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Bester Freund: Selbstmord

White Widow

Neues Mitglied
Hallo,

ich weiß nicht wo ich anfangen soll, deswegen schreib ich mal einfach drauf los. Ich versuch das alles mal als geschichte zu erzählen naja...
Im Jahr 2002 war ich grade von Gymnasium abgegangen und musst die 6. Klasse auf der Realschule wiederholen. Das erste halbe Jahr hatte ich immernoch kaum freunde an der schule und meine Noten waren wieder schlecht. Zum 2. Halbjahr hin, kam ein neuer Schüler zu uns in die Klasse. Er hieß Alex und sollte sich neben mich setzen. Er war extrem dünn, hatte eine Zahnspange, ziemlich viele Pickel und sein Körpergeruch war auch nicht grade angenehm. Aber gleich am 1. tag verstanden wir uns unglaublich gut und redeten stundenlang über pc spiele und ähnliches. Es war fast so, als ob wir uns schon ewig kennen. Die nächsten Wochen und Monate wurden wir beste Freunde, ja fast sowas wie Brüder. Wir konnten über alles reden und lachten immer tränen über jeden Scheiß. Er wohnte in einer kleinen Wohnung mit seiner Mutter, die im 6. stock war. Meistens sind wir nach der Schule immer zu ihm und haben vor dem pc oder konsole gespielt. Seine Mutter war immer erst spät abends da, sodass wir tagsüber immer die wohnung für uns hatten. Wir hatten echt nur Blödsinn im Kopf, aber auch unfassbar viel Spaß. Wirklich jedes mal wenn wir unterwegs waren brachte er mich zum weinen vor lachen. Ich erinner mich das ich mal 15 minuten auf den boden lag und mich nicht mehr bewegen konnte vor lachen. Ich habe nie wieder so gelacht..
Als sich das Schuljahr dem Ende neigte war klar das ich die 6. klasse wieder nicht schaffen würde und auf eine hauptschule müsse. Tatsächlich kam es noch viel schlimmer, denn meine eltern meldeten mich für ein Internat an. (das war immerhin noch in der selben Stadt) Also nach den Sommerferien ging ich auf das besagte Internat was für mich wie ein schlag ins gesicht war..( das ist ne andere geschichte) Ich konnte also nur am Wochenende nach hause und manchmal auch nachmittags nach der schule. Aber meistens bin ich immer zu alex, auch am wochenende übernachtete ich fast immer bei ihm.
In der Zeit fiel es mir das erste mal auf das er regelmäßig sagte wie sinnlos das leben ist und das alles keinen sinn ergibt. er sprach sogar von amoklaufen. Aber er sagte das alles nicht im ernsten ton sondern mehr lachend. Ich hab ihm immer zugestimmt wie sinnlos das leben ist und dann haben wir uns schlapp gelacht. wie immer... (Hätt ich doch nur vorher gewusst wie ernst das alles war...) Das Jahr verging schnell und meine guten war unglaublich gut sodass ich meine Eltern überreden konnte mich von dem internat auf eine normale hauptschule gehen zu lassen. So kam es dann auch, und glücklicherweise kam ich wieder auf die selbe Schule wie Alex (es war ein schulzentrum mit real und hauptschule). Nur mit den Unterschied das ich auf der hauptschule war und er noch zur realschule ging. Aber immerhin konnten wir uns dann immer in den Pausen sehen. Und natürlich wieder nach der Schule. Ich kam wieder nicht klar in der neuen schule und hatte keine freunde aus meiner klasse, was mir aber egal war, da ich ja alex in den pausen hatte. In seiner Klasse war auch meine beste Freundin Nathalie die auch mit ihm recht gut befreundet war. Aber eigentlich hatte er nur mich, mit anderen hat er fast nie was gemacht, vielleicht weil ich ihn verstand und weil ich für ihn sowas wie ein kleiner bruder war.. (er hatte auch noch einen anderen sehr guten freund aus seiner alten schule, der aber etwas weiter weg wohnte. er kam vielleicht jedes halbes jahr mal zu ihm)

Eines Tages, ich glaube es war im November, da war ich bei ihm zuhause und wir blödelten wieder rum. Wir waren bei ihm auf den Balkon und schmissen Wasserbomben auf Autos. Nachdem wir wieder mal tränen gelacht hatten erzählte er mir dass er sich am Vortag mit seiner Mutter auf dem Balkon gestritten hatte. Es war so eskaliert das er im Streit mit seiner Mutter auf das Balkongeländer stellte und ihr drohte sich runterzustürzen. Sie fing an zu weinen und er kam wieder herunter und der streit war vergessen. Nachdem er mir das erzählt hatte grinste er breit und wir beide mussten wieder lachen, aber diesmal hatte ich einen komischen Beigeschmack..

22. März 2004:
Ich ging ganz normal zur Schule, als ich in der Pause zu unseren Stammplatz ging war Alex nicht da, was mich sehr wunderte. Er war fast nie krank, und mit einigen seiner klassenkameraden machte ich noch witzchen über sein fernbleiben von der Schule...
23. März 2004:
Naja ich dachte es wird ein ganz normaler Schultag... Meine Noten waren wieder Miserabel und auch so gabs nur Ärger. An dem Tag hab ich eine 6 in Mathe bekommen. Da ich im Unterricht blödsinn gemacht habe musste ich mit mehreren anderen aus meiner Klasse nachsitzen. Als der Lehrer mal kurz draußen war schaute ich aus dem Fenster und sah meine alten Klassenkameradin Nathalie. Ich rief ihr zu und sie schaute mich wie erstarrt an. Ich stutzte kurz und saß mich wieder hin da der lehrer zurückkam. Nach dem Nachsitzen ging ich nach Hause und setzte mich an den Esstisch. Meine Mutter stand in der Küche und kochte. Mein großer Bruder kam auch von der Schule (er war auch an der Realschule) und setzte sich neben mich. Dann sah er mich an und sagte "wir müssen gleich mal reden". Ich schluckte erstmal, denn ich dachte das er mich mal beim rauchen gesehen hatte oder vielleicht auch von der 6 in mathe wusste.. Meine Mutter stellte grade das Essen auf den Tisch als das Telefon klingelte. Ich huschte schnell zum Telefon und es war Nathalie am aparrat. Sie hatte eine verheulte Stimme und sagte das wir reden müssen: "es ist etwas passiert..." ich: "was ist passiert?" "Alex ist tot, er hat sich gestern umgebracht" ich: "ja sehr lustig.." und da fing ich an zu lachen. Sie sagte daraufhin: "er ist kopfüber von balkon gesprungen, es tut mir so leid..." In dem Moment... in dem Moment als ich das Wort "balkon" hörte wusste ich sofort was passiert war. es war als hätte mir jemand mitten ins herz gestochen. Ich fing an ständig "nein" zu sagen währrend mir die tränen aus dem gesicht schossen. Mir wurde schwarz vor augen und meine beine gaben nach. ich weiß nur noch das meine mutter und mein bruder angerannt kamen und das ich dann stundenlang weinen musste.
Ich rief dann am späten Abend seine Mutter an, als sie meine Stimme hörte mussten wir beide erstmal weinen. Sie erzählte mir dann sie sich wieder mit ihm gestritten hatte. Eine Lehrerin hatte bei ihr angerufen und erzählt das Alex nur noch schlechte noten hat und den unterricht stört. Sie war sehr sauer auf ihn und sprach ihn am Abend darauf an. Es entwickelte sich ein Streit weil sie mit ihm zu einen Schulpsychologen wollte. In seiner Wut sagte er dass das Leben eh keinen Sinn ergibt und er sich genau so gut vom Balkon stürzen könne. Seine Mutter war auch sauer und sagte in ihrer Wut: "ja mach doch". In dem Moment rann er in Richtung Balkon und seine Mutter hinterher. Sie wollte ihn noch greifen aber es war zu spät...
Ich konnte nicht glauben was ich hörte...
1 woche später war dann die Beerdigung, der zweitschlimmste Tag meines Lebens. Er wurde zwar aufgebarrt, aber ich konnte mir den Anblick nicht antuen, das hätte ich nicht verkraftet. In der Trauerrede vom Priester kam zu sprache das er schwer gemobbt wurde an seiner alten schule und er deswegn an meine schule damals gewechselt ist. Das traf mich nochmal besonders hart. Aber das schlimmste war, sein alter freund von damals, der sehr selten mal zu ihm kam war auch bei der beerdigung. Als er mich sah sagte er kein wort. Er hat mich so unfassbar böse angeschaut das werd ich nie vergessen. es hat sich unglaublich eingebrannt dieser blick. Ich glaube er gab mir die schuld...
Ich muss noch was dazu sagen und das ist auch kein witz oder sonst was! ich hatte etwa 3 wochen vor seinen tot einen alptraum (einen dieser träume die man nicht vergisst) in dem er sich von Balkon stürzt. Ich glaube nicht an Vorahnungen oder sonstige geister deswegen kann mir das nur erklären, da ja in träumen bestimmte erlebnisse verarbeitet werden. ich vermute mal das ich das erlebnis von dem er mir erzählte hatte(der erste streit mit seiner mutter auf den balkon) in diesem verarbeit wurde. Aber das hat es natürlich noch viel schmerzvoller gemacht und die vorwürfe verstärkt...
Danach ging mein Leben ziemlich bergab...drogen, alkohol etc um das alles zu vergessen..

Naja mittlerweile sind 5 Jahre vergangen und ich bin 20 Jahre alt. es kommt mir immer noch so vor als wenn er nicht tot ist, sondern nur kurz im urlaub oder so ist. Ich denke immer noch sehr oft an ihn, mind 10 mal am tag. Und meistens schwälge ich in gedanken was wäre wenn er noch lebt oder wenn ich in die zeit zurückreisen könnte.. Naja aber ich weiß ich das ich ihn nie wieder sehen werde. Das war mir schon bewußt als ich das wort "balkon" damals am telefon hörte. Ich bin sicherlich nicht gänzlich Schuld an seinen tot aber eine Mitschuld hab ich auf jeden fall, wie auch seine mutter und die personen die ihn damals gemobbt haben.. deswegen bitte auch keine standartsprüche wie "du kannst nix dafür, es war seine entscheidung"...

ps:Ich hoffe man versteht die zusammenhänge, in Aufsätzen schreiben war ich schon immer schlecht😉.Und Bitte seid mir nicht sauer das ich so einen "Roman" geschrieben habe (vieles fehlt und auch sehr viel wichtiges habe ich vermutlich vergessen, aber ich habe wirklich versucht mich kurz zu halten) und das vermutlich viele schreibfehler drin sind. Ich wollte das einfach mal loswerden, denn so ausführlich hab ich es noch nie erzählt (obwohl das meiste noch fehlt..)

lg white
 
Hallo white widow!

Wolltest du das "nur" loswerden oder auch drüber reden? Das ist mir nicht so ganz klar und ich will dich nicht unnötig vollquatschen.

LG tortelini
 
Hallo white widow!

Wolltest du das "nur" loswerden oder auch drüber reden? Das ist mir nicht so ganz klar und ich will dich nicht unnötig vollquatschen.

LG tortelini


hi,

im Prinzip will ich beides. Wobei mir das wichtigste war, das alles erstmal aufzuschreiben und mit anderen zu teilen..
Wenn ihr Tipps, Fragen und etc. für mich habt, dann immer her damit..

lg white

edit: sory für doppelpost, hatte vergessen mich einzuloggen 🙁
 
Erst mal kann ich nachvollziehen wie das ist jemanden endgültig zu verlieren, da sich eine Person, die mir nahestand erhängt hatte. Das hat so was endgültiges. Von heute auf morgen nicht mehr da. Und was mich noch eher schockiert hat war dieser endgültige Entschluss von dieser Person.
Mensch dass dein Leben bergab gegangen ist, ist furchtbar. Du bist noch sehr jung.

Dein Freund würde sicher nicht mit ansehen wollen wie du dich zerstörst. Ich will dir keine Vorträge halten dass du dich berappeln und wieder auf die Beine kommen sollst. Die entscheidung liegt bei dir.

Aber überleg mal was für andere Probleme du damals hattest, irgendwie kams mir so vor als hättest du den einzigen Sinn in deinem Freund gesehen, als hätte nur er dich trösten können.
Und als er weg war ist alles in dir auseinandergefallen.

Ich mag dir nichts unterstellen. Die Pubertät ist oft nicht angenehm. Ich hatte auch damals mit schweren Komplexen und Einsamkeit zu kämpfen.
 
Dein Freund würde sicher nicht mit ansehen wollen wie du dich zerstörst. Ich will dir keine Vorträge halten dass du dich berappeln und wieder auf die Beine kommen sollst. Die entscheidung liegt bei dir.

Aber überleg mal was für andere Probleme du damals hattest, irgendwie kams mir so vor als hättest du den einzigen Sinn in deinem Freund gesehen, als hätte nur er dich trösten können.
Und als er weg war ist alles in dir auseinandergefallen.

Hi,
danke für deine Anwort!

Ja ich weiß, das ist auch der Gedanke der mir immer geholfen hat. "Wenn er mich jetzt sehen könnte" oder "Er würde nicht wollen das ich mir solche Vorwürfe und Gedanken mache". Das hilft aber auch nicht immer, vor allem wenn man grade dabei ist die Blumen auf seinen Grab zu gießen..

Ja da hast du recht. Probleme hatte ich damals auch zu genüge, ich war extrem schüchtern und ruhig, die Noten waren schlecht und gemobbt wurde ich auch gelegentlich. Er war halt sowas wie mein Bruder, wir konnten wirklich über alles reden und haben uns quasi blind verstanden. Und wenn ich nach der Schule immer bei ihm war, hab ich meine Probleme immer vergessen und ich konnte spaß haben. Als er "weg" war, bin ich fast ein völlig anderer Mensch geworden. Mir war alles egal und ich bin ein richtiges A******* geworden. Probleme mit mobbing hatte ich dann auch nicht mehr da ich mir nix mehr gefallen ließ. Die schulnoten sind noch schlechter geworden da ich sehr oft die schule schwänzte und mit anderen neuen "freunden" immer nur am kiffen und saufen war. Zum Glück hab ich mich dann noch halbwegs gefangen und meinen Hauptschulabschluss mit 4,0 geschafft. Man muss mal bedenken das ich auf den Gymnasium war..

Aber das was mir wirklich weh tut ist die Tatsache das er mir genau erzählt und gezeigt hat wie er sich umbringt und ich hab es nicht ernst genommen. Es war sowas wie ein hilferuf und ich war blind und habe nur mitgelacht.. Oder der durchdringende Blick von seinen anderen alten Kumpel auf der Beerdigung, das sind sachen die einen zerfressen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr Tipps, Fragen und etc. für mich habt, dann immer her damit..

Hmm... Tipps hätte ich sicher einige für dich, die Frage ist nur, ob du an deiner Situation auch wirklich etwas ändern oder weiter in Selbstmitleid versinken willst? Denn alle guten Tipps der Welt helfen nicht, wenn DU nicht bereit bist einen Schritt nach vorne zu gehen.

Dass du kiffst war mir schon klar, nachdem ich deinen Namen gelesen hatte und ich kann mir schon so grob vorstellen wie du dein Leben führst... Früher hat dich dein Freund die Probleme vergessen lassen und jetzt ist es das Gras. Kann ich sehr gut nachvollziehen, ich selbst habe knapp 10 Jahre gekifft, 5 davon war ich dauerbreit. Das Problem ist nur, dass du dich damit im Kreis drehen wirst. Damit machst du nichts besser, eher schlimmer. Klar, im Moment hilft es. Aber damit sind deine Probleme nur aufgeschoben, nicht aufgehoben und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du nichts mehr durch die Kifferei verdrängen kannst und dann ist es vielleicht zu spät etwas zu unternehmen, weil man dann soviele Probleme hat, dass man gar nicht weiß wo man überhaupt anfangen soll an sich zu arbeiten.

Du hast jetzt die Möglichkeit all deine Kraft zusammen zu nehmen und dich selbst aus dem Sumpf zu ziehen, bevor du darin "versumpfst". Oder du lässt alles so wie es ist und gibst dir dein Leben lang die Schuld am Tod deines Freundes und wirst nie zufrieden mit dir und deinem Leben sein.

Versteh mich nicht falsch, ich will nicht herzlos wirken, ich sprech die Dinge nur aus, wie sie sind, um dich wach zu rütteln!

Ich selbst habe so eine Erfahrung nie gemacht. Dafür meine beste Freundin. Als sie sich von ihrem Freund trennen wollte, hat er wortwörtlich zu ihr gesagt: Wenn du dich von mir trennst, bringe ich mich um!
Sie hat aber nie geglaubt, dass er diese Drohung wirklich wahr machen würde. Sie dachte, er würde sie auf die Art dazu zwingen wollen bei ihm zu bleiben und da die Beziehung sie vollkommen zerfressen hätte, hat sie sie beendet. Ca. 2 Wochen später hat sie von seinen Eltern erfahren, dass er sich erhängt hat.
Dass sie sich die Schuld an seinem Tod gegeben hat, kann ich noch nachvollziehen.
Auch wenn das nicht lesen willst: Aber du trägst keine Schuld an dem Tod deines Freundes. Du wusstest nicht, wie ernst es ihm damit war. Du dachtest, das wäre alles nur Spaß. Ich bin mir sicher, wenn du gewusst hättest wie ernst es ihm damit ist, hättest du sicherlich etwas dagegen unternommen! Also hör auf, dir die Schuld daran zu geben! Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Klar, man passt aufeinander auf, wenn man sich gern hat. Trotzdem trägt jeder Mensch die Verantwortung für sich selbst! Er hätte dich um Hilfe bitten können, er selbst hat sich aber lieber dazu entschieden seinem Leben ein Ende zu setzen. Es war seine Entscheidung, nicht deine.

Ein Tipp bereits an dieser Stelle: Mach eine Therapie und lass die Kifferei. Du hast grob um den Daumen gepeilt noch ca. 40 Jahre deines Lebens vor dir, also mach was drauß! Das hätte dein Freund sicher gewollt!

LG

tortelini
 
ich hatte etwa 3 wochen vor seinen tot einen alptraum (einen dieser träume die man nicht vergisst) in dem er sich von Balkon stürzt. Ich glaube nicht an Vorahnungen oder sonstige geister

Hallo,

Du glaubst also nicht an Geister...bist also ein Geist, der nicht an Geister glaubt.

Sehr intelligent.

Wenn einer Selbstmord begeht, dann zieht das für alle Beteiligten ein großes Verhängnis nach sich, im Diesseits und im Jenseits.

Aber das glaubst Du ja alles nicht, weil sich die Realität nach Deinem Glauben richtet, oder vielleicht hast Du dir das mit der Vorahnung nur eingebildet ;-)

Nehmen wir mal an, daß das Urteil bei Selbstmord normalerweise lautet, daß der Betreffende die restliche Zeitspanne, die er noch zu leben gehabt hätte, wenn er sich nicht umgebracht hätte, im Jenseits als entkörperter Geist zubringen muß, unfähig, sich selbst zu helfen. Er kann allerdings andere um Hilfe bitten (die hören ihn aber nicht, da die geistigen Ohren verschlossen sind und es eine Barriere zwischen der Welt der Lebenden und der Toten gibt).

An wen, denkst Du, wird er sich dann wohl wenden.

Und was, denkst Du, wird das dann wohl für Auswirkungen auf Dich haben.

Ich finde Deine bodenlose Ignoranz köstlich. Du sitzt vor der größten und besten Informationsmaschine, die die Menschheit bis jetzt konstruiert hat, dem Internet (das es aber voraussichtlich nicht mehr lange geben wird), und hast keine Ahnung von all diesen Dingen und hast noch nicht mal versucht, Dich darüber zu informieren.

Vermutlich denkst Du wie alle, daß von den Toten ja keiner zurückgekommen ist und man es daher nicht wissen könne. Oder daß man über solche Fragen ohnehin nie etwas Greifbares herausfinden könne. Und daher solle doch jeder darüber denken, wie er wolle und jeder solle jedem seinen Glauben lassen.

Komisch - ich selber habe viele Jahre damit zugebracht, mich über diese Dinge zu informieren und habe die Erfahrung gemacht, man kann sich sehr weitgehend über diese Dinge informieren und man kann mit sehr hoher Sicherheit herausfinden, was davon wahr und was davon unwahr ist. Schlicht durch logisches Nachdenken und Sichten des vorhandenen Materials. Weil die Gesamtheit des Materials sehr schlüssig ist und man wenigstens einen Indizienprozess führen kann. Das kostet natürlich sehr viel Zeit und man muß sich selbst den Kopf darüber zerbrechen. Und das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden versuchen.

Wie gut, daß ich nur ein Sektierer bin, der einer antiquierten Religion anhängt, völlig unzeitgemäß ;-)

Tatsache ist aber dummerweise, daß Dein Freund sehr wahrscheinlich entkörperterweise entweder am Ort seiner Tat oder aber an den Erdgürtel gebannt ist und daß die einzige Möglichkeit, ihm zu helfen, in Gebeten um Begnadigung an Gott besteht (an den Du wahrscheinlich auch nicht glaubst). Ob Du das glaubst oder nicht hat aber keine Auswirkungen auf die Realität.

Vielleicht solltest mal ein bißchen "guggeln". Und Kiffen nützt Dir gar nichts, jeden Tag den Du verstreichen läßt, ohne Deinem Freund zu helfen, wirkt sich auch für Dich schädlich aus.

An seinem Tod magst Du kein oder nur ein sehr geringes Verschulden haben, aber ich denke, daß Du für ihn beten solltest und zwar reichlich. Denn ohne daß Du es merkst hat er Dich vermutlich schon hundert oder tausend Mal um Hilfe gebeten, die einzige Art und Weise, wie Du es merkst, ist daß Du an ihn denken mußt. Er drängt sich sozusagen in Deine Gedanken. Das ist nämlich die typische Art und Weise, wie sich so etwas bemerkbar macht. Aber Du verdrängst das dann lieber.

Oh und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, daß Du dir mal ein bißchen Zeit nimmst, Dich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, dann wende Dich besser Quellen zu, die ein paar Jahrhunderte alt sind und nicht dem toxischen New Age Sondermüll. Es gibt heutzutage nämlich weiß der Kuckuck wieviele Bücher, die nur geschrieben werden, weil man damit Geld verdienen kann im Rahmen der New Age Welle. Schließlich kann ja keiner behaupten, daß die Aussagen irgendwelcher Geister (in dem Fall meist Autoren) unwahr wären, wenn sie sich auf das Jenseits beziehen, denn da könne ja jeder sagen, was er wolle und man könne keinen der Unwahrheit überführen ;-) Und dementsprechend schreiben die geschäftstüchtigen Autoren dann auch entsprechende Bücher, damit sich die braven Leser dann aussuchen können, was sie glauben wollen.

Die Quellen, denen man Glauben schenken kann, sagen übereinstimmend aus, daß es starker und intensiver Gebete um Begnadigung des Schuldbeladenen bedarf, um ihn zu erlösen. Dann wird sich auch das verhängnisvolle Band zwischen Dir und ihm lösen und zwischen ihm und allen anderen, die daran beteiligt sind.

Liebe Grüße

Medizinmann
 
Hallo,

Du glaubst also nicht an Geister...bist also ein Geist, der nicht an Geister glaubt.

Sehr intelligent.

Wenn einer Selbstmord begeht, dann zieht das für alle Beteiligten ein großes Verhängnis nach sich, im Diesseits und im Jenseits.

Aber das glaubst Du ja alles nicht, weil sich die Realität nach Deinem Glauben richtet, oder vielleicht hast Du dir das mit der Vorahnung nur eingebildet ;-)

Nehmen wir mal an, daß das Urteil bei Selbstmord normalerweise lautet, daß der Betreffende die restliche Zeitspanne, die er noch zu leben gehabt hätte, wenn er sich nicht umgebracht hätte, im Jenseits als entkörperter Geist zubringen muß, unfähig, sich selbst zu helfen. Er kann allerdings andere um Hilfe bitten (die hören ihn aber nicht, da die geistigen Ohren verschlossen sind und es eine Barriere zwischen der Welt der Lebenden und der Toten gibt).

An wen, denkst Du, wird er sich dann wohl wenden.

Und was, denkst Du, wird das dann wohl für Auswirkungen auf Dich haben.

Ich finde Deine bodenlose Ignoranz köstlich. Du sitzt vor der größten und besten Informationsmaschine, die die Menschheit bis jetzt konstruiert hat, dem Internet (das es aber voraussichtlich nicht mehr lange geben wird), und hast keine Ahnung von all diesen Dingen und hast noch nicht mal versucht, Dich darüber zu informieren.

Vermutlich denkst Du wie alle, daß von den Toten ja keiner zurückgekommen ist und man es daher nicht wissen könne. Oder daß man über solche Fragen ohnehin nie etwas Greifbares herausfinden könne. Und daher solle doch jeder darüber denken, wie er wolle und jeder solle jedem seinen Glauben lassen.

Komisch - ich selber habe viele Jahre damit zugebracht, mich über diese Dinge zu informieren und habe die Erfahrung gemacht, man kann sich sehr weitgehend über diese Dinge informieren und man kann mit sehr hoher Sicherheit herausfinden, was davon wahr und was davon unwahr ist. Schlicht durch logisches Nachdenken und Sichten des vorhandenen Materials. Weil die Gesamtheit des Materials sehr schlüssig ist und man wenigstens einen Indizienprozess führen kann. Das kostet natürlich sehr viel Zeit und man muß sich selbst den Kopf darüber zerbrechen. Und das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden versuchen.

Wie gut, daß ich nur ein Sektierer bin, der einer antiquierten Religion anhängt, völlig unzeitgemäß ;-)

Tatsache ist aber dummerweise, daß Dein Freund sehr wahrscheinlich entkörperterweise entweder am Ort seiner Tat oder aber an den Erdgürtel gebannt ist und daß die einzige Möglichkeit, ihm zu helfen, in Gebeten um Begnadigung an Gott besteht (an den Du wahrscheinlich auch nicht glaubst). Ob Du das glaubst oder nicht hat aber keine Auswirkungen auf die Realität.

Vielleicht solltest mal ein bißchen "guggeln". Und Kiffen nützt Dir gar nichts, jeden Tag den Du verstreichen läßt, ohne Deinem Freund zu helfen, wirkt sich auch für Dich schädlich aus.

An seinem Tod magst Du kein oder nur ein sehr geringes Verschulden haben, aber ich denke, daß Du für ihn beten solltest und zwar reichlich. Denn ohne daß Du es merkst hat er Dich vermutlich schon hundert oder tausend Mal um Hilfe gebeten, die einzige Art und Weise, wie Du es merkst, ist daß Du an ihn denken mußt. Er drängt sich sozusagen in Deine Gedanken. Das ist nämlich die typische Art und Weise, wie sich so etwas bemerkbar macht. Aber Du verdrängst das dann lieber.

Oh und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, daß Du dir mal ein bißchen Zeit nimmst, Dich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, dann wende Dich besser Quellen zu, die ein paar Jahrhunderte alt sind und nicht dem toxischen New Age Sondermüll. Es gibt heutzutage nämlich weiß der Kuckuck wieviele Bücher, die nur geschrieben werden, weil man damit Geld verdienen kann im Rahmen der New Age Welle. Schließlich kann ja keiner behaupten, daß die Aussagen irgendwelcher Geister (in dem Fall meist Autoren) unwahr wären, wenn sie sich auf das Jenseits beziehen, denn da könne ja jeder sagen, was er wolle und man könne keinen der Unwahrheit überführen ;-) Und dementsprechend schreiben die geschäftstüchtigen Autoren dann auch entsprechende Bücher, damit sich die braven Leser dann aussuchen können, was sie glauben wollen.

Die Quellen, denen man Glauben schenken kann, sagen übereinstimmend aus, daß es starker und intensiver Gebete um Begnadigung des Schuldbeladenen bedarf, um ihn zu erlösen. Dann wird sich auch das verhängnisvolle Band zwischen Dir und ihm lösen und zwischen ihm und allen anderen, die daran beteiligt sind.

Liebe Grüße

Medizinmann

aha....
 

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