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Beziehung beenden

Ich glaub wir hatten (fast) alle irgendwann mal so einen Partner/eine Partnerin. Der Schritt, so eine Trennung echt durchzuziehen, ist hart. Und auch die ersten Tage und Wochen. Aber wenn du das durchhaltest, wirst du schnell ein befreiendes Gefühl haben, glaub mir. Vielleicht brauchst du therapeutische Hilfe und Unterstützung von Freunden. Und dann schaffst du auch den Schritt in DEIN LEBEN in Freiheit. Raus aus der Abhängigkeit ist schmerzhaft. Aber drinnen bleiben, noch viel schmerzhafter. Alles Gute!
 
A

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Re: Beziehung beenden
Hallo Corina,

schau mal hier:
Beziehung beenden. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Er geht nur noch seinen Hobbys nach. Ich kümmer mich um alles ob Haushalt oder Organisationen. Er sagt immer "ich habe nur das eine Leben".

Na ja, mal was z. B. zu kochen, das kann doch auch Spaß machen, oder? 😉

Weine mir oft die Augen wegen ihm aus was ihn nicht interessiert und nicht reagiert.

Wer weiß? Tief im Inneren vielleicht ja doch? Ich meine, früher schien er ja anders zu sein.
 
So einen Mann würde ich nicht bei mir dulden. Der würde seine Sachen vor der Tür wiederfinden...
Dass du alles organisierst, ist ja schön und gut, aber er könnte ja auch mal organisieren...
Er hat das eine Leben, du ja auch. Also weg mit dem Typen.
Wer mich nicht mit Würde behandelt, hat sie auch nicht verdient. Der verdient mich als Mensch nicht. Da solltest du ansetzen. Bist du dir gar nichts Wert?
Klar tut eine Trennung erstmals weh, aber die Zeit heilt diese Schmerzen und irgendwann bist du froh, dass du ihn den tritt in den Hintern gegeben hast und ihn los bist...
Du kannst dir es auch weiterhin antun, aber du wirst mit ihm nicht glücklich.
 
Da ist offenbar absolut null Respekt, und die totale Abstumpfung. Wenn es kein Fake ist - denn es ist schwer zu glauben.
Das Einzige, was hier wirklich angezeigt ist, ist: GEH.
Oder hau mal richtig auf den Tisch. Wobei ich glaube, der Mann nimmt dich gar nicht mehr ernst.
Nee, du kannst im Grunde nur gehen.
Mit jemand, der so auf meinen Gefühlen herumtrampelt, für den ich nur die Haushälterin und Putzfrau bin, und der ausschließlich an sich und sein Wohlergehen, seinen Spaß denkt, sähe ich nicht den kleinsten Hauch einer gemeinsamen Zukunft.
Wie soll das denn weitergehen - wenn ihr älter und vielleicht krank oder gebrechlicher werdet ... dann schaust du selber gewaltig in die Röhre, aber wirst ihn noch hätscheln und pflegen?
Mensch. Mach die Biege! Schlimmer kann doch nichts mehr sein! Hast du Freundinnen, Familie? Die dich unterstützen?
 
Ich bin seit 13 Jahren in einer Beziehung.
Zwischenzeitlich war unsere Beziehung auseinander. Ich hatte ihn damals vor die Tür gesetzt. Kaum war er draußen bin ich wieder angekrochen gekommen.
Ich bin ihm gehörig abhängig das weiß er und nutzt dies aus.
Ich habe das Problem immer das Gute in einem Menschen zu sehen egal wie sehr mich dieser Mensch verletzt.
Er geht nur noch seinen Hobbys nach. Ich kümmer mich um alles ob Haushalt oder Organisationen. Er sagt immer "ich habe nur das eine Leben".
Reden kann ich mit ihm überhaupt nicht über Probleme, blockt er sofort ab oder fährt in die Opferschiene. "Ja ich weiß, ich bin das größte A******* und mach eh alles verkehrt". Oder er sagt"dann musst du dir einen Anderen suchen und wir uns trennen". Und ich Knicke ein und alles ist wieder gut. Er flirtet per Handy mit anderen Frauen auch wenn er neben mir liegt und löscht Verlaufe. Wenn ich ihn ansprechen tue heißt es stimmt nicht oder ja ich habe ja 1000 andere Frauen. Sex läuft auch nicht mehr groß, aber sein größtes Freizeit Vergnügen ist trinken und Konzerte.
Früher haben wir zusammen Unternehmungen durchgeführt. Wenn ich beruflich oder krankheitsbedingt nicht mit kann geht er dennoch, schließlich hat er nur das eine Leben.
Mein Kopf weiß das er mir nicht gut tut aber ich habe Angst vor dem Entschluss, Angst vorm allein sein. Angst diesen Schritt zu gehen. Aber ich habe keine Kraft mehr. Bin antriebslos, mutlos, teilweise aggressiv gegen Menschen die es eigentlich gut mit mir meinen.
Weine mir oft die Augen wegen ihm aus was ihn nicht interessiert und nicht reagiert. Und wenn kommen ab und an mal Blumen und ich bin wieder Happy obwohl ich eigentlich doof bin.
Ich bin seit 13 Jahren in einer Beziehung.
Zwischenzeitlich war unsere Beziehung auseinander. Ich hatte ihn damals vor die Tür gesetzt. Kaum war er draußen bin ich wieder angekrochen gekommen.
Ich bin ihm gehörig abhängig das weiß er und nutzt dies aus.
Ich habe das Problem immer das Gute in einem Menschen zu sehen egal wie sehr mich dieser Mensch verletzt.
Er geht nur noch seinen Hobbys nach. Ich kümmer mich um alles ob Haushalt oder Organisationen. Er sagt immer "ich habe nur das eine Leben".
Reden kann ich mit ihm überhaupt nicht über Probleme, blockt er sofort ab oder fährt in die Opferschiene. "Ja ich weiß, ich bin das größte A******* und mach eh alles verkehrt". Oder er sagt"dann musst du dir einen Anderen suchen und wir uns trennen". Und ich Knicke ein und alles ist wieder gut. Er flirtet per Handy mit anderen Frauen auch wenn er neben mir liegt und löscht Verlaufe. Wenn ich ihn ansprechen tue heißt es stimmt nicht oder ja ich habe ja 1000 andere Frauen. Sex läuft auch nicht mehr groß, aber sein größtes Freizeit Vergnügen ist trinken und Konzerte.
Früher haben wir zusammen Unternehmungen durchgeführt. Wenn ich beruflich oder krankheitsbedingt nicht mit kann geht er dennoch, schließlich hat er nur das eine Leben.
Mein Kopf weiß das er mir nicht gut tut aber ich habe Angst vor dem Entschluss, Angst vorm allein sein. Angst diesen Schritt zu gehen. Aber ich habe keine Kraft mehr. Bin antriebslos, mutlos, teilweise aggressiv gegen Menschen die es eigentlich gut mit mir meinen.
Weine mir oft die Augen wegen ihm aus was ihn nicht interessiert und nicht reagiert. Und wenn kommen ab und an mal Blumen und ich bin wieder Happy obwohl ich eigentlich doof bin.
Hast Du Dir schon mal überlegt therapeutische Hilfe zu holen, damit Du ergründen kannst, warum Du dir das gefallen lässt?
Du könntest auch entsprechende Hilfestellen bei der Caritas oder ähnlichem aufsuchen.
 
Liebe TE,
dein Mann hat keinen Respekt mehr vor dir, weil er dich sowieso ganz sicher hat, egal, was er dir antut - getreu dem Motto: "Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein".

Überprüfe deine eigenen Verhaltensmuster - fange an, ihn zu spiegeln.
Verabrede dich mit Freundinnen, mach dich hübsch zurecht und gehe aus, ohne ihn zu informieren. Gehe in einer Dating-Börse ein bisschen spielen und flirten, mach Sport, ernähre dich gesund und kümmere dich um deinen Körper - das wird deinem Selbstwertgefühl gut tun.
Gehe deine eigenen Interessen und Hobbys nach - falls du keine (mehr) hast, baue dir neue auf.

Kümmere dich nicht mehr so intensiv um Haushalt und Kochen. Dein Mann ist schon groß und nicht vom Hals abwärts gelähmt - wenn er Hunger hat, kann er sich selbst was zu Essen machen. Wenn er frische Wäsche braucht, wird er lernen, die Waschmaschine zu bedienen - und wenn er seine schlechte Laune an dir abreagieren möchte, lächelst du ihn freundlich an, drehst dich um und verlässt wortlos den Raum.

Was spricht dagegen, sich ab und an mal ein schönes Wellness-Wochenende zu gönnen - ab sofort fragst du ihn nicht mehr, sondern informierst ihn bestenfalls kurzfristig bevor du das Haus verlässt.

Dein Mann kann den Respekt für dich nur dann wieder erlangen, wenn er sieht, dass du Spaß hast, in dein eigenes Leben abtauchst und nicht mehr auf seine Gnade und Zuwendung angewiesen bist.

Lass ihn auf diese Weise weiblich-souverän und selbstbewusst spüren, dass er für dich in dieser Situation keinerlei Inspiration mehr ist und dich verlieren könnte, falls er sich nicht wieder deutlich mehr Mühe gibt.

Richte dich darauf ein, dass deine kleinen aber steten Veränderungen nicht unbemerkt bleiben - dein Mann wird einiges versuchen, um zu verhindern, seinen bequemen Status Quo zu verlieren.

Und genau hier liegt die Kraft des Urweiblichen - wenn du freundlich aber konsequent deinem neuen Kurs folgst, dich nicht mehr in alte Muster herunter ziehen lässt und deinen Mann zuckersüß und liebenswürdig immer wieder in sein eigenes Leben zurück schickst, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit allmählich seinen Respekt für dich zurück gewinnen.

Falls nicht, schaffst du selbst die Basis dafür, zukünftigen potentiellen Lebenspartnern auf einer ganz neuen, starken und weiblichen Basis zu begegnen.

Die Veränderung beginnt bereits bei ganz kleinen Schritten - einfach anfangen, es wird sicher gut werden 💪🍀
 
Zuletzt bearbeitet:
Es heißt ja hier, ich will, aber kann nicht weg.
Mein Kopf weiß das er mir nicht gut tut aber ich habe Angst vor dem Entschluss, Angst vorm allein sein.

Er ist noch da, aber das soll dich nicht stören- geh nachschauen, was es sonst noch gibt, was du machen könntest, bis du so weit bist.
Mir würde da viel einfallen- zb Rezepte ausprobieren, eine neue Frisur ausprobieren, mal mit dem Bus in eine andere Stadt fahren zum Bummeln mit meiner Kameradin, mich cremen, mir Yoga beibringen, alles wegwerfen, was mich stört, mir schon mal nach und nach beibringen, was ich immer schon tun wollte ( Kleider selber nähen zb, englisch lernen, Mandalas ausmalen, baden gehen, ins Internet gehen und mich in einer Datingplattform anmelden, mit anderen reden, vielleicht flirten, oder dich treffen, du bist nämlich frei, wohnst nur mit jemanden in einer WG- der soll dir egal sein. Den brauchst du nicht fragen, ob du bei einer Busreise mal dabei bist nach Lignano, oder nach Prag.. nimm dir, wonach dir ist, JETZT schon. Zugleich wirst du erkennen, das ist es, was du brauchtest. Einfach mal wieder sein, als ob du tun könntest, was du willst. Das geht. Langsam und sachte denk mal an das alles, das neben dir ist, auch wenn du nicht alleine lebst vorerst, mach dir klar, du bist frei.
 
Ich glaub wir hatten (fast) alle irgendwann mal so einen Partner/eine Partnerin.

Das Leben stellt uns Aufgaben...was ist zu tun, wenn......

Wie du sagst, Karinnovation, das kommt öfter vor, dass man versucht, so umzugehen mit uns.

Das ist ein Rollenmuster und für jede Rolle brauchts Mitspieler, die eine Rolle kann ohne die andere nicht existieren.

Liebe Corina, pass das nächste mal auf, wie du reagierst. Reagiere einmal konträr, anders wie üblich. Das alleine ist bereits ein Schritt, aus diesem Kreislauf herauszukommen, in dem du dich befindest. ( und er).

Ich glaub, dass er das nicht einmal böse meint, wenn er das alles so macht.
 
Man folgt Impulsen, diese könnte man mal über den Haufen werfen, diese üblichen Reaktionen und zb streiken, statt folgen.
Ich heule nicht, ich geh statt dessen gucken, was im Kühlschrank ist und mach wir was Gutes zum Frühstück... ich nehm mir eine Auszeit und fang ein gutes Buch an, oder ich plane meinen nächsten Urlaub, oder ich hole die Turnschuhe heraus und geh eine Runde wandern... oder ich lächle mal wieder und kann bemerken, nichts passiert, wenn ich nicht aufspringe und gehorsam mache, was ich üblicherweise mache immer. Zb nachschauen, was er tut- das ist komplett wurscht. Wurscht ist nicht, was ich tue.
 

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