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Betteln weil arm?

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Ich habe heute etwas nicht ganz alltägliches erlebt.
Ich wurde heute von einem Mann angesprochen und er gab mir nen Zettel wo drauf ein Bild und Text war....
Komme aus Rumänien und habe beim Hochwasser Haus verloren und meine Familie ist arm oder so....
Der Mann hat sehr gebrochen deutsch gesprochen.
Als ich fragte, wo er lebt sagte er mir erst einen Ort der sehr weit weg ist. (100km)
und dann sagte er einen Ort der 60 km weg ist aber er war einfach sehr schwer verständlich.
Er bat mich um Hilfe (Geld)
Na ja, ich erlebe selten, dass mich jemand auf einem Parkplatz anspricht....
Darf er das überhaupt?
Was hättet ihr getan?
Glaubt ihr, dass er von so einer "Drückerkolonne" kommt?
Übrigens, ich habe mit meinem Handy ein Foto sowohl von seinem Ausweis gemacht als auch von dem Zettel....aber wem bringt es was?
Hätte ich es überhaupt tun dürfen?
Hätte ich es der Polizei sagen sollen, damit andere vorgewarnt sind, dass bei uns in einem harmlosen Ort auf einem
Parkplatz so etwas passiert?
 
Im Bahnhof ist das Belästigen von Personen tatsächlich verboten, der Bettler wird dann vom Platz verwiesen. Auf einem Parkplatz dagegen wird wohl kaum einer etwas tun können... außer es ist ein privater.

Und ja, 95% solcher Bettler sind einfach Betrüger.
 
Kann man natürlich nie wissen, ob das echt ist, oder es sich um eine organisierte Bettelei handelt.
Bei uns hier gibt es einen Tag ( Mittwoch ) an dem das scheinbar auf einem Lidl-Parkplatz erlaubt ist. Der "Bettler" dort bietet ein autorisiertes Infoblatt ( eien Art Zeitung ) an, wenn man etwas gibt. Ich gebe eigentlich immer was, dafür schiebt mir der Mann meinen Einkauswagen zum Auto und lädt ein. Na ja, und den Euro im Wagen darf er dann auch behalten.
Ich will gar nicht wissen, ob der irgendwie "echt" ist........
 
die obdachlosen hier in der stadt vertreiben auch eine zeitung. die dürfen wohl auch in öffentlichen verkehrsmitteln. wenn ich was hab, geb ich auch was. habe aber selber wenig.
bettler, die (angeblich?) aus rumänien oder so kommen, hab ich schon an der haustür gehabt. drückerkolonne....also ich weiß nicht.
ich halte es so: da ich eh wenig geben kann, geb ich denen, die nachweislich aus meiner stadt kommen, also den obdachlosen von hier.
alle anderen gehen halt leer aus.
ich würde aber nicht pauschalisieren von wegen "und er brauste mit seinem daimler davon", ich glaube, so freigiebig sind die leute nicht mehr, dass man sich vom erbettelten ein dickes auto kaufen kann.
 
die obdachlosen hier in der stadt vertreiben auch eine zeitung. die dürfen wohl auch in öffentlichen verkehrsmitteln. wenn ich was hab, geb ich auch was. habe aber selber wenig.
bettler, die (angeblich?) aus rumänien oder so kommen, hab ich schon an der haustür gehabt. drückerkolonne....also ich weiß nicht.
ich halte es so: da ich eh wenig geben kann, geb ich denen, die nachweislich aus meiner stadt kommen, also den obdachlosen von hier.
alle anderen gehen halt leer aus.
ich würde aber nicht pauschalisieren von wegen "und er brauste mit seinem daimler davon", ich glaube, so freigiebig sind die leute nicht mehr, dass man sich vom erbettelten ein dickes auto kaufen kann.


...keiner was dagegen wenn Du "spendest"
 
Wenn es sich um eine Drückerkolonne handelt, dann braust der, welcher dort auf dem Parkplatz steht und bettelt, nicht mit dem Daimler davon. Den Daimler haben andere. Die stehen nicht dort, die lassen stehen. Ich gehe davon aus, dass der Mann, der dort bettelt, ne ganz arme Sau ist. Nur kann man diesen Leuten ganz schwer helfen.
 
Wenn es sich um eine Drückerkolonne handelt, dann braust der, welcher dort auf dem Parkplatz steht und bettelt, nicht mit dem Daimler davon. Den Daimler haben andere. Die stehen nicht dort, die lassen stehen. Ich gehe davon aus, dass der Mann, der dort bettelt, ne ganz arme Sau ist. Nur kann man diesen Leuten ganz schwer helfen.


KORREKT nur so kopliziert wollt ich nich antworten
(aus gutem Grund)😀
 
Wenn es sich um eine Drückerkolonne handelt, dann braust der, welcher dort auf dem Parkplatz steht und bettelt, nicht mit dem Daimler davon. Den Daimler haben andere. Die stehen nicht dort, die lassen stehen. Ich gehe davon aus, dass der Mann, der dort bettelt, ne ganz arme Sau ist. Nur kann man diesen Leuten ganz schwer helfen.

Was würdest davon halten, wenn ich eine Freundin die deutsch u. rumänisch kann eben mal nen Brief schreiben lassen würde und dem an die Adresse schicken die auf seinem Persoausweis steht? (wobei ich sehen muss, ob auf d. Handy die Adresse erkennbar ist)
Oder mal raus finden, ob die ein Telefon haben?
Ich denke aber, wenn daran nur ein Funke Wahrheit ist, sind sie ganz arme Leute/Familie....
Ich würde denen, sofern die ne Familie/Kinder haben auch eben Kleidung etc...rüber schicken, warum nicht?
Mich würde halt echt interessieren, mit wem habe ich da heute wirklich geredet?
Denn der Perso Ausweis der war schon echt, denke mal denn sein Bild war drauf uns sah nix gefälscht aus...
 
Im Bahnhof ist das Belästigen von Personen tatsächlich verboten, der Bettler wird dann vom Platz verwiesen.

Interessant - insbesondere in Zügen und Bahnhöfe (bzw. auch auf den Bahnhofsvorplätzen und teilweise an Bushaltestellen) werde ich in letzter Zeit öfter angesprochen mit der Bitte um eine Spende. Gespendet habe ich jedoch noch nie etwas, da ich vermute, dass dort auch eine Drückerkolone dahintersteckt. Man wird zumindest so oft angesprochen, dass ich glaube, dass dort ein System dahintersteckt.

Vielleicht ist es euch ja auch schonmal aufgefallen: Vor allem jüngere Leute (schätzungsweise zwischen 12-25 Jahre alt) fragen in letzter Zeit häufig nach einer kleinen Spende, da Ihnen 50 Cent, 1 Euro, 2 Euro für eine Fahrkarte angeblich fehlen.

Manche sind sogar so dreist und betteln noch in den Zügen. Sie haben angeblich nur eine Fahrkarte bis zum Ort xy und müssen dort umsteigen. Für den Anschlusszug brauchen sie eine Fahrkarte. Und manche Leute spenden sogar.

Neulich habe ich sogar jemanden mit einer körperlichen Behinderung in einen Zug gesehen. Auch er hat um 2 Euro für eine Fahrkarte gebettelt, da sein Behindertenausweis nicht in allen Zügen anerkannt wird und er umsteigen müsse in einen anderen Zug. Das Geld habe er zu Hause vergessen. Eine ältere Dame hat ihn einen 10 Euroschein in die Hand gedrückt, da sie kein Kleingeld dabei hatte.
Naja ob er das Geld wirklich brauchte oder man ihn ausgewählt hat um Mitleid zu erregen, weiß ich nicht. Unterstellen möchte ich niemanden etwas, aber aufgrund der Häufung von solchen Anfragen, traue ich niemanden mehr über den Weg.

Ist es nicht eine Sauerei, dass diese Drückerkolonnen die "vermeintliche" Not vorttäuschen und man dann auf die Anfragen nicht mehr reagiert? Wenn jemand wirklich mal in einer Notsituation ist, bekommt er dadurch im Zweifelsfall keine Hilfe.
 
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