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Bewerbungsgespräch, dann Gehaltsverhandlungen und jetzt Absage - zu hoch gepokert?

Gehaltsvorstellung ist immer Pokern. Jetzt stelle dir vor, es kommt ein studierter
und verlangt als Einstiegsgehalt nur 35-40k. Wen würdest du selbst als Unternehmer
nehmen?

Du hättest mit deinem Gehalt für den Anfang auf 36 Tausend gehen müssen. Und
später auf Gehaltserhöhung setzen. Du kannst gar nicht wissen, ob es wirklich
am Gehalt am Ende gelegen hat. Es wird später entschieden und kaum einer
kann dich an dich erinnern. Daher kannst du dir den Anruf ersparen und lieber deine
Zeit in Bewerbungen investieren. Ist nur meine Erfahrung, war auch früher so und rief
dort an, fragte nach Gründen. 😀

Ich schlage bei jedem neuen Job immer 10% zum Jahresgehalt auf. Bei dir wären das
demnach etwa 36 Tausend im Jahr und angemessen. Wie schon andere schrieben,
es ist ganz stark von der Region abhängig. Im Osten hätten sie gelacht, da solche
Gehälter nur promovierte mit Titel bekommen oder du arbeitest schon 30 Jahre im
Unternehmen oder das Unternehmen hat West-Tarife.

L.G.uppy
 
Also, ich sage dir jetzt mal was, egal was die anderen dazu meinen (wenn ich hier lese, du hättest dies und jenes "tun müssen", dann stehen mir die Haare zu Berge):

Aus meiner Sicht war dein Vorgehen genau richtig.
Du hast eine Gehaltsspanne genannt.
Die Gehaltsspanne war deutlich über deinem letzten Gehalt.

Dein Ziel war es auch mehr zu verdienen. Insofern hast du aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Gute Arbeit kostet gutes Geld. Ich wäre auch in etwa mit deinem Gehalt ins Rennen gegangen. Auf spätere Gehaltssteigerungen etc. kannst du m.E. vergessen. Wenn sie am Anfang schon am Hungertuch nagen, machen sie das später auch.



Einen Fehler hast du allerdings natürlich tatsächlich begangen und sollte dir nicht nochmal passieren: es ist absolut wichtig, dass du dich vorab informierst was aktuell die Marktpreise für so einen Posten mit deiner Qualifikation und sonstigen Faktoren sind (Standort etc.). Und was generell bei dem Unternehmen so bezahlt wird (kann man aber selber abschätzen, je nachdem ob es sich um ein kleines, mittleres, großes Unternehmen handelt).

Dein Spanne scheint mir für diese Region und den Job aber nicht gänzlich unrealistisch und deshalb war das gut so.
 
IT-Fachkräfte (FH- und Uni-Absolventen) werden (noch) händeringend gesucht und gerade in Süddeutschland werden sehr gute Gehälter bezahlt. Als IT-Administrators, oder Systemadmin steht man aber ganz unten in der Nahrungskette und Gehälter im Bereich 4X k€ sind extrem gut. Wer mehr möchte, muss in die Softwareentwicklung. Dafür braucht es idR einen FH oder gar Uniabschluss.
 
Nur an der Nennung dieser Zahl kanns nicht gelegen haben. Wenn sie Dich unbedingt hätten haben wollen, ihnen aber Deine Gehaltsvorstellungen zu hoch gewesen wären, hätten sie mit Dir drüber geredet. Diese Treffen heißen ja schließlich Gehaltsverhandlungen.

Aufs Verhandeln und auf den Bewerber verzichtet man doch dann, wenn man es sich leisten kann = also, wenn es mehrere interessante Bewerber für die Stelle gibt oder man diese Stelle doch nicht so dringend besetzen will.

Schade, dass sie Dir nicht antworten und Dir damit Deine Zweifel nehmen. Das finde ich sehr unprofessionell. Auch dieses Pokerface bei den Terminen, sowas kann ich nicht leiden. Du sollst Dich nackig machen, aber sie lassen nichts gucken.

Es ist nicht mehr zu ändern, schau Dich weiter um.
 
Aus meiner Sicht war dein Vorgehen genau richtig.
(...)
Dein Ziel war es auch mehr zu verdienen. Insofern hast du aus meiner Sicht alles richtig gemacht.

Hat ja auch super geklappt...


Wenn man den Fuß noch nicht in der Tür hat, sollte man vielleicht erstmal bescheidener sein.

Wie schon gesagt wurde, wenn sie Dich unbedingt hätten haben wollen, hätten sie verhandelt. Dass man Dich SO abgebügelt hat, zeigt, dass Deine Gehaltsvorstellung entweder VIEL zu hoch gegriffen war, oder dass noch was anderes nicht gepasst hat.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald einen guten Job mit einer besseren Bezahlung findest!
 
Ob etwas richtig ist oder nicht, hat in den meisten Fällen nicht notwendigerweise etwas damit zu tun, ob etwas klappt....
ist eigentlich sehr simpel, aber anscheinend für manche nur schwierig zu verstehen.
 
Finde deine Gehaltforderung nicht überzogen. Ich selbst habe jetzt nichts mit Informatik am Hut, aber habe eine Berufsausbildung zum "Werkzeugmacher" gemacht und danach habe zwei "Staatlich geprüfte Techniker" Abschlüsse gemacht Mechatronik und Wirtschaft. Bekomme jetzt ein Grundgehalt von 75.800 Euro + Urlaub + Weihnachtsgeld entspricht EG14 NRW.

Ich finde 33.000 Euro für ein Facharbeiter ist nicht viel. Wo ich noch als Facharbeiter (Werkzeugmechaniker) gearbeitet habe, hat man mir EG10 bezahl ca. 41.000 Euro +Urlaub + Weihnachtsgeld.

Also am Gehalt kann es nicht gelegen haben
 
in meiner absoluten Traumfirma

Mach nicht den Fehler dich nur auf eine Firma zu konzentrieren und deine Stimmung davon abhängig zu machen.

bin für ein ganzes Team verantwortlich
bekomme im Monat unter 2000 Euro netto raus.

Das ist gar nichts, vor allem wenn man fürs ganze Team verantwortlich ist, und dann noch im IT-Bereich.
Vermutlich spielt eine Rolle, ob man studiert hat oder nicht.
 
Dass die Firma überhaupt keinen Kommentar zu den Gehaltsvorstellungen abgegeben und dann eine Absage geschickt hat, finde ich ja auch unter aller Kanone. Es heißt ja nicht umsonst GehaltsVERHANDLUNGEN. Eine Verhandlung ist für mich nicht "Der Bewerber nennt eine Zahl und die wird dann kommentarlos stehengelassen".
 
Eine Verhandlung ist für mich nicht "Der Bewerber nennt eine Zahl und die wird dann kommentarlos stehengelassen".
Was aber, wenn seine Vorstellung 10.000€ des eingeplanten Gehaltes übersteigt?
Über was soll man da als Arbeitgeber verhandeln? Wie soll die Verhandlung
stattfinden? In 1000er oder 100er Schritten?

Warum hat der Bewerber nicht gefragt: Sind sie mit meiner Gehaltsvorstellung
einverstanden?

L.G.uppy
 

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