Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bezahlen bei Problemlösung oder Heilung?

Würdet ihr einen Therapeut/Arzt nach Erfolg bezahlen?

  • Ja, könnte ich mir vorstellen.

    Teilnahmen: 2 25,0%
  • Nein, ausgeschlossen.

    Teilnahmen: 3 37,5%
  • Schon - käme auf den Preis an.

    Teilnahmen: 3 37,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    8

Werner

Sehr aktives Mitglied
Neulich las ich in einem Fachbuch, dass es in Amerika Therapeuten gibt, die ihren Klienten eine "Bezahlung je Problemlösung" anbieten - also man muss erst was bezahlen, wenn z.B. die Ängste verschwunden sind oder das Eheproblem gelöst ist.

Selbst im medizinischen gibt es das wohl - ein krebskranker Millionär bezahlte dem Arzt, der ihn heilte, eine richtig große Summe. Bei Rechtsanwälten ist es ja dort wohl so üblich, dass nur bei Erfolg bezahlt werden muss.

Frage: Könntet ihr euch so etwas für euch vorstellen - also dass ihr zu einem Therapeuten oder Arzt geht und sagt: Wenn Sie mir dies oder das lösen helfen bzw. mich heilen, bekommen Sie 500 Euro?
 
Hallo Werner,

witziger Gedanke.

Dazu fällt mir erstmal ein:

double-bind.

Bei "Heilung" könnte es teuer werden. Dann ist es ja fast so wie im richtigen Leben...😀

Grüße,

cc
 
Hallo,

welche Bereiche sind gemeint:
Psychisch oder Physisch?

Wann ist z.B.: das Eheproblem gelöst?
Das erfordert vorher eine klare Absprache, was ich positiv finde.

Die erste Frage die ich mir stellte, wie will man das Ergebnis messen?

Welcher Therapeut arbeitet freiwillig ohne Bezahlung ?

Das wird wohl in naher Zukunft kommen.

Hier zuzahlen, dort eine Behandlung, die voll zu zahlen ist, kein Brillenzuschuss mehr.

Ist doch schon realität.

Es gibt ja genügend "Heiler", die gegen Bezahlung arbeiten.

Gruß Hajooo
 
Dazu fällt mir erstmal ein:

double-bind.

Bei "Heilung" könnte es teuer werden. Dann ist es ja fast so wie im richtigen Leben...😀

Das war mir jetzt eine Ecke zu schnell gedacht. Kannst du mir das anders erklären?

@ hajooo: Ich dachte schon an alle möglichen Sachen. Es ist ja oft nicht so leicht zu trennen, was körperlich und was seelisch ist. Aber du hast recht: da wäre sicher einiges an Fragen zu klären, wenn jemand so arbeiten würde.

Das Thema ist aber nicht die Bezahlung - sondern, dass eben jemand auf eigenes Risiko arbeitet.
 
Das geht ja nur bei ganz klaren Geschichten, da würd' ich es tun.
Bei psychischen Problemen gäbs da wohl immer Streit, weil die oft nie in dem Sinne völlig weggehen können.

Und der große Nachteil, wenn es so würde, was machen die Armen?

Sigi
 
Hallöchen,

Ich würde auch so an die Frage rangehen:

Auf der einen Seite würde ich mich fragen müssen, was mir meine Heilung wert ist. Auf der anderen Seite muss der Therapeut allerdings auch definieren können, was er für einen Aufwand hat um die Probleme des Patienten anzugehen um sie zu therapieren.

Wenn ich dabei meine Situation bedenke.

Ich bin "eigentlich" nur zum Therapeuten gegangen um meine Verlustangst und meine Minderwertigkeitskomplexe in den Griff zu bekommen. Allerdings hat er mittlerweile auf der Suche nach der Ursache soviel ausgebuddelt, das ich nicht mehr denke mit den genehmigten 25 Sitzungen hinzukommen. Da wird noch so einiges fällig sein...

Also wie sollte man sowas abrechnen, bzw. damit umgehen.

Therapeut: Ich habe ihnen die Verlustangst und das Minderwertigkeitsgefühl genommen. Aber es tut mir leid, die verdrängten Ereignisse und die Mißhandlung zu therapieren kostet denn extra...


Wohl nicht 😉

LG
 
Das geht ja nur bei ganz klaren Geschichten, da würd' ich es tun.

Das wäre dann sowas wie eine "Fallpauschale", die es ja bei Blinddärmen und Co. schon gibt.

Dass so was generell immer gemacht würde, fände ich natürlich völlig übertrieben - aber als Alternative doch durchaus reizvoll; vielleicht nicht im tiefenpsychologischen Bereich wie es bei Yenlowang geht - aber z.B. bei Problemen wie Unsicherheit vor Gruppen, Einschlafstörungen oder Problemen bei der Problemlösung in Beziehungen doch durchaus vorstellbar.
 
Nein, weil ich mir das nicht leisten kann. Ich bin ja schon froh das das die KK überimmt.

Na, wenn es das gäbe könnte dir die KK jedes Jahr einen Gutschein über 1000 Euro geben und du könntest ihn dort einsetzen, wo du wolltest. Und dann hättest du bestimmt mehr Auswahl an Therapieplätzen als derzeit 😉
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
kaela Erfahrungen mit der Psychiatrie bei Suizidalität gesucht Therapie 27
G Hilfe bei Psychologen suche Therapie 7

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben