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Betrügende Gattin

An Kindesunterhalt musst du nur soviel zahlen, das dir ein gesetzlich festgelegter Selbstbehalt bleibt.
Lass dich da nicht über den Tisch ziehen.
Und was den Auszug betrifft, da muss deine Frau dir einen Ausgleich zahlen, wenn ihr das Inventar der gemeinsamen Wohnung zusammen angeschafft habt. Lass das unbedingt deinen Anwalt regeln.
Ich habe 2 Scheidungen erlebt, erst meine und später die meiner Tochter.
Der Ehepart, der auszieht, hat auch Rechte!
Wobei ja hier noch überhaupt nicht klar ist, WER von den Beiden auszieht oder wie sie das regeln wollen. Klar: Mit Kindern nochmal schwieriger, denn sie sollten möglichst nicht aus ihrem sozialen Umfeld (Freunde, etc.) rausgenommen werden.

Aber z.B. auch Fragen, welches Betreuungsmodell als Eltern hier in Frage kommt spielt ja da mit rein irgendwo.
 
Ich werde sie die nächsten Tage auf die Scheidung ansprechen und ob es einen Neuen in ihrem Leben gibt.
Anwalt suchen, Trennungsjahr einläuten. Was gibt es hier nachzudenken? Ausgezogen bist du ja eh.
Verstehe nicht weshalb ihr ausgemacht habt das sie sich nochmal explizit melden müsse, wenn es kein zurück gäbe. Dein Auszug war ein zusätzlicher Freifahrtsschein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun bin ich genau einen Monat ausgezogen und war während ihrer Abwesenheit in der gemeinsamen Wohnung um nach dem Rechten zu sehen (immerhin leben meine Kinder hauptsächlich da)
Du schreibst, dass du bereits ausgezogen bist.
Heimlich in der ehemals gemeinsamen Wohnung aufzutauchen kann rechtlich grenzwertig sein bishin zu Hausfriedensbruch. Auch deine Frau hat ein Anrecht auf ihren sicheren Ort.
und finde einen (negativen) Schwangerschaftstest.
Ich frage mich schon, wie "findet" man so was....auf dem Küchentisch o. ä. oder hast du ihre Sachen oder den Müll durchwühlt?

Auch wenn dir übel mitgespielt wurde, pass auf, was du machst....auch im Hinblick auf das, was noch folgt (Scheidungsverfahren).
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht wenn er noch einen Schlüssel hat
Kann ich nicht beurteilen, ob man das rechtlich nur an dem Schlüssel festmachen kann.

Wenn man den Gedanken fortführt - mal angenommen, der Expartner rückt den Schlüssel erstmal nicht raus - dass es dann OK wäre, weiterhin ein- und auszugehen, bis die Herausgabe ...hm....erwirkt wurde?

Mir wurde damals vom Anwalt geraten, zu handeln und die Schlösser auszutauschen (habe ich nicht getan).

Mein Rat an dich: Lass dich anwaltlich beraten (allgemein, nicht wegen dem Schlüssel). Es gibt so vieles an das man denken muss, das kann man gar nicht "auf dem Schirm" haben, wenn man sich noch nie hat scheiden lassen.

Hast du deine Unterlagen gesichert? Finanzen/Konten im Blick bzw. ggf. ein neues Konto für dich selbst eröffnet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
wahrscheinlich habe ich für mich schon alle Konsequenzen die bald folgen werden, lade meine Geschichte aber dennoch hier ab.
Aber von Anfang an.
Ich bin nun seit 13 Jahren verheiratet, wir haben zwei wundervolle Kinder. Die Ehe hatte ihre Höhen und Tiefen wie wohl jede Ehe. Meine Frau war für mich damals der absolute Jackpot, es grenzte an ein Wunder dass ich sie für mich gewinnen konnte. Sie hat einfach alles verkörpert was ich mir von der idealen Frau ausgemalt habe.
Vor einem Jahr hatte sie eine OP aufgrund eines Unfalls und diePrognose sagte eine längere Genesungszeit voraus. Schon vor dem Unfall lief nicht alles glatt zwischen uns, rückblickend und aufgrund gefundener Chats stand sie wohl seit längerem in Kontakt mit einem (mehreren?) Mann, gut versteckt.
Nun, aber das fand ich erst Monate später raus.
Kurz nach der OP offenbarte sie, dass ihre Gefühle mir gegenüber erlöscht seien, alles nur noch mies in unserer Ehe ist und sie nur noch in Ruhe gelassen werden möchte.
Leichter gesagt als getan unter einem Dach mit zwei kleinen Kindern. Natürlich war meine Welt erschüttert, zumal sie immer gesagt hat das alles passt und sie schon Bescheid sagen würde wenn es nicht mehr funkt zwischen uns.
Nachdem sie wieder einigermaßen Laufen konnte, ging sie vor allem abendlich auf längere Spaziergänge. Ich wurde gelinde gesagt ab da nur noch wie Mensch zweiter Klasse behandelt, kalt, desinteressiert…
Monate ging das so, Gespräche folgten. Ihrerseits stimmte sie Neustarts zu, meine Verfehlungen wollte ich ändern (mehr echtes Interesse zeigen, Gesten etc, meinerseits gab es nie Betrug, Gewalt, Alkoholismus oder dergleichen, habe auch einen guten Job ohne den ganzen Tag oder tagelang wegzubleiben).
Nun, wie gesagt waren so ca. 4-5 Monate sehr frostig, destabil. Kein Sex, keine Zärtlichkeiten. Ein Gefühl sagte mir dann, dass ich doch mal ihr Handy checken sollte und siehe da:
Pikante Fotos von ihr in ihrer versteckten Gallerie und Nacktbilder von einem Typen inkl. Penisbilder vom nahen. Zusammen waren Sie auf keinem Bild, datiert waren die Bilder und diverse Sexchats auf ca. Einen Monat nach ihren Bruch zu mir.
Diverse Screenshots von dem Typen aus WhatsApp und Telefonnummern waren auch dabei die schon fast ein Jahr alt waren. Ich stellte sie sofort zur Rede sobald die Kinder im Bett waren.
Sie wollte erst nichts sagen, nur dass das dann das Ende ist und man die Scheidung einreichen könne, da jetzt nichts mehr zu machen wäre. Ich forderte jedoch Rede und Antwort, so viel sei sie mir schuldig.
Nach langem hin und her sagte sie, dass es nur Schreiberei gewesen sei und sie rechtzeitig die Reißleine gezogen hat. Körperliche Aktivitäten gab es wohl zu keiner Zeit.
Ich wollte es glauben, auch wenn der rationale Teil in mir schrie und jeder andere auch nur mit dem Kopf geschüttelt hätte.
In dieser Nacht wurde viel geredet, erläutert, geweint. Sie presste sich aus Schuldgefühlen die ganze Nacht an mich. Ich schlief keine Stunde…..
Am nächsten Tag kam sie von der Arbeit und meinte, dass sie die Nummer des Typen gelöscht hätte und sie einen Neuanfang mit mir wagen würde.
Ihre Sanftmut hielt keine drei Tage, da war sie schon wieder sehr allergisch auf kleinste Verfehlungen meinerseits. Das ging dann noch einige Monate so hin und her, ich ertappte sie immer wieder bei kleineren und größeren Lügen, obwohl sie meinte dass sie nun auch um der Beziehung Willen bei allem maximal ehrlich sein wollen würde.
Leider nein, es ging immer weiter, bis sie wieder einmal sagte dass sie nichts mehr fühlt und sie nur noch ohne mich leben wollen würde, damit sie für sich rausfinden könne was sie genau will (mich, nicht mich, was auch immer….).

Nun bin ich genau einen Monat ausgezogen und war während ihrer Abwesenheit in der gemeinsamen Wohnung um nach dem Rechten zu sehen (immerhin leben meine Kinder hauptsächlich da) und finde einen (negativen) Schwangerschaftstest. Sex hatten wir seit fünf Monaten keinen mehr. Versprochen hat sie zumindest, bevor es zum Auszug kam, dass sie Bescheid gibt wenn es zwischen uns kein Zurück gibt und dann die Scheidung eingereicht wird. Tja, wieder fühle ich mich wie der dümmste Mensch auf dieser Welt…
Ich werde sie die nächsten Tage auf die Scheidung ansprechen und ob es einen Neuen in ihrem Leben gibt. Mit der Wahrheit rechne ich nicht, dafür hat sie mir nun zu oft zu gut ins Gesicht gelogen. Hätte ich so auch niemals niemals niemals von dieser einen Frau erwartet….
Ich kann verstehen, dass du dich verletzt und verraten fühlst. 😢
Was sie getan hat ist respektlos und wiederholtes Vertrauen wird gebrochen. Du kannst ihr Verhalten nicht kontrollieren und es ist gefährlich, weiter in der Hoffnung auf Normalität zu hängen. Du musst jetzt ehrlich zu dir selbst sein, klare Grenzen ziehen und Entscheidungen treffen, die dich und die Kinder langfristig schützen.
 
Du schreibst, dass du bereits ausgezogen bist.
Heimlich in der ehemals gemeinsamen Wohnung aufzutauchen kann rechtlich grenzwertig sein bishin zu Hausfriedensbruch. Auch deine Frau hat ein Anrecht auf ihren sicheren Ort.
Doch, das ist erlaubt, solange noch keine klare Absprache über die Aufteilung des gemeinsamen Hausrates (bei gemeinsamen ehelichen Anschaffung gilt im Trennungsfall jedem gehört halbe-halbe)
erfolgt ist und der TE dort noch seine privaten Sachen hat. Und er den Wohnungsschlüssel hat.
Allerdings wäre fair, seinen Besuch anzukündigen und nicht heimlich und dann noch bei der Ex im Handy rumsuchen. Solange noch keine Absprache und kein Statement eines Anwaltes bzw. Verfügung vorliegt, darf der TE seine Wohnung betreten. Das ist kein Hausfriedensbruch.
 

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