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Betrug bei Prüfungen unter Mithilfe der Dozentin

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121443
  • Datum Start Datum Start
G

Gelöscht 121443

Gast
Das Ganze geht mir total nach - mein Examen ist zumindest teilweise somit ein Betrug.
Denn wir Prüflinge kannten die Themen bereits vor dem Examen und konnten so die Arbeiten zuhause vorarbeiten.... 😳
Als ich irgendwann damit nicht mehr klar kam, hab ich die betreffende Mentorin angeschrieben, die uns damals die Themen gab.
Sie leugnete alles.
Und auch ich hab geschwiegen - nicht meinetwegen (ich hätte mehr als gern dazu endlich gestanden), sondern um meiner Mitstudenten und auch der Dozenten willen. Denn ich hätte unzählige Menschen mit hinein gerissen.
Aber es verfolgt mich immer noch.
 
So viele Menschen betrügen. Mach dir nichts draus. Ich kenne Menschen, die "Vereine" haben, aber die Steuern der Mitgliederbeiträge nicht versteuern. Menschen, die vor Gericht gehen, um ihr Examen doch noch irgendwie einzuklagen, Menschen, die ohne Skrupel jeden Vorteil den sie kriegen können an sich reißen. Du bist da bei weitem nicht der einzige. Du gehörst zur Masse, also tauche einfach darin unter. Dein schlechtes Gewissen kannst du sicher irgendwie anders trösten.
 
Das ist echt übel.
Als ich irgendwann damit nicht mehr klar kam, hab ich die betreffende Mentorin angeschrieben, die uns damals die Themen gab.
Sie leugnete alles.
Wie verhielt sie sich darauf hin?
Hat sie weiter wie bisher betrogen oder war dann Schluss?
Im Nachhinein kannst du es ja nun nicht mehr ändern.
Versuche deshalb nicht mehr daran zu denken und hakte die Sache ab.
Es hätte auch schief gehen können und du hättest dann evtl auch keinen Abschluss gehabt.
 
Im Nachhinein ist daran nichts mehr zu ändern, sagen wir es ganz klar.

Darf man fragen, wie es zustande kam, dass die Themen vorher bekannt gegeben wurden?

Ich muss offen sagen: viele Dozenten geben ihren Studenten gewisse Hinweise und grenzen die Themen ein. Das ist Gang und Gebe. Tatsächlichen Betrug würde ich erst einwerfen, wenn sogar die Fragestellungen bekannt waren.
 
Das ist echt übel.

Wie verhielt sie sich darauf hin?
Hat sie weiter wie bisher betrogen oder war dann Schluss?
Im Nachhinein kannst du es ja nun nicht mehr ändern.
Versuche deshalb nicht mehr daran zu denken und hakte die Sache ab.
Es hätte auch schief gehen können und du hättest dann evtl auch keinen Abschluss gehabt.

Das weiß ich nicht, ob sie es wiederholt hat. Sie war danach noch einige Jahre an der Uni und wurde gechasst, aber aus anderen Gründen. Der Betrug ist nie an den Tag gekommen.
 

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