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qwerty
Gast
Hallo Leute,
ich habe da ein paar Unsicherheiten und mich würden die Meinungen von Leuten interessieren, die 1) entweder selber einen Doktor machen/gemacht haben oder 2) mit so jemandem eine Partnerschaft führen/geführt haben oder 3) dies im näheren Umfeld mitbekommen haben.
Es geht um die liebe Zeit. Zu Anfang der Beziehung haben wir uns fast täglich gesehen, wobei er dann manchmal auch noch abends nebenbei gearbeitet hat und haben viele Wochenenden zusammen verbracht (damals war er noch viel entspannter).
Irgendwann wurde das dann: einen Abend für die Arbeit, einen für mich (also abwechselnd).
Und irgendwann: die aktuelle Arbeit muss fertig werden, also so gut wie jeden Abend arbeiten, Wochenende arbeiten und nachts zuhause arbeitet er sowieso am Besten. Das letzte Mal wirklich einen Tag zusammen verbracht haben wir vor drei Monaten, das letzte Mal eine Nacht zusammen verbracht irgendwann vor mehr als einem Monat und ansonsten sehe ich ihn seit Wochen so alle ein bis zwei Wochen mal ein paar Stunden abends. Und ich sehe ja auch, dass er ziemlich kaputt ist (er möchte einfach nur entspannen, das Geschirr stapelt sich, Sport treibt er auch kaum mehr, Post stapelt sich usw). Er meint: es kommen bestimmt auch wieder andere Zeiten. Aber gleichzeitig habe ich zum Beispiel keine Ahnung, ob ich ihn nächsten Monat überhaupt zu Gesicht bekomme (auswärtige Konferenzen, Seminare und so) und wer weiß schon, was danach kommt?
Kontakt ist auch so eine Sache, aber daran bin ich nicht ganz unschuldig und muss mal sehen, ob sich jetzt was verändert (veränderte Umstände). Wenn ich mich melde, meldet er sich auch immer irgendwann zurück, aber ansonsten momentan selten proaktiv und wenn dann nur, um ein Treffen auszumachen (das war auch schonmal anders). Täglich Kontakt würde im Moment gar nicht gehen, sagt er. Er hat das aber offenbar nicht nur bei mir runtergefahren und das sei nicht sein normales Verhalten.
Ich brauche im Prinzip nicht ständig Kontakt (außer zur Bestätigung der Partnerschaft) und kann mich auch sehr gut selber beschäftigen und liebe meine Freiheit. Aber langsam wird das selbst mir ganz arg zu wenig. Vor allem nicht zu wissen, ob und wann sich das wieder ändert, irgendwie bezweifle ich das nämlich sehr stark.
Ich habe das Gefühl, eine Beziehung mit einem Phantom zu führen und für mich steht die Sache inzwischen auf sehr wackligen Beinen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mitmache. Irgendwo fühle ich mich eben doch reichlich ungewollt gerade, andererseits möchte ich das nicht so einfach wegschmeißen.
Sind solche Zustände (zeitweise) während des Doktors normal? Ändert sich das auch wieder? Habt ihr vielleicht sonst noch Tips und am Besten eigene Erfahrungen bezüglich dieses Themas?
Vielen Dank schonmal für eure Meinungen.
ich habe da ein paar Unsicherheiten und mich würden die Meinungen von Leuten interessieren, die 1) entweder selber einen Doktor machen/gemacht haben oder 2) mit so jemandem eine Partnerschaft führen/geführt haben oder 3) dies im näheren Umfeld mitbekommen haben.
Es geht um die liebe Zeit. Zu Anfang der Beziehung haben wir uns fast täglich gesehen, wobei er dann manchmal auch noch abends nebenbei gearbeitet hat und haben viele Wochenenden zusammen verbracht (damals war er noch viel entspannter).
Irgendwann wurde das dann: einen Abend für die Arbeit, einen für mich (also abwechselnd).
Und irgendwann: die aktuelle Arbeit muss fertig werden, also so gut wie jeden Abend arbeiten, Wochenende arbeiten und nachts zuhause arbeitet er sowieso am Besten. Das letzte Mal wirklich einen Tag zusammen verbracht haben wir vor drei Monaten, das letzte Mal eine Nacht zusammen verbracht irgendwann vor mehr als einem Monat und ansonsten sehe ich ihn seit Wochen so alle ein bis zwei Wochen mal ein paar Stunden abends. Und ich sehe ja auch, dass er ziemlich kaputt ist (er möchte einfach nur entspannen, das Geschirr stapelt sich, Sport treibt er auch kaum mehr, Post stapelt sich usw). Er meint: es kommen bestimmt auch wieder andere Zeiten. Aber gleichzeitig habe ich zum Beispiel keine Ahnung, ob ich ihn nächsten Monat überhaupt zu Gesicht bekomme (auswärtige Konferenzen, Seminare und so) und wer weiß schon, was danach kommt?
Kontakt ist auch so eine Sache, aber daran bin ich nicht ganz unschuldig und muss mal sehen, ob sich jetzt was verändert (veränderte Umstände). Wenn ich mich melde, meldet er sich auch immer irgendwann zurück, aber ansonsten momentan selten proaktiv und wenn dann nur, um ein Treffen auszumachen (das war auch schonmal anders). Täglich Kontakt würde im Moment gar nicht gehen, sagt er. Er hat das aber offenbar nicht nur bei mir runtergefahren und das sei nicht sein normales Verhalten.
Ich brauche im Prinzip nicht ständig Kontakt (außer zur Bestätigung der Partnerschaft) und kann mich auch sehr gut selber beschäftigen und liebe meine Freiheit. Aber langsam wird das selbst mir ganz arg zu wenig. Vor allem nicht zu wissen, ob und wann sich das wieder ändert, irgendwie bezweifle ich das nämlich sehr stark.
Ich habe das Gefühl, eine Beziehung mit einem Phantom zu führen und für mich steht die Sache inzwischen auf sehr wackligen Beinen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mitmache. Irgendwo fühle ich mich eben doch reichlich ungewollt gerade, andererseits möchte ich das nicht so einfach wegschmeißen.
Sind solche Zustände (zeitweise) während des Doktors normal? Ändert sich das auch wieder? Habt ihr vielleicht sonst noch Tips und am Besten eigene Erfahrungen bezüglich dieses Themas?
Vielen Dank schonmal für eure Meinungen.