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Betäubt, entführt, vergewaltigt und verfolgt

QWERT1

Neues Mitglied
Die beiden letzten Jahre meines Lebens waren der Psychohorror.

Es fing an mit einer Geschäftsreise. Im Grunde kehrte ich nach der Reise zurück und alles war wie gewohnt. Nichts verdächtiges, nichts merkwürdiges.

Irgendwann, 3 Monate nach der Reise, sehe ich TV und plötzlich spielt sich eine Szene vor meinen Augen ab. Ich sitze im Bus und mir werden Drogen verabreicht. Ich denke zunächst an irgendeine Überlastungsstörung und gehe schlafen.

In den folgenden Wochen kommen neue Erinnerungen hinzu: Ich erinnere mich an einen Treffpunkt, wo Leute auf mich gewartet haben, die wussten dass ich komme. Ich bin von dieser Erinnerung total verwirrt und denke erneut, ich würde irre werden.

Nun kommt es noch verrückter: Einmal werde ich beinahe überfahren (GPS Tracking meiner Position), ein anderes Mal erleide ich einen extremen Histaminschock mit Räuspern und Flüssigkeit beim Atmen. Ich zähle insgesamt 5 Situationen, welche nahezu tödlich hätten gewesen sein können.

Ich höre mit dem Trinken auf (ich habe nie sonderlich viel getrunken), nehme dutzende B12 Spritzen, diverse Hilfsmittel und irgendwie stabilisiert sich mein Gehirn. Es gibt keine neuen Erinnerungen mehr. Über 1 Jahr ist Pause.

In diversen Situationen im Leben habe ich das Gefühl verfolgt zu werden. Vor mir wird ein Trigger gesetzt, und gleichzeitig nimmt eine Person die Szene auf (meist im 90° Winkel, gelegentlich vor / hinter mir). Ich bilde mir ein paranoid zu werden. Die Trigger folgen einem Muster, das eine bestimmte Sprache spricht.

Irgendwann bin ich im Urlaub. Irgendjemand spricht mich an, ich werde beobachtet von Unbekannten. Eine Person sagt "er weiß es wirklich nicht" und schaut mich dabei an.

Nach knapp einem Monat intensivem Nachdenken und einem spontanen Trigger auf der Straße, dauert es nur knapp 24 Stunden. Plötzlich sehe ich, was geschehen war.

- Kollegen überrumpelten mich im Hotel
- Ich wurde gezwungen aus einer Flasche zu trinken (ich habe abgelehnt)
- Ich wache im Bus auf, es läuft eine Audioaufnahme von allem was geschieht.
- Die Leute sprechen davon, dass ich mich nicht erinnern werde. Bisher konnte sich noch niemand erinnern.
- Mir werden unzählige Fragen gestellt, um diese später zurechtzuschneiden und auffindbar zu machen (die Täter wussten, dass es eine Fernüberprüfung ihrer Geräte geben wird).
- Ich werde im schwer betäubten Zustand zu Dingen gezwungen, gegen welche sich mein Verstand gewehrt hat. Doch ab einer gewissen Überdosis bin ich machtlos. Mein Verstand entkoppelt sich von der Realität. Ich bin nicht mehr ich.
- (einiges überspringe ich hier)
- Irgendwann sagen die Täter, das ihr Alibi brüchig ist. Ich höre die Stimme eines berühmten Person. Sie arrangieren ein Treffen mit irgendwem.
- Mitten in der Nacht treffe ich jemanden, der auf mich wartet
- Auf dem Weg zurück ins Hotel nutzen die Täter meine Beeinflussbarkeit um unzählige Ängste in mein Unterbewusstsein einzuspeichern
- Im Hotel kommt es zur Vergewaltigung

Doch damit endet es nicht. Offenbar wurde die Audioaufnahme zurechtgeschnitten und auffindbar hinterlassen, wie von den Tätern beabsichtigt. Offensichtlich kenne ich die geschnittene Audioaufnahme nicht, aber vieles deutet darauf hin, dass die Täter durch Beweismittelfälschung die Justiz zum Geiselnehmer und Verfolger degradiert haben.
 
Ich kannte jemand. Sie wurde verfolgt von ihren Ehemann.
Sie hat Szenen beschrieben, wie er ihr Batteriesäure in die Nähten ihrer Kleidung aufgetragen hat,damit Sie schaden nimmt.
Wie er ihren Teppich vergiftet hat, damit.
Sie hat Glasplatten aus Omas Schrank darauf gelegt,damit sie bestimmte Schritte abgehen konnte ,sonst hätte es ihre Füsse verätzt.
Auch im Schampoo hat er es rein gemacht.
Sie zeigte mir stellen am Kopf und Körper , erzählte haarklein jedes Detail, z.B wie er sie verfolgt und bespitzelte, fremde Menschen gehörten auch dazu.
Es ging über Jahre und steigerte sich und am schlimmsten war, das am Ende sogar ihre eigene Tochter dahinter steckte, und dann noch ihre beste Freundin. Selbst die Friseurin war verdächtigt.

Als Sie in einer Psychosomatischen Klinik war, war Sie noch heftig uneinsichtig und Misstrauisch.
Und irgendwann, wo sich alles immer und immer wieder mit voller Überzeugung im Kreis drehte, wurde Sie in die Psychiatrie mit genommen und erstmal zwangseingewiesen, weil sie keine Medikamente einnehmen wollte.
Sie schrie, weinte und sträubte sich, ALLE stecken unter einer Decke ,ALLE wollen ihr was schlechtes, der Ehemann hat bestimmt den Pychiater bestochen und geködert, usw..
eine unendliche Geschichte.

Ein paar Tage später wurde es friedlicher. Sie bekam nun Medikamente.

Drei Wochen später, die meiste Zeit erschöpft geschlafen, konnte Sie sich nicht mehr an die furchbar und schrecklichen Details der Jahre erinnern. Es war wie weg.
All das was sie so furchtbar erschreckte und wahn-sinnig ermüdete, weg!
Schließlich konnte sie eine normale kormobideTherapie anfangen, denn hinter ihrer Paranioa steckte ihre traurige Kindheitgeschichte und allmählich wurde ihr vieles leichter und klarer.
Sie lernte dort auch andere Leute ,andere Schicksale kennen und eine neue Welt eröffnete sich ihr langsam.

Möchte du nicht auch Frieden?

Gehe zu deinem Hausartz, er/sie ist neutral und Schweigpflichtsgebunden und erzähle alles.
Er wird dich zum Psychiather oder gleich in eine ARKUT Klinik überweisen, wo du sicher bist.
Schlimmeres wie du schon durch gemacht hast, wird dir da ganz sicher nicht passieren.
Du kannst dich ausruhen und man versteht deine gefühlte Welt und dein Werdegang.
Du kannst da nix für, hörst du.

Hab keine Angst, es ist erstmal nur Fremd, das vergeht aber recht schnell und dann kann du sicher und Betreut neu anfangen ,ohne mit ständigen Trigger oder Ängsten zu Leben.
Keiner sagt das es leicht ist,aber doch viel viel leichter, wie das was du hinter dir hast.
Und die Medikamente wirst du wohl immer einnehmen müssen, damit der Wahn-sinn nicht wieder von vorne anfängt.
So zumindest war es bei meiner Bekannten so.

Glaube und Vertraue, erstmal den Ärtzen.
Und dann, Glaube und Vertraue Dir wieder.

Es tut mir sehr sehr Leid, was du die ganze Zeit so ganz alleine schweres durch gemacht hast.
Alles alles Gute und nur das Beste, wünsche ich dir auf deinen Wegen.
 

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