kraft und Hoffnung, dass es irgendwann besser werden wird.. wir kommen von einem Schlammassel in den Nächsten und egal was wir tun, es wird nicht besser. Gestern eröffnete mir meine Freundin dann, dass sie es für eine gute Idee hielte, wenn wir erstmal eine kleine Beziehungspause einlegen. Sie ist mit der ganzen Situation, besonders mit dem Mundgeruch, momentan sehr unglücklich, wir führen nur noch eine platonsiche Beziehung und meine eher schlechte Grundstimmung würde das Ganze auch nicht besser machen. Sie hat für diese Stimmungslage natürlich auch irgendwie Verständnis. Ihr würde es vermutlich nicht anders gehen, aber sie hat auch genug eigene Probleme (ihr Vater, ihre Blase, ihre Knochen und Gelenke), dass sie momentan nicht mehr die Kraft hat den Mundgeruch und das was daraus folgt, die nur noch platonische Beziehung, auszuhalten.
Mir geht es eigentlich genauso. Ich bin unglücklich damit, vermisse es sie zu küssen mit ihr zu schlafen und mich einfach als normaler Freund verhalten zu können.. wir wissen schon beide nicht mehr wann wir das letzte mal unsere Beziehung einfach nur genießen konnten. Sie ist ständig geprägt von Problemen, Schmerzen, Mundgeruch und anderen Widrigkeiten.
Das Problem an der Sache ist folgendes: Was bringt uns diese Beziehungspause? Die Probleme werden sich nicht in Luft auflösen. Vor allem der Mundgeruch nicht. Ich war bei verschiedenen Ärzten, hab mich zig Tests unterzogen, viele Dinge ausprobiert und nichts half. Da ist es eher unwahrscheinlich, dass sich das Problem innerhalb der nächsten 3-4 Wochen lösen lässt. Was also nach der Beziehungspause, wenn der Mundgeruch noch vorhanden ist?
Um ehrlich zu sein dient dieses Thema im Grunde genommen nur dazu, mir mal Luft zu verschaffen, mir alles von der Seele zu schreiben, weil mir das alles sehr zu schaffen macht. Aber wenn hier jemand ist, der irgendwelche Vorschläge, Tipps oder Sonstiges parat hat, wäre ich natürlich auch sehr dankbar.
Vielen Dank für die Gedulg beim Lesen.
Schöne Grüße
Dulacre
ich weiß gar nicht wo ich am Besten anfangen soll, das Ganze hier wird vermutlich etwas länger. Ich bin 26 Jahre alt und studiere momentan Wirtschaftsinformatik. Meine (noch) Freundin kenne ich seit einigen Jahren. Zusammen sind wir seit November 2015. Einige Monate zuvor hatte ich meine Ex-Freundin nach relativ langer "Leidenszeit" verlassen und hatte eigentlich nicht vor so schnell eine neue Beziehung einzugehen. Allerdings hat es mir meine jetzige Freundin verdammt schwer gemacht mich nicht in sie zu verlieben. 😀
Die ersten 6 Monate waren einfach grandios mit ihr. Sie ist eine tolle Person, weiß was sie will, steht mit beiden Beinen im Leben, ist fürsorglich, humorvoll, intelligent, wunderschön .. der Sex war einfach toll, sie ist experimentierfreudig gewesen und regelmäßig war er auch.
Das alles änderte sich dann allerdings nach und nach.. zuerst vergaß sie ihre Pille zu nehmen, nahm anschließend die Pille danach, was natürlich ihre ganzen Hormone ziemlich durcheinander wirbelte. Wir haben uns zu der Zeit nicht ganz so oft gesehen wie vorher, da ihre Stimmungsschwankungen sehr extrem waren und sie mich zu der Zeit, aufgrund ihrer Laune, nicht so häufig sehen wollte. Nach etwa einem Monat hat sich das wieder eingependelt und es fing an wieder normal zu werden. Wir haben uns wieder öfter gesehen, haben Dinge unternommen, hatten Sex, waren glücklich.
Etwa einen Monat danach kam der nächste Schicksalsschlag.. bei ihrem Vater wurde Prostatakrebs mit Metastasen im kompletten Knochenbau diagnostiziert.. ich versuche ihr beizustehen, Dinge für sie zu übernehmen, bei ihr im Haushalt zu helfen (Dinge, die ihr Papa sonst übernommen hat), ihr Mut zu zu sprechen. Ihr Papa lebt noch, hat allerdings oft starke Schmerzen und muss Morphium nehmen.. geheilt werden kann er nicht, die Ärzte versuchen nur den Krebs im Zaum zu halten und ihm die Schmerzen zu nehmen. Früher hat sie oft bei mir in der Wohnung geschlafen, da es für mich während der Woche großen Aufwand bedeutet bei ihr zu schlafen, da ich immer zu meinem Studienort pendeln muss und das von ihr aus eher schlecht wegen der Busverbindungen geht. Aber mittlerweile hat sie schon seit über einem Jahr nicht mehr bei mir geschlafen. Zum einen wegen ihres Vaters, da sie Angst hat ihm könne etwas passieren, wenn sie weg ist und zum anderen, weil sie eine Katzenhaarallergie hat, ich aber Katzen habe. Sie hat zwar selbst eine Katze, allerdings reagiert sie kaum auf diese. Für beides habe ich natürlich Verständnis, was soll sie da auch anderes machen?
Zwischenzeitlich bekam ich dann Mundgeruch.. sie meint er würde nach abgelaufender Milch riechen. Seit dem küssen wir uns kaum noch, können manchmal sogar nicht nebeneinander liegen, weil er zu stark ist, von Sex mal ganz zu schweigen und ohne Küssen ist Sex sowieso ziemlich bescheiden, wir haben es versucht. Zuerst war ich beim Zahnarzt, der mir riet ich solle regelmäßig Zahnseide benutzen (was ich sowieso schon tat), anschließend machte ich Termine bei mehreren HNO-Ärzten und einem Gastroentorologen. Während der Wartezeit auf einen Termin beim Gastroentorologen, nahm ich die Termine bei den HNO-Ärzten wahr, die mir leider nicht weiterhelfen konnten. Außerdem war ich noch bei einem weiteren Zahnarzt, der mir auch nicht weiterhelfen konnte, er fand nichts. Beim Gastroentorologen wurde ich auf Fructos-, Laktose- und Glutenintoleranz getestet, alles ohne Befund. Außerdem wurde eine Magenspiegelung und eine Dünndarmbiopsie vorgenommen, mein Stuhl und Blut untersucht, ebenfalls alles ohne Befund. Er riet mir dann zu einer Low Carb Diät, um irgendwelche anderen Zuckerunverträglichkeiten auszuschließen. Also machte ich einen Monat lang eine strikte Low Carb Diät, die den Mundgeruch zu der Zeit leider sogar noch verschlimmerte. Direkt nach der Low Carb Diät reduzierte sich der Mundgeruch wieder auf den "Normalzustand", sie brachte mir leider nichts. Den nächsten Termin beim Gastroentorologen habe ich in 2 1/2 Wochen, allerdings war die Low Carb Diät seine letzte Idee.
Das Ganze mit dem Mundgeruch geht jetzt seit fast einem Jahr, seit dem küssen wir uns kaum noch, haben kaum Sex und die Zweisamkeit leidet extrem darunter. Wir fühlen uns beide wie eingesperrt, da wir uns nicht innerhalb der Beziehung verhalten können, wie wir es gerne täten. Zu allem Überfluss hat meine Freundin seit etwa zwei Monaten auch noch Probleme mit der Blase, muss ständig aufs Klo rennen, kann nachts nicht durchschlafen und niemand findet etwas. Außerdem hat sie durch ihre Arbeit einen Tennisarm bekommen, der ihr auch Probleme bereitet.
All das raubt uns immer weiter die Kraft und Hoffnung, dass es irgendwann besser werden wird.. wir kommen von einem Schlammassel in den Nächsten und egal was wir tun, es wird nicht besser. Gestern eröffnete mir meine Freundin dann, dass sie es für eine gute Idee hielte, wenn wir erstmal eine kleine Beziehungspause einlegen. Sie ist mit der ganzen Situation, besonders mit dem Mundgeruch, momentan sehr unglücklich, wir führen nur noch eine platonsiche Beziehung und meine eher schlechte Grundstimmung würde das Ganze auch nicht besser machen. Sie hat für diese Stimmungslage natürlich auch irgendwie Verständnis. Ihr würde es vermutlich nicht anders gehen, aber sie hat auch genug eigene Probleme (ihr Vater, ihre Blase, ihre Knochen und Gelenke), dass sie momentan nicht mehr die Kraft hat den Mundgeruch und das was daraus folgt, die nur noch platonische Beziehung, auszuhalten.
Mir geht es eigentlich genauso. Ich bin unglücklich damit, vermisse es sie zu küssen mit ihr zu schlafen und mich einfach als normaler Freund verhalten zu können.. wir wissen schon beide nicht mehr wann wir das letzte mal unsere Beziehung einfach nur genießen konnten. Sie ist ständig geprägt von Problemen, Schmerzen, Mundgeruch und anderen Widrigkeiten.
Das Problem an der Sache ist folgendes: Was bringt uns diese Beziehungspause? Die Probleme werden sich nicht in Luft auflösen. Vor allem der Mundgeruch nicht. Ich war bei verschiedenen Ärzten, hab mich zig Tests unterzogen, viele Dinge ausprobiert und nichts half. Da ist es eher unwahrscheinlich, dass sich das Problem innerhalb der nächsten 3-4 Wochen lösen lässt. Was also nach der Beziehungspause, wenn der Mundgeruch noch vorhanden ist?
Um ehrlich zu sein dient dieses Thema im Grunde genommen nur dazu, mir mal Luft zu verschaffen, mir alles von der Seele zu schreiben, weil mir das alles sehr zu schaffen macht. Aber wenn hier jemand ist, der irgendwelche Vorschläge, Tipps oder Sonstiges parat hat, wäre ich natürlich auch sehr dankbar.
Vielen Dank für die Gedulg beim Lesen.
Schöne Grüße
Dulacre