Eine Beziehung kann, muß aber keine Vorteile darstellen, was ich aber immer schade finde ist, wenn sich Leute entschließen zusammenzuleben, die garnicht zusammen passen, sich nach Jahren dann wieder trennen, weil sie den anderen mitlerweile kennengelernt haben und dann sagen, hätte ich das mal vorher gewußt ....
da kann ich nur jedem, der glücklich sei will raten, sich das nicht anzutun und wirklich die Zeit zu investieren, den anderen auf Augenhöhe offen und ehrlich kennenzulernen, das denke ich mir geht aber nicht so gut , wenn jeder eine Art Rückzugsterrain hat, um dann wieder mit guter Mine zum bösen Spiel aufzukreuzen, sondern geht besser, wenn man wirklich mit jemandem zusammen lebt, muß ja auch nicht für die Ewigkeit sein, wenn man es nicht will, sondern ist in meinen Augen eben nur die bessere Möglichkeit den anderen so zu erleben, wie er wirklich ist.
Zu Deinem Beispiel , es gibt in meinen Augen sicher Tiere , denen geht es als Haustier so richtig gut, genauso wie es Haustiere gibt, die als Sache und nicht als Lebenwesen betrachtet und auch so behandelt werden, denen geht es sicher schlechter, ich zum Beispiel halte mich für einen Menschen, der in der Lage ist, sich darüber eine eigene Meinung zu bilden. Die Haustiersituation in Deutschland ist überschaubar und es bedarf keiner besonderen biologischen Ausbildung, um sich darüber ein reelles Bild machen zu können.
Also Thematik klar , ich als vollwertiger Mensch, bilde mir eine eigene Meinung und brauche zur Meinungsbildung nicht irgendwelche Hilfe .
Jeder andere Mensch darf sich aber auch eine Meinung bilden, bin ich nun mit einem Menschen zusammen, fände ich es nicht schlimm , wenn der Partner eine andere Meinung hat, es hätte kein Schmollen und auch keine Überredeungskunst meinerseits zur Folge , sondern mehr ein Interesse an der Andersartigkeit der Meinung und der dazu führenden Faktoren , ich würde das also als ein Gespächsthema betrachten, würde mich aber nicht in der Rolle sehen, meinen Partner von meiner Meinung überzeugen zu müssen, sondern würde in dem gleichen Maß in dem ich Respekt und Akzeptanz meiner Meinung einfordere auch Respekt und Akzeptanz für die Meinung des Gegenübers aufbringen, besonders dann, wenn das Gegenüber mir seine Meinungsbildung schlüssig herleiten kann.
In Deinem Beispiel sehe ich allerdings einen vesrtimmten Gockel der so lange kräht , bis das Huhn , in dem Falle Du das Ei legt.
Ich persönlich würde solche Machtspielchen nicht mitspielen, sondern dem Partner klarmachen, paß mal auf Deine Ignoranz und Dein Fehlverhalten der Mangel an Akzeptanz und der Mangel an Respekt mir gegenüber und meiner Meinung gegenüber , das geht garnicht.
Ich bin aber ich und Du bist Du und wenn Du gut mit sowas klarkommst, also irgendwann einzulenken, obwohl Du anderer Meinung bist, nur damit der Haussegen nicht schief hängt, dann ist das ja Deine persönliche Entscheidung.
Stört es Dich aber, so ist es eine Sachlage in der Du Dich unterdrücken läßt, was auch dazu führen kann, das Du eben keine gute Laune hast, ich z.B. hätte schlechte Laune , wenn ich unterdrückt werden würde .
Na und das mit der Heirat und der Kirche und der Gesellschaft, dem Staat , der Ehe , kann ich nachvollziehen.
Ich kenne eigentlich nur zwei Pärchen, die das so leben, daß es ihnen gut tut, aber das hat wohl auch etwas damit zu tun, welchen Stellenwert sie der Sache selbst geben.
Sie leben das nach dem Prinzip, daß der Mann für die Frau und deren Bedürfnisse die volle Verantwortung übernimmt und die Frau die volle Verantwortung, für die Bedürfnisse des Mannes übernimmt, was natürlich zur Folge hat, das sie sich und ihre Bedürfnisse offen austauschen und ehrlich miteinander umgehen, das geht vom sexuellen körperlichen Bereich, bis hin zum psychischen Gesisteszustand und funktioniert bestens, meiner Meinung nach, weil sie es so handhaben und auch so leben, weil sie das beide wollen und auch können. Das kann aber mit Sicherheit nicht jeder.
Auch hier darf ja jeder Mensch seine eigene Vorstellung haben, will ich das oder will ich das nicht.
Mir kommt es allerdings so vor , als gingen da bei Euch auch die Vorstellungen etwas auseinander, so wie bei vielen anderen, wo es irgendwann in die Brüche geht.
Einengung und damit verminderte Lebensqualität, ist ja dann vorprogrammiert, Eifersucht und Mißtrauen genauso, ja und wie in Deinem Beispiel beschrieben, dieses nervige Gockelgekrähe ....für mich wäre das nichts , weil es mich mehr belasten würde , als das es mich glücklich machte.
Du scheinst für mich ein halbwegs klar denkender Mensch zu sein, aber wenn es bei Dir schon sowas auslöst , wie das Damoklesschwert in Deinem Kopf, das Du etwas nicht tun darfst nicht machen kannst, nicht sagen darfst und das geht ja wohlmöglich dann auch noch soweit , das Du etwas nicht fühlen darfst oder gar empfinden darfst, etc., weil sonst der Haussegen wieder schief hängen könnte , dann würden bei mir Grenzen überschritten, dann würde ich mich in einer Situation wiederfinden, in der ich mich manipuliert sähe.
Das wäre für mich nichts erstrebenswertes oder etwas was ich wollte , sondern ich würde mich eingeengt und beobachtet fühlen, würde mich nicht akzeptiert sehen, meine Bedürfnisse unterdrückt sehen, meine Empfindung zum negativen verändert sehen ohne wirklichen Grund meinerseits, ich würde also zu unrecht bestraft werden.
Mit so einer Frau, die sich als krankhaft eifersüchtig entpuppte, war ich auch mal kurzzeitig zusammen wohlgemerkt kurzzeitig.
Mir wurden Verhältnisse unterstellt, die es nie gab, mir wurden Gedanken unterstellt, die ich nicht hatte , mit wurden Gefühle unterstellt, die mir völlig fremd waren.....und mir wurde ständig vorgelogen, das es ja nur daran liege, wie sehr sie mich lieben würde, da ich aber weder ein Freund von Lügen bin, noch ein Freund von Heimlichkeiten bin, sondern für meine Integrität jahrelang gekämpft habe, habe ich diese Form von psychischer Manipulation und ungerechtfertigter Platzierung auf der Anklagebank, sehr zeitnah beendet.
Glücklicherweise konnte ich der Frau klarmachen, daß sie eine Therapie braucht, weil sie weder in der Lage war sich so weit zu öffnen, daß vernünftige Kommunikation möglich war, also betreffend ihrer Angst irgendwie betrogen zu werden, sie nicht in der Lage war anzuerkennen, was ich an Integrität mitbrachte, wirklich fühlte und empfand, nicht in der Lage war, die Realität aufgrund der verschobenen Wahrnehmung zu sehen.
Heute, unser Intermezzo ist nun schon 8 Jahre her, ist sie eine gute Freundin, wohl auch therapiert, weil sie Hilfe angeommen hat, vielleicht immer noch etwas in mich verguckt ( kommt mir manchmal so vor ) , aber ganz weit weg davon, für mich in die engere Wahl zu kommen, man lernt ja bestenfalls aus seinen Fehlern, warum ich Dir das sage , weil ich im Leben halt die Erfahrung gemacht habe, das man als Partner kein Therapeut ist und auch das Gegenüber nicht verbiegen kann.
Ich lasse mich nicht verbiegen, dafür ist mir das Leben zu viel wert, man mag mir etwas unterstellen, mich zu unrecht beschuldigen und ich habe auch kein Problem, mich kontrollieren zu lassen, wenn es aber so weit geht, das es völlig unbegründet einengt, ist zumindest bei mir ein Punkt erreicht, wo mir klar ist , daß ich das nicht will.
Ich wünsche Dir das du für Dich erkennst, wo Du Dir selbst schaden würdest, wenn Du Eier legst, um es mal auf Dein Beispiel zu münzen, die Du im Grunde umsonst legst, weil sie verfaulen werden.
Es liegt dann nicht daran, das Du etwas nicht zu tolerieren in der Lage bist, sondern daran, das Du soviele Eier, garnicht legen kannst, wenn das Gekrähe ständig wieder von vorne losgeht.....
😉